SUVs, PickUps, Geländewagen
Wer gerne noch einen kultivierten und sparsamen Dieselmotor in Verbindung mit einer sanft schaltenden Automatik beschaffen möchte, bevor der Zwang zur Elektromobilität greift, ist mit dem Kompakt-SUV Hyundai Tucson 1.6 CRDi bestens bedient. Er bietet vier Fahrgästen ordentlich Platz, ist trotz 19-Zoll-Rädern komfortabel gefedert und verwirrt nicht durch Spielereien bei der Bedienung. Das gilt sicher auch für die Varianten mit Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antrieben
Xpeng schlägt (vorerst nur in China) zurück: Mit dem G6 hat man ein Coupé-E-SUV als Konkurrent für das Tesla Model Y in China eingeführt – mit 800-Volt-Plattform zum Kampfpreis ab 209.000 Yuan – das sind umgerechnet rund 26.600 Euro vor Steuern.
In Deutschland starten die Auslieferungen aktuell ab der Kalenderwoche 33/2021. Weitere Modellversionen und -varianten folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
Nachdem das Werk in Grünheide in Brandenburg noch nicht fertig ist, stammen die ersten Model Y aus der Gigafactory Shanghai. Mit 4.751 x 1.921 x 1.624 mm ist das Model Y auch optisch merklich größer (nicht nur länger und höher, sondern auch breiter) als das Model 3. Zwischen den Achsen bleiben üppige 2.890 mm Radstand und die Gewichte starten über zwei Tonnen.
Vieles ist verwandt mit dem Model 3 wie das Interieur und die rahmenlosen Seitenscheiben. Ab 47.890 Euro netto erhalten die Kunden viel Platz, bis zu 507 km Reichweite nach WLTP bei bis zu 217 km/h Höchstgeschwindigkeit und einer Beschleunigung von 5,0 Sekunden auf 100 km/h, wenn es sein muss.
Merklich mehr Platz - vor allem im Untergeschoss
Es gibt merklich mehr Raum vor allem im Fond, Kofferraum und Frunk, wobei das „Mehr“ überm Kopf gar nicht so üppig ausfällt. Denn Tesla schlägt den Extraplatz vor allem höheren Sitzgestellen und tieferen Ablagen zu, also dem „Untergeschoss“. Das fast ebene Laderaumvolumen gibt man mit bis zu 2.158 Litern an, wobei hier die tiefen Fächer unter dem Laderaumboden und unter der Fronthaube inkludiert sein dürften, denn offiziell spricht Tesla von 1,9 Kubikmeter (1.900 l) Kofferraumvolumen.
Vier groß gewachsene Personen plus Reisegepäck finden locker und viel besser Platz als im Model 3, das unlängst endlich ein Taxi- oder Mietwagen-Paket von INTAX verpasst bekam. Und die Heckklappe macht es flexibler. Ebenso wie die aus dem Kofferraum umlegbaren Rücksitzlehen und optional eine Anhängekupplung für bis zu 1,6 Tonnen gebremste Anhängelast. Die dürften Taxi- und Mietwagenunternehmer freuen, die gelegentlich einen Anhänger ziehen möchten.
Optional soll später auch der Siebensitzer kommen, der dann über eine verschiebbare Rückbank verfügt und zwei Notsitze in Reihe drei, denen es aber massiv an Kopffreiheit fehlen dürfte. Schnellladen kann das Model Y mit bis zu 250 kW oder anders ausgedrückt: Tesla spricht von bis zu 270 Kilometer Reichweitengewinn binnen 15 Minuten. Wenn der Akku leer genug und der Supercharger stark genug ist.
Die Bildergalerie zeigt das Model Y bereits in Fahrt, was bald auch für die Absatzzahlen in Deutschland gelten dürfte.
Vom 12. bis zum 26. Januar 2021 hat taxi heute Volvos jüngstes und kleinstes Taximodell, den Kompakt-SUV XC40, als Plug-in-Hybrid T5 getestet. Sein leiser Dreizylinder-Benziner mit 132 kW/180 PS wird von einem Elektromotor mit 60 kW/82 PS unterstützt und beide wirken mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zusammen auf die Vorderräder. Die Taxi-Umrüstung besorgt ADLER Taxameter und Funktechnik in München.
Mit dem kompakten SUV Volvo XC60 erweitern die Schweden ihr Taxi-Angebot um ein interessantes Modell. Sein Raum- und Kofferraumangebot ist gut und sein Fahrkomfort hoch. Der kräftige Dieselmotor des B4 AWD Momentum Pro eignet sich in Verbindung mit einer weich schaltenden Achtgang-Wandlerautomatik zum sparsamen und leisen Gleiten, kann aber auch ordentlich beschleunigen. Der automatisch zuschaltende Allradantrieb ist unauffällig und treibt den Verbrauch nicht in die Höhe.