Wer mit der Versicherung des Unfallgegners fiktiv abrechnet, darf auch die Umrüstkosten eines Taxis berücksichtigen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden.
„Alko-Interlocks“ (atemalkoholgesteuerte Wegfahrsperren) könnten nach Meinung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates zusätzlich langfristige Fahrverbote verkürzen.
Wer auf einem Fahrradweg entgegen der Fahrtrichtung fährt, muss bei einer Kollision mit einem querenden Autofahrer den höchsten Schadenanteil selbst bezahlen.
Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat entschieden, dass das Parken gegenüber Grundstückseinfahrten auch an schmalen Fahrbahnen nicht grundsätzlich verboten werden kann.
Eine Taxivereinigung, die Stellplätze mietet und sich den Zugang vergüten lässt, darf anderen Taxifahrern verbieten, sich auf anderen Parkplätzen bereitzuhalten.
Einem Göttinger Taxifahrer wurde zu Recht der P-Schein eingezogen, nachdem er 42 Punkte auf dem Flensburger Verkehrssünder-Konto angesammelt hatte, urteilte das Verwaltungsgericht Göttingen.
Das Verwaltungsgericht Koblenz hat einem Taxiunternehmer eine Absage erteilt, der durch die Übertragung seiner Taxigenehmigung an seine Ehefrau Sozialabgaben sparen und eine höhere Rente beziehen wollte.
Das Landgericht Hamburg hat im Hauptverfahren Intelligent Apps das Recht zugesprochen, mit Fahrten zum halben Fahrpreis für die Bezahlfunktion der App „mytaxi“ zu werben.
Wenn ein Pkw auf winterglatter Straße schleudert und einen nachfolgenden Fahrer zum Ausweichen zwingt, geht dessen Schaden zu Lasten des Schleudernden.
Wenn ein Arbeitgeber den Lohn zu spät oder unvollständig ausbezahlt, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf eine Pauschale von 40 Euro, hat das Landesarbeitsgericht Köln entschieden.
Das Bundesarbeitsgericht hat den Gerichtshof der Europäischen Union um Klärung der Frage gebeten, ob ein Arbeitgeber Urlaub notfalls anordnen muss, damit er nicht verfällt.
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass ein Rundfunkbeitrag für Betriebsstätten und betrieblich genutzte Kraftfahrzeuge mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
Auf seinem 3. Forum in Berlin hat der VLD einige Forderungen zur Reform des Personenbeförderungsrechts erhoben, die sich nicht alle mit denen des Taxi-Gewerbes decken.
Wer aus einer Einfahrt einbiegt und dabei einen bevorrechtigten Autofahrer zu einer Vollbremsung und einem Ausweichmanöver zwingt, muss Beschädigungen an dessen Fahrzeug bezahlen.
Wenn ein Mangel innerhalb von sechs Monaten nach dem Kauf eines Gebrauchtwagens auftritt, muss jetzt der Verkäufer nachweisen, dass er beim Kauf noch nicht vorgelegen hat.
Wer während der Grünphase in eine Kreuzung eingefahren ist und sie erst räumen kann, wenn der Querverkehr schon grün hat, muss besonders vorsichtig sein.
Ein Tankstellenbetreiber erfüllt seine Verkehrssicherungspflicht, wenn beim Betrieb mit einem Nachtschalter vor dem Schichtwechsel ein Kontrollgang durchgeführt wird.
Wer mit seinem Taxi an einer Autobahnabfahrt an einer Gabelung einen vorausfahrenden Pkw rechts überholt, der dann auch nach rechts abbiegt, trägt eine Mitschuld am Unfall.
Die Bezirksregierung müsse den geltenden Luftreinhalteplan nachbessern und daher auch Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Erwägung ziehen, urteilte das Gericht.
Ein Autokäufer kann unter Umständen vom Händler die Lieferung eines Neuwagens statt der Nachbesserung eines bei der Auslieferung vorhandenen Schadens verlangen.
Das Finanzgericht Düsseldorf hat entschieden, dass für die Besteuerung der privaten Nutzung eines Taxis die Taxi-Preisliste des Herstellers zugrunde gelegt werden kann.
Wer auf einem Betriebsgelände, auf dem gerade gebaut wird, eine Palette Pflastersteine übersieht, kann sich nicht auf die Verkehrssicherungspflicht des Unternehmens berufen.