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Fahrzeug- und Trailer-Tests
Zwei Elektromotoren, bis zu 285 PS und Platz für große Reisegruppen: Mit dem E-Tourneo Custom AWD macht Ford seinen elektrischen Großraumvan fit für Schnee, Steigungen und den gewerblichen Personentransport. Wir waren im Salzburger Land auf Testfahrt.
Während andere Hersteller den Diesel ausmustern, hält Mercedes am Selbstzünder fest. Der C 250 d T-Modell bringt 200 PS auf die Straße, fährt komfortabler als bisher und bleibt beim Verbrauch erstaunlich zurückhaltend.
Mit Superlativen klotzt der Crossover der kalifornischen Edelmarke: 839 PS, 1.232 Nm, 900 Volt, 147.000 Euro. Überschäumend ist die Leistung und der Preis für die Exklusivität. In Sachen Praktikabilität und Technologie können Tesla, die Koreaner, Chinesen und Skoda-Europäer aber mehr, für weniger Geld.
Der neue Lexus ES tritt 2026 mit zwei Gesichtern an: als klassischer Vollhybrid und erstmals auch als batterieelektrische Limousine. Beide kosten gleich viel, beide zielen auf Dienstwagenfahrer und Taxiunternehmer. Doch auf der Straße zeigt sich schnell, dass die Japaner ausgerechnet mit dem Elektroantrieb ihre überzeugendere Antwort auf die deutsche Businessklasse gefunden haben.
Mit dem neuen Flaggschiff unterstreicht die Marke ihre Ambitionen, auch im Konzern. Der Peaq bietet Platz ohne Ende, feinen Komfort, für das Format gute Effizienz und eine breite Spanne, von der 50.000-Euro-Familienkutsche bis zum 70.000-Euro-High-End-Kreuzer.
Auf einer Langstreckenfahrt von Eisenach bis zum Eibsee bleibt das Elektro-SUV ohne Ladestopp. Am Ziel stehen noch fünf Prozent Akkuladung auf der Anzeige.
Den Aufstieg zur "elektrischen S-Klasse" hat der EQS bisher nicht geschafft und tut sich bei den Kunden weiter schwer. Nach dem Optiknachschlag im vergangenen Jahr folgt jetzt ein großer Technikwurf mit 800 Volt und Steer by Wire. Können die Schwaben das Steuer mit dem Brezel-Lenkrad noch herumzureißen?
Die fünfte Generation kombiniert 223 PS Systemleistung mit hoher elektrischer Reichweite. Einschränkungen zeigen sich bei Raumangebot, Sicht und Ladeleistung.
Früher kam erst der Verbrenner, dann Elektro hinterher. Beim neuen GLA hat Mercedes die Reihenfolge umgedreht. Für das meistverkaufte Kompaktmodell der Marke ist das kein leises Signal, sondern ein Statement: Die A-Klasse-Klasse ist jetzt elektrisch geerdet.
Der BYD Atto 3 Evo sieht auf den ersten Blick aus wie sein Vorgänger, unterm Blech wurde aber fast alles angefasst. Statt kosmetischer Korrekturen gibt's jetzt eine 800-Volt-Architektur, eine größere 74,8-kWh-Blade-Batterie und bis zu 220 kW Ladeleistung.
Leise wie kaum ein anderer Volvo, schnell geladen und konsequent als Software-Auto gedacht: Der neue EX60 zeigt, wohin die Reise bei den Schweden geht. Im Fahrbericht überzeugt das Elektro-SUV mit Komfort, Effizienz und cleveren Details – leistet sich bei der Bedienung aber auch einige digitale Umwege. Ein erster Eindruck vom vielleicht wichtigsten Volvo der kommenden Jahre.
Eigentlich sollte die S-Klasse perspektivisch dem EQS Platz machen, doch der verpatzte es komplett: Er sieht aus wie ein stark in die Länge gezogener Kompakter mit Heckklappe und konnte dem „Original“ nie das Wasser reichen. Dieses beweist, dass Strom und S trotzdem perfekt harmonieren!
(dpa/jr) Skoda beweist Mut zur Größe und krönt seine Elektro-Modellpalette mit einem SUV der Fünf-Meter-Klasse. Der Name ist Programm: Mit dem Peaq strebt die Marke zu neuen Höhen. Allerdings auch beim Preis. Damit der nicht weiter ausufert, verzichtet man allerdings auf eine 800-Volt-Plattform.
Als Pendant zum wuchtig-kantigen Kia EV9 hat die große Schwester Hyundai den Ioniq 9 gelauncht. Und beantwortet Fragen nach Raum und Zeit mit stattlicher Eleganz eines Dreitonners. Wobei der 9er mit 6er-Bestuhlung eher als Luxus-Shuttle denn flexible Familienkutsche taugt. Aber: Wer braucht da noch Verbrenner-SUV?!
Lexus spielt auf dem europäischen Automarkt keine große Rolle. Schade, denn Design, Komfortanspruch und Verarbeitung sind legendär. Mit dem neuen ES 350e zeigen die Edel-Toyotaner, dass sie nicht allein auf Hybridversionen setzen, sondern auch die Elektrokunden locken wollen. Und sicher wird der ES 350e auch als Taxi kommen.
Den etwas sperrigen Namen des Subaru könnte man mit „unerforscht“ oder „nicht kartiertem Gebiet“ übersetzen. Nach unseren ersten Fahreindrücken wissen wir: Die „Erforschung“ des Uncharted kann sich lohnen, zumal er auch in nicht kartiertem Gebiet — das es eigentlich so nicht mehr gibt — sehr weit käme.
Die Geely-Tochter kontert die neuen Elektrostars BMW iX3 und Mercedes GLC EQ mit dem eleganten EX60 und setzt damit auch Modelle wie Porsche Macan oder Audi Q6 unter Druck. Abgesehen von ein paar kleinen Fehlern ist der neue Volvo-Crossover: bärenstark, schon in der Basis.
Volvo bleibt den „niedrig bauenden“ Modellen treu – der ES90 soll im Segment der Business-Limousinen auf Kundenfang gehen, wo er vor allem auf deutsche Konkurrenten trifft. Als Premium-Taxi oder Chauffeurlimousine bringt sich der Schwede in Position.
Der japanische Hybrid-Kombi hat dem Diesel-Taxi den Rang abgelaufen. Doch im Toyota Corolla Touring Sports stecken noch mehr Talente als das Streben nach Effizienz. Nicht umsonst ist der praktische Kombi weltweit bei Taxi- und sonstigen Fahrdiensten im Einsatz.
Im Test und auf großer Tour schlug sich der neue Großraumstromer aus Korea ziemlich gut, klotzte mit enorm viel Raum auf wenig Fläche, guter Performance sowie Komfort bei dem kubischen Design angemessenen Verbrauch und somit guter Reichweite. Nur in einem Kapitel patzt er.
Mehr als 15 Millionen verkaufte Einheiten weltweit: Mit der neuen Generation baut Toyota den Plug-in-Hybrid aus und setzt auf höhere Ladeleistung, zusätzliche Konnektivität und optimierte Fahrdynamik.
Der EV5 soll die Brücke vom EV3 zum EV9 bauen und tritt bei den Abmessungen gegen BMW iX3, Mercedes-Benz GLC oder Volvo EX60 an – worauf muss man verzichten?