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Pkw
Volvo Cars strafft und vereinheitlicht die Modellbezeichnungen seiner Elektroautos: Der Volvo XC40 Recharge Pure Electric hört künftig auf den Namen Volvo EX40, aus dem Volvo C40 Recharge Pure Electric wird zum Modelljahr 2025 der Volvo EC40.
Auf ihn dürften viele umstellungswillige Flotten, Familien und auch Taxifahrer gewartet haben: Den ID.7 als Kombiversion, die auch VW jetzt „Tourer“ nennt.
Wer in Europa (und weltweit) Erfolg haben will, braucht Midsize-SUVs. Nach dem sportlichen Seal kommt nun die praktisch-pragmatische Familienkutsche. Wir sind das elegant gezeichnete E-SUV rund um Lissabon gefahren.
Der Spruch von Aristoteles mag das Geheimnis des optimierten Skoda Enyaq sein, der trotz einer Summe verbesserter Teile ein überzeugendes Gesamtpaket abgibt.
Mit dem Seal positioniert sich BYD in der oberen Mittelklasse – und macht da durchaus eine starke Ansage.
Wer gerne noch einen kultivierten und sparsamen Dieselmotor in Verbindung mit einer sanft schaltenden Automatik beschaffen möchte, bevor der Zwang zur Elektromobilität greift, ist mit dem Kompakt-SUV Hyundai Tucson 1.6 CRDi bestens bedient. Er bietet vier Fahrgästen ordentlich Platz, ist trotz 19-Zoll-Rädern komfortabel gefedert und verwirrt nicht durch Spielereien bei der Bedienung. Das gilt sicher auch für die Varianten mit Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antrieben
Er ist immer noch einer der beliebtesten Dienstwagen Deutschlands: In der neunten Generation parkt VW den bisher auch als Taxi oder Mietwagen ab Werk angebotenen Passat Variant mit jetzt gut 4,91 Meter Länge in der oberen Mittelklasse.
Xpeng schlägt (vorerst nur in China) zurück: Mit dem G6 hat man ein Coupé-E-SUV als Konkurrent für das Tesla Model Y in China eingeführt – mit 800-Volt-Plattform zum Kampfpreis ab 209.000 Yuan – das sind umgerechnet rund 26.600 Euro vor Steuern.
Größer, digitaler und eleganter – und vom Start als Plug-in-Hybrid erhältlich. Mercedes stellt die siebte Generation des T-Modells vor.
BYD hat seine großen Modelle Tang und Han bewusst nach chinesischen Dynastien benannt. Kurzer Rückblick: Die Han-Dynastie regierte das damalige Kaiserreich China zwischen 206 vor bis 220 nach Christus. Ob der BYD Han ab 2020 nach Christus mit Mercedes-Benz EQE. Nio ET7 und BMW i5 zum Begründer einer neuen Dienstwagendynastie werden könnte, soll ein erster Fahrbericht klären.
Zwei Motoren machen 700 Nm und 380 kW locker, womit es binnen binnen 3,9 Sekunden auf 100 km/h geht – bei 180 km/h wird allerdings abgeregelt. Das Ganze für rund 73.000 Euro brutto, womit der Han ziemlich genau neben dem basisausgestatteten EQE 350 4 matic mit 215 kW parkt, aber rund 3000 Euro über dem Nio ET7. Dafür erhält man eine elegante Limousine, die innen wie außen ziemlich premiummäßig rüberkommt, was man auch beim Einstieg spürt: Die Türen schließen satt, die breiten Sitze bieten viel Platz und haben echtes Leder auf den Sitzflächen, auch im Fond gibt es genug Beinfreiheit, während es ab 1,85 Metern etwas an Kopffreiheit fehlt. Hier kostet das fließende Heck, das auch für den cW-Wert von 0,23 verantwortlich ist, Raum nach oben. Weshalb kein Platz mehr für die Scharniere einer großen Heckklappe war. So müssen 410 Liter Kofferraum unterm Heckdeckel reichen, allzu variablen gibt sich der Dynast hier nicht. Und vorn braucht der zweite E-Antrieb den Bauraum – für einen Frunk wäre kein Platz mehr.
Akkugarantie über acht Jahre oder bis zu 200.000 Kilometer
Wir starten und stellen fest: Lenkung und Federung sind angenehm straff abgestimmt und die knapp fünf Meter lange Limousine fährt sich drahtiger als der Nio ET7. Das Navigationssystem meldet permanent und klar meldet die Route und passt sie nötigenfalls schnell an. Grobe Bodenwellen werden gut geschluckt. Auf den 85,4 kWh-Blade-Akku gibt es bis zu acht Jahre (üblich) und 200.000 Kilometer (unüblich) Garantie – dann soll der Akku noch 70 Prozent Kapazität haben. Der Verbrauch war bei kalten fünf Grad für den Aerodynamiker eher hoch: Die Anzeige vermeldete stoisch 26,2 kWh/100 km netto, das wären eher üppige 29 kWh/100 km nach Ladeverlusten – allerdings gut geheizt und durchaus so gefahren, dass wir die Beschleunigungsreserven genutzt haben - um die man im dichten Amsterdamer Großstadtverkehr dann und wann ganz froh ist.
Schnellladen klappt mit bis zu 120 kW an der DC-Säule. Damit kann man laut BYD binnen rund 30 Minuten wieder von 30 auf 80 Prozent Ladestand kommen. Daran und auch am etwas digitalen Anfahren spürt man allerdings, dass der Han schon drei Jahre auf dem Markt ist: Auch bei der Rekuperationsstufe „stark“, die so stark nicht ist, lässt er sich immer eine kaum spürbare Gedenkmillisekunde Zeit, bis er verzögert. Dieses „Blending“ beim Bremsen und Anfahren hat BYD beim Atto 3 völlig unmerklich verschliffen.
Wer die „Emerald“ Editon wählt, erhält innen grün abgesteppte Sitze samt reichlich Wildlederoptik und statt der Holzapplikationen Tech-Oberflächen, alles fein verarbeitet. Auch wenn der han der ersten Generation noch nicht der Anführer der neuen Dienstwagendynastie der oberen elektrischen Mittelklasse wird – gehört er zumindest zu ihren Mitbegründern!