Opel: Monza als E-Crossover?

Laut „Auto Motor und Sport“ könnte Opel mit dem Monza ein rein elektrisches Crossover-Topmodell oberhalb des Insignia präsentieren.

Bereits auf der IAA 2013 stand die Studie des Monza Concept. (Foto: Opel)
Bereits auf der IAA 2013 stand die Studie des Monza Concept. (Foto: Opel)
Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Innerhalb des Stellantis-Konzerns soll Opel eine komplette Cross-Over-CUV respektive SUV-Palette bieten, deren Topmodell der Monza werden könnte. Der stünde dann auf der „großen“ eVMP-Architektur von PSA, welche Akkus mit Kapazitäten von 60 bis 100 kWh bieten kann. Das soll WLTP-Reichweiten von 400 bis 650 Kilometern ermöglichen. Die eVMP bietet Front- und Allradantriebe mit bis zu 250 kW Leistung. Erstmals zum Einsatz kommen soll die Plattform 2023 mit einem C-SUV, vermutlich im neuen Peugeot 3008 respektive 5008, womit auch Peugeot seine Bemühungen Richtung „Premium“ weiter ausbauen dürfte. Der Start des neuen Monza könnte 2024 erfolgen, was bedeutet, dass man kürzlich mit der Projektierung begonnen hat.

Interessant ist auch die geplante Neuausrichtung von Opel, die dann eher Richtung der künftigen US-Schwester Dodge gehen dürfte: Opel soll laut seinem CEO Michael Lohscheller wieder sportlicher werden.

Mit dem Monza könnte Opel erstmals davon abkehren, Modelle als Verbrenner und Stromer anzubieten, was durch die Beschlüsse erster Städte, Verbrenner ab 2035 definitiv auszusperren, beschleunigt werden könnte. Mit dem Monza würde man gegen den Mustang-Mach-e, aber auch gegen Tesla und BMW (i-next) antreten.

Opel möchte sich also aus den höheren Fahrzeugklassen nicht zurückziehen, zumal hier bessere Margen als bei Corsa & Co winken. Und da auch die Marken Peugeot und DS die neue eVMP-Plattform nutzen dürften, ist es logisch, dass Opel hier einen Monza konstruieren könnte, der das SUV-Portfolio stark nach oben abrundet.

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