Mercedes Taxi: Newsübersicht zur Entwicklung der Taxi-Modelle von Mercedes-Benz
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Dieser Artikel besteht aus folgenden Mercedes Taxi News:
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2026:
- Mercedes-Benz zwischen Markentradition und strategischem Wandel (25.06.2026)
- Vom Taxi zum Truppentransporter? Warum Mercedes-Benz die Nähe zur Rüstungsbranche sucht (12.06.2026)
- Mercedes-Unternehmertag Berlin: TMV und Bachmann kämpfen für faire Wettbewerbsregeln (28.05.2026)
- Fürstlicher Luxus im Mercedes-Maybach S-Klasse: V8-Hybrid für Europa, V12 für Asien und Amerika (02.04.2026)
- 90 Jahre Mercedes 260 D: Wie der Diesel im Pkw begann – und zum Taxi-Antrieb wurde (13.03.2026)
- Mercedes VLE: Der Elektro-Van, der das Van-Segment neu definiert (11.03.2026)
- Mercedes-Benz lädt zum Taxi- und Mietwagentag nach Düsseldorf (03.03.2026)
- 4,2 Tonnen Autorität oder des Kanzlers rollende Festung: Mercedes S 680 Guard (25.02.2026)
- Mercedes-Benz: Neue Sonderkonditionen für TMV-Mitglieder (15.01.2025)
- Auf den Straßen von San Francisco - Mercedes stellt sich beim automatisierten Fahren neu auf (06.01.2026)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2025:
- Mercedes steigt ins Robotaxi-Geschäft ein (09.12.2025)
- Mercedes E-Klasse mit Panoramablick – bei Intax gibt´s die T-Klasse mit Panorama-Schiebedach als Taxi (20.10.2025)
- Elektro-Vans im Fokus: Mercedes bringt VLE und VLS mit neuer Plattform (24.09.2025)
- Mercedes-Benz verabschiedet sich von seinen Small Vans: T-Klasse und Citan vor dem Aus (15.04.2025)
- Intax holt die Sterne vom Taxi-Himmel – Fünf Mercedes Benz Modelle als Taxi lieferbar (08.04.2025)
- Autoklassiker Mercedes 300 Diesel Taxi / W 123 in Florida (12.03.2025)
- Mercedes E-Klasse ade – Warum die Ära der geräumigen Limousinen endete (24.03.2025)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2024:
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2023:
- Auch Mercedes-Benz Vans bietet keine Taxis ab Werk mehr an (31.07.2023)
- Taxi-Lieferant Mercedes-Benz stellt Vertrieb auf Agenturmodell um (31.05.2023)
- Taxibetriebe müssen der neuen E-Klasse nicht nachtrauern (05.03.2023)
- Neue Taxi-Preisliste gilt nur für die alte E-Klasse (15.02.2023)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2022:
- Mercedes-Autohaus stellte sich der Taxi-Kritik (15.11.2022)
- Mercedes-Benz: Neuer Taxi-Mann stellt sich vor (28.09.2022)
- Taxi-Bundesverbände sprachen mit Mercedes-Benz (25.03.2022)
- Mercedes-Benz Group bleibt im Taxi-Geschäft (01.03.2022)
- Mercedes streicht E 220 d aus dem Taxi-Programm (07.01.2022)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2021:
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2020:
- Mercedes-Benz erhöht Preise der B-Klasse-Taxis (10.06.2020)
- Modellpflege: Mercedes-Benz startet nicht mit dem E 200 d-Taxi (03.06.2020)
- Elektro-Taxi von Mercedes-Benz wird nicht ganz billig (26.05.2020)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2019:
- ACR kann wieder Mercedes-Taxis nachrüsten (18.11.2019)
- Mercedes-Benz Van Rental bietet Rollitaxis zur Miete an (20.05.2019)
- Neuer Taxi-Mann bei Mercedes-Benz (01.02.2019)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2018:
- Mietwagen-Service gewann Mercedes-Taxi (03.11.2018)
- Mercedes-Benz: Tauschprämie auch für Taxis (15.10.2018)
- Der neue Taxi-Mann von Mercedes-Benz wurde persönlich (14.05.2018)
- Mercedes-Benz hat wieder einen Taxi-Ansprechpartner (03.04.2018)
- Mercedes-Benz: Das C-Klasse-Taxi läuft aus (15.02.2018)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2017:
- Mercedes-Benz: Das große Großraumtaxi wird noch vielfältiger (05.12.2017)
- Mercedes-Benz mit Vito Taxi Marktführer in London (25.10.2017)
- Mercedes-Link Taxi gibt es jetzt auch in der E-Klasse (18.09.2017)
- Mercedes-Benz sucht neuen Taxi-Ansprechpartner (09.03.2017)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2016:
- Der neue Mercedes-Kombi bleibt beim Taxi ein Maßstab (13.09.2016)
- Mercedes-Benz lässt 120 neue E-Klasse-Taxis im Feld erproben (11.04.2016)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2015:
- IAA: Mercedes-Benz klotzt mit Giveaways für Taxikunden (18.09.2015)
- IAA: Mercedes-Benz freut sich auf Taxi-Kunden (18.08.2015)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2014:
- Taxi-Mann von Mercedes mit neuem „Über-Chef“ (22.12.2014)
- AMI-Taxitag: Mercedes-Benz präsentierte zwei neue Taxis (03.06.2014)
- AMI-Taxitag: Mercedes-Benz präsentierte zwei neue Taxis (03.06.2014)
- Mercedes-Benz präsentiert T-Modell und Citan als Taxi (27.05.2014)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2013:
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2012:
- Türkischer Taxi-Kollege gewinnt Mercedes E-Klasse (15.11.2012)
- Taxi-Weltpremiere für Mercedes B-Klasse Erdgas (26.10.2012)
- Mercedes erhöht Taxi-Festpreise (17.01.2012)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2011:
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2010:
- Bremer gewinnt Mercedes-Taxi (08.11.2010)
- Sonderfinanzierung für Mercedes-Taxibusse (11.05.2010)
- Preisvorteile für Mercedes-Bus-Taxis (21.01.2010)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2009:
- IAA-Taxi-Highlight 1: Mercedes zeigt neue E-Klasse Kombi in Hellelfenbein (17.09.2009)
- Taxifahrertag im Mercedes-Museum (09.06.2009)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2008:
- Vergessliche Promis in Mercedes-Taxis (27.11.2008)
- Mercedes Taxi-Sondermodelle werden teurer (04.01.2008)
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2005:
Mercedes Taxi News aus dem Jahr 2004:
Mercedes-Benz zwischen Markentradition und strategischem Wandel
News vom 25.06.2026 von Kathrin Köstner
(dpa) Die Marke blickt auf ein Jahrhundert Geschichte zurück. Während Immobilienprojekte neue Geschäftsfelder erschließen, wird das Kerngeschäft nach Gewinnrückgängen neu ausgerichtet.
100 Jahre nach ihrer Gründung zählt Mercedes-Benz zu den weltweit bekanntesten Automobilmarken. Nach Unternehmensangaben entstand die Marke am 28. und 29. Juni 1926 mit der Fusion der von Carl Benz und Gottlieb Daimler gegründeten Unternehmen zur Daimler-Benz AG. Wenige Wochen später, am 21. August 1926, ließ das Unternehmen das bis heute bekannte Markenzeichen mit Stern, Lorbeerkranz sowie den Schriftzügen Mercedes und Benz eintragen.
Heute reicht die Markenpräsenz weit über das klassische Automobilgeschäft hinaus. Neben Fahrzeugen steht der Name unter anderem für Motorsport, Sportarenen sowie neue Lizenzprojekte im Immobilienbereich.
Neue Geschäftsfelder rund um die Marke
Nach Unternehmensangaben entstehen gemeinsam mit Partnern Luxuswohnanlagen in Dubai und Miami. Diese Markenlizenzprojekte seien ein strategisch relevantes Geschäftsfeld und sollen zusätzliche Berührungspunkte mit der Marke schaffen.
Während Mercedes-Benz bei den Immobilienprojekten weiterhin auf das Luxussegment setzt, wurde die Strategie im Fahrzeuggeschäft zuletzt angepasst. Die frühere Ausrichtung auf besonders margenstarke Luxusmodelle spielt in der aktuellen Unternehmensstrategie eine geringere Rolle.
Strategiewechsel nach schwierigen Geschäftsjahren
Nach Einschätzung der Automobilexpertin Helena Wisbert habe sich die Konzentration auf besonders profitable Fahrzeugmodelle wirtschaftlich nicht wie erwartet entwickelt. Mercedes-Benz sei trotz seiner Premiumposition weiterhin ein Volumenhersteller und keine Manufaktur.
Der Hersteller steht zugleich unter wirtschaftlichem Druck. 2025 sank der Gewinn von 10,4 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro. Als Ursachen nannte das Unternehmen unter anderem Zölle, negative Wechselkurseffekte sowie den intensiven Wettbewerb auf dem chinesischen Markt. Bereits 2024 waren die Geschäftszahlen rückläufig. Daraufhin wurde ein Sparprogramm beschlossen. Gleichzeitig kündigte der Hersteller zahlreiche neue Modelle an und sprach von der größten Technologie- und Produktoffensive der Unternehmensgeschichte.
Starke Marke als Wettbewerbsvorteil
Nach Einschätzung von Branchenexperten verfügt Mercedes-Benz weiterhin über eine starke Marktposition. Das Unternehmen gelte insbesondere bei Sicherheit, Verlässlichkeit, Softwareentwicklung und Elektromobilität als wettbewerbsfähig. Die angekündigten Modellneuheiten könnten diese Position zusätzlich stärken.
Marketingexperten führen den langfristigen Erfolg der Marke vor allem auf ihre hohe Bekanntheit, ein konsistentes Markenbild sowie das über Jahrzehnte nahezu unveränderte Logo zurück. Der Mercedes-Stern gehöre zu den weltweit bekanntesten Markenzeichen.
Neben dem Markenjubiläum erinnert Mercedes-Benz in diesem Jahr außerdem an 140 Jahre Innovation. Hintergrund ist das Patent von Carl Benz für ein Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb aus dem Jahr 1886. (Quelle: dpa)
Vom Taxi zum Truppentransporter? Warum Mercedes-Benz die Nähe zur Rüstungsbranche sucht
News vom 12.06.2026 von Thomas Kanzler
Wer an Mercedes-Benz denkt, hat meist andere Bilder vor Augen. Die E-Klasse vor dem Hotel. Der Sprinter als Handwerkerfahrzeug. Das Taxi am Bahnhof. Seit Jahrzehnten steht die Marke für Mobilität im zivilen Alltag.
Doch während die Automobilindustrie mit Absatzschwächen, der kostspieligen Transformation zur Elektromobilität und wachsendem Wettbewerbsdruck aus China ringt, rückt bei Mercedes-Benz und Daimler Truck ein Geschäftsfeld stärker in den Fokus, das lange eher am Rand des öffentlichen Interesses lag: die Verteidigungsindustrie.
Die Entwicklung kommt nicht überraschend. Der russische Angriff auf die Ukraine hat in Europa eine sicherheitspolitische Zeitenwende ausgelöst. Staaten erhöhen ihre Verteidigungsausgaben, Armeen modernisieren ihre Fahrzeugflotten, und die Industrie reagiert auf die steigende Nachfrage.
Daimler Truck formuliert das inzwischen erstaunlich offen. Anfang 2025 kündigte das Unternehmen an, sein Angebot im Defence-Bereich auszubauen. Eine breitere Produktpalette, zusätzliche Partnerschaften sowie der Ausbau von Vertrieb und Service sollen das Wachstum im militärischen Geschäft vorantreiben.
Internationale Großaufträge
Dabei geht es längst nicht mehr nur um Spezialfahrzeuge. Im Juni erhielt Daimler Truck einen Großauftrag der Bundeswehr beziehungsweise ihres Mobilitätsdienstleisters BwFuhrparkService. Geliefert werden mehrere hundert militärisch ausgestattete Mercedes-Benz Arocs mit Allradantrieb. Die Fahrzeuge sollen die Transportkapazitäten der Bundeswehr stärken und bis 2026 ausgeliefert werden.
Parallel entstehen neue Kooperationen. Auf der Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin kündigte Mercedes-Benz eine Zusammenarbeit mit dem Drohnen-Start-up Tytan Technologies an. Ziel ist die Entwicklung mobiler Systeme zur Drohnenabwehr. Mercedes liefert dabei die Fahrzeugplattformen, auf denen die Technik installiert werden soll. Auch international wächst das Geschäft. Gemeinsam mit dem französischen Militärfahrzeughersteller Arquus beteiligt sich Daimler Truck an einem Programm zur Erneuerung der französischen Militärlogistik. Geplant ist die Lieferung von rund 7.000 Militärlastwagen über einen Zeitraum von zehn Jahren.
Aus Unternehmenssicht ist diese Entwicklung nachvollziehbar. Militärische Beschaffungsprogramme laufen oft über viele Jahre. Sie bieten eine Planbarkeit, die der zivile Fahrzeugmarkt derzeit kaum noch kennt. Während private Kunden ihre Kaufentscheidungen verschieben und Unternehmen ihre Investitionen zurückhalten, vergeben Staaten milliardenschwere Aufträge mit langfristigen Laufzeiten.
Entwicklung wirft moralische Fragen auf
Mercedes-Benz lebt seit Jahrzehnten von einem Markenbild, das eng mit ziviler Mobilität verbunden ist. Taxibetriebe, Rettungsdienste, Handwerker und Familien gehören traditionell zur Kundschaft. Je stärker die Marke künftig mit militärischen Anwendungen verbunden wird, desto größer wird die Herausforderung, diese unterschiedlichen Identitäten unter einem Dach zu vereinen.
Hinzu kommt eine gesellschaftliche Debatte, die erst begonnen hat. Lange galt die Rüstungsindustrie in Teilen der Wirtschaft als problematisches Geschäftsfeld. Inzwischen verändert sich diese Wahrnehmung spürbar. Sicherheitspolitische Argumente überlagern vielerorts frühere Vorbehalte. Doch die Frage bleibt: Wo verläuft die Grenze zwischen notwendiger Verteidigungsfähigkeit und einer wirtschaftlichen Abhängigkeit von militärischer Nachfrage?
Militärtechnik schlägt Taximarkt
Für das Taxigewerbe mag diese Entwicklung auf den ersten Blick weit entfernt erscheinen. Tatsächlich zeigt sie jedoch exemplarisch, wie stark sich die Automobilbranche derzeit verändert. Hersteller suchen neue Geschäftsfelder, neue Märkte und neue Einnahmequellen. Die klassische Rolle als Produzent ziviler Fahrzeuge reicht vielen Konzernen offenbar nicht mehr aus.
Natürlich ist der Stuttgarter Autokonzern schon seit Jahrzehnten mit der G-Klasse (bei der Bundeswehr „Wolf“) und den Lkw ein Zulieferer der Bundeswehr. Nun forciert Mercedes-Benz das Rüstungsgeschäft aber spürbar und fährt damit einen Kurs, der vielleicht wirtschaftlich nachvollziehbar sein mag. Ob er langfristig auch zum Selbstverständnis der Marke passt, ist eine andere Frage.
Mercedes-Unternehmertag Berlin: TMV und Bachmann kämpfen für faire Wettbewerbsregeln
News vom 28.05.2026 von Thomas Kanzler
Beim Unternehmertag von Mercedes-Benz Deutschland im Berliner Airport-Center ging es nicht nur um Fahrzeuge und Flottenlösungen. Im Mittelpunkt vieler Gespräche stand auch die Zukunft des Taxi- und Mietwagengewerbes in der Hauptstadtregion.
Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) nutzte die Veranstaltung, um den Austausch mit Unternehmern, Branchenvertretern und Politikaktiven zu vertiefen. Bei der Teilnahme am Unternehmertag der Mercedes Benz Niederlassung im Airport-Center Berlin trafen TMV-Präsident Thomas Kroker und TMV-Büroleiter Nico Höttges nicht nur Vertreter von Mercedes-Benz, den Vorstand der Innung des Berliner Taxigewerbes, viele weitere Funktionsträger, Kolleginnen und Kollegen, sondern auch Bernd Bachmann, der seit Jahren als engagierte Stimme des Gewerbes im Berliner Umland gilt.
Kampf gegen unfaire Wettbewerbsbedingungen
Bachmann sitzt seit fast vier Jahrzehnten selbst am Steuer eines Taxis. Früher in Berlin aktiv, betreibt er sein Unternehmen heute im brandenburgischen Bernau. Bekannt wurde er in der Branche vor allem durch seinen beharrlichen Einsatz gegen unfaire Wettbewerbsbedingungen im Plattform-Mietwagenverkehr. Regelmäßig spricht er mit Kommunalpolitikern, beteiligt sich an Fragestunden in Kreistagen und fordert strengere Kontrollen durch die Behörden.
Im Zentrum des Treffens standen deshalb Themen, die das Gewerbe seit Jahren beschäftigen: die Rückkehrpflicht für Mietwagen, Mindestbeförderungsentgelte sowie die wachsende Zahl von Mietwagenkonzessionen im Berliner Umland. Gerade dort sehen viele Taxiunternehmer eine zunehmende Verlagerung von Plattformflotten, die anschließend vor allem in Berlin unterwegs sind.
TMV-Präsident Thomas Kroker formulierte das beim Treffen deutlich: „Bernd Bachmann ist ein unermüdlicher Kämpfer für unser Gewerbe. Sein Einsatz an der Basis ist unbezahlbar. Wir teilen genau dieselben Ziele für Berlin und das Umland. Der TMV wird Herrn Bachmann mit aller Kraft unterstützen. Nur gemeinsam können wir den Druck auf die Politik und Behörden erhöhen, um faire Regeln durchzusetzen.“
Beide Seiten vereinbarten einen fortlaufenden Austausch.
Fürstlicher Luxus im Mercedes-Maybach S-Klasse: V8-Hybrid für Europa, V12 für Asien und Amerika
News vom 02.04.2026 von Thomas Kanzler
Nachdem vor einigen Wochen die überarbeitete Mercedes S-Klasse der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, können sich nunmehr die Maybach-Fans über eine neue Generation des schwäbischen Aushängeschildes freuen. Mehr Luxus geht (fast) nicht.
Die S-Klasse ist ja eigentlich schon das Synonym für luxuriöses Reisen. Wem das nicht reicht, der kann auch bei der aktualisierten S-Klasse zum Maybach greifen. Hier gibt es noch mehr Luxus, mehr Status und viele neue Details. Und wem die noble S-Klasse dann immer noch nicht reicht, der bekommt bald noch einen Maybach-VLS!
20 Prozent mehr "Grill"
Die Frontansicht der neuen Maybach-Generation macht wohl den größten Unterschied bei der neuen S-Klasse. Der Grill, nunmehr stilvoll illuminiert und um 20 Prozent größer, sorgt für einen mehr als standesgemäßen Auftritt, wenn die neue Maybach S-Klasse die Einfahrt heraufrollt. Auf Wunsch sind zudem Mercedes-Stern, Maybach-Schriftzug im Kühlergrill-Rahmen und das Maybach-Signet an der C-Säule dezent illuminiert – Details machen den edlen Unterschied bei der neuen S-Klasse. Das gilt auch für die LED-Scheinwerfer, in deren Innern nicht allein zwei Mercedes-Sterne, sondern auch Applikationen in Roségold eingearbeitet sind. Ein Detail hat sich Mercedes nunmehr bei Rolls-Royce abgeschaut. Die in Silber geschmiedeten 21-Zoll-Alufelgen bekommen nunmehr einen zentral ausgerichteten Stern, der immer aufrecht bleibt. Ein integriertes Kugellager macht es möglich, dass alle Drehtendenzen unterdrückt werden.
V12 für Asien und Amerika
Der imageträchtige Zwölfzylinder des S 680 bleibt das sanft säuselnde Aushängeschild – jedoch nicht mehr in Europa, denn hier ist der V12 im Maybach erst einmal Geschichte. Allemal überraschend, nachdem Kernwettbewerber Rolls-Royce vor kurzem unterstrich, bis auf weiteres an seinen Zwölfzylindern festhalten zu wollen und nicht allein auf Elektroantriebe zu setzen. Das V12-Triebwerk bietet Mercedes bei der Maybach S-Klasse zwar auf den Hauptmärkten in Asien, den USA oder Vereinigten Arabischen Emiraten, doch eine Region wie Europa muss sich mit hybriden Sechs- und Achtzylindern begnügen.
Hier heißt das Topmodell zwar weiterhin Maybach S 680, wird jedoch vom 450 kW / 612 PS / 850 Nm starken V8 mit Turboaufladung angetrieben, dessen Mild-Hybrid-Technologie weitere 17 kW / 205 Nm beisteuert. In Europa ist der Maybach S 580 mit dem neuen V8 mit 395 kW / 537 PS / 750 Nm wohl das Volumentriebwerk, während in Asien die exklusive Maybach-Version insbesondere mit dem Basis-Sechszylinder beliebt ist. Den gibt es als hybriden S 580e nunmehr auch in Europa, wo er bis zu 100 Kilometer rein elektrisch zurücklegen kann.
Luftfederung „de luxe“
Zudem soll der neue Maybach seinen Gästen speziell im edlen Fond noch mehr Reisekomfort bieten. Dafür dürfte eine weiterentwickelte Luftfederung sorgen, die ihre Informationen über die Beschaffenheit der Straße per Frontkamera und Daten anderer Mercedes-Fahrzeuge in Sekundenbruchteilen übermittelt bekommt. Im Innern bietet das Fahrzeug nach der Modellpflege nicht nur vorne drei Digitalbildschirme und das bekannte Head-Up-Display für den Chauffeur, sondern auch zwei 13,1 Zoll große Displays im Fond, die per Fernbedienung gesteuert werden.
Diese steuern nunmehr unter anderem Entertainment, Rollos und Klimatisierung. Mehr denn je lässt sich die neue Maybach S-Klasse nach Kundenwunsch individualisieren. Wem 150 Außenfarben und 400 Innenkolorationen nicht reichen, kann seinen Wünschen in der hauseigenen Manufakturabteilung nahezu freien Lauf lassen. Das Angebot reicht von der exklusiven Zwei-Ton-Lackierung über Schmiederäder und Initialen auf Sitzpolstern oder Kopfstützen bis zu Stickereien auf Lederflächen oder einem Sternenhimmel aus LED-Winzlingen. Wie schon bisher gibt es Liegesessel im Fond, elektrische Komforttüren oder einen Kühlschrank mit Silberkelchen der Manufaktur Robbe & Berking.
Und wem die Maybach-Version der S-Klasse nicht reicht: mittlerweile bestätigten die Schwaben das, was fast alle bereits wussten. Auch vom neuen Mercedes-Van dem VLS wird es in 2027 eine besonders exklusive Maybach-Version geben. Zumindest für die Hauptmärkte in Asien – speziell China – und den USA.
Für uns vor Ort: Stefan Grundhoff; press-inform
90 Jahre Mercedes 260 D: Wie der Diesel im Pkw begann – und zum Taxi-Antrieb wurde
News vom 13.03.2026 von Thomas Kanzler
Mercedes feiert in diesem Jahr 140 Jahre Automobil. Bei allen Elektrotendenzen geht fast unter, dass mit dem Mercedes 260 D der Baureihe W 138 vor 90 Jahren erstmals ein Dieselmotor Einzug in einen Pkw hielt. Noch heute ist der Diesel einer der effizientesten Antriebe im Auto.
Beim Gedanken an Mercedes-Benz und 140 Jahre Automobilgeschichte schwirren den meisten Begriffe wie Carl Benz, Gottlieb Daimler, Silberpfeil, Flügeltürer, S-Klasse oder Pagode im Kopf herum. Doch eine der weitreichendsten Erfindungen der Automobilgeschichte ist die des Dieselmotors, die Daimler knapp vor dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit Zulieferer Robert Bosch auf den Weg brachte. Bis in die 1930er Jahre hinein waren die hoch verdichteten Dieseltriebwerke mit der Glühzündung allein in Nutzfahrzeugen, Lokomotiven und Schiffen verbaut worden. Mit dem dieselbetriebenen 260er begann nicht nur für Daimler eine neue Ära im Automobilbau. Bis heute sind Triebwerke mit Selbstzündertechnik gerade bei PKW von zentraler Bedeutung. Die Gründe, ein Auto mit einem Dieselmotor zu kaufen, sind die gleichen wie vor 90 Jahren – niedrige Kraftstoffkosten und eine große Reichweite.
Erste "Nagelprobe"
Seit Anfang der 1930er Jahren hatte die Entwicklungsabteilung von Daimler mit Hochdruck am Serieneinsatz eines Dieselmotors in einem PKW gearbeitet. Doch so einfach, einen grobschlächtigen Dieselmotor aus dem LKW in eine Limousine zu verpflanzen, war das Ganze nun doch nicht. Die ersten Versuche gab es im Jahre 1933, als ein 59 KW / 80 PS starker LKW-Sechszylinder in verschiedene Versuchswagen vom Typ Mannheim verbaut wurde. Doch Schwingungen und starke Vibrationen des Reihenmotors sorgten für Rahmenbrüche bei höheren Drehzahlen. Um die Entwicklungskosten im Rahmen zu halten, sollte die starke bauliche Anlehnung an LKW-Motoren jedoch weiter vorangetrieben werden. Um die störenden Vibrationen zu minimieren, wurden dem Sechszylinder-Diesel kurzerhand zwei Brennkammern abgeschnitten. Das kostete zwar Leistung, machte das motorische Gesamtkonstrukt jedoch deutlich laufruhiger. Die Probeläufe verliefen erfolgreich.
Test im Taxibetrieb
Die nunmehr nur noch 2,6 Liter großen Vierzylinder-Diesel vom Typ OM 138 (Oel-Motor) wurden zu einem Großversuch in 170 Pullman-Landaulets vom Typ 230 eingebaut. Um die Alltagstauglichkeit im Betrieb auf der Straße zu testen, sollten motorisierte Droschkenfahrer im Taxibetrieb zeigen, was das neue Antriebskonzept für Stärken und Schwächen hatte. Die Taxifahrer waren mehr als zufrieden und so begann Ende 1935 / Anfang 1936 die Vorserienproduktion des 260 D. Diejenigen, die den 260er erstmals fuhren, waren von Fahrleistungen und der Reichweite überaus angetan. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 9,5 Liter Dieselöl reichte eine Tankfüllung für 400 Kilometer. Das schaffte kein Benziner. Neben der langen Pullman-Version gab es den Mercedes 260 D ab September 1936 auch mit kurzem Radstand als vier- bzw. fünfsitzige Limousine und Cabriolet. Eine frühe Modellpflege brachte 1937 eine Reihe von technischen und optischen Verbesserungen. Besonders der breitere Radstand und die Tankvergrößerung von 38 auf 50 Litern wurden von den Kunden positiv aufgenommen. Mit einem Verbrauch von nunmehr neun Litern Diesel auf 100 Kilometern im Vergleich zu den 13 bis 14 Litern des Benziners vom Typ Mercedes 200 erhöhte sich die Reichweite auf bis zu 500 Kilometer. Der 260 D wurde zum Kilometerfresser seiner Zeit. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beendete nach 1.967 Fahrzeugen im Jahre 1940 schließlich die Serienproduktion. Ihre Wiederauferstehung feierte die Dieseltechnik in Personenkraftwagen nach Kriegsende mit dem Mercedes 170 D der Baureihe W 136.
Der Diesel als Langläufer
Nach heutigen Maßstäben zeigte sich die 33 KW / 45 PS starke Limousine mit Hinterradantrieb schon durch sein Gewicht von mehr als zwei Tonnen wenig dynamisch. Das sah in den 30er und 40er Jahren ganz anders aus. Der 2,6 Liter große Vierzylinder beschleunigte die Pullman-Limousine auf bis zu 90 km/h. Während die ersten Modelle mit drei Gängen und einem zusätzlichen Autobahngang durch die Gegend tuckerten, gab es bereits nach einigen Monaten Produktionszeit ein voll synchronisiertes Viergang-Getriebe. Viele der Mercedes 260 D liefen Jahrzehnte als Taxi – gerade in Berlin, wo die Taxiflotten besonders alt waren. Maximale Reichweiten über 500.000 oder gar einer Millionen Kilometer waren keine Seltenheit.
Die 260er Modelle beherrschten durch ihre solide Technik bis weit in die 50er Jahre die Taxilandschaft in Berlin. Eile mit Weile heißt es Steuer eines 260 Diesel. Zwischen 50 und 80 km/h fühlt sich die Ur-Diesel besonders wohl. Die Windschutzscheibe ist leicht nach unten hin aufgeklappt und so kommt eine frische Brise in den Volant. Eine Handvoll verchromter Schalter und Bedienelemente verbreitet unweigerlich den Charme der 30er Jahre. Der Veigel-Tacho endet erst bei 120 km/h – unerreichbare Traumgeschwindigkeiten für den Chauffeur eines 260 D. Die Uhr als eine der drei Analoganzeigen scheint eines Tages um kurz nach halb zwölf stehengeblieben zu sein. Doch der Rest des 75 Jahre alten Mercedes 260 Diesel funktioniert wie am ersten Tag. Gestartet wird elektrisch aus dem Cockpit. Die Öffnung der Starterkurbel am Fuße des mächtigen Kühlergrills ist mit einer Chromplakette verziert.
Enge für den Chauffeur, Luxus für den Fahrgast
Bei den Fahrgästen im Fond kamen die 260-D-Modelle ebenfalls prächtig an. Das Platzangebot in der langen Pullman-Version ist selbst unter heutigen Gesichtspunkten eindrucksvoll. Bequeme Sofasitze lassen einen selbst die Schrittgeschwindigkeit einen steilen Berg hinauf ertragen. Vom dunklen Volant trennt die Fondinsassen einen eine Scheibe. Während sich Chauffeur und ein etwaiger Beifahrer in beengten Platzverhältnissen auf schweißtreibenden Kunstledersitzen betten mussten, gefällt der weiche Flockvelours in der zweiten Reihe deutlich besser. Im blau ausgeschlagenen Fond lassen sich bei Bedarf zwei Notsitze aus dem Boden herausklappen.. Alle vier Räder haben nicht nur hydraulisch betätigte Trommelbremsen, sondern sind einzeln aufgehängt; hinten an einer Pendelachse mit Schraubenfedern, vorn an zwei quer eingebauten Blattfedern.
Das Gepäck der Passagiere fand zumeist in dem ebenso luxuriösen wie unkaputtbaren Großkoffer hinter der Fahrgastzelle Platz. Die Manufaktur Baisch aus Bad Cannstadt war eine der bekanntesten deutschen Kofferfirmen. Selbst nach sieben Jahrzehnten sind die Lademodule noch immer im Topzustand, Patina inklusive. Weil Lederkoffer bei Autos ab den 50er Jahren nicht mehr en vogue waren, musste Baisch schließlich seine Tore schließen. Der Dieseltechnik erging es deutlich besser. Auch wenn das Interesse gerade in Europa wegen des anhaltenden Elektrotrends spürbar nachlässt, sind Pkw mit Dieselmotoren von den Straßen nicht wegzudenken.
Diesel in Europa rückläufig, in USA und Asien weiter gefragt
Mittlerweile können sich auch Kunden in den Vereinigten Staaten oder in einigen asiatischen Ländern wie Japan oder Südkorea immer mehr für die Selbstzündertechnik erwärmen. In Europa sieht es anders aus; hatten hier Fahrzeuge ab der Mittelklasse vor zehn Jahren noch einen Dieselanteil von mehr als 50 oder bei den SUV über 70 Prozent, so sind es heute oftmals weniger als 20 Prozent. 1978 war der Mercedes 300 SD der Baureihe W 116 übrigens der weltweit erste Serien-Pkw mit einem Turbodiesel. Anfangs nur in den USA angeboten leistete die Diesel-S-Klasse überschaubare 85 kW / 115 PS; verbraute im Normzyklus jedoch nur 10,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Rund 40 Prozent mehr Leistung als ein Saugdiesel und 30 Prozent weniger Verbrauch als ein Benziner.
Für uns am Steuer: Stefan Grundhoff; press-inform
Mercedes VLE: Der Elektro-Van, der das Van-Segment neu definiert
News vom 11.03.2026 von Thomas Kanzler
Weltpremiere in Stuttgart: Mercedes stellt VLE und VLS vor -und die taxi heute war dabei. Mit der neuen Generation der V-Klasse will Mercedes nichts weniger als das Van-Segment neu definieren – vom Familienvan über Shuttle-Services bis hin zum Premium-Transport.
Der Markt für große Vans hat sich in den vergangenen Jahren verändert. In Europa galt lange der Maßstab eines Modells: der Volkswagen Transporter. Vom klassischen Kastenwagen über Familienfahrzeuge bis hin zu hochwertigen Shuttle-Versionen deckte er nahezu jedes Einsatzfeld ab. Auch Mercedes-Benz war mit der V-Klasse präsent, doch das Segment entwickelte sich vor allem außerhalb Europas weiter. In China etwa konkurrieren große Personentransporter inzwischen mit Luxuslimousinen wie der Mercedes-Benz S-Class. Marken wie Toyota, Lexus oder Li Auto haben dort Vans etabliert, die als mobile Lounge genutzt werden.
Mit den neuen Modellen VLE und VLS reagiert Mercedes nicht nur auf diese Entwicklung – die Stuttgarter setzen neue Maßstäbe. Beide Fahrzeuge sollen eine neue Generation von Großraumfahrzeugen einleiten – gedacht für Familien, Shuttle-Services, Chauffeurdienste und Businesskunden. Der Marktstart ist dann für den Sommer geplant.
"Wir definieren das Segment neu. Platz ist der neue Luxus", so Mercedes Chef Ola Källenius bei der Weltpremiere des VLE in Stuttgart.
Neue Plattform für eine ganze Van-Familie
Der VLE ist der erste Vertreter einer neuen Architektur namens Van.EA. Auf dieser Plattform sollen künftig zahlreiche Modelle entstehen, vom luxuriösen Personentransporter bis hin zu großen Nutzfahrzeugen. Selbst kommende Generationen des Mercedes-Benz Sprinter sollen darauf basieren. Mercedes verfolgt dabei eine klare Strategie: Die klassischen Nutzfahrzeuge und die komfortorientierten Großraumlimousinen werden künftig stärker voneinander getrennt. VLE und VLS erhalten daher einen eigenen Rohbau, der gezielt auf Aerodynamik und Dynamik ausgelegt ist.
Der Aufwand zeigt sich in den Zahlen. Trotz einer Länge von 5,30 Metern, einer Breite von 2,0 Metern, einer Höhe von 1,93 Metern und einem Radstand von 3,34 Metern erreicht der VLE einen cw-Wert von 0,25. Damit wirkt der Van optisch kompakter, als er tatsächlich ist. Gleichzeitig bleiben im Innenraum bis zu acht Sitzplätze erhalten. Die Größe hat allerdings auch konstruktive Gründe. Strengere Sicherheitsvorschriften erfordern einen längeren Vorderwagen mit größerer Crashstruktur. Zudem braucht der Akku zusätzlichen Schutz im Fahrzeugboden, was sich ebenfalls auf Breite und Gewicht auswirkt.
Elektroantrieb mit großer Reichweite
Zum Start kommt der VLE 300 auf den Markt. Ein Elektromotor mit 200 kW (272 PS) treibt die Vorderachse an. Die Energie liefert ein 115-kWh-Batteriepaket auf Nickel-Mangan-Kobalt-Basis. Mercedes nennt einen Normverbrauch von 18,6 bis 21 kWh pro 100 Kilometer. Darüber positioniert sich der VLE 400 4Matic mit 305 kW (415 PS) und elektrischem Allradantrieb. Weitere Varianten wie ein VLE 250 oder VLE 350 sollen folgen. Zusätzlich plant Mercedes Versionen mit kleinerem Akku sowie später auch Modelle mit Verbrennungsmotor.
Die Reichweite des VLE 300 soll laut Mercedes bei bis zu 700 Kilometern nach WLTP liegen. Selbst mit umfangreicher Ausstattung sollen noch rund 600 Kilometer möglich sein. Unter ungünstigen Winterbedingungen erwartet Mercedes immerhin noch rund 400 Kilometer reale Reichweite. Auch beim Laden setzt der Hersteller auf moderne Technik. Das 800-Volt-System ermöglicht Ladeleistungen von bis zu 320 kW am Schnelllader, beim kleineren Akku bis zu 300 kW. Der Ladehub von 10 auf 80 Prozent soll etwa 25 Minuten dauern. In zehn Minuten lassen sich laut Mercedes bis zu 242 Kilometer Reichweite nachladen. Alternativ stehen 22 kW AC-Ladeleistung für das Laden über Wechselstrom zur Verfügung. Mercedes selbst testete den VLE bereits auf längeren Strecken. Eine Fahrt über 1.100 Kilometer von Rom nach Stuttgart soll mit zwei Ladestopps möglich gewesen sein.
Fahrverhalten wie eine Limousine
Trotz seiner Abmessungen soll sich der VLE wie ein Pkw fahren. Dafür sorgen unter anderem eine Fünflenker-Hinterachse, eine präzise Lenkung und eine optionale Allradlenkung mit sieben Grad Einschlagwinkel. Der Wendekreis sinkt dadurch auf 10,9 Meter von Bordstein zu Bordstein beziehungsweise 11,6 Meter von Wand zu Wand. Auch die Fahrassistenzsysteme fallen umfangreich aus. Insgesamt arbeiten zehn Kameras, fünf Radarsensoren und zwölf Ultraschallsensoren zusammen. Das Fahrzeug kann unter anderem selbstständig einparken oder auf Wunsch die letzten 150 Meter einer Strecke automatisch rückwärts zurücklegen.
Viel Platz und neue Ideen im Innenraum
Im Innenraum zeigt sich, dass der VLE nicht als Transporter gedacht ist. Trotzdem reicht das Ladevolumen von 795 bis über 4.000 Litern, und bis zu 2,5 Tonnen Anhängelast sind möglich. Beim Frontantrieb reduziert sich die Anhängelast auf 1.000 Kilogramm, weil bei schweren Anhängern die Vorderachse zu stark entlastet würde. Die Sitzanlage lässt sich variabel konfigurieren. Neu ist ein einfaches System zum Aus- und Einbau der Sitze. Die rund 34 Kilogramm schweren Sitze können zusammengeklappt und über eine Schlaufe aus den Schienen genommen werden – ohne kompliziertes Einrasten oder Werkzeug. Eine geniale Idee erleichtert den Umgang mit den schweren Sitzen deutlich: Bei den ausgebauten Sitzen klappen unten Rollen aus, sodass die einzelnen Sitze bequem gerollt statt getragen werden können.
Im Fond stehen für die Passagiere zahlreiche Anschlüsse bereit. Jeder Außenplatz verfügt über zwei USB-C-Ports, insgesamt also acht Anschlüsse im hinteren Bereich. Dazu kommen optional klimatisierte Loungesessel mit Massagefunktion, Heizung und Kühlung, ausklappbare Beinauflagen sowie ein dreifach klappbarer Arbeitstisch. Für Unterhaltung sorgt ein 31-Zoll-Bildschirm, der auf Knopfdruck aus dem Dach ausfährt. Unterstützt wird er von einer 22-Lautsprecher-Soundanlage. Mit dem sogenannten Kinomodus lassen sich Fenster abdunkeln und Inhalte wie Filme oder Videokonferenzen darstellen. Auch an Details wurde gedacht. Ein Panoramaglasdach bringt Licht in den Innenraum, während besonders bei den teureren Varianten hochwertige Materialien, Echtholz und Leder für eine gehobene Atmosphäre sorgen. Aber auch die Basis kann sich sehen lassen. Die eingesetzten Materialien wirken auch hier wertig. Für einige Märkte, etwa China, gibt es sogar zusätzlich ein Desinfektionsfach. Gleichzeitig bleibt die Funktionalität eines Vans erhalten. Die Fenster in den Schiebetüren lassen sich komplett versenken – ein Wunsch vieler Kunden, die sich im Fond sonst eingeschlossen fühlen. Auch die Heckklappe mit separater Glasscheibe bleibt erhalten.
Die umfangreiche Technik hat ihren Preis – auch beim Gewicht. Mit dem kleineren 80-kWh-Akku soll der VLE bei etwa 2,8 Tonnen Leergewicht starten. Fahrzeuge mit großer Batterie liegen teilweise über drei Tonnen. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 3.700 Kilogramm. Damit verbleiben in der aufwendig ausgestatteten Version etwa 500 Kilogramm Zuladung, während einfachere Varianten rund 900 Kilogramm ermöglichen. Die Fahrleistungen bewegen sich im Pkw-Bereich. Der VLE 300 beschleunigt in 9,5 Sekunden auf 100 km/h, der VLE 400 benötigt 6,5 Sekunden. Preislich beginnt der VLE bei etwa 57.000 Euro netto. Je nach Ausstattung kann der Preis deutlich steigen. Für die besonders umfangreich ausgestattete Exclusive Line ruft Mercedes einen Preis von rund 113.000 Euro auf.
Geheimer Blick auf den noch luxuriöseren Bruder
Über dem VLE positioniert Mercedes künftig den VLS. Das Modell ist noch stärker auf Luxus ausgelegt. Nochmal 18 Zentimeter mehr Radstand und Länge sowie ein noch großzügigerer ausgestatteten Innenraum schaffen eine Luxuriöse Lounge Atmosphäre. Wir konnten den Luxus-Liner zwar schon in Stuttgart besichtigen, aber noch keine Fotos machen, da Mercedes den Edel-Van zu einem späteren Zeitpunkt gebührend präsentieren möchte. Mit dieser Modellstrategie will Mercedes ein neues Segment etablieren: elektrische Großraumlimousinen, die Komfort und Raumangebot eines Vans mit der Ausstattung einer Oberklasse verbinden.
Ein Van für Taxi- und Chauffeurbetriebe
Für Taxi- und Shuttleunternehmen eröffnet das Konzept interessante Perspektiven. Der großzügige Innenraum mit bis zu acht Sitzplätzen, die elektrische Reichweite und die schnellen Ladezeiten könnten im Flottenbetrieb Vorteile bringen. Gleichzeitig erleichtert die Allradlenkung das Rangieren im Stadtverkehr. Der VLE ist nicht nur ein Nachfolger der V-Klasse. Er richtet das klassische Van-Segment neu aus – zwischen Chauffeurslimousine, elektrischem Langstreckenfahrzeug und dann auch Nutzfahrzeug,
Mercedes-Benz lädt zum Taxi- und Mietwagentag nach Düsseldorf
News vom 03.03.2026 von Thomas Kanzler
Elektrifizierung, Mindestlohn, Plattformkonkurrenz – das Taxigewerbe sortiert sich neu. Auch die Autohersteller reagieren darauf - nicht nur mit Modellen, sondern mit Dialogangeboten. In Düsseldorf lädt Mercedes-Benz zum Taxi- und Mietwagentag in die Niederlassung. Der TMV, der Taxi- und Mietwagenverband, nutzt die Bühne.
Es ist ein Treffen mit klarer Interessenlage. Mercedes will wieder Präsenz zeigen in einem Markt, der für die Marke historisch relevant ist. Und der Verband sucht den direkten Draht zu Unternehmerinnen und Unternehmern. Eigentlich ist kaum ein Hersteller so eng mit dem deutschen Taxigewerbe verbunden wie Mercedes-Benz. Über Jahrzehnte prägten E-Klasse-Diesel das Straßenbild der Innenstädte. Modelle wie die Mercedes-Benz E-Klasse galten als verlässliche Arbeitsgeräte: hohe Laufleistungen, robuste Technik, kalkulierbare Restwerte. Doch die Parameter hatten sich verschoben. Mercedes wollte plötzlich nur noch im Premium-Segment aktiv sein und kappte vor einigen Jahren die Verbindungen in die Taxi Branche.
Nun nähert man sich also wieder an
In seiner Pressemitteilung dankt der TMV für die Einladung und betont den Wunsch nach engem Austausch mit Mercedes-Benz. Bereits in vorangegangenen Gesprächen mit Vertretern der Marke sei vereinbart worden, den Dialog zu intensivieren. Nun bietet die Veranstaltung die Gelegenheit, direkt mit Taxi- und Mietwagenunternehmern ins Gespräch zu kommen. Solche Formate schaffen Rückkopplung.
Mercedes möchte sich nun wieder als Partner der Taxi Branche präsentieren. Spezielle Taxi-Pakete, verlängerte Garantien oder branchenspezifische Umrüstungen – etwa für Taxameter, Funktechnik oder barrierefreie Lösungen – gehören weiterhin zum Angebot. Auch die Umstellung auf alternative Antriebe wird begleitet, sei es durch Beratung zur Ladeinfrastruktur oder durch Kooperationen mit Energieversorgern. Der TMV sieht seine Rolle darin, Stimmungen aufzunehmen und an Politik wie Industrie weiterzugeben. „Arbeit an der Basis“ nennt der Verband das. Gemeint ist: zuhören, Argumente bündeln, Forderungen präzisieren.
Mehr als eine Produktshow
Der Taxi- und Mietwagentag ist damit keine reine Fahrzeugausstellung. Mercedes demonstriert wieder mehr Nähe zum Taxi, der Verband bringt Praxisnähe ein. Am Ende geht es um Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit. In Düsseldorf treffen sie auf einen Hersteller, der seine Taxi-Vergangenheit (wieder) kennt – und auf einen Verband, der die Gegenwart organisiert.
4,2 Tonnen Autorität oder des Kanzlers rollende Festung: Mercedes S 680 Guard
News vom 25.02.2026 von Thomas Kanzler
Wenn es um staatstragende Mobilität geht, zählt weniger der Zeitgeist als die Schutzklasse. Mercedes-Benz hat seine gepanzerte S-Klasse überarbeitet und mit dem S 680 Guard eine Limousine vorgestellt, die elegant-diskret auftritt und technisch aufrüstet. In ihr wird künftig auch Friedrich Merz unterwegs sein.
Der Wagen richtet sich an eine überschaubare Klientel: Regierungschefs, Spitzenmanager, Mitglieder von Königshäusern. Menschen, deren Alltag mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko verbunden ist. Im Zuge der Modellpflege der S-Klasse wurde nun auch die Schutzvariante auf den aktuellen Stand gebracht.
4,2 Tonnen Verantwortung
Äußerlich unterscheidet sich der Guard kaum von einer zivilen Oberklasselimousine. Unter dem Blech jedoch steckt Spezialstahl, in den Türen und Scheiben arbeitet Panzerglas. Das Resultat: die zivile Schutzklasse VR10 – die höchste verfügbare Einstufung. Sie soll Insassen vor Sprengstoffanschlägen und Beschuss aus Sturmgewehren mit Stahlhartkern-Munition schützen.
Die Schutzausstattung bringt rund 1,5 Tonnen zusätzlich auf die Waage. Insgesamt wiegt die Limousine 4,2 Tonnen. Entsprechend massiv fallen die Türen aus; eine motorisierte Unterstützung hilft beim Öffnen und Schließen.
Angetrieben wird der Guard von einem 6,0-Liter-V12-Biturbomotor mit 612 PS und 830 Newtonmetern Drehmoment. Während der Konzern in zivilen Baureihen aus Klimaschutzgründen vom Zwölfzylinder abrückt, hält er ihn hier für notwendig. Das hohe Drehmoment gilt als Voraussetzung, um das Gewicht souverän zu bewegen. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 190 km/h begrenzt.
Technik aus dem Sicherheitslabor
Zur Sicherheitsarchitektur gehören Spezialreifen, die selbst nach Beschädigung noch bis zu 30 Kilometer Fahrstrecke ermöglichen. Die Fensterheber sind doppelt abgesichert: Fällt die Elektronik aus, übernimmt ein hydraulisches System.
Hinzu kommen Ausstattungen, die man eher im militärischen Kontext vermutet: Ein Notfall-Frischluftsystem schützt bei Gasangriffen, eine automatische Löschanlage bekämpft Brände im Unterboden- und Motorraum. Über ein integriertes Kommunikationssystem können die Insassen auch bei geschlossenen Türen und Fenstern mit Personen außerhalb des Fahrzeugs sprechen. Im Fond steht zudem ein hochwertiges Entertainmentsystem bereit, das sichere Videokonferenzen ermöglicht.
Der Preis für das aktuelle Modell beginnt bei 547.400 Euro. Für die neue Version ist mit einer weiteren Steigerung zu rechnen. In dieser Fahrzeugklasse ist der Kaufpreis allerdings nur ein Teil der Kalkulation – Wartung, Individualisierung und Sicherheitsanpassungen gehören zum Gesamtpaket.
Eine Frage der Tradition
Seit Bestehen der Bundesrepublik setzen deutsche Bundeskanzler – mit einer kurzen Auszeit– auf Staatslimousinen aus Stuttgart. Konrad Adenauer fuhr den Mercedes 300, später Pullman-Varianten und gepanzerte S-Klassen, die darauf folgenden Bundeskanzler setzten ebenso auf die Stuttgarter Limousinen. Gerhard Schröder wechselte zu Audi und dem A8, auch Angela Merkel fuhr die Marke aus Ingolstadt. Erst Olaf Scholz kehrte wieder zum Stern zurück.
Mit dem S 680 Guard schreibt Mercedes diese Tradition fort. Für Chauffeure bedeutet das: der Mercedes S 680 Guard ist ein Fahrzeug, das äußerlich Zurückhaltung signalisiert, technisch jedoch auf maximale Resilienz ausgelegt ist. In dieser Liga geht es nicht nur um Prestige - es geht vor allem um Schutz.
Mercedes-Benz: Neue Sonderkonditionen für TMV-Mitglieder
News vom 15.01.2026 von Kathrin Köstner
Preisnachlässe, zeitlich befristete Gutschriften und Finanzierungsoptionen stehen im Mittelpunkt der aktuellen TMV-Informationen. Die Regelungen betreffen sowohl Pkw als auch Vans im gewerblichen Einsatz.
Im Anschluss an einen bereits berichteten Besuch in der Düsseldorfer Niederlassung von Mercedes-Benz hat der TMV ergänzende Informationen zu derzeit verfügbaren Fahrzeugkonditionen veröffentlicht. Diese richten sich an Mitglieder des Verbandes und betreffen mehrere Baureihen.
Nachlässe und Gutschriften für ausgewählte Modelle
Für die E-Klasse wird ein Nachlass von 24 Prozent genannt. Beim Vito sowie bei der V-Klasse beträgt der Preisnachlass jeweils 18 Prozent. Zusätzlich wird für diese beiden Modelle eine Gutschrift in Höhe von 6.000 Euro gewährt. Nach Angaben des TMV gilt diese zusätzliche Gutschrift mindestens bis Ende Februar.
Finanzierung und Einbindung von Umrüstkosten
Neben den Kaufkonditionen werden auch Finanzierungslösungen als möglich dargestellt. In diesem Zusammenhang weist der TMV darauf hin, dass bei der Zusammenarbeit mit einem bei der Mercedes-Benz Bank gelisteten Umrüster die Kosten für fahrzeugspezifische Umrüstungen in die Finanzierung integriert werden können.
Einordnung der Zusammenarbeit
Der TMV sieht den fortgeführten Austausch mit Mercedes-Benz als Teil einer weiterentwickelten Zusammenarbeit im gewerblichen Umfeld. Die Bundesgeschäftsstelle des TMV steht Mitgliedern für Rückfragen zu den genannten Konditionen und Rahmenbedingungen zur Verfügung.
Auf den Straßen von San Francisco - Mercedes stellt sich beim automatisierten Fahren neu auf
News vom 06.01.2026 von Thomas Kanzler
Mercedes testet in den USA in Zusammenarbeit mit Nvidia einen erweiterten Fahrassistenten, der den Menschen auch im Stadtverkehr entlasten soll. Auf lange Sicht soll dieses System autonom agieren. Eine erste Testfahrt im Feierabendverkehr der Westküstenmetropole verlief vielversprechend.
Mercedes steht unter Druck. Auch beim autonomen Fahren. Zwar haben die Schwaben mit dem Mercedes Drive Pilot 95 als erster Hersteller in Deutschland ein Level-3-System auf die Straßen gebracht und damit einen veritablen Achtungserfolg erzielt. Doch in den USA und China tüftelt die Konkurrenz bereits an Robo-Autos auf Level 4 - und das mit sichtbaren Erfolgen. In Städten wie San Francisco oder Austin betreibt Waymo bereits eine Flotte kommerzieller fahrerloser Taxis, die quasi rund um die Uhr Passagiere transportieren und dabei riesige Mengen an Daten sammeln. In China haben neben Autobauern wie BYD auch Tech-Konzerne wie Huawei diese nächste Stufe des autonomen Fahrens im Visier.
Tesla will nach Europa
Die Ankündigungen aus dem Reich der Mitte sind keine Fantastereien, wie unsere Testfahrten mit Huaweis Fahrerassistenzsystem zeigen. Noch „beängstigender“ ist, was die Basisversion von BYDs God’s Eye bei Regen ablieferte. Der Autopilot schlängelte sich nicht nur unter den wachsamen Augen eines Fahrers, der regelmäßig das Lenkrad berühren musste, durch den Verkehr einer Autobahn, sondern dirigierte den Wagen auch selbstständig zur Ausfahrt bis zur Mautstation. Und jetzt drängt auch noch Tesla mit seinem kamerabasierten FSD-System („Full Self-Driving“) nach Europa. Die Amerikaner testen bereits in Austin Robo-Taxis ohne Sicherheitsfahrer oder sonstige Insassen. Allerdings noch nicht als regulären Kundendienst. Der nächste Schritt soll die Amerikaner in die Höhle des Löwen führen: unter anderem nach Deutschland, Frankreich, Italien und Belgien. Allerdings immer noch mit einem Sicherheitsfahrer am Steuer. Elon Musk hat bereits einen Türöffner für Europa ausgemacht. Nämlich das RDW-Verfahren (Rijksdienst voor het Wegverkeer) der niederländischen Zulassungsbehörde.
Das größte Lob für Teslas FSD kam von einem Fachmann. Nvidias Robotics-Direktor Jim Fan schrieb nach einer Fahrt mit FSD v14 („Full Self-Driving“), er habe zeitweise kaum unterscheiden können, ob ein Mensch oder das neuronale Netz, sprich die Maschine, fährt. Interessanterweise kooperiert Mercedes bei seinem Drive Assist Pro-System in den USA mit Nvidia. In China arbeitet der deutsche Autobauer hingegen mit der dortigen KI-/Softwarefirma Momenta zusammen. Doch die regulatorische und politische Großwetterlage machte den Partnerwechsel notwendig. Zudem könnte das auch den Einsatz in Europa erleichtern. Doch Mercedes verfolgt jedoch einen anderen Ansatz als die Konkurrenz. Anstatt auf autonomes Fahren der Stufe 4 zu setzen, geht der Stuttgarter Autobauer einen konservativen und vermeintlich sicheren Weg.
Autonomer Hilfe im hektischen Stadtverkehr
Nicht gleich aufs Ganze gehen, sondern einen robusten Helfer etablieren, der dem Menschen auch im hektischen Stadtverkehr zur Hand geht. Das Auto bremst vor Schwellen oder blinkt beim selbsttätigen Ausfahren aus dem Kreisverkehr, aber der Mensch hat jederzeit das Kommando. In einem Jahr soll das System serienreif sein, das ausdrücklich als Level 2++ definiert ist. Das bedeutet, dass der Fahrer nach wie vor in der Verantwortung. Dahinter steckt das Konzept des „kooperativen Lenkens“. Der Mensch kann jederzeit die Maschine überstimmen. Das System erkennt das und lernt aus diesem Verhalten des Fahrers. Es bleibt auch nach dem Eingriff aktiv. Lediglich beim Bremsen muss es anschließend erneut gestartet werden. „Es ist schwieriger, so ein System zu entwickeln, als ein Level-4-System“, erklärt Ali Kani, Vizepräsident Automotive bei Nvidia.
Das klassische Modell ist mathematisch klar definiert. Im Grunde läuft eine klar definierte Prozesskette ab. Etwa wenn die Sensorik ein Hindernis oder eine rote Ampel meldet, dann reagiert der Auto-Pilot und leitet das Ausweichmanöver ein beziehungsweise bremst. Das Problem dabei ist jedoch, dass auch eine Falschmeldung zunächst weitergereicht wird. Zudem stößt dieser Ansatz früher oder später an seine Grenzen. Zum Beispiel, wenn sich Reste gelber Fahrbahnbegrenzungen von Baustellen auf dem Asphalt befinden. Der End-to-End-Ansatz beim autonomen Fahren ist datengetrieben, nutzt die KI und agiert aufgrund des gelernten Modells. Bei Nvidia und Mercedes laufen diese beiden Modelle parallel: Das End-to-End-Modell ist der Ideengeber fürs Fahren, das klassische Modell überwacht und prüft, ob alles passt. Das Auto lernt mit jedem Meter dazu. Auch wenn der Mensch eingreift. Heikle Situationen werden vom Auto aufgezeichnet und die Kamerabilder samt den Sensordaten wie beim Video-Schiedsrichter von Menschen analysiert. Die Nvidia-Programme simulieren dann aus jedem Vorfall etliche Variationen desselben, die dann ins Auto zurückgespielt werden.
Rechenleistung entscheidend
Um diese Aufgabe zu erfüllen, ist eine immense Rechenleistung erforderlich. Entsprechend ist die Hardware des rollenden Computers konfiguriert. Der Hauptprozessor von Nvidia schafft bis zu 254 Tera Operations per Second (Tops), also Billionen Operationen pro Sekunde, und ist damit für die KI-Rechenleistung relevant. Damit diese Leistung nicht verpufft, ist ein schnelles Datennetzwerk mit einer Übertragungsrate von 2,5 Gbit/s nötig. Ergänzt wird der Rechner durch mehr als 600 GB Flashspeicher. Letztendlich handelt es sich beim Mercedes CLA, der diese Aufgaben erfüllen soll, um das vielbeschworene Software-Defined Vehicle. Das zeigt sich auch an der Sensorausstattung des Mercedes CLA. Unter anderem: eine Tele- und Weitwinkel-Frontkamera für den „Doppelblick“ nach vorn (Weitwinkel für den Nahbereich beziehungsweise die Übersicht) und das Teleobjektiv für weiter entfernte Objekte. Hinzu kommen vier Surround-Kameras für die 360-Grad-Rundumsicht sowie vier seitliche Kameras, die beim Spurwechsel den Querverkehr und den toten Winkel überwachen. Was fehlt, ist ein teurer LiDAR-Sensor. Ähnlich wie das bei Tesla der Fall ist.
Genug der Vorrede. Jetzt wollen wir sehen, wie sich der Mercedes-Nvidia-CLA im Feierabendverkehr von San Francisco schlägt. Schnell wird klar: Der Autopilot im CLA ist kein Draufgänger, sondern eher ein korrekter Akteur, der frisch von der Fahrschule kommt und sich an die Regeln hält. Das ist auch gut so, ein Robo-Auto im Harakiri-Modus wäre nicht besonders vertrauenserweckend. Wir fühlen uns schnell wohl. Der Maschinen-Fahrer erkennt, dass ein anderes Fahrzeug aus einer Parklücke ausschert, und macht höflich Platz. Der Mercedes blinkt, um die Spur zu wechseln, lässt andere vorbei und fährt dann rüber. Dass die Maschine gelernt hat, wie es im Großstadtdschungel abläuft, merkt man, wenn am rechten Straßenrand Autos parken. Dann wechselt der Mercedes proaktiv nach links, da es dort erfahrungsgemäß schneller vorangeht.
Sanfter Gasfuß
Der autonome Mercedes schlägt sich gut. Rote Ampeln, Stop-Schilder samt der US-Wer-zuerst-kommt-mahlt-zuerst-Regel und Passanten, die einfach über die Straßen laufen, werden zuverlässig erkannt. Wie ein menschlicher Fahrer nimmt das System den Fuß vom Gas, checkt die Lage und fährt dann weiter. Doch noch läuft nicht alles glatt. Als ein Auto die Gegenfahrbahn blockiert und andere Fahrzeuge sich daran vorbeidrängen wollen, fährt der Mercedes etwas zu knapp am Gegenverkehr vorbei. Beim Linksabbiegen verharrt der Autopilot auf seiner Spur, obwohl die andere frei gewesen wäre. Insgesamt zählen wir während der 45-minütigen Testfahrt drei Situationen, die das autonome System nicht perfekt gelöst hat. Gefährlich wurde es nie. Zudem hat man noch knapp ein Jahr Zeit, bis der Mercedes Drive Assist Pro in Serie gehen soll. Interessant ist, dass das Schwester-Testfahrzeug, das mit identischer Software und Sensorik ausgestattet ist, bei Spurwechseln eine andere Strategie verfolgt und die Fahrbahn manchmal schneller wechselt oder länger in ihr bleibt.
Das ist alles gut und schön, wenn es um die USA geht. Aber letztendlich sollen auch die deutschen Autofahrer in den Genuss dieser Unterstützung kommen. Noch sind die Regularien nicht in Stein gemeißelt. Doch die Mercedes-Ingenieure wollen vorbereitet sein, sobald der Gesetzgeber grünes Licht gibt. „Ich habe das System schon in Stuttgart ausprobiert und es hat in 90 Prozent der Fälle richtig entschieden“, erzählt Christoph von Hugo, Leiter der Aktiven Sicherheit bei Mercedes. Das macht Mut. Doch genau die restlichen zehn Prozent sind so schwer zu erreichen.
Für uns (diesmal nicht) am Steuer, sondern am Beifahrersitz: Wolfgang Gomoll; press-inform
Mercedes steigt ins Robotaxi-Geschäft ein
News vom 09.12.2025 von Kathrin Köstner
Mercedes-Benz steigt in das Geschäft mit Robotaxis ein. Der Autohersteller kündigte gemeinem mit dem chinesischen Softwarepartner Momenta einen fahrerlosen Shuttle-Service auf Basis der neuen S‑Klasse an. Erste Testfahrzeuge sollen in Kürze in Abu Dhabi unterwegs sein, teilte das Dax-Unternehmen aus Stuttgart mit. Betrieben werde die künftige Robotaxi-Flotte dort vom lokalen Mobilitätsanbieter Lumo.
Nach einer ersten Testphase beabsichtigen die Partner demnach eine breitere Einführung an weiteren Standorten und in anderen Märkten. Technikchef und Entwicklungsvorstand Jörg Burzer teilte mit: "Mit einem S‑Klasse Robotaxi legen wir die Messlatte für automatisierte Mobilität höher".
Bei den Robotaxis handelt es sich den Angaben nach um ein Level-4-System - die Fahrzeuge können also in festgelegten Gebieten und unter bestimmten Einsatzbedingungen autonom fahren. Interessant ist der Schritt auch deshalb, weil sich die Schwaben zuletzt aus dem klassischen Taxi-Geschäft immer weiter zurückgezogen hatten. Um die Entwicklung des autonomen Fahrens zu beschleunigen, prüft Mercedes den Angaben nach auch die Möglichkeiten eines Robotaxi-Ökosystems auf Basis einer Nvidia-Plattform.
Anbieter drängen auf den Markt
Als führend bei Robotaxis gilt Waymo. Die fahrerlosen Robotaxis der Google-Schwesterfirma sind in einer Handvoll von US-Städten unterwegs und machen inzwischen Hunderttausende bezahlte Fahrten mit Passagieren pro Woche. Im kommenden Jahr will Waymo auch in Europa starten, zunächst in London. Aber auch andere Unternehmen haben Ambitionen in dem Milliardenmarkt - darunter Tesla, die Amazon-Tochter Zoox, der Fahrdienst-Vermittler Uber, Volkswagen mit dem vollautonomen Minibus ID-Buzz und chinesische Anbieter wie WeRide.
Mercedes dürfte sich mit dem neuen Angebot von anderen Anbietern absetzen wollen: Die S-Klasse ist das Aushängeschild des Konzerns, gilt als luxuriös und bietet Gästen auf den hinteren Sitzplätzen viel Platz. Ende Januar stellt der Autobauer eine vor allem technisch überarbeitete Version der Limousine vor.
Beim hochautomatisierten Fahren nach Level 3, bei dem der Fahrer zeitweise die Verantwortung ans Auto abgeben kann, ist Mercedes bisher gut aufgestellt: Die Marke bietet für Privatkunden in der S-Klasse und dem E-Pendant EQS ein System an, das bis Tempo 95 auf der Autobahn das Lenkrad übernehmen darf. In den nächsten fünf Jahren will Mercedes die Maximalgeschwindigkeit auf 130 Kilometer pro Stunde erhöhen. (Quelle: dpa)
Mercedes E-Klasse mit Panoramablick – bei Intax gibt´s die T-Klasse mit Panorama-Schiebedach als Taxi
News vom 20.10.2025 von Thomas Kanzler
Obwohl sich Mercedes offiziell vom Taxi-Markt zurückgezogen hat – es sei „nicht Premium genug“, so Mercedes CEO Ole Källenius – wollen viele Taxler nicht auf ihre E-Klasse verzichten. Gut, dass Intax aus Oldenburg da liefern kann. Jetzt ist auch das T-Modell mit Glasdach als Taxi umrüstbar.
Die neue Generation der E-Klasse, intern als Baureihe W214 bezeichnet, ist seit Mitte 2023 auf dem Markt. Die W214-Generation basiert auf der Modular Rear Architecture (MRA2) von Mercedes‑Benz, die Hinterrad- oder Allradantrieb erlaubt und insbesondere Mild-Hybride sowie Plug-in-Hybrid-Antriebe integriert. Die Limousine bietet im Gepäckraum circa 540 Liter Volumen, das T-Modell gelingt mit rund 615 Litern – bei umgeklappten Rücksitzen sogar bis 1 675 Liter. Beim Fahrwerk kommen vorn Mehrlenker-, hinten Fünflenkeraufhängungen zum Einsatz; optional sind Luftfederung („AIRMATIC“) sowie Allradlenkung erhältlich.
Im Alltag erscheinen die jüngeren Motorisierungen der W214 als solide Basis für den Taxi-Einsatz. Ein Mild-Hybrid kann zum Beispiel im realen Betrieb Kraftstoff sparen, Ruhe und Komfort bieten. Wir werden im November ein Mercedes E-Klasse T-Modell als Diesel Mild-Hybrid in der Redaktion ausgiebig testen.
Der W214 präsentiert sich innen mit Groß-Display (Infotainment und Kombiinstrument) und einem modernen, klaren Layout. Für Fahrer bedeutet das: moderne Assistenzsysteme – etwa digitaler Rückspiegel oder Rundumsichtkamera – und ein hochwertiges Ambiente.
Aus Taxi-Perspektive ist wichtig: Der Sitzkomfort hinten, Ein- und Ausstieg sowie Raumangebot sind entscheidend. Hier bietet das T-Modell spürbare Vorteile gegenüber der Limousine. Auch die flexiblen Sitze im Kombi-Format sind ein Plus.
Viele Taxi-Betriebe setzen weiter auf den Stern
Laut Intax seien nun die Bestellunterlagen angepasst, das entsprechende Taxi-Paket für die Mercedes Benz E-Klasse Limousine oder T-Modell – jetzt auch mit Panorama–Dach – könne ab sofort über jeden Mercedes Händler oder über Intax direkt geordert werden.
Elektro-Vans im Fokus: Mercedes bringt VLE und VLS mit neuer Plattform
News vom 24.09.2025 von Kathrin Köstner
Ab 2026 erweitert Mercedes sein Van-Portfolio um die Modelle VLE und VLS. Die modulare Van.ea-Plattform ermöglicht bis zu 500 Kilometer Reichweite, Allradantrieb und 800-Volt-Technik. Auch der Sprinter erhält künftig eine Elektroversion.
Mercedes treibt die Einführung der neuen Van-Generation voran. Im spanischen Werk Vitoria hat die Fertigung der neuen V-Klasse begonnen, zunächst mit Vorserienmodellen des vollelektrischen VLE. Die Serienproduktion ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Parallel wird das Werk auf die künftige flexible Fertigung von Elektro- und Verbrennermodellen vorbereitet.
Neue Plattform Van.ea
Die Modelle VLE und VLS basieren auf der neu entwickelten Van.ea-Plattform. Diese modulare Architektur erlaubt sowohl elektrische als auch konventionelle Antriebe und soll mit einem hohen Gleichteileanteil Kosten und Komplexität reduzieren. Rund 70 Prozent der Bauteile sind identisch mit der ebenfalls geplanten Verbrenner-Architektur Van.ca. Beide Plattformen können auf derselben Linie gefertigt werden.
Werk Vitoria modernisiert
Für die Umstellung wurden in Vitoria Umbauarbeiten durchgeführt und mehr als 5.000 Beschäftigte in 160 Schulungsprogrammen auf neue Prozesse vorbereitet. Ab dem Winter 2025/26 sollen dort neben der V-Klasse auch Vito, eVito sowie die neuen Modelle VLE und VLS gefertigt werden. Das Werk feierte 2024 sein 70-jähriges Bestehen und verfügt über eine Produktionsfläche von 665.000 Quadratmetern.
Modellvarianten und technische Eckdaten
Der VLE wird im Frühjahr 2026 vorgestellt, der VLS folgt später, auch in einer Maybach-Version. Geplant sind außerdem Nutzfahrzeugvarianten ohne Premium-Ausstattung. Technisch sind unter anderem ein 800-Volt-System, Reichweiten von rund 500 Kilometern, Allradlenkung, bis zu 400 kW Motorleistung, Allradantrieb sowie erweiterte Fahrerassistenzsysteme vorgesehen.
Werk Vitoria modernisiert
Für die Umstellung wurden in Vitoria Umbauarbeiten durchgeführt und mehr als 5.000 Beschäftigte in 160 Schulungsprogrammen auf neue Prozesse vorbereitet. Ab dem Winter 2025/26 sollen dort neben der V-Klasse auch Vito, eVito sowie die neuen Modelle VLE und VLS gefertigt werden. Das Werk feierte 2024 sein 70-jähriges Bestehen und verfügt über eine Produktionsfläche von 665.000 Quadratmetern.
Modellvarianten und technische Eckdaten
Der VLE wird im Frühjahr 2026 vorgestellt, der VLS folgt später, auch in einer Maybach-Version. Geplant sind außerdem Nutzfahrzeugvarianten ohne Premium-Ausstattung. Technisch sind unter anderem ein 800-Volt-System, Reichweiten von rund 500 Kilometern, Allradlenkung, bis zu 400 kW Motorleistung, Allradantrieb sowie erweiterte Fahrerassistenzsysteme vorgesehen.
Mercedes-Benz verabschiedet sich von seinen Small Vans: T-Klasse und Citan vor dem Aus
News vom 15.04.2025 von Thomas Kanzler
Mercedes-Benz zieht sich aus dem Segment der kleinen Nutzfahrzeuge zurück und stellt die Modelle T-Klasse und Citan ein. Diese Entscheidung markiert das Ende der Zusammenarbeit mit Renault und ist Teil einer strategischen Neuausrichtung des Unternehmens.
In einer internen Mitteilung informierte Mercedes-Benz seine Händler darüber, dass sowohl die Pkw-Variante T-Klasse als auch der Hochdachkombi Citan vom Markt genommen werden. Auch die Elektroversionen EQT und eCitan werden eingestellt. Die Produktion dieser Modelle soll im zweiten Quartal 2026 enden.
Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit einer Fokussierung auf profitablere Segmente. In einer Stellungnahme heißt es: "Entlang der im Mai 2023 kommunizierten Strategie 'Wachstum in profitablen Segmenten' setzen wir unsere Investitionen zielgerichtet ein und optimieren unser Produktportfolio weiter. Wir legen daher zukünftig den Fokus auf das Midsize- und Large-Van-Segment und beenden nächstes Jahr unser Engagement im Small-Van-Segment."
Ende der Kooperation mit Renault
Die T-Klasse und der Citan entstanden in Zusammenarbeit mit Renault und wurden gemeinsam mit den Modellen Renault Kangoo und Nissan Townstar im nordfranzösischen Werk Maubeuge produziert. Die Kooperation zwischen Mercedes-Benz und Renault, die 2009 begann, wird nun beendet. Bereits zuvor hatte Mercedes-Benz angekündigt, sich nicht am Elektroprojekt "FlexEvan" von Renault zu beteiligen und stattdessen eigene Plattformen für Elektro- und Verbrennermodelle zu entwickeln.
Zukunftspläne und Kundenservice
Mercedes-Benz plant, alle neu entwickelten Vans künftig auf der modularen, flexiblen und skalierbaren Mercedes-Benz Van Architecture basieren zu lassen. Ab 2026 sollen vollelektrische Modelle auf der Van Electric Architecture (VAN.EA) eingeführt werden, während mit der Van Combustion-Architecture (VAN.CA) neue Verbrennermodelle folgen.
Trotz des Produktionsstopps versichert Mercedes-Benz, dass für die bestehenden Small-Van-Modelle weiterhin Ersatzteile verfügbar sein werden. "Für unsere Small-Van-Produkte im Markt erfüllen wir weiterhin unsere Verantwortung als Hersteller: Für den Citan, eCitan, die T-Klasse und den EQT werden Ersatzteile bis zehn Jahre und mobilitätsrelevante Ersatzteile bis 15 Jahre nach Produktionsende zur Verfügung stehen", so das Unternehmen.
Marktentwicklung und Absatz
Der Absatz von Mercedes-Nutzfahrzeugen ist im vergangenen Jahr insbesondere in Nordamerika und China stark zurückgegangen, aber auch in Europa schwächelt der Markt. Im ersten Quartal 2025 wurden lediglich gut 7.000 Fahrzeuge der T-Klasse und des Citan verkauft, was sie zu den absatzschwächsten Modellen im Portfolio macht.
Mit dem Ausstieg aus dem Small-Van-Segment konzentriert sich Mercedes-Benz künftig auf größere und profitablere Fahrzeugklassen. Für Kunden bedeutet dies, dass sie sich auf ein verändertes Angebot einstellen müssen, wobei der Hersteller weiterhin Service und Ersatzteile für die bestehenden Modelle gewährleistet. Für Taxi-Unternehmer heißt das, das sich die Kunden, die den T-Klasse oder Citan kaufen wollen, nun nach einem Händler mit Raute (Renault) statt einem mit Stern umsehen müssen.
Intax holt die Sterne vom Taxi-Himmel – Fünf Mercedes Benz Modelle als Taxi lieferbar
News vom 08.04.2025 von Thomas Kanzler
Auch wenn sich die Stuttgarter offiziell vom Taxi-Geschäft losgesagt haben, bietet Mercedes-Benz weiterhin eine breite Palette von Fahrzeugen an, die für die Nutzung als Taxi oder Mietwagen interessant sind. Die Oldenburger Taxi-Manufaktur Intax kann aktuell fünf Modellreihen „mit Stern“ liefern.
Das Angebot an Mercedes-Benz-Modellen aus der Oldenburger Taxi-Manufaktur umfasst Sprinter, V-Klasse, Vito, Citan/T-Klasse sowie E-Klasse als Limousine und T-Modell. Auf Wunsch inklusive vollflächiger Folierung in hellelfenbein. Je nach Bestellumfang sind die Taxi-Umrüstungen laut Intax innerhalb von zwei bis drei Wochen umsetzbar.
Mercedes-Benz Sprinter
Der Sprinter ist in verschiedenen Karosserievarianten erhältlich, darunter Kastenwagen, Tourer, Pritschenwagen und Fahrgestell. Die Motorenpalette umfasst Dieselmotoren mit Leistungen von 84 kW (114 PS) bis 140 kW (190 PS). Zudem wird eine vollelektrische Variante, der eSprinter, angeboten.
Mercedes-Benz V-Klasse
Die V-Klasse richtet sich an Kunden, die eine Großraumlimousine mit gehobener Ausstattung suchen. Sie bietet Platz für bis zu acht Personen und ist in verschiedenen Ausstattungslinien erhältlich. Die Motorisierung umfasst Dieselmotoren mit Leistungen von 120 kW (163 PS) bis 174 kW (237 PS).
Mercedes-Benz Vito
Der Vito ist als Kastenwagen, Mixto (Kombination aus Personen- und Gütertransport) und Tourer (Personentransporter) verfügbar. Die Dieselmotoren leisten zwischen 75 kW (102 PS) und 176 kW (239 PS).
Mercedes-Benz Citan und T-Klasse
Der Citan ist als kompakter Stadtlieferwagen konzipiert und in den Varianten Kastenwagen und Tourer erhältlich. Die Motorenpalette umfasst Benzin- und Dieselmotoren mit Leistungen von etwa 70 kW (95 PS) bis 96 kW (130 PS). Die T-Klasse, als Pkw-Variante des Citan, bietet eine hochwertigere Ausstattung für den privaten Gebrauch.
Mercedes-Benz E-Klasse Limousine und T-Modell
Die E-Klasse wird als Limousine und als T-Modell (Kombi) angeboten. Mercedes bietet eine Vielzahl von Motorisierungen als Benziner, Diesel und Plug-in-Hybride an. Der Aufpreis von der Limousine zum Kombi beträgt etwa 2.500 Euro.
Genaue Informationen zu den Fahrzeug sind direkt über die Mercedes-Webseite sowie beim Händler erhältlich.
Verlängerte Werkbank
Die Oldenburger Manufaktur rüstet die Fahrzeuge in enger Absprache mit Mercedes Benz um, daher verfügen die Fahrzeuge unverändert über die volle Werksgarantie sowie selbstverständlich über alle erforderlichen Angaben zur Konformitätsbewertung. Die Kundenbetreuung stehe gerne mit Rat und Tat zur Taxi-Ausstattung zur Verfügung, so Intax abschließend.
Auch Mercedes-Benz Vans bietet keine Taxis ab Werk mehr an
News vom 31.07.2023 von Dietmar Fund
Mit der Modellpflege von Vito Tourer und V-Klasse und ihrer elektrischen Ableger bietet auch Mercedes-Benz Vans keine Taxi- und Mietwagen-Ausrüstungen mehr ab Werk an, sondern nur noch die Nachrüstung über externe Umbaufirmen.
Bei den „Midsize-Vans“ der Vito-Familie von Mercedes-Benz steht eine Modellpflege an, über die taxi heute bereits berichtet hat. Der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland hat nun auch kurzfristig die Frage beantwortet, ob es von den modellgepflegten Varianten von Vito Tourer, eVito Tourer, V-Klasse und EQV wie bisher noch Taxi-Pakete ab Werk geben wird.
Ein Pressesprecher hat daraufhin am 31. Juli 2023 Folgendes mitgeteilt: „Mit der jetzt angekündigten Modellattraktivierung unserer Mid-Size Vans Vito und V-Klasse sowie deren Elektrovarianten eVito Tourer und EQV wird ein Taxi-Paket ab Werk nicht mehr angeboten werden. Lösungen für Taxiumbauten können dann durch Aufbauhersteller im Zweirechnungsgeschäft (unter Berücksichtigung entsprechender Aufbaurichtlinien) durchgeführt werden.“
Damit sind die letzten Taxi- und Mietwagen-Angebote ab Werk auch bei den Vans Geschichte, nachdem die Pkw-Fraktion ja schon vor einiger Zeit mitgeteilt hat, dass sie die neue E-Klasse nicht mehr als Taxi anbieten wird. Im Unterschied zu den Pkw-Kollegen sieht es allerdings bei der Van-Sparte so aus, als ob sie wenigstens die Umrüstung bei externen Dienstleistern unterstützt.
Eine ganz andere Frage ist nun, ob die externe Umrüstung des Kasten-Kombis Citan durch INTAX bei deren aktuellen Generationen neu aufgelegt wird. Momentan ist nur bei INTAX nur noch der aktuelle Sprinter auf der Homepage der Taxi-Manufactur gelistet. Für den aktuellen Citan ist eine technische Lösung in Sicht, die vonseiten des Herstellers aber noch nicht in Auftrag gegeben worden ist.
Der Gen-Spender Renault Kangoo kann in seiner aktuellen Ausprägung mangels freigegebenem Wegstreckensignal noch immer nicht umgerüstet werden. Bei Renault heißt es bei INTAX zum Beispiel neben einer Abbildung des Kompaktvans Scénic: „Alle anderen Modelle verfügen leider nicht über ein eichrechtlich zulässiges Wegstreckensignal und können daher nicht legal zum Taxi/Mietwagen umgerüstet werden.“
Mercedes E-Klasse ade – Warum die Ära der geräumigen Limousinen endete
News vom 24.03.2025 von Thomas Kanzler
Wer am Flughafen landet und eine Fahrgelegenheit in die Stadt sucht, wird an den meisten Taxiständen in Deutschland von einer Armada von Toyota Hybrid-Fahrzeugen empfangen – kaum noch bequeme Limousinen wie die E-Klasse, fast nur noch praktische - aber auch wenig wertig wirkende – japanische Mittelklasse-Kombis.
Die Fahrzeug-Modelle der Taxi-Unternehmer unterscheiden sich vielerorts kaum von denen, die für die Plattformbetreiber Uber & Co. unterwegs sind. Wen ein Fahrgast nicht in einem der fragwürdigen Plattform-Fahrdienst Fahrzeuge Platz nehmen will und stattdessen löblicherweise ein Taxi nimmt, sollte doch für den meist höheren Preis auch mehr geboten bekommen.
Schon lange passé - Die schwarze Limousine
Einst gehörte die Mercedes E-Klasse untrennbar zum Stadtbild. So wurden die Fahrgäste in West Deutschland und in West-Berlin in gepflegten Limousinen durch die Stadt chauffiert, während in Ost-Berlin vor allem die robusten Modelle der russischen Marke Wolga dominierten. Das Erscheinungsbild änderte sich, als 1971 die Farbgebung für Taxis festgelegt wurde: Das elegante Schwarz wich dem sachlichen „Hellelfenbein“ – eine Farbe, die an vieles erinnern mag, kaum jedoch an wertvolles Elfenbein. Die Regelung sollte angeblich die Sichtbarkeit verbessern und die Fahrzeuge im Sommer weniger aufheizen.
Noch tragischer ist jedoch, was später mit dem Fuhrpark passierte. Die E-Klasse, lange das Synonym für komfortable Taxifahrten, ist mittlerweile in vielen Städten nahezu aus dem Gewerbe verschwunden.
Dieselskandal, Umwelthilfe und die Toyota-Welle
Ein wesentlicher Wendepunkt war das Jahr 2015. Der Dieselskandal erschütterte die Branche, die deutschen Hersteller gerieten unter Druck. Besonders aktiv war damals die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die sich für strengere Emissionsvorgaben einsetzte – und ironischerweise von Toyota mitfinanziert wurde. Die Folgen zeigten sich bald im Taxigewerbe. Daimler zog sich aus dem subventionierten Verkauf von Taxi-Modellen zurück, die E-Klasse wurde für Unternehmer schlicht zu teuer. Stattdessen fanden immer mehr Hybridfahrzeuge ihren Weg auf die Straßen – allen voran der Toyota Corolla. Die einst großzügigen Limousinen wurden durch Fahrzeuge ersetzt, deren Innenraum nicht nur enger, sondern auch spartanischer wirkt.
Wer heute ein Taxi ruft, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Corolla-Hybrid. Der Dieselmotor wurde gegen einen synthetisch klingenden Hybridantrieb getauscht, das weiche Leder durch strapazierfähigen Stoff oder Kunstleder ersetzt. Das Taxi-Gewerbe hat sich gewandelt – nicht nur optisch, sondern auch in der Wahrnehmung.
Eine Marktlücke für Komfort?
Der Wettbewerb mit Fahrdienstleistern wie Uber und Bolt zwingt die Taxifahrer, sich kundenfreundlicher zu präsentieren. Aber liegt die Zukunft des Taxigewerbes wirklich in kostengünstigen Kompaktwagen?
Ein Gedanke wäre, eine Rückkehr zur Premiumklasse anzustreben. Ein gehobenes Taxi-Angebot mit hochwertigen Fahrzeugen und professionellem Service könnte für eine zahlungskräftige Kundschaft interessant sein. Komfort hat seinen Preis – aber vielleicht sind manche Fahrgäste bereit, diesen zu zahlen. Ob sich die E-Klasse eines Tages wieder als Standard-Taxi durchsetzt, bleibt fraglich. Doch mit der richtigen Strategie könnten Taxifahrer auch wieder mit Luxus auf der Rückbank punkten.
Autoklassiker Mercedes 300 Diesel Taxi / W 123 in Florida
News vom 12.03.2025 von Thomas Kanzler
Hallo Taxi! Keine Frage – die Mercedes-Baureihe W123 ist eine automobile Legende. Das Oberklassemodell der Schwaben gilt als zeitlos, elegant und unverwüstlich. Mehr denn je gilt das für den 300er Diesel. Bei einer Tour durch Florida sorgt der elfenbeinfarbene Exilschwabe nicht allein durch sein Taxischild auf dem Dach für Aufsehen.
Mercedes stellt in diesen Tagen seinen neuen CLA vor. Eine elegante Coupé-Limousine, mit neuester Technik, wahlweise rein elektrisch oder mit Hybridtechnik. Ob der Viertürer mit der internen Bezeichnung C174 jemals ein Klassiker oder gar eine Legende mit Stern wird, erscheint mehr als ungewiss. Vielleicht ist das in heutigen Zeiten auch gar nicht mehr möglich. Mit einer Länge von knapp 4,73 Metern ist der neue Mercedes CLA exakt so lang wie der Mercedes 300 D der Baureihe W123; eine E-Klasse, die damals die erst in den 1990er Jahren eingeführte Bezeichnung der Baureihe noch gar nicht trug. Doch nicht allein ausgemachte Mercedes-Fans werden der 123er Baureihe, zwischen 1976 und 1986 als Limousine, Kombi und Coupé zu bekommen, zugestehen, dass sie nicht allein im Mercedes-Portfolio einer der großen automobilen Klassiker ist.
Beim CLA der Jahrgangs 2026 wurde der nur kurz diskutierte Dieselantrieb gestrichen, weil dessen Position effiziente Hybridbenziner und Elektroantriebe übernehmen sollen. Im Jahre 1979, als der elfenbeinfarbene Mercedes 300 D der Baureihe W123 das Licht der Sindelfinger Produktionshalle erblickte, war ein Selbstzünder gesetzt und der Dreiliter-Diesel mit und ohne Aufladung das Maß aller Sparsamkeitsgedanken mit versteckten Dynamikgelüsten. Gerade in den Vereinigten Staaten wurde er zum erfolgreichen Dauerläufer, weil die kleinen Vierzylinder wie 200er, 230er oder 240 D zumeist gar nicht angeboten wurden und die strengen Abgasvorschriften es den Benzinern zunehmend schwer machten. Ein Grund dafür, weshalb der Reihenfünfzylinder-Diesel als 300 CD sogar im Coupé dem C 123 angeboten wurde.
Jene seit Mitte der 1970er Jahre geltenden Richtlinien sind auch der Grund für die nicht einmal 29.000 Meilen, die der Wegstreckenzähler des vermeintlichen Taximodells aufzeigt. Den Großteil dieser Strecke hat er nicht auf US-Highways oder in überfüllten Innenstädten von Los Angeles, Denver oder Chicago verbracht, sondern emotionslos auf dem Rollenprüfstand abgespult. Das berichtet nicht allein Experte Nate Landers aus dem Mercedes Classic Center in Long Beach, sondern belegt auch eine Plakette im Motorraum des Testfahrzeugs: „So ein Auto mit diesem speziellen Antrieb dürfte es an sich gar nicht geben“, lächelt Landers, „man muss sich im Motorraum nur das Einspritzsystem und die ganzen Leitungen und Nebenaggregate ansehen. Ein echter Versuchsträger. Aber er läuft.“ Und wie, denn wer mit dem elfenbeinfarbenen Mercedes 300 D durch die edlen Wohngegenden von Coral Gables dieselt, der bekommt ebenso große Aufmerksamkeit wie weiter nördlich im Großraum Miami. „Hello Taxi….“, okay, den Witz hört man an diesem Vormittag nicht nur einmal an der Straßenecke. Kein Wunder bei dem ausgesetzten Taxischild deutscher Baurart, das scheinbar auch bei den Floridianern bestens ankommt. Immer wieder werden die Daumen nach oben gereckt und Handykameras klicken – that’s USA. Das Land ist autobegeistert wie eh und je.
Vom Vortrieb der Limousine darf man sich trotz des drei Liter großen Vorkammerdiesels keine Wunder erwarten. Nate Landers hatte bereits darauf hingewiesen, dass die Motorleistung dieses US-Modells deutlich unter den 65 kW / 88 PS des normalen Europamodells läge. Es sind nicht einmal 80 leicht galoppierende Pferde hinter dem senkrecht sich in die Luft reckenden Kühlergrill mit Stern. Die Viergang-Automatik tut ihr übriges, um dem strahlenden Viertürer jeden nur erdenklichen Tatendrang zu rauben, wenn es einmal flotter gegen soll. Kein Wunder, dass seinerzeit viele potentielle Kunden in den USA auf die Turboversion mit zunächst 125 PS warteten, die gerade in der Kombiversion des S123 zu einem großen Erfolg wurde.
Doch der nagelnde Fünfzylinderklang mit dem Baumuster OM 617 tut dem Erlebnis 123er in den USA keinerlei Abbruch – ganz im Gegenteil. Die Oberklasselimousine ist ein geruhsamer Begleiter an diesem sonnenreichen Tag im Süden Floridas und die Insassen genießen damals gerade in Deutschland eher seltene Komfortausstattungen wie Servolenkung, elektrische Fensterheber, elektrisches Schiebedach, Zentralverriegelung und Klimaanlage. Die funktioniert trotz des Baujahres 1979 prächtig und kühlt den Innenraum mit seinem perfekten Zustand von Kunstleder, Holz und Kunststoffoberflächen eindrucksvoll, während der lokale KCS-Sender im Radio dudelt – natürlich erst nachdem sich die elektrische Antenne ihren Weg gen Himmel gebahnt hat. So stört es auch nicht, dass sich die avisierte Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h nicht allein aufgrund des erhabenen Taxischildes selbst bei Vollgas in weiter Entfernung befinden dürfte. Dieser Mercedes 300 Diesel ist eine echte Schau und der Star auf jedem Klassikevent – gerade als Export-Taxi im US-Exil.
Für uns in Florida: Stefan Grundhoff, press-inform
Mercedes-Manager: „Taxis passen einfach nicht zu unserem Luxusanspruch“
News vom 30.09.2024 von Thomas Kanzler
Der Rückzug von Mercedes aus dem Taxi-Geschäft markiert einen bedeutenden Einschnitt für das deutsche Taxigewerbe. War früher mehr als jedes zweite Taxi ein Mercedes, sind es aktuell gerade einmal 13 Prozent.
In den letzten Jahren war der Hersteller mit seinen E-Klasse-Modellen prägend für das Straßenbild in vielen Städten, doch diese Dominanz geht nun zu Ende. Laut einer exklusiven Analyse der Marktforschungsfirma Dataforce, die dem „Handelsblatt“ vorliegt, sind die Taxi-Zulassungen von Mercedes in den ersten acht Monaten des Jahres 2024 stark zurückgegangen. Von Januar bis August 2024 wurden nur noch 127 Fahrzeuge der E-Klasse und eine einzige B-Klasse von Mercedes-Benz als Taxi in Deutschland neu zugelassen. Über alle Baureihen hinweg sind die Taxi-Zulassungen der Marke mit dem Stern in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres von 1.730 auf 497 Einheiten, also um satte 71 Prozent zurückgegangen. Die Verkäufe der E- und B-Klasse sind sogar um bis zu 95 Prozent eingebrochen, lediglich das Großraumfahrzeug Vito wird noch vermehrt im Taxi-Geschäft eingesetzt.
Mercedes will nur noch Premium
Dieser Rückgang ist das Ergebnis einer strategischen Neuausrichtung bei Mercedes. Der Hersteller konzentriert sich zunehmend auf das Luxussegment und hat das Taxigeschäft als wenig rentabel eingestuft. In einer Stellungnahme bestätigte das Unternehmen, dass keine speziellen Taxi-Modelle mehr ab Werk angeboten werden. Ein Manager erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“, dass „Taxis einfach nicht zu unserem Luxusanspruch passen.“ Bereits im vergangenen Jahr strich Mercedes unter der Leitung von Vorstandschef Ola Källenius fast alle Sondermodelle sowie vergünstigte
Immer weniger Taxis mit Stern
Die Folge dieses Kurswechsels ist ein deutlicher Rückgang des Marktanteils. 2019 stellte Mercedes noch mehr als die Hälfte der zugelassenen Taxis in Deutschland, heute sind es nur noch 13 Prozent. Der Bundesverband Taxi und Mietwagen kritisiert diese Entscheidung scharf. Michael Oppermann, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen, betont, dass Mercedes mit der Einstellung der E-Klasse-Sondermodelle „de facto den Taxi-Markt aufgegeben“ habe.
Eine Limousine in Hellelfenbein mit Sternenlogo auf der Motorhaube – so sah jahrzehntelang fast jedes Taxi aus. Ob die „nur Premium“-Strategie des Stuttgarter Autobauers aufgeht, ist fraglich. Für viele Taxiunternehmen stellt sich nun die Frage nach Alternativen. Hersteller wie Toyota und Volkswagen werden künftig eine größere Rolle spielen, neue Hersteller aus China drängen auf den Markt. Die Zeiten der Mercedes-geprägten Taxiflotte in Deutschland geht zu Ende. So treue Kunden wie die Taxi-Branche wird Mercedes sicher nicht mehr finden…
Taxi-Lieferant Mercedes-Benz stellt Vertrieb auf Agenturmodell um
News vom 31.05.2023 von Dietmar Fund
Künftig soll es auch für Gewerbekunden bundesweit einheitliche Preise für Pkw und Vans geben.
Zum 31. Mai 2023 hat Mercedes-Benz seinen Neuwagen-Vertrieb auf ein Agenturmodell umgestellt. Es gilt sowohl für den Verkauf von Pkw als auch für den der Transporter, neudeutsch Vans genannt. Außerdem werden von der Umstellung neben den Verkäufen an Private auch die an gewerbliche Kunden und Kundinnen erfasst.
Der Konzern verkauft die Umstellung den Kunden und Kundinnen mit dem Argument, mit dem „Vertrieb der Zukunft“ erhielten sie volle Kosten- und Preistransparenz über alle Vertriebskanäle hinweg. Ab sofort gelte ein zum jeweiligen Zeitpunkt in ganz Deutschland einheitlicher Preis je Fahrzeugmodell und je Kundengruppe durch eine zentrale Preisgestaltung für Neufahrzeuge. Zu der heißt es im Kleingedruckten, sie sei abhängig vom Zeitraum der Bestellung, dem Kundensegment, dem konkreten Fahrzeugmodell, der Ausstattung und der Zahlungsart.
Der Preis eines Neufahrzeugs soll also sowohl bei der Bestellung über das Internet als auch vor Ort beim Händler gleich sein. Die Marketingstrategen möchten „den Online- und den Offlinekaufprozess“ vernetzen, damit Kunden und Kundinnen „nahtlos“ zwischen den unterschiedlichen Vertriebskanälen wechseln können. Außerdem sollen sie künftig Zugriff auf Fahrzeuge in ganz Deutschland haben, was für Taxi- und Mietwagenbetriebe, die rasch ein Ersatzfahrzeug brauchen, von Vorteil sein könnte.
Eine einheitliche Preis- beziehungsweise Nachlassgestaltung hat sich bis zum Beginn des Jahres 2023 bereits in der Taxi-Preisliste von Mercedes-Benz wiedergefunden. In ihrer letzten als pdf-Datei herunterladbaren Fassung vom Januar 2023 waren sowohl für die Pkw als auch für die Transporter-Baureihen Sondermodelle „Das Taxi“ aufgeführt, in deren Festpreis ein Taxi-Nachlass bereits eingearbeitet war. Ob es die noch gibt, hat der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland noch nicht mitgeteilt. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen die neue Vertriebsstrategie und die Rest-Aktivitäten für Taxi- und Mietwagenbetriebe.
Taxibetriebe müssen der neuen E-Klasse nicht nachtrauern
News vom 05.03.2023 von Dietmar Fund
In einer ersten Presseaussendung hebt die auf neuen Luxus konzentrierte Marke Mercedes-Benz schwer auf Äußerlichkeiten im Inneren ab, die einer hart arbeitenden Branche keine Vorteile gebracht hätten.
Nach dem Zeitalter der Fahrerassistenzsysteme, die weitgehend ausgereizt scheinen, entdecken die Autohersteller jetzt das Infotainment neuer Stehzeuge als Spielwiese zum Geldverdienen. Exemplarisch dafür ist eine erste Presseaussendung des neuen Luxusherstellers Mercedes-Benz zu seiner neuen E-Klasse der modellgepflegten Baureihe W 214, die im Sommer zuerst als Limousine kommen soll. Sie konzentriert sich auf die Armaturentafel und das Unterhaltungsangebot an Bord.
„Musik, Spiele und Streaming-Content lassen sich im Auto mit allen Sinnen erleben“, jubeln die zu Marketing-Handlangern mutierten Presseleute. „Digitale Inhalte machen die E-Klasse intelligenter, und sie erreicht eine neue Dimension der Personalisierung und Interaktion.“
Konkret sollen betuchte Käuferinnen und Käufer eine „Aktive Ambientebeleuchtung“ bestellen können. Sie soll Musik nicht nur hören und über Körperschall auch fühlen lassen, sondern über ein Lichtband auch sichtbar machen. „Schnelle Taktfolgen können beispielsweise rasche Lichtwechsel bewirken und fließende Rhythmen weich ineinander übergehende Lichtstimmungen erzeugen“, heißt es in der Werbepoesie, pardon, im Pressetext.
Beifahrer oder Beifahrerinnen können zum Beispiel auch ein Fernsehprogramm anschauen oder sich einen Film streamen lassen, während sie kutschiert werden. Eine kamerabasierte Sichtschutzfunktion soll die Helligkeit des Displays so steuern, dass der Fahrer oder die Fahrerin nicht abgelenkt werden. Wer als Sonderausstattung den MBUX Superscreen bestellt, kann im Stand hinter dem Lenkrad an Videokonferenzen teilnehmen.
Seinem Spieltrieb kann man auch frönen, indem man Standardroutinen für Komfortsysteme individuell festlegt. Man kann dann zum Beispiel das Anspringen der Sitzheizung bei einer bestimmten Außentemperatur mit einer bestimmten Farbe der Ambientebeleuchtung verknüpfen.
Angesichts dieser ganzen Spielereien braucht sich die Taxi- und Mietwagenbranche nicht zu grämen, dass die Baureihe W 214 ihr nicht mehr angeboten wird. Wenn sich die Presseabteilung als Erstes über solche Nebensächlichkeiten verbreiten muss, ist kaum anzunehmen, dass die Modellpflege große Würfe im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit bringt.
Neue Taxi-Preisliste gilt nur für die alte E-Klasse
News vom 15.02.2023 von Dietmar Fund
Die von Mercedes-Benz Vans gut versteckte Preisliste für E-Klasse-Taxis bezieht sich nur auf Restbestände der Baureihe W 213.
Die Meldung, dass die E-Klasse von Mercedes-Benz wieder als Taxi bestellbar ist, wenngleich auch nicht mehr in Hellelfenbein lackiert, muss man genau lesen. Die veröffentlichte Preisliste vom 1. Januar 2023, die im Unterschied zu früheren Preislisten nur ein schwarz lackiertes Taxi mit Dachzeichen ziert, bezieht sich nur auf Restbestände der auslaufenden Baureihe W 213. Darauf weist der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) hin.
Er schreibt, der Schongauer Taxiunternehmer Uwe Wieland, Vorsitzender des Verbandsrats, habe Kontakt mit dem Hersteller aufgenommen. Er habe dabei erfahren, dass einige Fahrzeuge des jetzigen Modells noch bestellt werden könnten. „Es geht bedauerlicherweise nicht um die neue Baureihe, die Mitte des Jahres auf den Markt kommt“, schreibt Wieland. „Wir bleiben weiter mit Mercedes in Kontakt – in der Hoffnung, die Entscheidung gegen das neue Modell der E-Klasse als Taxi doch noch ändern zu können.“
Wie Uwe Wieland gegenüber taxi heute erläuterte, hat er diesbezüglich mit Tim Podszus gesprochen, der inzwischen eine neue Aufgabe habe, aber sich noch um die Baureihe kümmere. Podszus zufolge seien nur noch Kombis bestellbar. Bei Limousinen könnten Händler stornierte Kundenaufträge für normale Pkw noch in Taxis umwandeln.
Der Fachjournalist Simon Günnewig hatte kürzlich „ausgegraben“, dass man auf der Homepage von Mercedes-Benz Vans für Taxen zwischen den Vans auch die neue Preisliste der E-Klasse-Taxis finde. Er hatte auch geschrieben, sie beziehe sich nur auf die aktuelle Baureihe W 213.
Laut Uwe Wieland haben viele Unternehmer und Unternehmerinnen diesen Hinweis überlesen. Er habe in der Nacht nach der Veröffentlichung dieser Meldung schon den ersten diesbezüglichen Anruf bekommen.
Interessierte Leserinnen und Leser können die aktuelle Taxi-Preisliste zur auslaufenden E-Klasse als pdf-Datei im Downloadbereich dieser Meldung herunterladen. Wie man ihr entnehmen kann, ist bei den Sondermodellen „Das Taxi“ die Lackierung in Hellelfenbein weggefallen. An ihre Stelle ist die Lackierung „schwarz uni“ getreten. Damit muss man sein Taxi in Bundesländern ohne Farbfreigabe auch noch folieren lassen.
Bei den Vans zählt zur Ausstattung des Sondermodells „Das Taxi“ nach wie vor die „Folierung hellelfenbein“, nicht jedoch bei den Elektromodellen e-Vito Tourer und EQV.
Mercedes-Autohaus stellte sich der Taxi-Kritik
News vom 15.11.2022 von Dietmar Fund
Bei einer Veranstaltung eines Kehler Markenhändlers hielten die Mitglieder der Interessengemeinschaft Taxi Ortenau e.V. mit ihrer Kritik am Ausstieg von Mercedes-Benz aus dem Taxi-Geschäft nicht hinter dem Berg.
Taxi- und Mietwagenunternehmer sind eine treue Kundschaft, die aber gerne „Tacheles redet“, wenn sie sich schlecht behandelt fühlt. Das musste das Team des Mercedes-Benz-Autohauses S & G in Kehl am 8. November 2022 erfahren, als es die Mitglieder der Interessengemeinschaft Taxi Ortenau e.V. zu „Sternstunden“ eingeladen hatte. Nach der Begrüßung durch den Standortleiter Udo Betz stand im Mittelpunkt zunächst ein Vortrag von Suheib Bilawi von Mercedes-Benz über die Elektromobilität. Er sprach auch Ängste und die Skepsis an, mit denen viele Unternehmerinnen und Unternehmer an das Thema herangehen.
Als bei der Präsentation eine Folie mit der Überschrift „Taxi adieu“ aufgelegt wurde, entspann sich unter den rund 50 Teilnehmenden eine Diskussion über den Ausstieg von Mercedes-Benz aus dem Taxi-Geschäft mit Pkw-Modellen. Der Elektromobilitäts-Fachmann registrierte starken Unmut über den Wegfall der E-Klasse als Taxi, den er als sehr emotional empfand. Verärgert reagierten die Branchenvertreter offenbar, weil sie über den weitgehenden Ausstieg aus dem Taxi-Geschäft erst über die Presse erfahren hatten und sich eine frühere und transparentere Information gegenüber treuen Kunden wie ihnen gewünscht hätten. Es wurden Stimmen laut, die die V-Klasse und den Vito nicht als Ersatz für eine E-Klasse ansehen, weil es Kundengruppen gebe, für die die Transporter ungeeignet seien.
Im Anschluss an die rege Diskussion besänftigte das schmackhafte Angebot eines Food Trucks die Gemüter wieder ein wenig, wie der Vorsitzender Markus Schmid berichtet. Die Veranstaltung, die um 17 Uhr begonnen hatte, endete gegen 20 Uhr nach weiteren „Diesel-Gesprächen“.
Das Autohaus S & G bezeichnet sich „weltweit ältester Mercedes-Benz Partner“.
Mercedes-Benz: Neuer Taxi-Mann stellt sich vor
News vom 28.09.2022 von Dietmar Fund
Beim traditionellen, von Mercedes-Benz und der VDK Signal Iduna veranstalteten Taxi-Abend des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen e.V. stellte sich am 28. September 2022 André Prick vor.
Anders als bei der Veranstaltung Taxi Driving Innovation im November 2021 in Berlin konnte Herwig Kollar, Präsident des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen e.V., am 28. September 2022 beim traditionellen „Mercedes-Abend“ André Prick als offiziellen Vertreter des Sponsors Mercedes-Benz AG begrüßen. Er stellte ihn am Abend der diesjährigen, wieder mit der Telekom veranstalteten Reihe Taxi Driving Innovation den Branchenvertretern vor. „Er lebt im Land Brandenburg, ist verheiratet und hat zwei Teenager, müsste also mit schwierigen Menschen umgehen können“, sagte Kollar.
André Prick berichtete, dass er als Leiter Produktmanagement Sonderfahrzeuge des Mercedes-Benz Vertriebs Deutschland an derselben Stelle in Berlin tätig sei wie sein Vorgänger. Prick vertritt Mercedes-Benz Vans und bat darum, ihn nicht nach Taxis auf Pkw-Basis zu fragen. Bei denen will die Marke bekanntlich keine neuen Modelle mehr als Taxi anbieten. „Wir sondieren gerade, wie es mit den Vans im Taxi-Geschäft weitergehen kann“, erklärte der neue Taxi-Ansprechpartner. Abschließend betonte er die 48-jährige Zusammenarbeit mit dem Taxi-Gewerbe.
Die bekannte Taxi-Nummer 0 30 / 26 94-26 94, die einst Guus Biesenbach eingeführt hatte, ist nun offenbar Geschichte. Sie steht nicht mehr auf Pricks Visitenkarte. Ralf Schamaitis werde sich als Taxi-Ansprechpartner für Service-Fragen weiterhin um Taxis auf Pkw-Basis kümmern, sagte Prick zu taxi heute. Wer diesen Part bei Mercedes-Benz Vans übernehme, müsse noch besprochen werden. Von Pricks Vorgänger Tim Podszus, dessen Mailbox man derzeit noch unter der Taxi-Rufnummer erreicht, war nicht mehr die Rede.
Marc Borucki, Taxi-Spezialist beim Branchenversicherer VDK Signal Iduna, der immer ein wenig im Schatten des „Sterns“ als Ko-Sponsor der „Mercedes-Abende“ auftritt, betonte seinerseits, dass sein Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem Taxi-Gewerbe zum 1.1.1980 begonnen habe. Sie dauere zwar noch nicht so lange wie die mit Mercedes-Benz, aber dafür sei die VDK Signal Iduna auch schon um Einiges älter.
Taxi-Bundesverbände sprachen mit Mercedes-Benz
News vom 25.03.2022 von Dietmar Fund
Auf einen regelmäßigen Austausch mit dem Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. (BVTM) folgte kürzlich ein Gespräch mit dem Taxi- und Mietwagenverband Deutschland e.V. (TMV).
Der Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland (MBD) redet mit dem Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. (BVTM) und hat am 23. März 2022 mit Vertretern des Taxi- und Mietwagenverbands Deutschland e.V. (TMV) gesprochen. Über die genauen Inhalte der Gespräche dürfen beide Seiten nichts sagen. Das ist die dürre Erkenntnis aus einer flüchtig dahingeworfenen Botschaft von Alexandra May, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und interne Kommunikation im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland. Wer die Gesprächspartner des TMV auf Herstellerseite waren, wurde nicht publik gemacht. Dem Vernehmen nach war der eigentliche Taxi-Ansprechpartner Tim Podszus nicht dabei.
Damit die Leserinnen und Leser von taxi einschätzen können, wie der einstmals wichtigste Partner des Taxi- und Mietwagengewerbes heute seine Pressearbeit betreibt, soll die E-Mail-Botschaft hier wörtlich zitiert werden, die noch nicht einmal eine persönliche Anrede enthielt:
„Hiermit folgende Information für Sie zur Kenntnis:
· Der Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland (MBD) befindet sich im regelmäßigen Austausch mit dem langjährigen Partner Bundesverband Taxis und Mietwagen e.V. (BVTM).
· Darüber hinaus fand am 23.03.22 ein Arbeitsgespräch mit dem Taxi und Mietwagenverband Deutschland (TMV) statt.
· Wie bereits zuvor geschildert ist Mercedes-Benz Deutschland weiterhin im Taxigeschäft mit einem vielfältigen Modellangebot präsent. Darüber hinaus ist vereinbart worden, dass es weitere Gespräche auf Arbeitsebene zur Zusammenarbeit zwischen der Taxi- und Mietwagenbranche und Mercedes-Benz geben soll.
· Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns zu den konkreten Inhalten der Gespräche mit den Taxi-Verbänden nicht äußern. Über die genauen Inhalte der einzelnen Gespräche wurde auf beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.“
Ebenso nichtssagend ist das Statement, das der TMV zu dem Treffen abgegeben und dem Vernehmen nach auch noch mit dem Hersteller abgestimmt hat: „Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland hat sich heute in Berlin mit den Verantwortlichen von Mercedes-Benz zu einem Arbeitsgespräch in einer offenen, angenehmen und konstruktiven Atmosphäre getroffen. Es ist vereinbart worden, dass es weitere Gespräche auf Arbeitsebene zur Zusammenarbeit zwischen der Taxi- und Mietwagenbranche und Mercedes-Benz geben soll.“
Der BVTM hat sich erst gar nicht zu der Thematik geäußert. Dessen Geschäftsführer Michael Oppermann hatte kürzlich per Newsletter voll die Begründung des Herstellers für seinen Ausstieg aus der Taxi- und Mietwagen-Produktion bei den Nachfolgemodellen der heutigen E- und B-Klasse wiedergegeben, während der TMV immerhin mit einem Offenen Brief an den Konzernchef Ola Källenius Protest gegen diese Entscheidung eingelegt hatte (taxi heute berichtete).
Außer dem Ausstieg aus der Produktion von Taxis und Mietwagen auf Pkw-Basis wäre auch die Elektro-Perspektive seitens der in den Luxus abdriftenden Marke interessant gewesen. Offen ist auch immer noch die Frage, ob Mercedes-Benz an der Europäischen Taximesse 2022 teilnimmt und dort ein Taxi verlost. Beides ist für die Attraktivität der Messe nicht ganz unbedeutend.
Man kann sich des Eindrucks kaum erwehren, dass beide Taxi-Bundesverbände dringend auf die Sponsorgelder des Herstellers angewiesen sind. Kein Wunder, nachdem sie praktisch mit zwei Geschäftsstellen eine teure Doppelstruktur aufgebaut haben und nun finanzieren müssen.
Mercedes-Benz Group bleibt im Taxi-Geschäft
News vom 01.03.2022 von Dietmar Fund
Die Zukunft der B- und der E-Klasse als Taxi steht zwar auf dem Prüfstand, aber eine Entscheidung gegen sie ist entgegen anderslautender Spekulationen noch nicht gefallen.
Der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland (MBVD) in Berlin, bei dem das Taxi-Geschäft angesiedelt ist, befindet sich derzeit in der Sondierungsphase für ein neues Mercedes-Benz-Pkw-Taximodell der E- und B-Klasse. Eine Entscheidung gegen die Fortführung dieser beiden Baureihen nach einem Modellwechsel ist also noch nicht gefallen.
Das teilte auf Anfrage von taxi heute Alexandra May mit, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit & interne Kommunikation beim Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland. Sie bekräftigte das Taxi-Engagement im Bereich der Vans Vito Tourer und V-Klasse und deren batterieelektrischen Varianten. Insofern könne von einem Ausstieg aus dem Taxi-Geschäft keine Rede sein.
Anlass der Anfrage war eine Pressemitteilung des Taxi- und Mietwagenverbands Deutschland (TMV), der ein Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Mercedes-Benz Group, Ola Källenius, beigefügt war. Mit ihm bezieht der TMV Stellung zum vermeintlichen Ausstieg aus dem Taxi-Geschäft, was die Pkw-Modelle angeht.
Eine Anfrage zum Wahrheitsgehalt der Spekulation, die aktuelle E-Klasse W 213 sei als Limousine bereits ausverkauft und nur noch als T-Modell bestellbar, blieb unbeantwortet. Dem Vernehmen nach wurde von der Limousine kein Kontingent an Taxen produziert. Es könnte aber noch Bestandsfahrzeuge bei einzelnen Händlern geben. Beim T-Modell sollen die Auslieferungstermine derzeit im ersten Quartal 2023 liegen.
Wie ein langjähriger Branchenkenner taxi heute inzwischen hinter vorgehaltener Hand mitgeteilt hat, weiß er von mehreren Taxiverkäufern der Marke, dass ihnen ein Angebot für einen Arbeitsplatzwechsel oder ein Abfindungsangebot unterbreitet worden sind. Der bisherige Taxi-Entwickler Alexander Kämmler sei seit einigen Monaten an anderer Stelle im Unternehmen tätig und die Taxi-Entwicklung damit verwaist. Nach dieser Personalie hatte sich taxi heute schon ohne Erfolg bei der Pressestelle erkundigt. Die Information über die Taxi-Verkäufer lässt sich leider nicht überprüfen, weil natürlich niemand, der mit seiner Personalabteilung über einen Jobwechsel oder eine Abfindung in Verhandlungen steht, öffentlich dazu Stellung nehmen möchte und sich Presseabteilungen zu solchen Fragen traditionell in Schweigen hüllen.
Interessierte Leserinnen und Leser können den Brief des TMV als pdf-Datei im Downloadbereich dieser Meldung herunterladen.
Mercedes streicht E 220 d aus dem Taxi-Programm
News vom 07.01.2022 von Dietmar Fund
Den hauseigenen 2-l-Diesel gibt es nur noch bei den Plug-in-Hybriden und bei stärkeren und teureren Modellen, aber nicht mehr bei den Brot-und-Butter-Typen des mobilen Gewerbes. Das Modell soll als Taxi aber in Kürze wieder bestellbar werden.
Mercedes-Benz hat mit der Taxi-Preisliste vom 14. Dezember 2021 das im Taxi-Gewerbe beliebte Mittelklassemodell E 220d aus dem Programm gestrichen. Dies gilt sowohl für die Limousine als auch für das T-Modell, den Kombi. Das Einstiegsmodell bei beiden Karosserievarianten wird weiterhin mit dem Renault-Diesel mit 1, 6 Litern Hubraum ausgestattet. Den modernen 2-l-Diesel, den die Marke selbst entwickelt hat, gibt es nur noch als Basis der Plug-in-Hybride E 300de mit ihrem großen Gepäckraumverlust sowie bei den stärker motorisierten Allrad-Modellen E 300d und E 400d, die im Taxi- und Mietwagengewerbe Randerscheinungen sind.
Auf die mutmaßliche Änderung im Bestellprogramm, die sich bei der Lektüre der Taxi-Preisliste bewahrheitete, hat der Gaggenauer Taxi- und Mietwagenunternehmer Dirk Holl hingewiesen. Er überlegt als Nutzer der E-Klasse-Taxis schwer, ob er beim nächsten Fahrzeugtausch noch auf ein Dieselmodell der Marke setzt und nicht gleich auf Elektrotaxis umsteigt, und berichtet, dass sich die von Renault stammenden 1,6-l-Dieselmotoren seinem unter anderem für die Servicearbeiten verantwortlichen Bruder Sebastian wenig Freude bereiten würden.
Bei den Diesel-Versionen der Vans Vito Tourer und V-Klasse bleibt der 2-l-Diesel übrigens an Bord. Das gilt auch für die kompakte B-Klasse. In Bezug auf den B 180d und den B 200d ist die Taxi-Preisliste missverständlich. Unter ihren technischen Daten listet sie nur die mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe auf. Bei der Beschreibung des Sondermodells „Das Taxi“ taucht das 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe aber nach wie vor auf.
Am 8. Januar 2022 hat sich der Neuwagen-Verkäufer Sven Karnath aus dem Bochumer Händlerbetrieb Lueg bei taxi heute gemeldet. Wie er schreibt, kann der E 220d ab dem 11. Januar wieder bestellt werden. Er habe dann den Motor OM 654 der neuen C-Klasse mitsamt einem 48-Volt-Bordnetz mit einer 15-kW-Boostfunktion. Er gelte also als Mildhybrid.
INTAX bleibt Van-Partner für Mercedes-Benz
News vom 22.06.2021 von Dietmar Fund
Der Partnerstatus des Oldenburger Entwicklungs- und Umrüstpartners wurde um weitere drei Jahre verlängert.
INTAX, der Oldenburger Entwicklungs- und Umrüstpartner vieler Fahrzeughersteller für Sonderfahrzeuge, gilt nun auch für die nächsten drei Jahre als „Mercedes-Benz Van-Partner“. Dieser Titel dokumentiert, dass das Unternehmen die Anforderungen des Van-Herstellers bezüglich Qualität, Vertrieb, Technik und After Sales erfüllt. Sie betreffen individuelle Aufbaulösungen, zu denen auch die Umwandlung des Hochdachkombis Citan alias Renault Kangoo in ein Taxi oder einen Mietwagen gehört. Entsprechende Umrüstungen erledigen die Oldenburger auch für den großen Transporter Sprinter.
Für die nächste Generation des Renault Kangoo und eines Ablegers von Nissan wird es wieder ein Taxi- und ein Mietwagen-Paket von INTAX geben. Bezüglich des Citan-Nachfolgers, der auch als T-Klasse angeboten werden soll, befinden sich die Planungen in einem fortgeschrittenen Stadium.
Taxi-Weltpremiere für Mercedes B-Klasse Erdgas
News vom 26.10.2012 von Redaktion (allg.)
Die Daimler AG wird auf der Europäischen Taximesse das volle Taxiprogramm präsentieren. Erstmals zu sehen: Die neue B-Klasse mit Erdgas-Antrieb und Taxiausstattung.
Mercedes wird während der Europäischen Taximesse am 9. und 10. November 2012 in der Kölner Messehalle 4.1 sein gesamtes Sortiment an Taxi-Fahrzeugen zeigen.
Dazu zählt neben den Dieselmodellen der B-Klasse, der E-Klasse Kombi + Limousine und dem Vito auch die neue B-Klasse „Natural Gas Drive“. Das neueste Modell der B-Klasse-Familie feierte im September auf dem Pariser Salon seine „zivile“ Weltpremiere und wird nun in Köln auch mit der bei Mercedes üblichen Taxiausstattung präsentiert.
Eine Erdgastankfüllung soll bis zu 500 Kilometer reichen, danach schaltet sich ein kleiner Not-Tank für 12 Liter Benzin zu. Das Fahrzeug ist als monovalent+ eingestuft, wodurch die Kfz-Steuer günstiger ist als bei einem Diesel-Modell.
Apropos Vergleich mit Diesel: Auch on punkto Spritkosten fährt ein Taxiunternehmer mit der Erdgas-Variante günstiger: Rechne man den Verbrauch des B 200 Natural Gas Drive auf das Energie-Äquivalent von Diesel um, liege der Preis pro Kilometer um circa 30 Prozent unter den Treibstoffkosten einer Fahrt mit einem entsprechenden Dieselfahrzeug, teilt Daimler mit.
Der 156 PS-starke Motor der B-Klasse Erdgas erfüllt die EURO-6 Abgasnorm und verbraucht 4,3 Kilogramm pro 100 Kilometer. Das entspricht einer CO2-Emission von 117 Gramm pro Kilometer.
Bei den Fahrleistungen sticht die erreichbare Höchstgeschwindigkeit ins Auge: Sie liegt bei 200 km/h, bei einer Beschleunigung von 9,1 Sekunden bis zu den ersten 100 km/h. Beim Getriebe kann der Taxi- und Mietwagenunternehmer zwischen einer 7D-GCT-Automatik oder einem 6-Gang-Schaltgetriebe wählen.
Fehlt nur noch die Information, ab wann Taxiunternehmer die ersten Schichten fahren können und welchen Preis die Erdgas-Variante haben wird. Hierzu macht der Konzern allerdings noch keine Angaben. Eine Mercedes-Niederlassung spricht in diesem Zusammenhang nur sehr vage von „2013“.
Mercedes-Benz erhöht Preise der B-Klasse-Taxis
News vom 10.06.2020 von Dietmar Fund
Die Sondermodelle „Das Taxi“ wurden wegen erweiterter Ausstattungsumfänge teurer.
Mitten im Jammertal der deutschen Autohersteller hat Mercedes-Benz die Preise seines Taxi-Einstiegsmodells B-Klasse erhöht. Der Preis des B 180d stieg als Sondermodell „Das Taxi“ von zuletzt 24.550 Euro (Preise ohne MwSt.) auf 25.360 Euro, der des B 200d als Sondermodell „Das Taxi“ von 26.505 Euro auf 27.330 Euro.
Laut dem Bundesverband Taxi und Mietwagen basieren die Sondermodelle „Das Taxi“ nach wie vor auf der Linie „Style“ und an ihren Taxi-spezifischen Ausstattungen hat sich nichts geändert. Erhöht habe sich der Serienumfang unter anderem durch den Aktiven Brems-Assistenten, den Aktiven Spurhalte-Assistenten und das Bediensystem MBUX mit zwei 7-Zoll-Displays. Letzteres zeichnet sich durch eine Sprachbedienung aus, die Befehle des Fahrers auch dann verstehen soll, wenn sie nicht einem starren Befehlsschema entsprechen.
Laut dem Taxi-Bundesverband kann man die B-Klasse auch als B 2004MATIC mit Allradantrieb individuell als Taxi oder Mietwagen konfigurieren und mit 20 Prozent Rabatt bestellen. Das folgt einem Wunsch nach Pkw mit Allradantrieb, der hin und wieder von Unternehmern kommt, die in Mittelgebirgen oder im Alpenvorland tätig sind.
Modellpflege: Mercedes-Benz startet nicht mit dem E 200 d-Taxi
News vom 03.06.2020 von Dietmar Fund
Die modellgepflegte E-Klasse kann seit dem 3. Juni 2020 auch als Taxi oder Mietwagen bestellt werden – aber noch nicht als Einstiegsmodell E 200 d.
Zum gleichen Zeitpunkt wie private Kunden können auch Taxi- und Mietwagenunternehmer die modellgepflegte E-Klasse mit einer Taxi- oder Mietwagen-Ausstattung ab Werk bestellen. Seit dem 3. Juni 2020 ist das möglich.
Die Modellpflege ist am Bug nur beim genaueren Hinsehen an den flacheren Gehäusen der serienmäßigen LED-Scheinwerfer erkennbar und am Heck an den gleichfalls mit LED bestückten Rückleuchten. Der Kern der Neuheiten ist technisch und vor allem bei optionalen Fahrerassistenzsystemen zu finden.
Wer das Fahrassistenz-Paket mitbestellt, darf jetzt darauf hoffen, dass das Taxi beim Abbiegen über die Gegenfahrbahn automatisch gebremst wird, wenn eine Kollision droht. Optional können Besteller dieses Pakets auch den Aktiven Geschwindigkeitslimit-Assistenten haben. Er soll auf Daten des Navis und der Verkehrszeichen-Erkennung reagieren und so Geschwindigkeits-Überschreitungen verhindern. Im Autobahnstau soll der Aktive Stau-Assistent bis 60 km/h automatisch den Abstand zum Vordermann halten, lenken, anhalten und automatisch wieder anfahren können. Der Aktive Lenk-Assistent wiederum soll in der Lage sein, vor einem Stau automatisch eine Rettungsgasse zu bilden.
Als Sondermodelle „Das Taxi“ bestellbar sind jetzt jeweils als Limousine oder als T-Modell der E 220 d mit Vierzylinder-Diesel und 143 kW/194 PS und der Plug-in-Hybrid E 300 de mit Dieselmotor und derselben Nennleistung. Beide haben eine Neungang-Wandlerautomatik. Der Plug-in-Hybrid leidet nach wie vor an einem beträchtlichen Kofferraumverlust wegen der dort untergebrachten Akkus.
In der ersten Preisliste nach dem Modellwechsel ist der E 200 d „Das Taxi“ mit 118 kW/160 PS noch nicht enthalten. Er war in der letzten Taxi-Preisliste vom 5. November 2019 noch aufgeführt worden.
Das einfachste Sondermodell „Das Taxi“ ist nun die Limousine E 220 d, deren Preis von 33.580 Euro (Preise ohne MwSt.) auf 34.960 Euro erhöht wurde. Der Preis des T-Modells E 220 d „Das Taxi“ stieg von 35.600 Euro auf 36.860 Euro. Auch der Diesel-Plug-in-Hybrid E 300 de, der schon vorher nicht billig war, wurde erneut teurer. Sein Preis als T-Modell ist von 48.245 Euro auf 50.495 Euro gestiegen.
An den Taxi-spezifischen Bestandteilen des Sondermodells hat sich nichts geändert. Auch die integrierten Kindersitze gibt es weiterhin. Ergänzt wurde die Ausstattung unter anderem um eine Festplatten-Navigation.
Nach einer ersten Reaktion aus der Händlerschaft hat die Pressesprecherin des Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland darauf hingewiesen, dass das Modell E 200 d nicht gestrichen worden sei. Es werde „zeitnah“ als Taxi bestellbar. Diese Formulierung verwenden Hersteller immer dann gerne, wenn Sie nicht sagen wollen, wie lange ihre Kunden noch warten müssen. Im Übrigen sind die Bestellfreigabe und der Auslieferungsbeginn zwei verschiedene Dinge. Zum Auslieferungsbeginn der nun bestellbaren Modelle hat der Hersteller noch nichts geschrieben.
Interessierte Leserinnen und Leser können die aktuelle Preisliste vom 3. Juni 2020 als pdf-Datei im Download-Bereich zu dieser Meldung herunterladen.
Elektro-Taxi von Mercedes-Benz wird nicht ganz billig
News vom 26.05.2020 von Dietmar Fund
Den batterielektrischen V-Klasse-Ableger EQV kann man nun für mehr als 70.000 Euro bestellen.
Bis zu 418 Kilometer weit soll der batterieelektrisch angetriebene Van EQV kommen, dem man jetzt für schlappe 59.990 Euro (ohne MwSt.) bestellen kann. Seine Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 90 kWh speist einen Elektromotor mit einer Dauerleistung von 70 kW/95 PS und einer maximalen Leistung von 150 kW/204 PS, der die Vorderräder antreibt. Damit kann das Shuttlefahrzeug serienmäßig 140 km/h schnell fahren und optional sogar 160 km/h. Beides wird man im mobilen Gewerbe selten nutzen können, wo es sicher mehr auf eine ordentliche Reichweite ankommt.
Der On-Board-Lader ist für das Wechselstrom-Laden mit 11 kW ganz ordentlich ausgelegt. Zusätzlich kann man den EQV auch mit Gleichstrom über einen CCS-Stecker laden. Seine Ladeleistung von 110 kW soll dann für Ladezeiten von erträglichen 45 Minuten für das Aufladen von 10 auf 80 Prozent der Batteriekapazität sorgen.
Der Fahrer kann die Stärke der Bremsenergie-Rückgewinnung beim Rollen oder Verzögern über Schaltwippen am Lenkrad selbst beeinflussen. Ein Stufe namens D Auto soll die Rekuperation automatisch über das Navi und die Frontkamera an die Verhältnisse anpassen. Außerdem verfügt der Fahrer über vier Fahrprogramme. Er sollte also intensiv geschult werden.
Im Preis enthalten sind übrigens unter anderem die Kosten eines Wartungspakets für vier Jahre. Ein Batteriezertifikat soll die Kundschaft bis 160.000 Kilometer Laufleistung oder acht Jahre abdecken (die im Taxi oder Mietwagen ohne Belang sind).
In punkto Reichweite ist der EQV übrigens momentan das mit weitem Abstand interessanteste Basisfahrzeug für Taxis und Mietwagen im Großraum-Bereich mit acht Sitzen.
ACR kann wieder Mercedes-Taxis nachrüsten
News vom 18.11.2019 von Dietmar Fund
Der Pfaffenhofener Umrüster kann als Partner von HALE alle Mercedes-Modelle zum Taxi oder Mietwagen umrüsten, die es auch mit einer Taxi-Ausrüstung ab Werk gibt.
Seit Anfang November 2019 ist der Taxi-Umrüster ACR aus Pfaffenhofen/Ilm eine Konformitätsservicestelle von HALE. Als Partner des Salzburger Taxameter-Herstellers kann ACR unter anderem alle Modelle von Mercedes-Benz zum Taxi oder Mietwagen umrüsten, die man als Neuwagen auch ab Werk als Taxi oder Mietwagen bestellen kann.
Stefan Fixsen, der Taxi-Spezialist von ACR, verfügt nun über eine eigens eingerichtete und abgenommene 100 Meter lange Messstrecke. Das bietet ihm die Möglichkeit, innerhalb eines Tages ein morgens angeliefertes Fahrzeug innerhalb eines Tages umzurüsten, den örtlichen Tarif des Kunden aufzuspielen, die Messstrecke abzufahren, die Konformitätserklärung auszudrucken und das einsatzbereite Taxi direkt dem Kunden zu übergeben. Der erspare sich dadurch den Besuch des Eichamtes, das er erst zur Wiedereichung aufsuchen müsse, berichtet Fixsen.
Der Taxi-Umrüster kann auf diese Weise eilige Nachfragen nach einem Unfallersatzfahrzeug bedienen und junge Gebrauchte mit niedriger Laufleistung rasch zum Taxi oder Mietwagen machen, die man ab Werk nur mit langen Lieferzeiten oder vielleicht auch gar nicht mit besonderen Sonderausstattungen als Taxi bekommen kann.
Beim derzeit immer wieder gefragten SUV-Verschnitt Mercedes-Benz GLC muss aber auch Fixsen passen, weil der Hersteller für ihn keine Bescheinigung über das Wegstreckensignal herausgibt. Sie ist aber eine zwingende Voraussetzung für das Konformitätsverfahren. Ebenso ergeht es Kunden von Volkswagen, die beispielsweise die Modelle Touran und Passat als Inhaberfahrzeug mit einer höheren Ausstattung als mit der „Trendline“ wollen, auf der die Taxi-Modelle von Volkswagen derzeit basieren.
Den ab Werk gar nicht als Taxi angebotenen Kompakt-SUV kann ACR ebenfalls nicht umrüsten, weil Volkswagen für ihnen keine Bescheinigung des Wegstreckensignals herausgibt. Nach dem Tiguan hätten sich schon einige Taxikunden erkundigt, berichtete Fixsen. Zu ihnen gehört der Sindelfinger Taxi- und Mietwagenunternehmer Uwe Schwarzenberg, der bislang einen gut ausgestatteten Tiguan Allspace als Inhaberfahrzeug einsetzt, weil er für den Mietwagen eine Befreiung vom Einbau eines Wegstreckenzählers bekommen hat. Schwarzenberg hatte die Nachfrage von taxi heute bei ACR angestoßen.
HALE legt inzwischen Wert auf die Feststellung, man wolle mit der an Mercedes-Benz und Volkswagen geäußerten Kritik nichts zu tun haben.
Mercedes-Benz Van Rental bietet Rollitaxis zur Miete an
News vom 20.05.2019 von Dietmar Fund
Die Tochter Van Rental vermietet jetzt Sprinter Mobility mit Systemböden, die mit Einzelsitzen und Rollstuhlverankerungen flexibel einsetzbar sind.
Bei Mercedes-Benz Van Rental kann man jetzt rund 50 Transporter vom Typ Sprinter Mobility kurzzeitig oder bis zu 24 Monate lang mieten. Ihr Kennzeichen ist ein rollstuhlgerechter Umbau durch den zertifizierten VanPartner AMF-Bruns. Er versieht sie mit einem Smartfloor-Systemboden, in dem sich für Rollstuhlfahrten bis zu sechs Einzelsitze verankern oder bis zu fünf Rollstuhlplätze einrichten lassen. Am Heck haben die Fahrzeuge ein Linearlift und am seitlichen Einstieg eine elektrisch angetriebene Trittstufe zur Überwindung des beim Sprinter recht hohen Einstiegs. Für Einsätze, bei denen kein Rollstuhlfahrer mitfahren möchte, sind auch bis zu acht Fahrgastsitze möglich.
Das Miet-Angebot ist zunächst an rund 120 bereits vorhandene Mietstützpunkte gekoppelt. Sie befinden sich nicht nur in Niederlassungen, sondern auch bei Vertragspartnern von Mercedes-Benz.
Wie Gerrit Bruns, Geschäftsführer von AMF-Bruns, anlässlich der Kooperation mitteilt, sind Mietangebote für Transportdienstleister in diesem Bereich bisher dünn gesät. In der Tat hat darauf bisher nur der Taxi- und Spezialfahrzeug-Vermieter Alexander Czernig aus Chemnitz aufmerksam gemacht. Kurz nach Mercedes-Benz Van Rental hat auch European Van Service (EVS) aus Hannover sein neues Miet-Angebot für Kraftfahrzeuge für mobilitätseingeschränkte Personen (KMP) auf der RETTmobil 2019 vorgestellt.
Neuer Taxi-Mann bei Mercedes-Benz
News vom 01.02.2019 von Dietmar Fund
Der Sachse Tim Podszus wird der neue Ansprechpartner für das Taxi- und Mietwagengeschäft.
Zum 1. Februar 2019 hat der bisherige Key Account Manager Tim Podszus die Leitung des Branchenmanagements Taxi im Team Flottenmanagement des Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland (MBD) übernommen. Der verheiratete Vater zweier Kinder wurde in Freiberg in Sachsen geboren. Er hat seine Konzern-Laufbahn 2006 bei der Münchner Niederlassung begonnen, wo er Groß- und Flottenkunden der Marke smart betreute und später die Verkaufskoordination des Großkundengeschäfts der Marke übernahm. Von 2015 bis Ende 2018 gestaltete er in der Vertriebszentrale von MBD in Berlin dieses Geschäftsfeld maßgeblich mit.
Podszus löst als Ansprechpartner für das Taxi- und Mietwagengewerbe Jan Thomas hat, der die mobile Branche noch nicht einmal ein Jahr lang betreut hat. Thomas verantwortet künftig die Leitung der strategischen Produkt- und Marktthemen im MBD.
Laut seiner Pressemitteilung möchte sich Mercedes-Benz im Mietwagengeschäft neu aufstellen. Um auf die Anforderungen der Taxi- und Mietwagenkunden noch gezielter reagieren zu können, wolle man sie direkt über das Team Flottenmanagement des MBD betreuen, heißt es darin.
Mietwagen-Service gewann Mercedes-Taxi
News vom 03.11.2018 von Dietmar Fund
Die Europäische Taximesse 2018 in Köln endete mit der Verlosung eines E-Klasse-Sondermodells „Das Taxi“, das ein Mietwagenunternehmer gewann.
Schon zum 15. Mal in Folge stiftete Mercedes-Benz ein Taxi als Hauptpreis für die Tombola, die traditionell der Schlusspunkt der Europäischen Taximesse in Köln ist. Dieses Mal war es erneut eine Mercedes-Benz Limousine der E-Klasse, ausgestattet als Sondermodell „Das Taxi“.
Der glückliche Gewinner war Frank Brück. Sein Unternehmen namens Mietwagenservice Frank Brück ist in Bergisch Gladbach angesiedelt. Wie man auf seiner Homepage nachlesen kann, wurde das Unternehmen ursprünglich als Taxiunternehmen gegründet und 2007 zum Mietwagen-Service ausgebaut. Frank Brück setzt bereits zwei Mercedes-Benz und dazu zwei Opel-Modelle ein.
Den stolzen Hauptpreis überreichte Jan Thomas, Leiter des Produktmanagements Taxi im Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland in Berlin. Mit einem Blumenstrauß assistierte ihm Tanja Borchert. Sie hat den Stand der Marke auf der Messe und den ebenfalls traditionellen „Mercedes-Abend“ organisiert. Er hatte dieses Mal in der erst im Juni 2018 eröffneten Motorwelt Köln stattgefunden.
Als Glücksfee fungierte wie schon in den Vorjahren Kerstin Renner. Ihr Chef Holger Goldberg, Geschäftsführer der Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein Taxi und Mietwagen e.V., moderierte die Verlosung wie gewohnt in kernigem Ton. Als Überbringer der Glücksbotschaften war Michael Dickmann im Einsatz.
Mercedes-Benz: Tauschprämie auch für Taxis
News vom 15.10.2018 von Dietmar Fund
Wer in den vom „Abgas-Kompromiss“ der Bundesregierung betroffenen Schwerpunktregionen ein neues Sondermodell „Das Taxi“ kauft, kann mit bis zu 10.000 Euro Förderung rechnen.
Für ein neues Sondermodell „Das Taxi“ der Mercedes-Benz E-Klasse kann eine Umtauschprämie von 6.000 Euro in Anspruch genommen werden. In Verbindung mit der aktuell gültigen Inzahlungnahme-Prämie durch die Daimler AG kann die Prämie insgesamt 10.000 Euro betragen. Das hat die Daimler AG im Zusammenhang mit dem Konzept der Bundesregierung für saubere Luft verkündet.
Die Prämien gelten demnach für den Umtausch von Dieselfahrzeugen auch der Abgasnorm Euro 5 in den vom „Abgas-Kompromiss“ zur Abwehr von Diesel-Fahrverboten festgelegten Schwerpunktregionen. Der Gebrauchtwagen darf auch von einer anderen Marke sein.
Umtauschprämien gibt es auch für das B-Klasse-Sondermodell „Das Taxi“ sowie für alle anderen Mercedes-Benz-Modelle mit individuellen Taxi- oder Mietwagenausstattungen, also auch für die Vans. Mit allen Prämien gibt es eine Limousine vom Typ E 200 d als Sondermodell „Das Taxi“ für 20.930 Euro (ohne MwSt.).
Der Neuwagen muss einer der Abgasnormen Euro 6c, Euro 6d-TEMP oder Euro 6d entsprechen. Dies gilt für Benziner, Diesel und Plug-in-Hybride, die demnächst auf den Markt kommen sollen. Laut dem Hersteller kann diese Förderung auch mit dem Umweltbonus von 3.000 Euro kombiniert werden, den das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Plug-in-Hybride bezahlt.
Die Umtauschaktion gilt bis auf weiteres und für alle Bestellungen, die seit dem 8. Oktober 2018 getätigt worden sind. Die Altfahrzeuge müssen vor dem 1. Oktober 2018 auf den Antragsteller zugelassen worden sein.
Welche Regionen zu den betroffenen gezählt werden, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf seiner Homepage veröffentlicht. Dort kann man das Konzept als pdf-Datei herunterladen, die auch im Download-Bereich zu dieser Meldung hinterlegt ist.
Der neue Taxi-Mann von Mercedes-Benz wurde persönlich
News vom 14.05.2018 von Dietmar Fund
Bei der Offenen Erweiterten Vorstandssitzung des BZP berichtete Jan Thomas Einiges über seinen Werdegang bis zu seiner neuen Funktion als „Mister Taxi“.
Jan Thomas verriet den Delegierten der im Deutschen Taxi- und Mietwagenverband (BZP) vereinten Landesverbände und Taxizentralen, dass er 41 Jahre alt ist. Er sei glücklich verheiratet und habe ein Kind. Die Offene Erweiterte Vorstandssitzung fand am 14. Mai 2018 im Hotel Maritim Pro Arte in Berlin statt.
Wie der Nachfolger des vor einem Jahr entschwundenen Andreas Bösche und seines Interims-Vertreters Mathias Kuchling berichtete, hat er früher schon bei Saab und beim Zulieferer SKF gearbeitet. Im Daimler-Konzern habe er sich mit Pkw fürs Gelände und mit Wohnmobilen beschäftigt, bevor er zu Daimler Trucks gegangen und zuletzt bei der Marke Smart gearbeitet habe.
„Die Taxi- und Mietwagenbranche ist ein spannendes Feld“, erklärte Thomas. „Die Unternehmer brauchen einerseits wirtschaftliche Fahrzeuge und wollen andererseits auch einen Mercedes als emotionales Fahrzeug fahren.“ Für unternehmerische Belange habe er bei Daimler Trucks Verständnis entwickelt.
Jan Thomas hat beim Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland (MBVD) in Berlin noch die einprägsame Durchwahl, die nach dem Umzug nach Berlin der in der mobilen Branche sehr geschätzte Taxi-Ansprechpartner Guus Biesenbach reservieren ließ. Sie lautet 0 30 / 26 94-26 94.
Mercedes-Benz hat wieder einen Taxi-Ansprechpartner
News vom 03.04.2018 von Dietmar Fund
Der neue Taxi-Ansprechpartner im Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland heißt Jan Thomas und kommt von der Marke smart.
Jan Thomas ist der neue Leiter Branchenmanagement Taxi im Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland in Berlin. Er tritt dort die Nachfolge von Andreas Bösche an, der sich zum 1. März 2017 aus dieser Position verabschiedet hatte. Seither hatte Mathias Kuchling die Aufgabe interimsmäßig übernommen.
Thomas arbeitet seit 2002 im Daimler-Konzern. Seit 2016 leitete er das Marketing der Marke smart. Zuvor war er im von 2007 bis 2016 in verschiedenen Positionen im Lkw-Bereich tätig. Begonnen hatte er im Produktmanagement Pkw.
Mercedes-Benz: Das C-Klasse-Taxi läuft aus
News vom 15.02.2018 von Dietmar Fund
Nach der Modellpflege, die Anfang März auf dem Genfer Salon präsentiert wird, wird es für das kompakte Mittelklassemodell keine Taxi-Ausstattungen ab Werk mehr geben.
Nachdem der selige „Baby-Benz“ mit einem Taxi-Paket ab Werk angeboten worden war, hat Mercedes-Benz zwischenzeitlich schon einmal einen Vorgänger der heutigen C-Klasse nicht mehr mit einem Taxi-Paket ab Werk angeboten. Dieses Schicksal trifft nun auch die Limousine und das T-Modell der aktuellen Baureihe. Sie wird nach der Modellpflege, die Anfang März auf dem Genfer Salon präsentiert wird, nicht mehr mit einer Taxi-Ausstattung ab Werk angeboten.
Eine diesbezügliche Anfrage von taxi heute hat Meri Todorovic, Pressesprecherin im Mercedes-Benz Car Vertrieb Deutschland in Berlin, wie folgt beantwortet: „Wir werden den Fokus unseres Taxiangebots künftig noch stärker auf die B-Klasse, E-Klasse und unsere Großraumlimousinen legen. Wir haben uns daher entschieden, die C-Klasse ab Modellwechsel in diesem Jahr nicht mehr als Taxi beziehungsweise mit Taxiausstattungen anzubieten.“
Bislang gab es für die C-Klasse sowohl ein Sondermodell „Das Taxi“ für zwei Dieselmotorisierungen als auch Individualausstattungen und Zubehör für Taxis und Mietwagen. Zur B-Klasse, bei der dem Vernehmen nach ebenfalls ein Modellwechsel ansteht, wollte die Pressesprecherin noch keine Angaben machen. Sie schrieb nur, dass wegen des Modellwechsels der Kompaktklasse im Werk Rastatt die Produktion des Elektrotaxis auf der Basis der B-Klasse ausgelaufen sei. Taxi- und Mietwagenunternehmer, die sich für die C- und die B-Klasse interessieren, sollten also am besten einmal ihren Taxi-Verkäufer kontaktieren.
Mercedes-Benz: Das große Großraumtaxi wird noch vielfältiger
News vom 05.12.2017 von Dietmar Fund
Mit Front-, Heck und Allradantrieb sowie einer elektrischen Variante wird der große Transporter von Mercedes-Benz ein noch vielseitiger einsetzbares Mehrzweckfahrzeug für Taxi- und Mietwagenbetriebe.
Seit 1995 ist der Mercedes-Benz Sprinter der Inbegriff des 3,5-Tonners unter den Transportern. Diesen Rang hat er sich nur mit Heckantrieb erarbeitet. Die 2018 kommende neueste Generation aber soll mit Front-, Heck- und Allradantrieb sowie einer batterieelektrischen Variante so vielfältige Antriebskonzepte wie der „kleine Bruder“ Vito bieten und mit dem VW Crafter gleich ziehen. Mit Frontantrieb soll die Ladekante um acht Zentimeter niedriger liegen. So viel verriet der Hersteller am 4. Dezember 2017 beim „Sprinter Innovation Campus“ in der Messe Stuttgart.
Dort waren vier verschiedene Cockpit-Konzepte zu sehen. Sie reichten vom ganz einfachen Modell für Handwerkerautos bis hin zum Top-Modell mit Bildschirm, Klavierlack und Klimabedienpanel für hochwertige VIP-Shuttles.
Dem Personentransport war einer von drei branchenspezifischen Workshops gewidmet, denn schließlich ist jeder fünfte in der Welt eingesetzte Sprinter ein „People Mover“, wie der Hersteller verkündete. Hardware-seitig ist für das mobile Gewerbe in Deutschland wichtig, dass nicht nur der Fahrersitz komplett neu ist und bis zur 10-Wege-Verstellung mit nach vorn ausziehbarem Sitzkissen aufgerüstet werden kann. Vielmehr wurden auch die Fahrgastsitze neu entwickelt. Ihre Kennzeichen sind eine Lehnenneigungsverstellung und zwei vorn aus der Sitzfläche ausfahrbare Getränkehalter. Wegen der wieder integrierten Dreipunktgurte ist das Gestühl nicht viel leichter geworden, aber künftig soll es dank einem „Easy-Mounting-System“ mit Rollen leichter aus- und wiedereinbaubar sein.
Speziell für den Personentransport verspricht Mercedes-Benz eine verbesserte Geräuschdämmung. Außerdem sei dafür eine eigene, luftgefederte Hinterachse entwickelt worden. Für die Top-Varianten gibt es ein Klimabedienpanel für vorn und für den Fahrgastraum, das mit Pkw-Anmutung aufwarten soll. Auch eine Dachklimaanlage kam ins Angebot.
Der Hersteller möchte indes nicht nur seine Hardware verbessert haben, sondern schildert auch allerlei Wege, um vom Fahrzeug gelieferte Daten in eine bessere Nutzung der Fahrzeugflotten einfließen zu lassen. Dazu wurde unter anderem eine Kooperation mit dem amerikanischen Start-Up VIA eingegangen, das seine Software für on-demand-Verkehre beisteuert. In Europa sollen solche Dienste, die von Haltestellen und Fahrplänen unabhängig sind, in Kürze erprobt werden.
Mercedes-Benz mit Vito Taxi Marktführer in London
News vom 25.10.2017 von Redaktion (allg.)
Der Mercedes-Benz Vito ist seinen Wettbewerbern in London voraus mit einem Marktanteil von über 55 Prozent.
Unter den sogenannten „Black Cabs“ in London befindet sich seit 2008 auch das "Vito Taxi" von Mercedes-Benz. Das Modell wird in London öfter verkauft als seine Wettbewerber, verkündet die Daimler AG. Das belege eine Studie der Verkehrsorganisation Transport for London: Von Januar bis September 2017 wurden 625 Vito Taxis lizensiert, verglichen mit 474 "TX4" der London Taxi Company im gleichen Zeitraum. Mit einem Marktanteil in Höhe von über 55 Prozent seit Jahresbeginn sei Mercedes-Benz somit in der englischen Hauptstadt mit dem Vito Taxi Marktführer.
(um)
Mercedes-Link Taxi gibt es jetzt auch in der E-Klasse
News vom 18.09.2017 von Dietmar Fund
Am eigenständigen Taxi-Stand auf der IAA wurde erstmals die Möglichkeit präsentiert, auch in der E-Klasse auf ein weiteres Display für den Datenfunk zu verzichten.
Mathias Kuchling, von Haus aus Produktmanager für die E-Klasse von Mercedes-Benz und interimsmäßiger Taxi-Ansprechpartner der Marke, präsentierte auf der IAA das System Mercedes-Link Taxi in einer E-Klasse. Es war auf der Europäischen Taximesse im November 2016 zunächst in der B-Klasse gezeigt worden und ist seit kurzem auch im Volumenmodell E-Klasse bestellbar.
Über die hinter Mercedes-Link stehende Verbindung Mirror Link kann nun auch die Fahrer-App von Vermittlungssystemen etwa von fms Austrosoft bedient werden. Damit ist die Montage einer eigenständigen Hardware irgendwo an der Armaturentafel überflüssig, die seit der Einführung der Airbags sehr kritisch sein kann.
Wie weiland in Köln angekündigt, ist das System auch mit dem Audiosystem Audio 20 und der einfacheren Variante der Armaturentafel kombinierbar und wurde in Frankfurt auch so ausgestellt. Den aufwändigeren Bildschirm, der mit dem dafür nötigen Comand-System und weiteren Zwangsverknüpfungen auf rund 4.000 Euro brutto kommt, müssen kostenbewusste Taxiunternehmer also nicht bestellen. Mercedes-Benz Link Taxi kostet nur 150 Euro (ohne MwSt.).
Mercedes-Benz sucht neuen Taxi-Ansprechpartner
News vom 09.03.2017 von Dietmar Fund
Andreas Bösche hat sich für eine andere Position in der Flottenabteilung entschieden.
Seit dem 1. März 2017 arbeitet der bisherige Taxi-Ansprechpartner des Mercedes-Benz Vertriebs Deutschland, Andreas Bösche, im Flottenbereich der Organisation. Er bekleidet dort eine Führungsposition im „Back Office“, zu Deutsch: im Innendienst.
Eine Nachfolgeregelung wurde noch nicht getroffen. Die bisherige Stelle Bösches als Leiter Branchenmanagement Taxi ist intern ausgeschrieben worden.
Der neue Mercedes-Kombi bleibt beim Taxi ein Maßstab
News vom 13.09.2016 von Dietmar Fund
Bei der Fahrvorstellung gefiel das T-Modell der neuen E-Klasse durch sein weiterhin sehr gutes Raumangebot und ein hohes Komfort-Niveau.
Mit viel Platz im Fond und ihrem ausgedehnten Laderaum war die Kombi-Version der bisherigen E-Klasse der Maßstab der oberen Mittelklasse im Taxi-Einsatz. Obwohl das Heck jetzt sportlicher geformt ist und der Laderaum im oberen Bereich dadurch ein paar Liter geschrumpft ist, darf die Baureihe weiterhin zu den Trendsettern zählen. Fahrgäste haben im Fond auch unter dem optionalen Panorama-Glasdach noch eine gute Kopffreiheit. An Knieraum mangelt es ebenfalls nicht, nur der Fußraum wird bei ganz abgesenkten Vordersitzen ein wenig knapp. Bemerkenswert niedrig ist das Geräuschniveau, das in den vorgestellten hochwertigen Ausstattungslinien von geräuschdämmenden Folien an der Windschutzscheibe profitiert haben dürfte. Das sind die wichtigsten Eindrücke von der Fahrvorstellung am 5./6. September 2016 in Schleswig-Holstein, über die alle Journalisten erst ab dem 13. September 2016 berichten dürfen.
Wer beim neuen Modell mehr Laderaum braucht, kann zunächst entweder einen Teil der im Verhältnis 40:20:40 geteilten Rücksitzlehne umlegen oder sie am Stück ein paar Grad steiler verankern. Beim elektrisch betätigten Abklappen der Lehne vom Heck aus entsteht eine ebene Ladefläche.Unter ihr kann man gegen Jahresende wieder eine aus dem Boden herausklappbare Zweierbank für für bis zu sechs Jahre alte oder 115 Zentimeter große Kinder haben. Sie darf aber inzwischen nur mit Kindersitzen genutzt werden.
Zunächst steht nur der E 220d mit 143 kW/194 PS als Sondermodell „Das Taxi“ in der Taxi-Preisliste, die man im Download-Bereich unterhalb dieser Meldung herunterladen kann. Ihm soll im vierten Quartal 2016 der E 200d mit 110 kW/150 PS folgen, der bisher als Taxi die gefragteste Motorisierungsvariante gewesen ist. Wegen der vielen optionalen Ausstattungsdetails, die man auch bei einem individuell zusammengestellten Taxi bestellen könnte, ist auch die normale Preisliste der E-Klasse zum Herunterladen beigefügt.
Einen ausführlichen Fahrbericht bringt taxi heute in der Ausgabe 10/2016.
Mercedes-Benz lässt 120 neue E-Klasse-Taxis im Feld erproben
News vom 11.04.2016 von Dietmar Fund
In neun Großstädten dürfen markentreue Taxiunternehmer schon jetzt für ein Jahr die neue E-Klasse-Baureihe W 213 mit Taxi-Ausstattung auf Herz und Nieren testen.
Andreas Bösche, Taxi-Verantwortlicher im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland, lässt derzeit 120 neue E-Klasse-Modelle als Sondermodell „Das Taxi“ bei Taxiunternehmern in neun Großstädten erproben. Zusammen mit den Niederlassungen sollten markentreue Unternehmer belohnt werden, die ihr neues Taxi von April 2016 bis April 2017 testen dürften, berichtete Bösche auf der Frühjahrsversammlung des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands (BZP), die am 11. April 2016 im Congress Centrum Leipzig stattfand. Die Fahrzeuge würden mit dem seitlichen Schriftzug „Die neue E-Klasse „Das Taxi“ – ab September im Handel“ beklebt und seien damit als Markenbotschafter unterwegs, sagte der Branchen-Ansprechpartner.
Bei einer Abendveranstaltung für Vertreter der mobilen Branche stellte Bösche eines der neuen Taxis aus. Es entsprach äußerlich der Avantgarde-Ausstattung und im Inneren der Basisausstattung, die neben einem Bildschirm in der Mitte der Armaturentafel zwei herkömmliche Rundinstrumente aufweist, zwischen denen ein weiteres farbiges Anzeigefeld prangt.
Das Vorführtaxi hatte ein HALE-Taxameter des Typs Microtax 06, das in einer Dachkonsole wenig elegant verbaut war. Es soll aber auch Spiegeltaxameter geben. Die Funkvorrüstung ist wieder im Handschuhfach oder in einem Seitenfach des Kofferraums zu haben. Geändert hat sich die Einbaulage zentralenspezifischer Geräte: Sie werden nun nicht mehr seitlich im Fußraum des Beifahrers an der Mittelkonsole verankert, sondern in der breiten Mittelkonsole untergebracht. Zwei integrierte Kindersitze sind nach wie vor im Taxi-Paket zu haben. Wie bei den Taxi-Premieren zuvor bieten die Taxi-Entwickler ein Einarm-Dachzeichen.
Die Bestellfreigabe der Taxi-Modelle soll Anfang Juli sein und dann auch gleich für die T-Modelle gelten. Auslieferungsbeginn ist im September. Wer schon vorher ein neues E-Klasse-Taxi haben möchte, kann auf einen Pool der auslaufenden Baureihe W 212 zurückgreifen.
IAA: Mercedes-Benz klotzt mit Giveaways für Taxikunden
News vom 18.09.2015 von Dietmar Fund
Im Pavillon vor dem Messeeingang gegenüber dem Maritim-Hotel bekommen Taxikunden nicht nur wie alle Interessierten Kaffee und Snacks, sondern auch interessante Giveaways.
Andreas Bösche, Taxi-Ansprechpartner der Daimler AG, hat offenbar ein Händchen als Gastgeber und auch für nette kleine Details. Er selbst verteilte während seines Standdienstes bis zum ersten IAA-Sonntag ansehnliche Giveaways exklusiv an Taxikunden, unterstützt von je zwei Taxi-Verkäufern verschiedener Niederlassungen und einem Serviceteam.
An jedem Messetag können Taxikunden und wartende Taxifahrer im Pavillon vor einem der Haupteingänge vis-à-vis des Hotels Maritim einen kleinen Karton mit drei Pflegemitteln, einen kleinen Stromspeicher für unterwegs und zwei Beutelchen mit Gummibärchen abholen. Außerdem bekommen Sie Kaffee, Kaltgetränke und einen kleinen Snack.
Neben dem Pavillon mit dem Taxi-Café hat Bösche sieben Taxis seiner Marke aufgefahren, in denen vier Zulieferer ihre neuesten Lösungen präsentieren. Erstmals stellt die Taxi-Abteilung bewusst vor dem Messegelände aus, um auch Passanten, die keine Eintrittskarte haben, auf die langjährige Taxi-Tradition der Marke aufmerksam zu machen.
IAA: Mercedes-Benz freut sich auf Taxi-Kunden
News vom 18.08.2015 von Dietmar Fund
An einem exklusiven Taxi-Stand beim Eingang West der IAA können Taxi- und Mietwagenunternehmer eine Tasse Kaffee trinken und sich die neuesten Taximodelle anschauen.
Während andere Hersteller gerade einmal an den teuren Fachbesuchertagen der IAA verschämt das eine oder andere Taxi zeigen, geht der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland „in die Vollen“. Am Messestand unter dem Sternenhimmel steht schon ab den Pressetagen durchgehend eine breite Auswahl an Taximodellen der Marke, die vom Kompaktmodell bis zum Van reichen soll. Taxi-spezifische Soft- und Hardware sollen „ausgesuchte Hersteller“ in einigen Ausstellungsfahrzeugen präsentieren.
Andreas Bösche, Taxi-Ansprechpartner im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland, plant, bis zum 19. September auf der Messe zu sein. Er lädt bummelnde Taxi- und Mietwagenunternehmer gerne zu einem Plausch bei einer Tasse Kaffee ins „Café Taxi“ an den Stand ein. Den kostenlosen Kaffee und eine kleine Überraschung soll es auch nach der Abreise Bösches noch bis zum 27. September 2015 geben. Der Taxi-Stand befindet sich im Außenbereich der IAA beim Eingang West.
Taxi-Mann von Mercedes mit neuem „Über-Chef“
News vom 22.12.2014 von Dietmar Fund
Im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland arbeitet Harald Schuff seinen Nachfolger Dr. Carsten Oder ein.
Kurz nach seinem Amtsantritt bekommt Andreas Bösche, der neue Taxi-Ansprechpartner von Mercedes-Benz, einen neuen „Über-Chef“. Ab April 2015 übernimmt Dr. Carsten Oder (49) die Leitung des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland von Harald Schuff (58). Schuff, der sich im Taxi-Geschäft seit 2009 eher im Hintergrund gehalten hatte, verlässt das Unternehmen nach der Einarbeitung seines Nachfolgers nach 40 Dienstjahren „auf eigenen Wunsch und im gegenseitigen Einvernehmen“.
Oder arbeitet seit 1994 „beim Daimler“ und war seit 2013 Leiter Produktmarketing Mercedes-Benz Pkw. Zu seinen bisherigen Führungspositionen gehört auch die Tätigkeit als Bereichsleiter AfterSales Technik und Produktmanagement Service & Parts von Mercedes-Benz Cars – eine Erfahrung, die im stark vom guten Service getriebenen Taxi-Geschäft von Nutzen sein könnte.
Allzu viel Zeit für das mobile Gewerbe wird Oder allerdings kaum haben, da er ab April auch Vorsitzender der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland wird.
AMI-Taxitag: Mercedes-Benz präsentierte zwei neue Taxis
News vom 03.06.2014 von Dietmar Fund
Neben dem T-Modell der C-Klasse gibt es mit dem Kasten-Kombi Citan erstmals ein Taxi, das extern bei Intax umgerüstet wird.
Robert Wilhelm, der Taxi-Ansprechpartner beim Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland in Berlin, freute sich am Taxitag der Leipziger Automesse AMI am 3. Juni über seine nun komplette „Taxi-Familie“. Nach der kürzlich präsentierten und als Taxi bereits bestellbaren Limousine der C-Klasse stellte Wilhelm das T-Modell im Taxi-Outfit vor. Die Folierung von Intax und die weiße Lackierung zeigten schon, dass das Ausstellungsfahrzeug noch ein Entwicklungsfahrzeug war – Folierungen ab Werk soll es „beim Daimler“ nach wie vor nicht geben. Bis auf das Spiegeltaxameter, die Funkvorrüstung im Handschuhfach, die robusten Fußmatten und die einfache elektrische Fahrersitzverstellung seitlich am Sitz ließ der Innenraum nichts Taxi-Spezifisches mehr erkennen. Die Designer legen nämlich Wert darauf, dass ihr hochwertiges Interieur nicht durch Einbauten verunstaltet wird.
Beim T-Modell mit dem Taxi-Paket ab Werk wird das Einarm-Dachzeichen sehr weit hinten angebracht, damit es auch beim optional eingebauten, weit nach hinten reichenden Glasdach kein Wummern verursacht.
Die zweite Premiere der Sternenmarke stand nicht am Stand, sondern in der Glashalle auf der Intax-Oase. Schließlich wird der extralange und mit fünf oder sieben Sitzen erhältliche Citan in Oldenburg zum Taxi gemacht. Das Entwicklungsfahrzeug hatte eine Doppelkonsole im Dach, bei der hinter dem Taxameter noch ein Funkgerät untergebracht werden kann. Leider ist darin kein Platz mehr für die vorbildlich helle LED-Innenbeleuchtung, die Intax in seinen reinen Taxameter-Konsolen verbaut. Wie das Standpersonal von Intax berichtete, war der Citan der Besuchermagnet in der Oase.
Weder zum Citan noch zum T-Modell der C-Klasse konnte Robert Wilhelm schon konkrete Preise nennen. Die Bestellfreigabe des Taxi-Paketes für das T-Modell ist erst am 30. Juni. Zu diesem Zeitpunkt können auch die 200er-Blue-Tec-Diesel für beide Karosserievarianten bestellt werden, zunächst aber nur mit Schaltgetriebe. Beim Citan soll die Entwicklung Ende Juli zu Ende sein, sodass er im Herbst ausgeliefert werden könnte.
Wilhelm kündigte für den Juli auch die Verkaufsfreigabe für die Taximodelle der V-Klasse und des Vito an. Letzteren soll es mit einem Taxi-Paket wie beim Vorgänger geben. Ausgeliefert würden die Vito-Taxis aber erst Anfang 2015. Anders als den unmittelbaren Vorgänger wird es die neue Vito-Generation mit Heck- und mit Frontantrieb geben. Den Vorderradantrieb gibt es aber nur mit Schaltgetrieben.
AMI-Taxitag: Mercedes-Benz präsentierte zwei neue Taxis
News vom 03.06.2014 von Dietmar Fund
Neben dem T-Modell der C-Klasse gibt es mit dem Kasten-Kombi Citan erstmals ein Taxi, das extern bei Intax umgerüstet wird.
Robert Wilhelm, der Taxi-Ansprechpartner beim Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland in Berlin, freute sich am Taxitag der Leipziger Automesse AMI am 3. Juni über seine nun komplette „Taxi-Familie“. Nach der kürzlich präsentierten und als Taxi bereits bestellbaren Limousine der C-Klasse stellte Wilhelm das T-Modell im Taxi-Outfit vor. Die Folierung von Intax und die weiße Lackierung zeigten schon, dass das Ausstellungsfahrzeug noch ein Entwicklungsfahrzeug war – Folierungen ab Werk soll es „beim Daimler“ nach wie vor nicht geben. Bis auf das Spiegeltaxameter, die Funkvorrüstung im Handschuhfach, die robusten Fußmatten und die einfache elektrische Fahrersitzverstellung seitlich am Sitz ließ der Innenraum nichts Taxi-Spezifisches mehr erkennen. Die Designer legen nämlich Wert darauf, dass ihr hochwertiges Interieur nicht durch Einbauten verunstaltet wird.
Beim T-Modell mit dem Taxi-Paket ab Werk wird das Einarm-Dachzeichen sehr weit hinten angebracht, damit es auch beim optional eingebauten, weit nach hinten reichenden Glasdach kein Wummern verursacht.
Die zweite Premiere der Sternenmarke stand nicht am Stand, sondern in der Glashalle auf der Intax-Oase. Schließlich wird der extralange und mit fünf oder sieben Sitzen erhältliche Citan in Oldenburg zum Taxi gemacht. Das Entwicklungsfahrzeug hatte eine Doppelkonsole im Dach, bei der hinter dem Taxameter noch ein Funkgerät untergebracht werden kann. Leider ist darin kein Platz mehr für die vorbildlich helle LED-Innenbeleuchtung, die Intax in seinen reinen Taxameter-Konsolen verbaut. Wie das Standpersonal von Intax berichtete, war der Citan der Besuchermagnet in der Oase.
Weder zum Citan noch zum T-Modell der C-Klasse konnte Robert Wilhelm schon konkrete Preise nennen. Die Bestellfreigabe des Taxi-Paketes für das T-Modell ist erst am 30. Juni. Zu diesem Zeitpunkt können auch die 200er-Blue-Tec-Diesel für beide Karosserievarianten bestellt werden, zunächst aber nur mit Schaltgetriebe. Beim Citan soll die Entwicklung Ende Juli zu Ende sein, sodass er im Herbst ausgeliefert werden könnte.
Wilhelm kündigte für den Juli auch die Verkaufsfreigabe für die Taximodelle der V-Klasse und des Vito an. Letzteren soll es mit einem Taxi-Paket wie beim Vorgänger geben. Ausgeliefert würden die Vito-Taxis aber erst Anfang 2015. Anders als den unmittelbaren Vorgänger wird es die neue Vito-Generation mit Heck- und mit Frontantrieb geben. Den Vorderradantrieb gibt es aber nur mit Schaltgetrieben.
Mercedes-Benz präsentiert T-Modell und Citan als Taxi
News vom 27.05.2014 von Dietmar Fund
Am Taxitag der Publikumsmesse AMI präsentiert Mercedes-Benz die neueste Version der C-Klasse als Sondermodell "Das Taxi" und stellt auch den Citan mit Taxipaket vor.
Beim diesjährigen Taxitag der Leipziger Automesse AMI am 3. Juni sind die Neuheiten eher dünn gesät. Taxi-Marktführer Mercedes-Benz kündigt nun zwei interessante neue Taxis an.
Das erste ist das neue T-Modell der gerade auf den Markt gekommenen C-Klasse, die der Presse erst vergangene Woche statisch präsentiert worden ist. Das zweite ist die lang erwartete Taxi-Version des mit Renault zusammen produzierten Kasten-Kombis Citan. Er steht in der Version mit dem längsten der drei lieferbaren Radstände als Siebensitzer in der Glashalle.
Den zur Entwicklung gerade in Oldenburg bei Intax verweilenden Wagen bringt der Entwicklungs- und Umrüstpartner vieler Hersteller mit zur Messe.
Neue Taxi-Preise bei Mercedes
News vom 16.01.2013 von Redaktion (allg.)
Wer aktuell mit der Anschaffung eines „Das Taxi“-Modells von Mercedes-Benz liebäugelt, sollte noch in diesem Monat bestellen. Ab dem 1. Februar gelten neue Konditionen mit leicht erhöhten Festpreisen, die im Falle der E-Klasse dann aber schon die überarbeitete Version betreffen.
Um jeweils 300 Euro netto hebt Mercedes für Bestellungen ab dem 1.2.2013 die Festpreise für die „Das Taxi“-Modelle der B-Klasse sowie der E-Klasse (Limousine und T-Modell) an. Bei der E-Klasse gelten die Preise allerdings bereits für die modellgepflegte Neuauflage (wir berichteten, einen ersten Fahrbericht zum neuen 212-er wird taxi heute übrigens am 7. Februar veröffentlichen).
Im Einzelnen kosten die genannten Modelle ab dem genannten Zeitpunkt:
Neuer E 200 CDI Limousine „Das Taxi“: 29.400,00 EuroNeuer E 200 CDI T-Modell „Das Taxi“: 31.400,00 EuroB 180 CDI „Das Taxi“: 22.400,00 EuroB 200 Natural Gas Drive „Das Taxi“: 24.900,00 Euro
Alle Preise netto und nicht rabattfähig.
Die Erdgasversion der neuen E-Klasse Limousine wird laut Mercedes ebenfalls als Taxi-Festpreismodell bestellbar sein – allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte 2013.
Alternativ zu den genannten Sondermodellen gewährt Mercedes-Benz im Hinblick auf den Taxi- und Mietwagen-Einsatz für die übrigen Motorisierungen folgende Nachlasssätze:
B-, C-, E-, S-Klasse, Citan und Viano: 15 ProzentVito: 22 ProzentSprinter: 25 Prozent
Für den Vito und Viano sind nach wie vor Taxi-Spezialpakete mit Preisvorteilen verfügbar, die über den Taxi-Nachlass hinaus gehen. Sie kosten ab Februar 1.453 Euro netto für den Vito bzw. 1.990 Euro netto für den Viano. Einen sogenannten Motorisierungsbonus von 600 Euro gewährt Mercedes für den Vito mit einer Leistung ab 120 kW.
Für die Taxi-Sonderfinanzierungen gelten ab dem 1.2.2013 folgende Effektivzinssätze:
2,99 Prozent für B-Klasse und Neuauflage der E-Klasse1,99 Prozent für Citan, Vito und Viano0,99 Prozent für C- und S-Klasse0,90 Prozent für die E-Klasse vor Modellpflege (hier sind laut Hersteller nur noch wenige Fahrzeuge vorhanden)(sk)
Türkischer Taxi-Kollege gewinnt Mercedes E-Klasse
News vom 15.11.2012 von Redaktion (allg.)
Viele tausend Besucher wanderten letzten Freitag und Samstag durch die Halle 4.1 des Kölner Messegeländes. Einer davon wird dieses Wochenende wohl nie vergessen: Taxiunternehmer Hüseyin Sen aus Frankfurt am Main gewann eine Mercedes E-Klasse.
Wenn alle zwei Jahre die Europäische Taximesse stattfindet, präsentieren rund 100 Aussteller Ihre Fahrzeuge, Produkte und Dienstleistungen rund um die Taxi- und Mietwagenbranche. Das lockt rund 10.000 Besucher an – nicht zuletzt auch wegen der großen Tombola, bei der zahlreiche hochwertige Gewinne verlost werden. Hauptpreis ist traditionell am Samstag ein neues E-Klasse Taxi und diesmal hieß der glückliche Gewinner Hüseyin Sen.
Wie sich der Frankfurter Taxiunternehmer freute und was unsere Redakteure sonst noch an optischen bzw. thematischen Auffälligkeiten aus Köln mitbrachten, können Sie in unserer Bildergalerie nachblättern.
Ein ausführlicher Presse-Nachbericht wird außerdem in der Dezember-Print-Ausgabe von taxi heute erscheinen.
Mercedes erhöht Taxi-Festpreise
News vom 17.01.2012 von Redaktion (allg.)
Taxiunternehmer, die in nächster Zeit die Anschaffung einer neuen B- oder E-Klasse planen, sollten noch im Januar bestellen. Danach werden die „Das Taxi“-Festpreismodelle teurer.
Wie der Mercedes-Benz-Vertrieb mitteilt, gelten für die speziell auf das Taxigewerbe zugeschnittenen Sondermodelle bei Bestellungen ab dem Stichtag 1. Februar 2012 folgende Preise:
■ B 180 CDI „Das Taxi“ (Baureihe T 246): 22.100 Euro netto
■ E 200 CDI „Das Taxi“ Limousine (Baureihe W 212): 29.100 Euro netto
■ E 200 NGT „Das Taxi“ Limousine (Baureihe W 212): 31.100 Euro netto
■ E 200 CDI „Das Taxi“ T-Modell (S 212): 31.100 Euro netto
Die E-Klasse-Taxis kosten damit 560 Euro mehr als im Jahr 2011, was einem Anstieg der Preise um rund 2 Prozent bei der Diesel-Limousine und um rund 1,5 Prozent bei T-Modell und Erdgas-Limousine entspricht. Die B-Klasse wird nach dem Modellwechsel als Taxi um 4,25 Prozent teurer (900 Euro).
Alle Sondermodelle sind serienmäßig mit einer umfangreichen Taxiausstattung, einem Automatikgetriebe, der Sitzheizung für die Vordersitze, integrierten Kindersitzen, der Klimatisierungsautomatik „THERMATIC“ und vielen weiteren Ausstattungsmerkmalen ausgestattet und können mit weiteren Sonderausstattungen, für die kein technischer Ausschluss besteht, individuell ergänzt werden.
Die „Das Taxi“-Modelle sind über den bereits bestehenden Preisvorteil hinaus nicht mehr rabattfähig. Alternativ zu den Sondermodellen gewährt Mercedes-Benz jedoch weiterhin folgende Taxi-Verwerterrabatte auf ein Taxi oder einen Mietwagen mit Individualausstattung:
■ Auf Modelle der B-, C-, E-, S-Klasse sowie den Viano: 15 Prozent Rabatt
■ Auf Modelle des Vito: 20 Prozent Rabatt
■ Auf Modelle des Sprinter: 25 Prozent Rabatt
Sowohl die Sondermodelle „Das Taxi“ als auch die Taxis und Mietwagen mit Individualausstattung können über eine Laufzeit von bis zu 60 Monaten über die Mercedes-Benz Bank finanziert werden. Für B-, C-, E- und S-Klasse sowie Vito, Viano und Sprinter gilt hierbei eine Taxi-Sonderfinanzierung mit einem Effektivzins von 2,99 Prozent.
Darüber hinaus bietet Mercedes Taxi-Spezialpakete für Vito und Viano an, die laut Hersteller einen über den Nachlass hinaus gehenden Preisvorteil von 1.864 Euro (Vito) bzw. 1.990 Euro (Viano) beinhalten.
Hinweis: Alle Preise netto
(sk)
Taxler profitieren vom Mercedes-Jubiläum
News vom 02.02.2011 von Redaktion (allg.)
Mit einem großen Festakt läutete Mercedes vor einigen Tagen das Jahr der Feierlichkeiten zum 125. Geburtstags des Automobils ein. Und auch das Mercedes-Taxi feiert 2011 runden Geburtstag: Vor 75 Jahren kam mit dem 260 D die erste Dieseldroschke auf den Markt.
Unser Thema des Monats Februar steht deshalb ganz im Zeichen dieser Jubiläen. Wir beleuchten, mit welchen Aktionen die Schwaben ihre führende Stellung als Deutschlands Taximarke auch im Jahr 2011 untermauern wollen. Alle Infos zur neu angebotenen Jubiläums-Sonderfinanzierung für Mercedes-Taxis und zu allen weiteren Konditionen des neuen Jahres finden Sie ab sofort in unserem aktuellen Thema des Monats.
(sk)
Bremer gewinnt Mercedes-Taxi
News vom 08.11.2010 von Redaktion (allg.)
Bei der mit Spannung erwarteten Verlosung der Tombolapreise während der Europäischen Taximesse in Köln durfte sich ein Taxiunternehmer aus Bremen über den Hauptpreis freuen.
Unter rund 5.000 Losen hatte Hans-Jürgen Kück genau die Nummer an seinem Armband, die Holger Goldberg, Geschäftsführer des Messeausrichters Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein Taxi und Mietwagen e.V., aus der prall gefüllten Lostrommel gezogen hatte. Die Tombola bildete am Samstagnachmittag den Abschluss der am Tag zuvor gestarteten Europäischen Taximesse in der Kölner Messehalle 4.1. Nach ersten Schätzungen waren an beiden Messetagen zwischen 12.000 und 14.000 Besucher aus dem Taxi- und Mietwagengewerbe gekommen. Die Anzahl der Stände hatte sich im Vergleich zur letzten Taximesse von 95 auf 106 Aussteller erhöht.
Sonderfinanzierung für Mercedes-Taxibusse
News vom 11.05.2010 von Redaktion (allg.)
Um die Nachfrage der aktuellen Vito- und Viano-Großraumlimousinen vor dem Erscheinen der modellgepflegten Neuauflagen anzukurbeln, bietet Mercedes-Benz Unternehmern derzeit eine besonders günstige Finanzierung an.
0,99 Prozent effektiven Jahreszins müssen Taxiunternehmer aktuell nur noch für die Finanzierung ihres Vito- oder Viano-Taxis aufbringen. Der Zinssatz gilt für die derzeit noch aktuelle Modellgeneration, also nicht für die in Kürze erscheinenden jeweiligen Facelifts, und für alle Bestellungen, die bis zum 31. August 2010 eingehen. Die Laufzeit der Finanzierung ist zwischen 12 und 60 Monaten wählbar.
Preisvorteile für Mercedes-Bus-Taxis
News vom 21.01.2010 von Redaktion (allg.)
Mercedes bietet für die Großraumtaxis Vito und Viano Taxi-Spezialpakete an, mit denen der Unternehmer knapp 2.000 Euro sparen kann.
Im Paket enthalten sind neben der Ausstattung „Taxi International“ auch ein Automatikgetriebe, eine Klimaanlage im Fond sowie eine Heizung für den Fahrersitz. Der Preisvorteil liegt nach Angaben der Stuttgarter bei 1.990 Euro für den Viano und 1.864 Euro (netto) für den Vito. Ein Standardpreis, wie von der Daimler AG mit der Sonderausstattung „Das Taxi“ bei der B- und E-Klasse eingeführt, sei aufgrund der Vielzahl an Varianten beim Vito bzw. Viano nicht umsetzbar, heißt es von Daimler. Mit den nun kommunizierten Preisen wolle man allerdings ähnlich attraktive Konditionen bieten.
IAA-Taxi-Highlight 1: Mercedes zeigt neue E-Klasse Kombi in Hellelfenbein
News vom 17.09.2009 von Redaktion (allg.)
Sie ist aus Taxi-Sicht der unumstrittene Star der diesjährigen IAA: Die neue E-Klasse im Kombi-Format. Das T-Modell ist ab sofort mit vordefinierter Taxiausstattung bestellbar. taxi heute hat sich das neue Prunkstück der Schwaben in Frankfurt angesehen.
Mit der neuen E-Klasse gingen eine Reihe technischer Innovationen in Serie – von der Müdigkeitserkennung bis zur automatischen Vollbremsung bei akuter Aufprallgefahr, vom Adaptiven Fernlicht-Assistenten bis zur aktiven Motorhaube, die im Fall eines Unfalls die Verletzungsgefahr für Fußgänger verringern kann. Über all diese Innovationen der Limousine verfügt natürlich auch das T-Modell. Aus Taxi-Sicht punktet der Kombi aber vor allem mit den knapp zwei Kubikmetern Laderaum. Außerdem hat Mercedes im T-Modell eine Funktion integriert, die überaus praktisch für Taxler ist, die öfter mal sperrige Gegenstände mitnehmen müssen: Zum Umklappen der Rücksitzbank müssen weder die Kopfstützen noch die Sitzflächen der Fondsitze verstellt werden. Es genügt eine Hebelbetätigung an der Heckklappe und die Sitze klappen nach vorne. 30.500 Euro netto verlangt Mercedes für „Das Taxi“ des T-Modells in der E 200 CDI-Motorisierung. Lieferbar wird diese kleinste Dieselvariante allerdings erst Anfang 2010 sein. Wer stattdessen eine andere Motorisierung wählt (220 CDI, 250 CDI, 350 CDI), muss nur bis zum 21. November warten, kann sich sein Taxi individuell zusammenstellen und erhält bei seinem Händler 15 Prozent Verwerternachlass auf den Listenpreis (E 220 CDI: 37.650 netto). Eine Finanzierung ist zum effektiven Jahreszins von 2,99 Prozent möglich.
Taxifahrertag im Mercedes-Museum
News vom 09.06.2009 von Redaktion (allg.)
Am heutigen Mittwoch steht im Mercedes-Benz Museum alles unter dem Taxifahrerstern: Noch bis 18 Uhr sind Taxifahrer und ihre Familien zu einem Besuch durch mehr als 120 Jahre Automobilgeschichte eingeladen.
„Mit dem Taxifahrertag geben wir den Stuttgarter Taxifahrern die Möglichkeit, unser Museum selbst zu erleben. Wir laden den ganzen Tag über ein, die Geschichte des Automobils zu entdecken und richten uns dabei ganz nach den Bedürfnissen der Fahrer“, sagt Michael Bock, Geschäftsführer der Mercedes-Benz Museum GmbH. „Zwischen der Marke Mercedes-Benz und dem Beruf des Taxifahrers gibt es seit jeher eine enge Verbindung. Wir möchten diesen Dialog auch künftig pflegen.“ Taxis genießen am Mittwoch exklusives Vorfahr- und Parkrecht auf dem Hügel am Haupteingang. Gegen Vorlage ihres P-Scheins erhalten die Fahrer kostenfreien Eintritt und weitere Extras für sich und ihre Familien. Im Fokus des Taxifahrertags steht die Sonderausstellung E-Klasse Evolution, die noch bis zum 27. September 2009 im Raum „Collection 5“ zu sehen ist. Mitarbeiter des Museums und der Niederlassung Stuttgart informieren hier über die Historie der E-Klasse sowie das neue Taximodell und stehen für Fragen zur Verfügung. Im Mercedes-Benz Museum gibt es gleich drei Taxis zu sehen: Eine 260 D Pullmann Limousine, der erste in Serie produzierte Diesel-Pkw der Welt, ein Mercedes-Benz 240 D von 1975 und ein 200 D von 1988 mit 1,9 Mio. gefahrenen Kilometer. Die Adresse des Mercedes-Benz Museums lautet: Mercedesstraße 100, 70372 Stuttgart.
Vergessliche Promis in Mercedes-Taxis
News vom 27.11.2008 von Redaktion (allg.)
Mercedes-Benz hat seinen Taxikalender für 2009 angekündigt. Darin erstmals enthalten: ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen.
Der Mercedes-Benz Taxikalender 2009 steht unter dem Motto „Richtig taxiert“ und ist ab Ende November bei allen Niederlassungen und Partnern erhältlich. Wie gewohnt beinhaltet er zwölf eindrucksvolle Monatsbilder, die man sich diesmal aber noch genauer ansehen sollte: Denn auf jedem Kalenderblatt ist der Innenraum eines Taxis abgebildet, das eine berühmte Persönlichkeit befördert hat. Im Fahrzeug liegen vergessene Gegenstände, die eine ganze Menge über ihre prominenten Besitzer verraten. Wer die VIPs richtig erkennt, kann als Hauptpreis eine exklusive Teilnahme an einem Sportfahr-Event auf einer Grand-Prix-Strecke ergattern. Darüber hinaus gibt es ein edles Mercedes-Benz Fitness-Bike und zwei Tribünenkarten für den Fomel-1-Grand-Prix auf dem Nürburgring zu gewinnen.
Mercedes Taxi-Sondermodelle werden teurer
News vom 04.01.2008 von Redaktion (allg.)
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate hat Mercedes die Preise für seine Sondermodelle „Das Taxi“ angehoben. Dafür genießen Individualisten mit nun 15 Prozent einen um drei Prozent höheren Rabatt als bisher.
Rund 500 Euro mehr als bisher kosten ab Januar 2008 die Mercedes-Sondermodelle „Das Taxi“, die für die Diesel- Baureihen B 180, E 200 CDI, E 200 CDI T-Modell sowie für die Erdgas-Variante NGT angeboten werden. Damit liegt der Nettopreis für die B-Klasse nun bei 20.900 Euro, für die E-Klasse Limousine bei 27.900 Euro, für den Kombi bei 29.900 Euro und für den NGT bei 30.900 Euro. Bereits im Sommer hatten die Stuttgarter die Preise angehoben, so dass im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres nun eine Preiserhöhung um 1.000 Euro pro Modell vorgenommen wurde. Die seit 2005 existierenden Sondermodelle „Das Taxi“ beinhalten unter anderem eine umfangreiche Taxiausstattung und ein Automatikgetriebe. Erstmals kann dafür allerdings auch eine 6-Gang-Schaltung geordert werden. Zwar gewährt Mercedes dafür keinen Preisnachlass, doch dürfte sich in Zeiten ständig steigender Dieselkosten die Ersparnis durch den geringeren Verbrauch einstellen. Parallel zu den Sondermodellen können Taxis- und Mietwagen der B-, C-, E- und S-Klasse auch weiterhin mit Individualausstattung bestellt werden. Der dafür bisher gewährte Verwerternachlass wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2008 von bisher 12 auf nun 15 Prozent erhöht. Dafür wie auch für die Sondermodelle „Das Taxi“ gilt weiterhin ein effektiver Jahreszins von 1,99 Prozent bei einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten. Auch die Inhaberregelung wurde beibehalten, wonach jeder Taxiunternehmer, der innerhalb der letzten vier Jahre mindesten ein neues Mercedes-Taxi erworben hat, beim Kauf eines privaten Daimlers einen Nachlass von 10 Prozent in Anspruch nehmen darf.
Mercedes strukturiert Taxi-Preise neu
News vom 21.06.2005 von Redaktion (allg.)
Ab dem 18. Juli richtet Mercedes-Benz seine Taxikonditionen neu aus und bietet neben dem neuen B-Klasse-Taxi auch drei E-Klasse-Taximodelle zu einem stark vergünstigten Festpreis an.
Die vier Modelle tragen die Bezeichnung „Das Taxi“ und sind mit Automatikgetriebe, Sitzheizung für die Vordersitze, integrierten Kindersitzen und natürlich einem Taxipaket ausgestattet. Die Motoren erfüllen EU4 und haben serienmäßig einen Partikelfilter. Im Einzelnen gelten die Festpreise für folgende vier Modelle: B 180 CDI „Das Taxi“ (T 245) Kaufpreis: 19.900 Euro zzgl. MwSt. E 200 CDI „Das Taxi” (W 211) Kaufpreis: 26.900 Euro zzgl. MwSt. E 200 NGT „Das Taxi“ (W 211) Kaufpreis: 29.900 Euro zzgl. MwSt. E 220 CDI „Das Taxi” (S 211) Kaufpreis: 30.900 Euro zzgl. MwSt. Wegen der vergünstigten Festpreise sind diese Modelle natürlich von der üblichen Verwerterrabatt-Regelung ausgenommen. Die DaimlerChrysler Bank bietet ausschließlich für sie eine Finanzierung mit einem effektiven Jahreszins von 1,9 Prozent an. Für die anderen Modelle und Motorisierungen der B-, C- und E-, M- und S-Klasse gilt weiterhin ein Verwerterrabatt in Höhe von zwölf Prozent. Für die Modelle Vaneo und Viano beträgt der Taxi-Nachlass 14 Prozent, für den Vito 20 Prozent. Alle Taxis, die unter die Verwerterrabattregelung fallen, finanziert die DaimlerChrysler Bank mit einem effektiven Jahreszins von 3,9 Prozent. Allerdings teilte der Hersteller mit, dass im Zusammenhang mit dem neuen Preiskonzept für alle Bestellungen ab dem 1. Juli die aktuelle Taxi- und Mietwagenaktion (kostenlose Lieferung des Taxi- oder Mietwagenpaketes) eingestellt wird. Ebenfalls Inhalt des neuen Preiskonzeptes ist eine Inhaberregelung, wonach ein Taxi-/Mietwagenunternehmer maximal ein Fahrzeug pro Jahr mit einem Nachlass von 8 % beziehen kann, sofern er innerhalb der letzten drei Jahre mindestens zwei Taxifahrzeuge übernommen hat. Die Inhaberregelung bezieht sich auf alle Mercedes-Benz Personenwagen, die mindestens zwei Türen auf der rechten Fahrzeugseite haben. Auch für Fahrzeuge innerhalb dieser Inhaberregelung greift die Finanzierung mit 3,9 Prozent effektivem Jahreszins.
"Taxi-Edition" bei Mercedes
News vom 20.08.2004 von Redaktion (allg.)
Sondermodelle sind in der Automobilbranche zu einem beliebten Marketinginstrument geworden, um die Privatkundschaft zum Kauf eines neuen Fahrzeugs zu motivieren. Dabei sind meist gesellschaftliche Anlässe aus dem Sport- oder Kulturbereich für das Angebot maßgebend. Nun hat auch die Taxibranche seine ersten Sondermodelle. Denn unter der Bezeichnung "Taxi-Edition" bietet DaimlerChrysler die E-Klasse mit drei fest definierten Ausstattungsvarianten an.
Die Taxi-Edition kostet 959 Euro und enthält neben dem Taxipaket weitere taxispezifische Vorrüstungen wie Dachzeichenanschluss, Funkantenne, Integration Funkgerät, Funkfreisprechvorrüstung, Lackierung Hellelfenbein und Leder Twin. Außerdem sind eine 5-Gang-Automatik, integrierte Kindersitze und eine Sitzheizung für die Vordersitze im Preis enthalten. Würde man die Extras einzeln bestellen, entstünde ein Mehrpreis von über 4.000 Euro. Die tatsächliche zusätzliche Ersparnis beläuft sich auf 1.810,76 Euro, da Teile des Taxipaketes aufgrund noch laufender zusätzlicher Aktionen sowieso schon kostenlos waren. Die Taxi-Edition ist für alle Mercedes E 200 CDI erhältlich, solange der Vorrat reicht. Der Einstiegspreis liegt bei der Ausstattungsvariante 1 bei 30.990 Euro. Dies entspricht in Kombination mit dem Verwerternachlass von 12% einem Gesamtnachlass von 24 Prozent auf den Listenpreis. Alle im Beitrag genannten Preise sind Bruttopreise.
Mercedes-Taxi mit zwei Zusatzschlüsseln bestellbar
News vom 22.01.2004 von Redaktion (allg.)
Gute Nachricht für alle Mehrwagenunternehmer, die mehrere Fahrer auf einem Taxi einsetzen: Ab 9. Februar können beim Kauf einer neuen E-Klasse Kombi oder Limousine zwei weitere Zusatzschlüssel mit Funkfernbedienung bestellt werden.
Damit kann der Taxi- und Mietwagenunternehmer seine neue E-Klasse ab Werk mit vier Schlüsseln übernehmen. Der Aufpreis für die beiden Schlüssel liegt bei 96,80 Euro (Verwerterrabatt bereits berücksichtigt). Die Bestellung ist nur in Kombination mit dem Taxi- und Mietwagenpaket möglich. Wer verlorene oder defekte Schlüssel nachmachen lässt, muss weiterhin den Listenpreis von ca. 120 Euro pro Schlüssel bezahlen. Alle genannten Preise sind Nettopreise.
Mercedes-Taxi mit zwei Zusatzschlüsseln bestellbar
News vom 22.01.2004 von Redaktion (allg.)
Gute Nachricht für alle Mehrwagenunternehmer, die mehrere Fahrer auf einem Taxi einsetzen: Ab 9. Februar können beim Kauf einer neuen E-Klasse Kombi oder Limousine zwei weitere Zusatzschlüssel mit Funkfernbedienung bestellt werden.
Damit kann der Taxi- und Mietwagenunternehmer seine neue E-Klasse ab Werk mit vier Schlüsseln übernehmen. Der Aufpreis für die beiden Schlüssel liegt bei 96,80 Euro (Verwerterrabatt bereits berücksichtigt). Die Bestellung ist nur in Kombination mit dem Taxi- und Mietwagenpaket möglich. Wer verlorene oder defekte Schlüssel nachmachen lässt, muss weiterhin den Listenpreis von ca. 120 Euro pro Schlüssel bezahlen. Alle genannten Preise sind Nettopreise.
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