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Pkw
Xpeng schlägt (vorerst nur in China) zurück: Mit dem G6 hat man ein Coupé-E-SUV als Konkurrent für das Tesla Model Y in China eingeführt – mit 800-Volt-Plattform zum Kampfpreis ab 209.000 Yuan – das sind umgerechnet rund 26.600 Euro vor Steuern.
Größer, digitaler und eleganter – und vom Start als Plug-in-Hybrid erhältlich. Mercedes stellt die siebte Generation des T-Modells vor.
BYD hat seine großen Modelle Tang und Han bewusst nach chinesischen Dynastien benannt. Kurzer Rückblick: Die Han-Dynastie regierte das damalige Kaiserreich China zwischen 206 vor bis 220 nach Christus. Ob der BYD Han ab 2020 nach Christus mit Mercedes-Benz EQE. Nio ET7 und BMW i5 zum Begründer einer neuen Dienstwagendynastie werden könnte, soll ein erster Fahrbericht klären.
Zwei Motoren machen 700 Nm und 380 kW locker, womit es binnen binnen 3,9 Sekunden auf 100 km/h geht – bei 180 km/h wird allerdings abgeregelt. Das Ganze für rund 73.000 Euro brutto, womit der Han ziemlich genau neben dem basisausgestatteten EQE 350 4 matic mit 215 kW parkt, aber rund 3000 Euro über dem Nio ET7. Dafür erhält man eine elegante Limousine, die innen wie außen ziemlich premiummäßig rüberkommt, was man auch beim Einstieg spürt: Die Türen schließen satt, die breiten Sitze bieten viel Platz und haben echtes Leder auf den Sitzflächen, auch im Fond gibt es genug Beinfreiheit, während es ab 1,85 Metern etwas an Kopffreiheit fehlt. Hier kostet das fließende Heck, das auch für den cW-Wert von 0,23 verantwortlich ist, Raum nach oben. Weshalb kein Platz mehr für die Scharniere einer großen Heckklappe war. So müssen 410 Liter Kofferraum unterm Heckdeckel reichen, allzu variablen gibt sich der Dynast hier nicht. Und vorn braucht der zweite E-Antrieb den Bauraum – für einen Frunk wäre kein Platz mehr.
Akkugarantie über acht Jahre oder bis zu 200.000 Kilometer
Wir starten und stellen fest: Lenkung und Federung sind angenehm straff abgestimmt und die knapp fünf Meter lange Limousine fährt sich drahtiger als der Nio ET7. Das Navigationssystem meldet permanent und klar meldet die Route und passt sie nötigenfalls schnell an. Grobe Bodenwellen werden gut geschluckt. Auf den 85,4 kWh-Blade-Akku gibt es bis zu acht Jahre (üblich) und 200.000 Kilometer (unüblich) Garantie – dann soll der Akku noch 70 Prozent Kapazität haben. Der Verbrauch war bei kalten fünf Grad für den Aerodynamiker eher hoch: Die Anzeige vermeldete stoisch 26,2 kWh/100 km netto, das wären eher üppige 29 kWh/100 km nach Ladeverlusten – allerdings gut geheizt und durchaus so gefahren, dass wir die Beschleunigungsreserven genutzt haben - um die man im dichten Amsterdamer Großstadtverkehr dann und wann ganz froh ist.
Schnellladen klappt mit bis zu 120 kW an der DC-Säule. Damit kann man laut BYD binnen rund 30 Minuten wieder von 30 auf 80 Prozent Ladestand kommen. Daran und auch am etwas digitalen Anfahren spürt man allerdings, dass der Han schon drei Jahre auf dem Markt ist: Auch bei der Rekuperationsstufe „stark“, die so stark nicht ist, lässt er sich immer eine kaum spürbare Gedenkmillisekunde Zeit, bis er verzögert. Dieses „Blending“ beim Bremsen und Anfahren hat BYD beim Atto 3 völlig unmerklich verschliffen.
Wer die „Emerald“ Editon wählt, erhält innen grün abgesteppte Sitze samt reichlich Wildlederoptik und statt der Holzapplikationen Tech-Oberflächen, alles fein verarbeitet. Auch wenn der han der ersten Generation noch nicht der Anführer der neuen Dienstwagendynastie der oberen elektrischen Mittelklasse wird – gehört er zumindest zu ihren Mitbegründern!
Er dürfte BYDs Topseller werden und wird im großen Stil auch bei Sixt eingeflottet: Der BYD Atto 3 – ein elektrisches Kompakt SUV, das innen mit neuen Ideen punktet.
Toyota ist vor allem für Zuverlässigkeit und Langlebigkeit bekannt – eher nicht für spannendes oder immer herausragend gutes Design. Mit dem bZ4X schlagen die Japaner jetzt ein ganz neues Kapitel auf.
Das Dreier-Facelift brachte viele Detailänderungen – motorisch blieb alles beim Alten.
Der neue BMW Siebener kommt als Verbrenner mit Benzinern und Dieseln, als Plug-in und als Stromer i7. Wobei man in Europa mit der Elektroversion startet.
Robert Kahlenberg, Projct Director der Baureihe, bietet dem Kunden die volle Auswahl an Motoren und sonst jede Menge Luxus. In Europa, wo es auch noch einen Diesel geben wird, startet man allerdings mit dem i7, der einigermaßen sparsam sein könnte: BMW gibt 18,4 bis 19,6 kWh/100 km an, was dank 105-kWh-Akku für 590 bis 625 Kilometer gemäß WLTP reichen soll, in der Praxis sind das 400 Kilometer plus minus x.
Der Nissan Leaf erhält zum neuen Jahrgang einige Styling-Updates, die Technik blieb (leider) unangetastet.
Nissan frischt den Leaf dezent auf und rückt ihn so optisch auch eine Idee näher an den Ariya. Auffällig sind die auffälligen neuen 16- und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit glatter schwarzer Oberfläche, die für mehr Sportlichkeit und Premium-Anmutung sorgen sollen. Die Räder und Frontgrill ziert ab sofort das neue Nissan Markenlogo. Auch die Farbpalette wurde erweitert: Neben sechs einfarbigen Lackierungen und fünf Zweifarb-Optionen sind zwei Lackierungen neu im Programm: Universal Blue und das Magnetic Blue. Weiter sind zwei Batterieoptionen mit 40 und 62 kWh sind verfügbar, die Reichweite beträgt bis zu 385 Kilometer (LEAF e+; gemäß WLTP).
In Deutschland starten die Auslieferungen aktuell ab der Kalenderwoche 33/2021. Weitere Modellversionen und -varianten folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
Nachdem das Werk in Grünheide in Brandenburg noch nicht fertig ist, stammen die ersten Model Y aus der Gigafactory Shanghai. Mit 4.751 x 1.921 x 1.624 mm ist das Model Y auch optisch merklich größer (nicht nur länger und höher, sondern auch breiter) als das Model 3. Zwischen den Achsen bleiben üppige 2.890 mm Radstand und die Gewichte starten über zwei Tonnen.
Vieles ist verwandt mit dem Model 3 wie das Interieur und die rahmenlosen Seitenscheiben. Ab 47.890 Euro netto erhalten die Kunden viel Platz, bis zu 507 km Reichweite nach WLTP bei bis zu 217 km/h Höchstgeschwindigkeit und einer Beschleunigung von 5,0 Sekunden auf 100 km/h, wenn es sein muss.
Merklich mehr Platz - vor allem im Untergeschoss
Es gibt merklich mehr Raum vor allem im Fond, Kofferraum und Frunk, wobei das „Mehr“ überm Kopf gar nicht so üppig ausfällt. Denn Tesla schlägt den Extraplatz vor allem höheren Sitzgestellen und tieferen Ablagen zu, also dem „Untergeschoss“. Das fast ebene Laderaumvolumen gibt man mit bis zu 2.158 Litern an, wobei hier die tiefen Fächer unter dem Laderaumboden und unter der Fronthaube inkludiert sein dürften, denn offiziell spricht Tesla von 1,9 Kubikmeter (1.900 l) Kofferraumvolumen.
Vier groß gewachsene Personen plus Reisegepäck finden locker und viel besser Platz als im Model 3, das unlängst endlich ein Taxi- oder Mietwagen-Paket von INTAX verpasst bekam. Und die Heckklappe macht es flexibler. Ebenso wie die aus dem Kofferraum umlegbaren Rücksitzlehen und optional eine Anhängekupplung für bis zu 1,6 Tonnen gebremste Anhängelast. Die dürften Taxi- und Mietwagenunternehmer freuen, die gelegentlich einen Anhänger ziehen möchten.
Optional soll später auch der Siebensitzer kommen, der dann über eine verschiebbare Rückbank verfügt und zwei Notsitze in Reihe drei, denen es aber massiv an Kopffreiheit fehlen dürfte. Schnellladen kann das Model Y mit bis zu 250 kW oder anders ausgedrückt: Tesla spricht von bis zu 270 Kilometer Reichweitengewinn binnen 15 Minuten. Wenn der Akku leer genug und der Supercharger stark genug ist.
Die Bildergalerie zeigt das Model Y bereits in Fahrt, was bald auch für die Absatzzahlen in Deutschland gelten dürfte.