Ford möchte bei Pkw bald elektrisch fahren

Bis Mitte 2026 soll es nur noch elektrifizierte und batterieelektrische Pkw geben, ab 2030 nur noch Stromer.

Ford will ab 2023 in seinem Kölner Werk Elektroautos bauen, die zusammen mit Volkswagen entwickelt werden. (Foto: Ford)
Ford will ab 2023 in seinem Kölner Werk Elektroautos bauen, die zusammen mit Volkswagen entwickelt werden. (Foto: Ford)
Dietmar Fund

Ab Mitte 2026 möchte Ford in Europa in jeder Pkw-Baureihe mindestens eine Variante mit Plug-in-Hybrid-Antrieb oder einem batterieelektrischen Antrieb anbieten. Ab 2030 sollen die Pkw gänzlich auf batterieelektrische Antriebe umgestellt werden. Das verkündete Olaf Hansen, Direktor Marketing für Deutschland, Österreich und die Schweiz, am 15. Juni 2021 bei der Road Show von Ford im Thermenhotel in Erding.

Wie Hansen auf Anfrage von taxi heute erläuterte, bedeutet dies nicht, dass die heutigen Otto- und Dieselmotoren praktisch ihr Endstadium erreicht haben und nicht mehr weiterentwickelt werden. Eine Weiterentwicklung werde nicht nur für die kommende neue Abgasnorm Euro 7 nötig werden, sondern auch, weil die Verbrenner als Basis von Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antrieben für die Nutzfahrzeuge noch länger gebraucht würden. Bei ihnen könne man auch nach 2030 nicht alleine auf batterieelektrische Antriebe setzen.

Ab 2023 wollen die Kölner ihr erstes batterieelektrisches Modell in Köln produzieren. Es basiert auf dem Modularen Elektro-Baukasten (MEB) des Kooperationspartners Volkswagen und wird dem Vernehmen nach ein Ableger des VW ID.3.

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