Audi Q4 e-tron: Basismodell entfällt

Mit dem Entfall des Einstiegsmodells beginnt die Q4-e-tron-Palette jetzt bei 51.900 (Sportback 53.900 Euro) Euro brutto, das sind knapp 43.614 Euro (Sportback: knapp 45.295 Euro) netto – womit der günstigste Q4 e-tron jetzt 10.000 Euro mehr kostet als zu seiner Markteinführung 2021.

Der Q4 e-tron 40 mit Heckantrieb bildet den neuen Einstieg. Als Sportback mit 53.900 Euro brutto 2.000 Euro teurer als die Basis. | Foto: Audi
Der Q4 e-tron 40 mit Heckantrieb bildet den neuen Einstieg. Als Sportback mit 53.900 Euro brutto 2.000 Euro teurer als die Basis. | Foto: Audi
Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Nach dem Entfall des Q4 35 e-tron mit 125-kW-Heckantrieb und 52-kWh-Akku bildet nun der Q4 40 e-tron mit 76,6-kWh-Akku den Einstieg. Etwas dreist: Die Preise für alle Versionen mit 76,6-kWh-Akku hob Audi erst im Juli und dann nochmals Mitte September an. Audi kann es sich leisten: Kaum ein Modell hat längere Lieferzeiten als der elektrische Zwickauer mit den vier Ringen –sie liegen nach mehreren Portalen aktuell bei mindestens 18 Monaten.

Auch VW hat mittlerweile seine Basismodelle gestrichen: Beim ID.4 startet das Programm nicht mehr mit der 109-kW-, sondern mit der 125-kW-Version mit 77-kWh-Akku und auch beim ID.3 entfiel die kleine 45-kWh-Akkuversion.

Aus der Sicht des VW-Konzerns verständlich: Die Modelle mit kleinen Akkus (und Antrieben) werden wegen geringerer Reichweiten grundsätzlich am wenigsten bestellt und bringen die kleinsten Margen – also nimmt man sie aus dem Programm, zumal man nicht liefern kann.

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