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Fahrzeug- und Trailer-Tests
Auf einer Langstreckenfahrt von Eisenach bis zum Eibsee bleibt das Elektro-SUV ohne Ladestopp. Am Ziel stehen noch fünf Prozent Akkuladung auf der Anzeige.
Den Aufstieg zur "elektrischen S-Klasse" hat der EQS bisher nicht geschafft und tut sich bei den Kunden weiter schwer. Nach dem Optiknachschlag im vergangenen Jahr folgt jetzt ein großer Technikwurf mit 800 Volt und Steer by Wire. Können die Schwaben das Steuer mit dem Brezel-Lenkrad noch herumzureißen?
Die fünfte Generation kombiniert 223 PS Systemleistung mit hoher elektrischer Reichweite. Einschränkungen zeigen sich bei Raumangebot, Sicht und Ladeleistung.
Früher kam erst der Verbrenner, dann Elektro hinterher. Beim neuen GLA hat Mercedes die Reihenfolge umgedreht. Für das meistverkaufte Kompaktmodell der Marke ist das kein leises Signal, sondern ein Statement: Die A-Klasse-Klasse ist jetzt elektrisch geerdet.
Der BYD Atto 3 Evo sieht auf den ersten Blick aus wie sein Vorgänger, unterm Blech wurde aber fast alles angefasst. Statt kosmetischer Korrekturen gibt's jetzt eine 800-Volt-Architektur, eine größere 74,8-kWh-Blade-Batterie und bis zu 220 kW Ladeleistung.
Leise wie kaum ein anderer Volvo, schnell geladen und konsequent als Software-Auto gedacht: Der neue EX60 zeigt, wohin die Reise bei den Schweden geht. Im Fahrbericht überzeugt das Elektro-SUV mit Komfort, Effizienz und cleveren Details – leistet sich bei der Bedienung aber auch einige digitale Umwege. Ein erster Eindruck vom vielleicht wichtigsten Volvo der kommenden Jahre.
Eigentlich sollte die S-Klasse perspektivisch dem EQS Platz machen, doch der verpatzte es komplett: Er sieht aus wie ein stark in die Länge gezogener Kompakter mit Heckklappe und konnte dem „Original“ nie das Wasser reichen. Dieses beweist, dass Strom und S trotzdem perfekt harmonieren!
(dpa/jr) Skoda beweist Mut zur Größe und krönt seine Elektro-Modellpalette mit einem SUV der Fünf-Meter-Klasse. Der Name ist Programm: Mit dem Peaq strebt die Marke zu neuen Höhen. Allerdings auch beim Preis. Damit der nicht weiter ausufert, verzichtet man allerdings auf eine 800-Volt-Plattform.
Als Pendant zum wuchtig-kantigen Kia EV9 hat die große Schwester Hyundai den Ioniq 9 gelauncht. Und beantwortet Fragen nach Raum und Zeit mit stattlicher Eleganz eines Dreitonners. Wobei der 9er mit 6er-Bestuhlung eher als Luxus-Shuttle denn flexible Familienkutsche taugt. Aber: Wer braucht da noch Verbrenner-SUV?!
Lexus spielt auf dem europäischen Automarkt keine große Rolle. Schade, denn Design, Komfortanspruch und Verarbeitung sind legendär. Mit dem neuen ES 350e zeigen die Edel-Toyotaner, dass sie nicht allein auf Hybridversionen setzen, sondern auch die Elektrokunden locken wollen. Und sicher wird der ES 350e auch als Taxi kommen.
Den etwas sperrigen Namen des Subaru könnte man mit „unerforscht“ oder „nicht kartiertem Gebiet“ übersetzen. Nach unseren ersten Fahreindrücken wissen wir: Die „Erforschung“ des Uncharted kann sich lohnen, zumal er auch in nicht kartiertem Gebiet — das es eigentlich so nicht mehr gibt — sehr weit käme.
Die Geely-Tochter kontert die neuen Elektrostars BMW iX3 und Mercedes GLC EQ mit dem eleganten EX60 und setzt damit auch Modelle wie Porsche Macan oder Audi Q6 unter Druck. Abgesehen von ein paar kleinen Fehlern ist der neue Volvo-Crossover: bärenstark, schon in der Basis.
Volvo bleibt den „niedrig bauenden“ Modellen treu – der ES90 soll im Segment der Business-Limousinen auf Kundenfang gehen, wo er vor allem auf deutsche Konkurrenten trifft. Als Premium-Taxi oder Chauffeurlimousine bringt sich der Schwede in Position.
Der japanische Hybrid-Kombi hat dem Diesel-Taxi den Rang abgelaufen. Doch im Toyota Corolla Touring Sports stecken noch mehr Talente als das Streben nach Effizienz. Nicht umsonst ist der praktische Kombi weltweit bei Taxi- und sonstigen Fahrdiensten im Einsatz.
Im Test und auf großer Tour schlug sich der neue Großraumstromer aus Korea ziemlich gut, klotzte mit enorm viel Raum auf wenig Fläche, guter Performance sowie Komfort bei dem kubischen Design angemessenen Verbrauch und somit guter Reichweite. Nur in einem Kapitel patzt er.
Mehr als 15 Millionen verkaufte Einheiten weltweit: Mit der neuen Generation baut Toyota den Plug-in-Hybrid aus und setzt auf höhere Ladeleistung, zusätzliche Konnektivität und optimierte Fahrdynamik.
Der EV5 soll die Brücke vom EV3 zum EV9 bauen und tritt bei den Abmessungen gegen BMW iX3, Mercedes-Benz GLC oder Volvo EX60 an – worauf muss man verzichten?
Mit E-Power hat Nissan ein aufwändiges Konzept am Start: Der Verbrenner dient nur zum Laden eines Akkus, der wiederum die Energie für den elektrischen Vortrieb liefert. Das ist so aufwändig, wie es sich anhört, und war bisher nicht wirklich sparsam – doch jetzt hat Nissan massiv nachgelegt.
Der Dacia Jogger hätte alles, was ein universelles Familien- oder Flottenauto braucht: Platz, Komfort, ordentliche Qualität und zeitgemäße Assistenz. Aber auch wenn der gute Hybrid-Antrieb in moderner macht denn je, mindestens 4,5 l/100 km bleiben unterm Strich - und ein vollelektrischer MPV ein sehnlicher Wunsch.
Das Model 3 hat seinen Blinkerhebel zurück – und punktet auch sonst mit starker Effizienz beim Fahren und beim Platzangebot. Dazu kommt Punch und eine ordentliche Ladeleistung, aber…
Mit dem B10 macht die ambitionierte China-Marke unterm Stellantis-Dach richtig Ernst - und lässt die Wettbewerber im eigenen Haus alt aussehen. Denn was der vollelektrische Kompakt-SUV für 30.000 oder mit größerem Akku 32.000 Euro bietet, genügt in allen Lebens- und Reiselagen.
Nach dem Volvo EX90 durften wir den Polestar 3 testen. Doch am Ende stolperte der strahlende Polar-Stern über ein Cent-Teil.