Der Toyota Corolla Cross hat seine Taxi-Qualitäten

Der Vollhybrid bietet einen leisen Antrieb und einen hohen Fahrkomfort, aber beim Platzangebot muss man gegenüber dem deutlich größeren RAV4 Abstriche machen.

Für den Fahrer oder die Fahrerin bietet der Vollhybrid Corolla Cross einen komfortablen Arbeitsplatz. Abstriche muss man im Fahrgast- und im Kofferraum machen. (Foto: Dietmar Fund)
Für den Fahrer oder die Fahrerin bietet der Vollhybrid Corolla Cross einen komfortablen Arbeitsplatz. Abstriche muss man im Fahrgast- und im Kofferraum machen. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Mit dem kompakten Vollhybriden SUV Corolla Cross hat Toyota seine Taxi-Palette nach unten erweitert. Wunschgemäß stellte die Kölner Deutschland-Zentrale taxi heute eine Variante mit 2-l-Benziner und Frontantrieb zum Test zur Verfügung, die zufällig auch die häufig gekaufte und gut zu Taxis oder Mietwagen passende Ausstattung Team Deutschland aufwies.

So angenehm wie im größeren RAV4 ist im Corolla Cross die etwas höhere Sitzposition. Vorn kann man bequem ein- und aussteigen. Hinten ist das etwas unbequemer, weil die Türausschnitte kurz sind und man einen deutlichen Schweller überwinden muss. Das fällt von der rechten Seite auch dann leichter, wenn der nicht höhenverstellbare Beifahrersitz nicht ganz hinten steht. Sonst wird es im Fond mit der Kniefreiheit schon knapp. Den Mittelsitz sollte man Erwachsenen nicht zumuten, weil sie dort mit gespreizten Beinen hocken müssen, während man die Füße auf den Außensitzen unter den Vordersitz schieben kann und dann bequem sitzt.

Knapp und durch die Radhäuser seitlich eingeengt ist der über die weit öffnende Heckklappe leicht zu beladende Kofferraum. Beim Umlegen der Rücksitzlehne entsteht eine etwa eine Handbreit hohe Stufe.

Die Ergonomie des Fahrer-Arbeitsplatzes geht mit einem gut gepolsterten, höhenverstellbaren Fahrersitz und logisch bedienbaren Lenkstockhebeln in Ordnung. Nachts sind alle Bedienelemente mustergültig beleuchtet. Dafür ist die Innenbeleuchtung funzelig.

Der Vierzylinder-Benziner mit 2 Litern Hubraum und einer Systemleistung von 112 kW/154 PS ist gut gedämmt und hält sich angenehm im Hintergrund. Durch das Einprogrammieren von Gangsprüngen ist das früher lästige Hochdrehen des Motors beim Beschleunigen weitestgehend verschwunden. Das Getriebe hört sich bei sanfter Gangart fast so an wie eine Wandlerautomatik und die Sprünge sind dann nur zu hören, aber nicht zu spüren. Laut wird der Motor in der Regel nur, wenn man kurzzeitig stark beschleunigen muss. Ein Verbrauchsdurchschnitt von 5,26 Litern E10 auf 100 Kilometer im Eco-Fahrmodus hört sich im ersten Moment sehr gut an. Ein im Jahr 2020 getesteter RAV 4 lag mit einem Schnitt von 5,35 Litern aber nur unwesentlich darüber und bietet den Insassen und ihrem Gepäck mehr Platz.

Mehr dazu im Testbericht, der demnächst in taxi heute erscheint. Interessierte Leserinnen und Leser können ausführliche Testnotizen und eine aktuelle Preisliste schon jetzt im Download-Bereich dieser Meldung herunterladen.

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