Elektrotaxis: NewMotion will Tarif-Wirrwarr verringern

Statt über 240 Tarifen sollen für das Laden bei Roaming-Partner nur noch 4 gelten. Das könnte auch Taxi- und Mietwagenbetrieben eine Erleichterung beim Laden in fremden Regionen bieten.

Für Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos, die häufig in fremden Gefilden unterwegs sind, hat NewMotion seine Tarifstruktur vereinfacht. (Foto: NewMotion)
Für Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos, die häufig in fremden Gefilden unterwegs sind, hat NewMotion seine Tarifstruktur vereinfacht. (Foto: NewMotion)
Dietmar Fund

Die Shell-Tochter NewMotion führt zum 1. Juli 2021 für das Laden an den Ladesäulen ihrer Roaming-Partner eine neue Tarifstruktur mit Pauschalpreisen ein. In deren Genuss kommen die Besitzerinnen und Besitzer von Elektroautos, wenn sie mit den Ladekarten von NewMotion oder Shell Recharge beziehungsweise deren Apps laden und bezahlen möchten. Das hat das Unternehmen am 21. Juni 2021 bekanntgegeben.

NewMotion spricht von 200 Roamingpartnern in Deutschland, die über mehr als 45.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte verfügen. Die neue Preisstruktur sieht einen Preis vor, der auf dem kWh-Verbrauch basiert und eine Transaktionsgebühr enthält. Die Preise für Ladevorgänge mit Wechsel- oder Gleichstrom können über die Apps vorher eingesehen werden.

An den Ladepunkten, die NewMotion selbst betreibt, ist der Preis variabel. Für die von Shell Recharge betriebenen Schnellladepunkte gibt NewMotion 0,59 €/kWh an, für andere Schnellladepunkte 0,64 €/kWh. Bei den Ladepunkten des Konsortiums Ionity werden 0,81 €/kWh fällig. An anderen Ladepunkten ist ein Preis von 0,46 €/kWh vorgesehen. Einer der Tarife ist für Betreiber gedacht, die außer den geladenen kWh auch noch einen Minutenpreis verlangen.

Laut dem Unternehmen ist bei 20 Prozent der Roaminganbieter auch eine Zeitkomponente vorgesehen.

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