Unterbegriffe in diesem Thema:
Antriebsarten, Kraftstoffe und Emissionen
Ford hat seinen siebensitzigen Van auf seine alten Tage mit einem hochaktuellen Vollhybrid-Antrieb nach Art von Toyota ausgestattet. Mit seinem geräumigen Innenraum, seiner Flexibilität und dem hohen Niveau an Fahrkomfort könnte die recht sparsame neue Variante eine Alternative zum nicht mehr weitergebauten Prius+ werden.
Der Nissan Leaf e+ Tekna mit dem großen 64 kWh-Akku ist eine gute Basis für kompakte batterieelektrisch angetriebene Taxis oder Mietwagen. Er bietet einen ergonomischen Arbeitsplatz mit einem gut gepolsterten Fahrersitz, einfacher Bedienung und niedrigen Fahrgeräuschen. Nur beim Federungskomfort und der Ausgestaltung des knappen Kofferraums sollte Nissan noch nachlegen. Das sind die wichtigsten Ergebnisse des taxi heute-Tests.
Steve Schneider ist im Taxibetrieb seiner Mutter in Saarbrücken aufgewachsen und hat 2003 zusammen mit seiner Frau Marion das erste Taxi gekauft. Seither hat sich das Unternehmen immer wieder neue Tätigkeitsgebiete mit Rollstuhl-Transportern und Kleinbussen erschlossen und Steve Schneider ist sogar Busfahrer und Busunternehmer geworden. Sein neuester Schritt ist der Einstieg in die Elektromobilität, den er mit einem VW ID.4 ausführlich austesten möchte.
Taxi Wimmer aus Hauzenberg setzte seine Diesel-Taxis bislang immer sehr lange ein. Auf Betreiben ihres Sohnes Fritz Wimmer jun. haben der Taxiunternehmer Fritz Wimmer sen. und seine Frau Sieglinde Wimmer in ihrem Familienbetrieb im Dezember 2020 das erste Elektrotaxi angeschafft. Sie haben sich für einen kompakten Kia e-Niro entschieden, der mit großem Akku auch ihre Reichweiten-Wünsche erfüllt, gut zu den vielen Krankenfahrten passt und nun das Lieblingsauto der Chefin ist.
Der Taxi- und Mietwagenunternehmer Kurt Leutgeb aus Ötisheim hat als vermutlich erster Betrieb in Deutschland bis zum Frühjahr 2021 alle Taxis auf batterieelektrische Antriebe umgestellt. Nach ersten Erfahrungen mit zwei älteren Nissan-Modellen mit unzureichender Reichweite hat er nun drei vom Land Baden-Württemberg mit je 8.000 Euro geförderte Elektrotaxis mit ordentlicher Reichweite, die in seiner Kundschaft gut ankommen. Nur zwei Rollstuhlfahrzeuge auf Basis des Ford Transit und ein Vito für den freigestellten Schülerverkehr fahren noch mit Dieselkraftstoff.