Die Zeitschrift VISION mobility richtet sich an mobilitätsbegeisterte Menschen bzw. Flottenmanager und begleitet den Technologiewandel in Sachen Automotive und Mobilität.
Fahrerinnen und Fahrer von Taxis und Mietwagen sollten nur an Bordsteinkanten halten, die nicht so hoch sind, dass die Türe beim Öffnen beschädigt werden kann. Sonst müssen sie für einen Teil des Schadens haften.
Wer ein gebrauchtes Taxi kauft und danach weiterverkauft, sollte die Vorschäden seines Fahrzeugs genau kennen. Das ergibt sich aus einem Urteil des Landgerichts Coburg.
Die Vollkaskoversicherung muss einen Schaden am eigenen Fahrzeug nicht bezahlen, auch wenn eine absichtlich eingebaute Bodenschwelle nachts oder wegen Schnee nicht sichtbar ist. Das sollten sich auch die Fahrer von Taxis und Mietwagen merken.
Wer auf einen überraschend voll bremsenden Vordermann auffährt, kann die Hälfte seines Schadens ersetzt bekommen, auch wenn er den Sicherheitsabstand nicht eingehalten hat.
Das Oberlandesgericht Köln hat entschieden, dass die Haftpflichtversicherung eines Taxiunternehmens Regress beim Fahrgast nehmen kann, wenn der beim Ausstieg unvorsichtig war und einen Schaden verursacht hat.
Die Berührung eines Touchscreens während der Fahrt ist nicht generell verboten, aber bei verschachtelten Menüs so gefährlich, dass sie nach einem Unfall zu einem Fahrverbot führen kann.
Mit der Novelle wurden Bußgelder erhöht und einige Verstöße mit Fahrverboten und Punkten belegt, die manche Taxifahrer bisher als Kavaliersdelikte betrachtet haben.
Auch eilige Taxifahrer, die in eine Straße einbiegen möchten, sollten sich vorher vergewissern, dass ein blinkender Vorfahrtsberechtigter tatsächlich abbiegt.
Wer nachts auf der Autobahn mit einem unachtsam die Spur wechselnden Lkw kollidiert, hat gute Karten, auch wenn er dessen Kennzeichen nicht notieren kann.
Weil der Infektionsschutz vorgeht, müssen jetzt auch die Fahrer von Taxis und Mietwagen eine Mund-Nasen-Abdeckung tragen. Darauf weisen mehrere Verbände hin.
Mit dem In-Kraft-Treten der StVO-Novelle werden auch Bußgelder erhöht und einige Verstöße mit Fahrverboten oder Punkten belegt, die Taxifahrer bisher als Kavaliersdelikte betrachtet haben.
Auch wenn die Schranke eines privaten Parkplatzes offensteht, begeht man auf ihm nach einem Parkschaden keine Unfallflucht, urteilte das Oberlandesgericht Zweibrücken.
Ein Grundsatzurteil zu einem nicht angeschnallten Mitfahrer zeigt, dass Taxifahrer besser auf das Anlegen des Sicherheitsgurtes auf der Rücksitzbank bestehen sollten.
Wer nachts als Fahrer eines Taxis oder Mietwagens auf einer schmalen Straße unterwegs ist, muss mit Gegenverkehr rechnen und daher auch einmal so langsam fahren, dass er notfalls anhalten kann.
Wer sein Handy mit dem Ladekabel und einer Powerbank verbindet, darf deshalb nicht wegen eines Verstoßes gegen das sogenannte Handyverbot belangt werden.
Wenn nach zu schnellem Fahren ein Punkt in Flensburg droht und der Halter nicht sagen möchte, wer gefahren ist, muss er 15 Monate lang ein Fahrtenbuch führen, entschied das Verwaltungsgericht Mainz.
Wer auf der Autobahn beschleunigt, obwohl der Vorausfahrende den Spurwechsel noch nicht abgeschlossen hat, muss bei einer Kollision eine hohe Mitschuld tragen.
Das Oberlandesgericht Frankfurt hat die Grundsatzentscheidung getroffen, dass Bußgeldbescheide nicht rechtens sind, die auf Messungen privater Dienstleister beruhen.
Das Oberlandesgericht Hamm möchte jetzt durch den Bundesgerichtshof klären lassen, ob das Bedienen eines Taschenrechners am Lenkrad wie das Handy-Verbot geahndet werden kann.
Das sollten auch Taxifahrer beherzigen: Nur in einem echten Notfall kann von einem Fahrverbot abgesehen werden, das wegen zu schnellen Fahrens verhängt worden ist.
Wenn eine Behörde eine Fahrtenbuch-Auflage verhängt, muss sie mehr tun als einen Anhörungsbogen zweimal an die Wohnadresse zu schicken, urteilte das Verwaltungsgericht Hamburg.
Wenn ein Messgerät ordnungsgemäß in einen Anhänger eingebaut wurde, kann man sich nicht gegen die Geschwindigkeitsmessung wehren, hat das Oberlandesgericht Bamberg geurteilt.
Laut dem Bundesverwaltungsgericht zwingt das Unionsrecht zur schnellen Einhaltung von Stickoxid-Grenzwerten und fällt mehr ins Gewicht als nationale Vorschriften, die dem entgegenstehen.