Volvo Taxi: Newsübersicht zu Modellen, Aktionen und Innovationen des "Schwedentaxis"
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Dieser Artikel besteht aus folgenden Volvo Taxi News:
Volvo Taxi News aus dem Jahr 2026:
Volvo Taxi News aus dem Jahr 2025:
- Volvo ES90: Schnellladen und neue Sicherheitsfunktionen im Fokus (23.09.2025)
- Volvo im Diesel-Dilemma: Rückruf, Rechtsstreit – und die Frage nach der Verantwortung (03.07.2025)
- taxi-heute Test Volvo EX90: Das wahre Weltauto (02.07.2025)
- Interview Volvo-Deutschland-Geschäftsführung: Sag niemals nie zum Kombi... (01.07.2025)
- Volvo XC60: Meistproduzierter Volvo ever! (25.06.2025)
Volvo Taxi News aus dem Jahr 2024:
- Volvo Taxi-Paket bis Jahresende kostenlos (23.10.2024)
- Volvo bietet Sonderkonditionen für BVTM und TMV (13.08.2024)
- 25hours Hotelgäste brauchen kein Taxi – Volvo EX30 for free (05.08.2024)
- Volvo-Taxis für TMV-Mitglieder zu Sonderkonditionen (01.08.2024)
Volvo Taxi News aus dem Jahr 2023:
- Elektrotaxis: Volvo präsentiert sechssitzigen Luxus-Van (13.11.2023)
- Ein Elektrotaxi sorgt auch nachts für lichte Momente (18.04.2023)
- Elektrotaxis: Volvo XC40 Recharge Pure Electric kann mehr und schneller laden (16.01.2023)
Volvo Taxi News aus dem Jahr 2022:
- Volvos neues Flaggschiff könnte auch an Taxistände segeln (09.11.2022)
- Volvo liftet sein Elektrotaxi XC40 Recharge Pure Electric (04.03.2022)
- Elektrotaxis: Volvo und Polestar wollen das Laden versüßen (01.02.2022)
Volvo Taxi News aus dem Jahr 2021:
- SUV-Taxis: Volvo-Rückruf für XC 60 und XC90 (12.11.2021)
- Elektrotaxis: Volvo-Assistent soll Reichweite des XC40 optimieren (21.10.2021)
- Volvos Elektrotaxi kommt auch mit Frontantrieb (18.09.2021)
- Elektrotaxis: Volvo und Polestar kooperieren mit Plugsurfing (22.06.2021)
- Volvo kooperiert mit DiDi für Robotaxis (19.04.2021)
- Volvo-Taxi XC60 wird fürs Modelljahr 2022 aufgefrischt (22.03.2021)
- Volvos Kleinster ist als Taxi recht klein geraten (15.02.2021)
Volvo Taxi News aus dem Jahr 2020:
- Volvo rundet sein Taxi-Angebot nach unten ab (08.11.2020)
- Volvos Taxi-Neuling ist eine attraktive Alternative (08.06.2020)
Volvo Taxi News aus dem Jahr 2019:
- Volvo bringt auch den XC60 als Taxi (06.12.2019)
- Volvo: Taxi-Freund übernimmt den Vertrieb (26.10.2019)
- Der Volvo V90 Diesel ist ein komfortables Taxi (17.06.2019)
- Volvo und Uber präsentieren autonom fahrenden XC90 (12.06.2019)
- Das beste Taxi des Jahres 2019 kommt von Volvo (26.05.2019)
- Volvo bringt Mildhybrid auch im Taxi-Modell XC90 (27.02.2019)
- Weitere Kandidaten für Taxi des Jahres 2019 (12.01.2019)
Volvo Taxi News aus dem Jahr 2018:
- Volvo verlängert seine Taxi-Sonderaktion (07.11.2018)
- Volvo-Händler vertreiben London-Taxi (26.10.2018)
- Volvo bietet derzeit günstige Taxi-Konditionen (16.07.2018)
- Der Volvo S90 ist ein schönes Taxi für sportliche Chefs (10.01.2018)
Volvo Taxi News aus dem Jahr 2017:
Volvo-Zukunft: Der Kombi kommt zurück!
News vom 23.01.2026 von Kathrin Köstner
Bei der Präsentation des EX60 hatten wir auch die Möglichkeit, in Round Tables ausgiebig mit Akil Krishnan, Product Line Owner der Baureihe 60, und Michael Fleiss, Chief Strategy and Product Officer, zu sprechen. Offiziell und zwischen den Zeilen wussten beide zu überraschen.
Mit dem Volvo EX60 füllte Volvo die Lücke der elektrischen Midsize-SUVs im Programm. Er tritt in gigantische Fußstapfen, denn mit bisher 2,4 Millionen Einheiten ist der „Vorgänger“ XC60 der meistgebaute Volvo ever! Und jährlich kommen weitere sechsstellige Stückzahlen hinzu, weshalb man sich bei Volvo entschloss, den künftigen Bestseller auf eine ganz neue Plattform zu stellen.
Mit deren Namen sich Michael Fleiss, Chief Strategy and Product Officer, so schwer tut wie sein Chef Håkan Samuelsson. Denn SPA3 hört sich auch für den Deutschen an wie eine Fortsetzung der Vorgängerplattformen SPA1 und SPA2, wobei Letztere eine starke Überarbeitung der ersten darstellt. Gerne hätte er auch so etwas wie „Neue Klasse“ gehabt, auf das man die Öffentlichkeit und die potenziellen Kunden hätte „einschwören“ können.
Akil Krishnan skizzierte uns das Lastenheft:
„Wir wollten drei Dinge ohne Kompromisse erreichen: so weit wie möglich kommen, auch im Winter – denn die sind kalt in Schweden, man will sehr schnell wieder laden – im Idealfall kaum länger als bei einem Tankstopp – und das alles zu einem Preis, der im Idealfall noch günstiger ist als beim Plug-in-Hybrid.“
SPA3 ist für Volvo wie für BMW die „Neue Klasse“ – und: Electric only
Weshalb man auch damit liebäugelt, die schnell ladende 800-Volt-Plattform im Idealfall auf möglichst viele Baureihen auszurollen. Klar ist: Bei der SPA3 hat man laut Akil Krishnan alles von Grund auf neu gedacht. Das beginnt beim Cell-to-Pack-Akku, geht übers Megacasting des Hinterwagens und endet bei der konsequenten Auslegung auf E-Mobilität, wodurch man einen viel größeren Innenraum erreicht. So oder so kriegt man die Kosten um rund 25 % runter und hat trotzdem einen echten Volvo, denn auch die Crashsicherheit hat man mehrfach abgetestet. Dazu hat man sogar einen EX60 aus der Crashhalle über eine Böschung mit rund 60 km/h stockvoll frontal mittig in eine Stahlsäule knallen lassen, um ein Abkommen von der Straße mit Aufprall auf einen eher fies dünnen Baum zu simulieren. Das Ergebnis erfreute Krishnan, denn wie die Innenraumkamera verriet, „erkannte“ der EX60 den Crash per Kamera und zog vorher vorsichtshalber schon mal die Gurte der Insassen straff. Diese prädiktive Unfallprävention will man über die Sensorik, kombiniert mit KI, noch ausbauen – indem alle Volvos sich gegenseitig solche Daten schicken und so lebenslänglich „lernen“.
Der Akku: Denkt gar nicht mehr drüber nach!
Das gilt auch für die Zellen im Akkupack, deren Anschlüsse alle nach unten zeigen. Das hat den Vorteil, dass bei einem eventuellen „Durchgehen“ des Akkus dieser „Blow-out“ sich gen Boden und nicht gen Innenraum entladen würde. Zusätzlich hat man den thermalen Schutz so erhöht, dass ein komplettes „Durchbrennen“ des Akkus vermieden wird. Die Garantie erhöhte man auf zehn Jahre oder bis zu 240.000 Kilometer. Krishnans Hauptspruch bezüglich des Akkus:
"DON’T WORRY ABOUT IT!"
Wichtig zudem: dass er die hohe Ladeleistung so lang wie möglich hält!
Auf die Frage, wie er ADAS ohne Lidar bewertet, hat Pragmatiker Krishnan auch eine differenzierte Antwort: Auf der Autobahn ginge es auch ohne, die Stadt sei die große Herausforderung. Verzichtet hat man aus Kostengründen auch auf das Head-up-Display, dafür hat man die Hauptanzeige weit nach vorn direkt unter die Windschutzscheibe gesetzt. Klare Ansage von Krishnan zum HUD: „Wir brauchen es nicht, wir wollen es einfach machen.“ In dieser Position muss man die Augen nicht von der Straße nehmen. Und das Zentraldisplay kommt jetzt wieder im Querformat, um es näher an die Fahrenden heranzurücken.
Der EX60 ist ein Gamechanger – und erst der Anfang einer neuen Modellpalette
Michael Fleiss ist als Chief Strategy and Product Officer bei Volvo Cars ein „Rückkehrer“, der zuletzt bis 2021 fast zehn Jahre für den schwedischen Autobauer tätig war, zuletzt als Managing Director Combustion Powertrain Operations, bevor er zu Aurobay Sweden wechselte, das später von Horse Powertrain – dem Joint Venture zwischen Geely und Renault – übernommen wurde. Zuletzt war er Chief Strategy Officer von Horse Powertrain, jetzt ist er wieder in Göteborg an Bord. Und auch er ist regelrecht „euphorisch“: Der EX60 sei echt ein Gamechanger, und er wiederholt die drei großen Herausforderungen seines Kollegen. Und zur Not habe man ja auch noch den XC60 Plug-in, der noch einmal ein tiefer greifendes Update samt größerem Akku erhalten werde.
Nach viel Stress mit dem EX90: Volvo hat jetzt das Software-defined vehicle
Fleiss ist auch so ehrlich zuzugeben, dass der EX90-Start alles andere als harmonisch verlief – aber alle Probleme seien jetzt gelöst, wenngleich es länger gedauert habe, als man erwartete. Aber wie gesagt: Volvo hat jetzt das Software-defined Vehicle, an dem sich viele andere Hersteller immer noch abarbeiten – nur um die Problematik mal in Relation zu setzen!
Vorteil für die potenziellen V-Modelle: China entdeckt gerade den Kombi und Shooting-Brake
Und wie sieht es mit neuen Modellen aus, vielleicht auch wieder flacher bauenden Modellen? Da wäre man gern schon weiter, tatsächlich habe Volvo die Softwareproblematik bis zu zwei Jahre zurückgeworfen. Denn „speziell mit den Kombis haben wir ein Segment, das wir gerade nicht vernünftig bedienen.“ Allerdings war es eben eher eine Zeit- und keine Willensfrage. Weshalb wir weiterbohren: Ja, in China würde der „Wagon“ immer populärer, allerdings nicht als praktisches Arbeitspferd wie in Europa, sondern als sportliches Luxusfahrzeug. Und nachdem Kombis Volvo eigentlich immer geprägt haben, wolle man dieses Feld nicht aufgeben: „Wir hatten fantastische Kombis“, und Fleiss sieht durchaus eine große Chance, hier noch einmal neu anzutreten. Dazu gäbe es weiter auch viele traditionelle Kunden, die eine Limousine bevorzugen würden – und da bleibt es wohl nicht allein beim ES90 … Zumal durch die Akkutechnik die Karten neu gemischt würden und man mit dem 500 kW starken EX60 P12 eines der schnellsten und sportlichsten Fahrzeuge im Segment habe.
Man plant bereits neue ES- und EV-Modelle
Sind weitere Konzepte in der Pipeline? Einen Minivan oder People Mover hat man schon für China in China, und persönlich würde Fleiss auch mit einem Coupé oder Cabrio liebäugeln, aber jetzt mache man sich erst einmal an neue Limousinen UND Kombis! Das ist doch schon mal was! Zumal man den größten Entwicklungs- und Zeitaufwand mit der Plattform hinter sich habe: Ein „Top Hat“ ist nicht so zeitaufwendig, und „aus einer Limo einen Kombi zu machen, sei für vergleichsweise kleines Geld und in kurzer Zeit zu haben“. Und wo baut man die dann?
Alle Volvo-Produktionsstätten sind laut Fleiss plattformspezifisch: SPA3 erst einmal nur in Torslanda, SPA2 in Charleston oder China und so fort. Dazu kommt das „Kastenmaß“, heißt: In Gent, seit jeher werden dort die Kompaktmodelle gebaut, wird man keine Fünf-Meter-Modelle montieren.
Und ja, die neue Elektronikplattform kann man dann auch für die künftigen Verbrenner nutzen. Absolut wichtig sei, dass die Software jetzt „sitzt“. Da ist der EX60 ein Scheidepunkt für Volvo, denn wenn es hier wieder große Probleme wie beim EX90 gäbe, könnte das existenziell für die Marke werden. Wird es aber nicht, denn um diese Bugs zu beseitigen, investierte man beim EX90 extrem viel Zeit und Geld – um die neue, ebenfalls maximal flexible Elektronikarchitektur jetzt als einziges „Übernahmeteil“ in die SPA3 weiterzuführen.
Dann geht Fleiss etwas mehr in die Tiefe: Man nutze je einen Core-Computer für das gesamte Infotainment und den gesamten ADAS-Bereich, dazu zwei zonale Computer aus dem Mechatronics-Raum, zum Beispiel für die Klimasteuerung – früher brauchte man dafür mehrere Domainrechner.
Nachdem die Software steht, kann man mit China-Speed neue Modelle generieren
Und nachdem die Software steht, könne man mit „China-Speed“ weitermachen: Zwei Jahre Entwicklungszeit für neue Modelle seien nicht utopisch, und in nicht zu ferner Zukunft habe man „eine Software für alle Fahrzeuge, die kann man dann auf alle ausrollen und muss das nicht in alle Domänen extra einpflegen“.
Optisch hält sich der EX60 noch zurück – ist hier auch wieder ein Paukenschlag zu erwarten, der die Vorteile der neuen Plattform weiter ausnutzt? Fleiss antwortet: „Nun, die Kabine ist schon riesig, und das stellt die neue Technologie schon am besten dar.“ Der Motorbereich ist viel kürzer, die Scheibenwurzel fängt da an, wo das Vorderrad aufhört, und die zweite Sitzreihe bietet deshalb sehr viel Platz. Ein Aufhänger sind die entfallenen Türgriffe: China verbietet so etwas schon wieder, und ja, perspektivisch würde es aus Fleiss’ Sicht Sinn machen, wenn alle Volvo-Modelle eines Tages nur noch eine Art von Türgriffen hätten.
Und ganz zum Schluss haben wir noch eine Frage zu den jüngsten Förderungen in Europa und speziell Deutschland. Auch dazu hat Fleiss eine klare Meinung: Die meisten Volvo-Kunden seien wohlhabender und hätten auf jeden Fall über 80.000 Euro brutto Haushaltseinkommen. Und Autohersteller müssten grundsätzlich ohne Prämie erfolgreich sein: „Ich würde es mehr begrüßen, wenn man generell die Energiekosten senken könnte, das würde allen mehr helfen.“
Was bedeutet das?
Volvo startet neu durch: SPA3 ist das sprachlich unauffällige Pendant zu BMWs „Neuer Klasse“, für welche die Bayern seit Jahren lautstark betrommeln. Kommunikativ verhält sich Volvo viel (zu) leise, inhaltlich bietet man aber Ebenbürtiges!
Volvo ES90: Schnellladen und neue Sicherheitsfunktionen im Fokus
News vom 23.09.2025 von Kathrin Köstner
Mit 500 TOPS Rechenleistung erhält die Limousine moderne Fahrerassistenzsysteme und ein vernetztes Warnsystem. Bestandskunden des EX90 profitieren zudem von einem kostenlosen Prozessor-Upgrade.
Volvo führt in der neuen Premium-Limousine ES90 erstmals eine 800-Volt-Architektur ein. Sie reduziert die Wärmeentwicklung beim Laden, steigert die Effizienz und ermöglicht deutlich kürzere Ladezeiten. Künftig sollen an Schnellladepunkten in rund zehn Minuten bis zu 250 Kilometer Reichweite nachgeladen werden können. Auch die Beschleunigungsleistung profitiert von der höheren Spannung, während Batterie und Elektromotoren durch Materialeinsparungen leichter werden.
Produktions- und Marktstart
Die ES90 ist bereits bestellbar und soll noch im Laufe des Jahres ausgeliefert werden. Parallel dazu wird auch das große SUV EX90 zum Modelljahr 2026 auf die neue 800-Volt-Technik umgestellt. Die Produktion des aktualisierten EX90 startet Mitte November 2025.
Rechenleistung für Assistenzsysteme
Neben der neuen Lade-Architektur erhalten beide Modelle ein Upgrade der Core Computing Plattform. Zwei NVIDIA DRIVE AGX Orin Prozessoren stellen dabei rund 500 Billionen Operationen pro Sekunde bereit. Diese Rechenleistung schafft die Grundlage für erweiterte Fahrerassistenz- und Sicherheitsfunktionen.
Neue Sicherheitsfunktionen
Zu den Neuerungen zählen eine erweiterte Notlenkfunktion, die auch bei Dunkelheit arbeitet, sowie eine neue Generation des Park Pilot Assist, der auch paralleles Einparken übernimmt. Zudem ist ein verbessertes Notbremssystem verfügbar, das im Falle einer gesundheitlichen Beeinträchtigung des Fahrers das Fahrzeug automatisch zum Stillstand bringt und über eine integrierte E-Call-Funktion eine Notrufzentrale kontaktiert. Über die Connected-Safety-Funktion können Fahrzeuge außerdem gegenseitig vor Glätte, Gefahrenstellen oder Unfällen warnen.
Update für Bestandsfahrzeuge
Besitzer des aktuellen EX90 erhalten beim nächsten Werkstatttermin ein einmaliges kostenloses Prozessor-Upgrade. Damit sollen auch bestehende Fahrzeuge von der zusätzlichen Rechenleistung und den erweiterten Funktionen profitieren.
Verbrauchswerte
- Volvo ES90: 15,9 – 18,5 kWh/100 km (WLTP), CO₂-Emissionen 0 g/km
- Volvo EX90: 17,8 – 19,4 kWh/100 km (WLTP), CO₂-Emissionen 0 g/km
Volvo im Diesel-Dilemma: Rückruf, Rechtsstreit – und die Frage nach der Verantwortung
News vom 03.07.2025 von Thomas Kanzler
Volvo steht unter Druck. Der traditionsreiche schwedische Hersteller sieht sich mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert: In mehreren Dieselmodellen, darunter dem weit verbreiteten XC60 mit Euro-5-Norm, wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut. Die rechtliche Bewertung ist eindeutig – und für Volvo folgenreich.
Im Zentrum steht eine temperaturabhängige Steuerung der Abgasrückführung. Zwischen 15 und 30 Grad Celsius arbeitet die Abgasreinigung regulär, außerhalb dieses Bereichs wird die Rückführung nahezu abgeschaltet. Das KBA bewertet diese Strategie als unzulässige Abschalteinrichtung – eine Einschätzung, die auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) in vergleichbaren Fällen bereits bestätigt hat.
Rückruf mit Sofortwirkung
Am 30. Juni 2025 reagierte das KBA mit einem verbindlichen Rückruf für zunächst 1.700 Fahrzeuge des Typs Volvo XC60 2.0 D. Die betroffenen Modelle wurden zwischen März 2011 und April 2013 erstmals zugelassen. Volvo muss nun innerhalb von zwei Monaten alle Halter schriftlich informieren und binnen 16 Monaten eine technische Lösung vorlegen. Für diese Maßnahme gilt die sofortige Vollziehung – die Fahrzeuge bleiben jedoch vorerst zugelassen.
Was wie ein einzelner Rückruf begann, könnte größere Dimensionen annehmen. Interne Prüfungen deuten darauf hin, dass sämtliche Volvo-Dieselmodelle mit ähnlichen Steuerungen ausgestattet sind. In Deutschland wären rund 130.000 Fahrzeuge betroffen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, droht diesen Modellen die Stilllegung – unabhängig von Alter oder Zustand.
Volvos Position: Rechtslage „neu interpretiert“
Volvo reagierte umgehend: In einem öffentlichen Statement kündigte das Unternehmen Widerspruch gegen den Rückruf an. Man sei überzeugt, dass die betroffene Technik dem damaligen Rechts- und Genehmigungsstandard entsprochen habe. Die nun beanstandete Software sei den Behörden seit Jahren bekannt und sogar noch 2017 genehmigt worden.
In der Argumentation des Herstellers zeigt sich eine bekannte Strategie: Die Abschaltung diene dem Motorschutz – ein zulässiger Grund unter bestimmten Voraussetzungen. Doch die Gerichte sind inzwischen streng. Der EuGH fordert, dass solche Eingriffe technisch unbedingt notwendig und nur kurzfristig aktiv sein dürfen. Komfortgründe oder langfristige Belastungsschonung reichen nicht aus.
Juristische Folgen: Rückabwicklung möglich
Für viele Halter könnten sich rechtliche Optionen ergeben. Laut dem auf Abgasverfahren spezialisierten Juristen Markus Klamert hätten Käufer der betroffenen Fahrzeuge gute Chancen auf eine Rückabwicklung. Grundlage sei § 826 BGB in Verbindung mit europäischem Zulassungsrecht. Wer klagt, kann – abzüglich einer Nutzungsentschädigung – den Kaufpreis zurückverlangen.
Die Erfahrung aus dem VW-Skandal zeigt: Gerichte urteilen zunehmend verbraucherfreundlich. Auch Sammelklagen sind denkbar. Für Volvo könnte dies teuer werden – nicht nur wegen möglicher Rückzahlungen, sondern auch wegen langfristiger Imageschäden.
Rückblick mit Beigeschmack
Bereits 2024 hatte Volvo das Kapitel Diesel offiziell beendet. Doch statt eines klaren technologischen Neuanfangs wirkt der Rückzug rückblickend eher wie eine Flucht nach vorn. Nachrüstkompetenzen wurden abgebaut, die Verantwortung für Altmodelle offenbar ausgeblendet. Nun rächt sich die Zurückhaltung: Technische Lösungen fehlen, der Vorwurf der vorsätzlichen Manipulation steht im Raum.
Was Taxi- und Mietwagenbetriebe wissen sollten
Für Unternehmen der Personenbeförderung, die auf Diesel-Volvos setzen, stellt sich vor allem die Frage nach der Betriebsfähigkeit. Noch gilt keine flächendeckende Stilllegung, doch die Unsicherheit ist spürbar. Wer betroffene Fahrzeuge im Fuhrpark hat, sollte die weiteren Schritte des KBA aufmerksam verfolgen – und prüfen, ob ein Austausch oder eine Rückgabe wirtschaftlich sinnvoll ist.
Fazit: Keine Ausnahme für alte Motoren
Knapp zehn Jahre nach dem VW-Dieselskandal ist klar: Auch ältere Fahrzeuge werden heute unter strengeren Maßstäben geprüft. Das KBA zeigt mit dem aktuellen Rückruf, dass Thermofenster-Strategien nicht mehr akzeptiert werden – auch dann nicht, wenn sie einst genehmigt wurden.
Für Volvo steht viel auf dem Spiel. Für Halter ist es Zeit, sich zu informieren – und gegebenenfalls rechtlich beraten zu lassen.
taxi-heute Test Volvo EX90: Das wahre Weltauto
News vom 02.07.2025 von Redaktion (allg.)
Mutter aus China, gestaltet in Schweden, made in USA – der Volvo EX90 startet als wahres Weltauto mit skandinavischem Charakter und unerwarteter Leichtigkeit.
Als wir den EX90 zum allerersten Mal sahen, empfanden wir den Schritt vom XC90 als eher klein, vor allem im Vergleich zu der kantigen van-artigen EX-Studie, die Volvo im Vorfeld gezeigt hat. Mittlerweile haben wir uns auf den EX90 „eingeschaut“ und er ist deutlich moderner als der XC90, aber nicht hektisch übermodern. Denn grundsätzlich halten Volvo-Designs eher zehn Jahre plus und nicht minus x.
Das Bedienkonzept orientiert sich am EX30
Futuristisch ist er allenfalls innen, wo die Schweden fast alle Taster und Schalter hinweggestaltet haben und sogar Basics wie das Licht oder das Handschuhfach auf den großen Zentralscreen gelegt haben – und damit ein bisschen (zu) weit von ihrer Winterhandschuhblindbedienmentalität abgerückt sind. Denn eine einfache Bedienung gehörte neben der scheinbaren Widersprüchlichkeit der coolen und doch warmen skandinavischen Einrichtung seit jeher zu den USPs von Volvo.
Letztere pflegt man wie nie zuvor: Der Testwagen kam mit hellem Holz, dessen Maserung so markant war, dass designaffine Fahrgäste ständig mit den Fingern über die Einleger streichelten, nachdem sie ich auf den volvotypisch wollgemischten komfortablen Sitzen niedergelassen haben, die ihre 1.200 Euro extra unserer Meinung nach ebenso wert sind wie das gut 3.000 Euro teure Wilkins & Bowers-Soundsystem, das glasklaren Sound spielt. Platz genug gibt es auch in Reihe zwei, deren Lehnen sich in der Neigung verstellen lassen. Etwas weniger davon in Reihe drei, hinter der immer noch ein veritabler Kofferraum samt tiefem Unterfach verbleibt. Sollen im Fond fünf Passagiere mitreisen, kann man Reihe zwei auch etwas nach vorn fahren. Wenn dann noch die ganz vorn Sitzenden ein bisschen nach vorn gehen und die Beifahrenden vielleicht die „Fußgarage“ nutzen, dann können im fast 1,75 Meter hohen EX90 auch mal sieben 1,75 Meter große Reisende auf längere Tour gehen.
Schade nur, dass auch die neueste Google-Infotainment-Version nicht zu den Verständigsten gehört: Unsere extra schwierigen Einsprecher wie die französische genannte „Destouchesstraße“ in München findet der EX90 ebenso wenig wie „Eighties-Eighties“-Radio. Da sind andere Anbieter verständiger. Gleiches gilt für die Verkehrszeichenerkennung, an der man sich besser nicht orientieren sollte.
Feinnervige Fahrassistenz, lange Rolletappen
Die Fahrassistenz bietet dagegen ein durchwachsenes Bild: Die Lenkeingriffe erfolgen so dezent, das man sie kaum mitbekommt, ebenso wie der Abstandstempomat den EX90 eben sehr feinsinnig „auf Distanz“ hält. Tauchen vor dem großen Schweden noch einigermaßen gut zu umlenkende Hindernisse oder einscherende Autos auf, die sich aber entfernen, bleibt er cool und warnt nicht – warum auch? Schade nur, dass die Fahrassistenz nicht ständig die Karte hinterlegt hat, die den Schweden die Testroute intuitiv abfahren lässt: Hier muss man immer wieder beibremsen, um nicht zu schnell an Kreuzungen, Abbieger oder in Tempolimits zu rollen.
Denn das kann der EX90 extrem gut: Wenn man das Fahrpedal lupft, hat man das Gefühl, dass er ewig weiterrollt, was perfekt zum strammen, aber nicht unkomfortablen Fahrwerk passt. Interessant: Zusammen mit der straffen Lenkung fühlt sich der 2,8-Tonner fast eine Tonne leichter an!
Der EX90 gehört zu den leisten Autos die wir je gemessen haben
Dazu kommen kaum wahrnehmbare Fahrgeräusche, was den EX90 zum sehr angenehmen aber trotzdem verbindlichen Begleiter macht. Die sitze massieren fein, die Klimatisierung lässt sich gut dosieren und mit der Zeit findet man sich auch auf dem Screen zurecht, wenngleich hier trotzdem mehr (Schalter und Taster) eben auch mehr wäre.
Die Fahrleistungen sind stark, der Verbrauch geht noch in Ordnung
Die Fahrleistungen der Allrad-Topversion sind über jeden Zweifel erhaben: Bei Bedarf kann man den Riesen in rund fünf Sekunden auf 100 km/h wuchten und auch Überholvorgänge und Zwischenspurts sind kein Problem. Und selbst wenn man davon ab und an Gebrauch macht, bleibt der Verbrauch noch im Rahmen: Auf der Testrunde kamen wir im Sommer bei feinen 21 Grad auf 23,68 kWh/100 km, was nicht wirklich sparsam, aber auch nicht unverschämt durstig ist – und relativ gesehen besser ist als beim EX30. Damit kommt man echte 451 Kilometer weit, womit auch lange Distanzen mit einem bis zwei Ladestopps durchgezogen werden können. Die maximale Ladeleistung liegt derzeit bei ordentlichen 250 kW. Doch in Zeiten, in den Xiaomi in China beim YU7 deren 528 kW auffährt, wird Volvo hier bald nachlegen und auf die 800-Volt-Basis des ES90 umstellen. Dann klappt der Hub von 10 bis 80% auch in unter 30 Minuten, wobei man hier bedenken muss, dass Volvo mit 107 kWh Nettokapazität „ordentlich eingeschenkt“ hat.
In der Stadt bekamen wir den EX90 trotz seines Gewichtes sogar unter 20 kWh/100 km, auf der Autobahn geht es dann naturgemäß schnell dahin: Denn der mit Spiegeln 2,11 Meter breite und fast 1,75 Meter hohe EX90 schiebt ziemlich viel Stirnfläche durch den Wind. Wer das Potenzial des EX90 nutzt, wird in der Regel eher nördlich der 25 kWh/100 km landen.
Der EX90 spielt preislich klar in der Premium-Liga
Womit wir beim Rechnen sind und da wird schnell klar, dass der EX90 hier in der Premium-League mitspielt, denn trotz eines gar nicht so viel höheren Preises wie beim XC90 T8 fallen die Leasingraten bei unserem Anbieter merklich höher aus und auch die Versicherung fordert einen kleinen Aufschlag. Trotzdem blieb er noch günstiger als der sparsamere Mercedes-Benz EQE SUV 350+, den wir 2023 testeten und der wie der EX90 ebenfalls „made in USA“ ist.
Am Ende ist klar: Auch wenn der optische Schritt zum rein schwedischen XC90 vielleicht nicht so groß ist wie gedacht, technisch tat er einen großen Schritt: Er fährt sich viel leichtfüßiger und souveräner und wirkt im Detail dann doch deutlich moderner – wenngleich das in Sachen Bedienung im Detail leider auch ein paar Rückschritte bedeutet. Das mit dem „Weltbürgertum“ samt der unterschiedlichsten Vorlieben hat Volvo aber gut hinbekommen. Und bleib sich trotzdem treu: Der EX90 gibt die dezent-elegante, aber durchaus kräftige elektrische SUV-Alternative im Premiumsegment.
Was uns beim EX90 immer wieder überrascht, ist seine Leichtfüßigkeit. Dass er Sicherheit und Souveränität kann, war klar und wenn man auf die Straßen schaut und sieht, wie sich erste EX unter die XC90 mischen, dürfte Volvos Strategie aufgegangen sein. Dass er den Vorgänger nicht komplett ablöst wie einst geplant, liegt vor allem an den politischen Zaudereien dies- und jenseits des Atlantiks. Fakt ist: Der EX90 gibt als Weltenbürger ein stimmiges Markentopmodell.
Volvo EX90 in Daten und Zahlen:
Abmessungen:
LxBxH: 5.037 x 2.113 (m. Spieg.) x 1.744 mm
Radstand: 2.985 mm
Kofferraumvolumen: 324/697 - 2.135 l + 37-l-Frunk
Fahrwerk: McPherson-Vorderachse, Mehrlenker-Hinterachse, Luftfederung
Max. Leistung kW (PS) vorn: 180 kW (245 PS) b. 4.200 - 6.000/min
Max. Leistung kW (PS) hinten: 200 kW (245 PS) b. 3.900 - 5.500/min
Max. Drehmoment (Nm) vorn: 420 b. 0 - 4200/min.
Max. Drehmoment (Nm) hinten: 490 b. 0 – 3.900/min.
Messwerte:
0-60/80/100 km/h: 3,6/4,0/5,2 sek.
50-80/80-120 km/h (Kickdown Sportmodus): 2,6/4,3 s
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
Geräusch 30/50/60/80/100/120 km/h: 46,5/49,6/51,8/53,4/55,1/56,1 dB(A)
Verbräuche:
City: 19,40 kWh/100 km (10,2 g CO2)
Land: 20,24 kWh/100 km (10,7 g CO2)
BAB: 26,05 kWh/100 km (13,7 g CO2)
Gesamt: 23,68 kWh/100 km (12,5 g CO2)
Kosten/km: 0,83 Euro
Ladezeiten 107-kWh-Akku:
2,3 kW AC: ca. 46 h 30 min.
11 kW AC: ca. 10 h
150 kW DC (10-80% SOC): ca. 35 min.
250 kW DC (10-80% SOC): ca. 30 min.
Leergewicht: 2.853 kg
Anhängelast ungebr./gebr.: 750/2.200 kg
Grundpreis Volvo EX 90 Twin Motor Performance AWD Ultra brutto: ab 107.400,- Euro (90.252,10 Euro netto)
Interview Volvo-Deutschland-Geschäftsführung: Sag niemals nie zum Kombi...
News vom 01.07.2025 von Redaktion (allg.)
Volvo Cars kann sich über ein Rekordjahr 2024 freuen und auch in Deutschland ist man gut auf Kurs. Trotzdem wurde der CEO ausgetauscht und die politische Unsicherheit bleibt. Was das für die Zukunft bedeutet und wie wichtig das Fleet-Geschäft ist, erklärten Steffen Freichel, leiter des Bereichs Commercial Operations und Herrik van der Gaag, Leiter Volvo Cars Deutschland, im Interview.
2024 war für Volvo weltweit und auch in Deutschland stückzahlenseitig das erfolgreichste Jahr – 2025 sanken Betriebsergebnis und Ebit massiv. Doch Entwicklung und Produkt-Line-Up scheinen zu stimmen – wie kam das?
Van der Gaag: Ich glaube, das ist ein generelles Problem der Automobilindustrie. Grundsätzlich müssen langfristige industrielle Timelines getroffen werden, die gerade durch kurzfristige politische Maßnahmen bezüglich Zölle, De-Globalisierung und Unsicherheit in den Märkten torpediert werden. Das sind meiner Meinung nach die drei Hauptgründe.
Wie ist das Geschäft in Deutschland gelaufen? Volvo hat bis April 2025 mehr Neuzulassungen als im Vergleichszeitraum 2024?
Freichel: 2024 waren wir sehr stark, so konnten wir zum ersten Mal über 2% Marktanteil und über 62.000 Neuzulassungen realisieren. Der Antriebsmix war ebenfalls sehr gut, mit einem Anteil an elektrifizierten Neuzulassungen von über 60%, davon 42% PHEV und 22% BEV-Anteil, waren wir sehr zufrieden. Das waren super Zahlen. Auch der Jahresanfang 2025 verlief bis jetzt positiv. Der Anteil der elektrifizierten Antriebe liegt aktuell bei rund 60% und bei den Gesamtzulassungen liegt Volvo Car Germany zwischen 2,2% und 2,3% Marktanteil. Und: Wir halten unsere Zulassungen vom letzten Jahr.
Und wie hoch ist der gewerbliche Anteil bei Volvo momentan? Können Sie den ein bisschen klassifizieren in Einzelverkäufe und User-Chooser sowie Flotten bis zehn Autos und Flotten über zehn Autos?
Freichel: In der Regel liegt unser Gewerbekundenanteil zwischen 70 und 80%, das variiert aber natürlich zwischen den Modellreihen etwas. Wir haben beim Volvo EX30 einen höheren Privatkundenanteil, bei unseren größeren Modellen wie dem Volvo EX90 oder dem Volvo XC90 ist der Anteil der Gewerbekunden teilweise bei über 80%. Wir sind eine Flottenmarke.
Volvo hatte bis April insgesamt 12.786 elektrifizierte Modelle verkauft, da liegt der Anteil wieder bei über 60%, die BEV sind ein bisschen runter, die machen jetzt rund 3.400 Einheiten aus. 2021 wollte ja mal Volvo an der Spitze der Transformation stehen. Aber die wurde ja europaweit ein bisschen eingebremst. Wie sieht denn da die interne Line von Volvo bezüglich BEV-Modellen und Elektrifizierung aus?
Van der Gaag: Ich glaube, dass die Welt aktuell für keinen so aussieht, wie wir uns alle das 2021 ausgedacht haben. Volvo Cars hat leider keine bessere Glaskugel als die anderen (lacht). Aber es ist deutlich zu sehen, dass die Transformation trotzdem in sehr großen Schritten vorangeht. Wie gesagt, wir haben bereits einen hohen Anteil an elektrifizierten Modellen, egal ob es jetzt PHEV oder vollelektrische Modelle sind. Und ich finde es gut zu sehen, dass die PHEV-Kategorie in Deutschland noch sehr stark wächst und jetzt auch als Überbrückungstechnik anerkannt wird. Speziell bei unseren Kunden, die sich auf dem Weg von einem Diesel zu einem vollelektrischen Fahrzeug befinden, kann der PHEV der entscheidende Zwischenschritt sein. Und es ist ebenfalls bemerkenswert, dass wir die guten Zahlen 2025 ohne Diesel erreicht haben. Wir sind der einzige Premium-Großserienhersteller in Deutschland, der keine Diesel mehr verkauft. Das heißt, wir liefern auch unser Zukunftsversprechen.
Aber ich bin nicht nur zuständig für Deutschland, sondern auch für die Niederlande und im europäischen Vergleich sieht man: Die Elektrifizierung ist keine lineare Entwicklung, die überall gleich verläuft. Jedes Land bewegt sich in seiner eigenen Geschwindigkeit.
Und wie schätzt Volvo die für sich ein?
Van der Gaag: Ich glaube, wir sind in Deutschland Vorreiter in Sachen Elektrifizierung. Wir sind der erste Premiumhersteller ohne Diesel und fokussieren uns voll auf die elektrifizierten Antriebe. Zudem haben wir sehr bewusst, als wir den neuen Volvo EX90 gelauncht haben, zeitgleich ein Facelift für den Volvo XC90 auf den Markt gebracht, damit wir auch weiterhin ein Angebot für unsere loyalen Stammkunden haben. Das erhöht die Möglichkeiten derer, die noch nicht zwingend auf reine E-Mobilität umstellen müssen, wollen oder können.
Ich glaube, dass der Elektrifizierungsanteil gerade in Deutschland so sehr schwankt, weil politisch noch unklar ist, wie man mit dieser Antriebsart in Zukunft umgeht. Erst zuletzt gab es wieder unterschiedliche Nachrichten, ob man eine Kaufunterstützung oder besser eine User-Unterstützung bieten sollte. Ich glaube, die Kunden mögen solche Unklarheiten überhaupt nicht.
Wie sieht das in den Niederlanden im Vergleich dazu aus?
Van der Gaag: In den Niederlanden haben wir keinerlei politischen Support mehr. Dort sind wir über diesen „Anschubberg“ schon drüber. Der Dieselanteil in Holland in der Breite liegt mittlerweile bei unter einem Prozent und der E-Anteil liegt viel höher, bei den Premiumherstellern ohnehin. In den Niederlanden liegt der BEV-Anteil von Volvo schon bei fast 40%, also fast doppelt so hoch wie in Deutschland.
Freichel: Früher war unser Ziel, dass wir im Jahr 2030 nur noch vollelektrische Modelle verkaufen wollen. Dieses Ziel haben wir im Jahr 2024 leicht angepasst. Wir planen mit einem Anteil von elektrifizierten Fahrzeugen, also PHEV und BEV zusammen, von 90-100% im Jahr 2030. Aktuell liegen wir bei rund 60%, sind also hier genau im Zielkorridor.
Van der Gaag: Es macht auch keinen Sinn für uns, als Marke schneller zu sein als der Markt. Wir sind kein Start-Up und haben einen sehr großen Stammkundenbestand. Wir möchten unsere Kunden auf dieser Reise mitnehmen. Und zu dem treuen Kundenstamm kommt ein loyales Händlernetz, das ebenfalls hierfür vorbereitet werden muss. Wenn wir also zu schnell gehen, dann entfernen wir uns von unserem Kundenstamm. Das mag bei reinen Elektro-Start-Ups etwas anderes sein, aber hier müssen wir auf unsere langjährigen Kunden achten.
Was sind denn die absatzstärksten Top-Modelle von Volvo in Deutschland?
Freichel: In der Reihenfolge sind es Volvo XC60, Volvo XC40/EX40 und Volvo XC90, also immer noch unsere XC-Modelle. Aber der Volvo EX30 stößt jetzt dazu und liegt auf Platz vier. Der Volvo XC60 war im Jahr 2024 nicht nur in seinem Segment der bestverkaufte PHEV in Deutschland, sondern insgesamt der bestverkaufte Plug-in-Hybrid, und das sogar auch in Europa. Und der Volvo EX30 klopft jetzt schon bei den Top3 unserer Modelle an, von dem haben wir 2024 rund 8.000 Zulassungen gemacht. Das sind somit eindeutig unsere vier Bestseller-Modelle.
Wie geht es denn dann weiter? Der Volvo EX60 wurde für 2026 bereits angekündigt, perspektivisch wird es auch einen Volvo XC/EX40 Nachfolger geben. Werden dann Volvo XC60 und Volvo XC40 entsprechend dem Volvo XC90 geliftet?
Freichel: Wir haben auch im Jahr 2025 viel vor, gerade haben wir den Volvo EX30 Cross Country und den Volvo ES90 gelauncht, dazu den erfolgreichen Volvo XC60 behutsam überarbeitet. Nächstes Jahr kommt der neue Volvo EX60 auf den Markt. Und auch der Volvo EX40 erhält irgendwann einen Nachfolger. Wir bieten ein vollumfängliches Sortiment, mit dem wir im Grunde jeden Kunden bedienen können.
Was passiert mit den Kombis? Volvo war einst DIE Kombimarke in Europa?
Van der Gaag: Aktuell sehen wir, dass knapp 90% des Volumens durch unsere XC-Modelle realisiert werden. Das zeigt auch, dass selbst wir als einstige Kombi-Marke zum größten Teil SUV verkaufen. Die Nachfrage für die Kombi-Modelle sinkt immer weiter. In Europa gibt es aktuell auch nur noch wenige Märkte, in denen wir noch den Volvo V90 verkaufen. Und das ist dann die letzte Variante, die Final Edition.
Die Kombis kriegen keine Nachfolger mehr?
Van der Gaag: Man sollte niemals nie sagen und auch nichts ausschließen.
Interessant sind auch Volvos Vertriebskanäle. Die Marke war eine der ersten mit der All-in-Langzeitmiete Care by Volvo. Und ich sehe in den Metropolen sehr viel Fahrzeuge mit dieser Zulassung K-CB. Wie entwickeln sich die Absatzkanäle Kauf, Leasing und Miete aktuell anteilig?
Van der Gaag: Ich glaube, Sie haben recht, wir waren einer der ersten Hersteller mit einem Subskriptions-Angebot. Das Produkt hat uns gezeigt, wie erfolgreich so ein Abo-Modell am Markt sein kann. Aktuell bieten wir Care by Volvo nicht aktiv an, wir arbeiten aber bereits an einer neuen Version des Abo-Modells mit einem Partner aus der Finanzdienstleistungsbranche.
Freichel: Wir haben immer noch mehr als 5.000 Care by Volvo Verträge laufen, die bis Dezember 2024 abgeschlossen wurden.
Van der Gaag: Und die Kunden sind sehr zufrieden damit – für uns sind das auch Botschafter der Marke, über einen durchaus längeren Zeitraum. Beim Wort „Abo“ denken normalerwiese Viele, dass hier ein kurzer Zeitraum, wie bei einer Miete, gemeint ist, aber wir haben auch Abo-Kunden, die schon sehr lange mit ihrem Auto fahren. Die sind so zufrieden, dass sie die Flexibilität des Abo-Modells zwar schätzen, aber gar nicht immer nutzen. Das ist vielleicht ein bisschen wie bei Netflix, das kann man auch jeden Monat kündigen, aber ich kenne kaum Kundinnen oder Kunden, die es tun.
Aber wie ist es bei der Langzeitmiete mit den Versicherungstarifen? Die sind regelrecht explodiert in den letzten Jahren, weil auch die ganzen Service- und Reparaturkosten dramatisch in die Höhe geschnellt sind. Gerade bei Care by Volvo schlägt das ja dann überproportional durch. Wie federt Volvo das ab?
Van der Gaag: Ich werde Ihnen nicht alle Details und Geheimnisse verraten, aber Sie können davon ausgehen, dass wir ein sehr attraktives All-Inklusive Angebot anbieten, das rund um unser eigenes Ökosystem und unser Händlernetzwerk konfiguriert ist. Das ist sehr wichtig. Und wir wissen auch, dass die Volvo Kunden sehr besonnene Fahrer sind. Das zusammen mit unseren fortschrittlichen Sicherheitsfeatures sorgt dann eben auch für eine überschaubare Zahl an Schadensfällen.
Ich habe mal miterlebt, wie ein Versicherungsvertreter ein Auto anschaut. Komplett anders als Kundinnen oder Kunden….
Van der Gaag (lacht): Für die ist jeder Unfall ein Risiko…
Freichel: Es ist immer relevant, welcher Services und welche Versicherungsleistungen inkludiert sind. Da gibt es eine hohe Bandbreite an Modellen, die man anbieten kann. Volvo war stark bei All-in. Aber es gibt auch alle anderen Varianten von Abo-Modellen. Und wir wollen das künftig ein bisschen offener halten, wie wir damit umgehen. Es wird nicht immer so sein, dass alles bereits inkludiert ist.
Und wie hoch ist mittlerweile der digitale Anteil am digitalen Absatz?
Freichel: Wir würden eigentlich sagen, dass es in jedem realisierten Autokauf zu 100 Prozent digitale Anteile gibt. Hierbei spielt unsere Webseite eine ebenso große Rolle wie der digitale Newsletter. Und der „Sales Qualified Lead“, den wir über einen unserer vielen Events einsammeln, findet ja oftmals auch digital statt.
Van der Gaag: Wir würden sagen, ohne physischen Touchpoint geht es nicht, aber ohne digitalen Touchpoint geht es eben auch nicht. Es ist eine Kombination aus beidem, die für den Kunden möglichst reibungslos ablaufen sollte, egal wo und wann er mit Volvo in Kontakt tritt. So werden zum Beispiel Probefahrttermine bei Händlern online gebucht oder fertig zusammengestellte Volvo Modelle aus dem Konfigurator direkt „vom Sofa aus“ an den Händler übermittelt. Es ist unser Omnichannel-Ansatz, der hier den Unterschied macht. Ich glaube die Kombination aus unseren digitalen Tools, gepaart mit unserem Premium-Händlernetz machen hier den Erfolg von Volvo aus.
Das führt mich auch gleich zur nächsten Frage. Denn die anderen Geely-Marken wie Zeekr, Polestar oder Lynk & Co tun sich ja genau damit schwer, beziehungsweise greifen jetzt auf das Volvo Netzwerk zurück. Für die Händler und Werkstätten ist das doch spannend, neben Volvo noch die ganzen weiteren Marken mitzuverkaufen oder zu servicen. Werden diese Marken wichtiger?
Van der Gaag: Das europaweite Volvo Netzwerk ist ein großer Vorteil, gerade auch im Werkstattbereich. Sowohl für unsere Kunden, die auch grenzübergreifend unterwegs sind, als auch für unsere Partner. Wir wissen, dass das Elektroauto in Zukunft weniger Werkstattbedürfnisse hat. Mit mehreren Marken haben unsere Volvo Partner ein größeres Servicepotenzial. Das heißt, dass Volvo im Vergleich zu anderen Herstellern für seine Händler eine Wachstums-Perspektive bieten kann. Aber die anderen Marken machen selbstverständlich ihren eigenen Vertrieb. Einige Volvo Partner kümmern sich auch um Lynk & Co, andere Partner betreuen auch Polestar. Das sind die beiden Marken, wo es Plattform-seitig vor allem technische Synergien gibt. Der Business Case in der Automotive-Landschaft, gerade für einen Händlerpartner von uns, ist sehr interessant, da wir eine der wenigen Marken sind, die ein Wachstum anbieten können.
Darüber hinaus haben wir bundesweit bestens in Hochvolttechnik geschulte und hochkompetente Mitarbeiter. Im Vergleich zu vielen Herstellern ist das ein großer Vorteil, vor allem für Flotten- und Gewerbekunden, da wir hier eine bundesweite Abdeckung garantieren können.
Gilt das so für ganz Europa?
Van der Gaag: Natürlich! Denn die Nutzung des Autos hört nicht an der Grenze auf. Im Grunde kann ein Volvo Fahrer weltweit zu jedem Volvo Partner gehen und bekommt überall den gleichen exzellenten Service. Auch der On-Call-Service funktioniert weltweit, das ist ein Teil unserer Premium Customer Experience.
Wie groß muss denn das Händlernetz ungefähr sein? Es gibt Marken, die hier immer variieren – sie nahmen Händler heraus und haben dann gemerkt, dass die Abdeckung zu dünn ist und sie ihren Absatzzielen hinterherrennen. Andere haben immer noch zu viele Händler, die zu wenig verkaufen. Wie sieht das bei Volvo aus?
Freichel: Wir haben im ersten Quartal 2023 eine Netzwerk-Konsolidierung angekündigt und das ist jetzt zum 1. April 2025 wirksam geworden. Wir haben jetzt 80 Partner mit rund 150 Sales-Locations. Dazu kommen 120 reine Service-Partner. Und wir glauben, dass das für uns eine ideale Netzabdeckung ergibt.
Das Interview führte Gregor Soller
Starkes Duo mit buntem respektive "weißem" Hintergrund:
Steffen Freichel (42) übernahm zum 1. November 2022 die Leitung des Bereichs Commercial Operations bei der deutschen Volvo-Vertriebsgesellschaft in Köln. Zuletzt leitete er den Bereich Direktvertrieb bei Miele, nachdem er vormals bei Villeroy & Boch im Bereich Retail Marketing und Marketing Operations in leitender Funktion tätig war.
Herrik van der Gaag leitet das Deutschland-Geschäft von Volvo Cars. Er übernahm den Posten zusätzlich zu seiner bisherigen Rolle als Leiter der Landesgesellschaft in den Niederlanden bekleiden wird. Der Manager leitet seit 2018 die Geschicke von Volvo in den Niederlanden, zuvor war er beim Küchen- und Badausrüster De Mandemakers Groep (DMG) tätig.
Volvo XC60: Meistproduzierter Volvo ever!
News vom 25.06.2025 von Redaktion (allg.)
Der XC60 knackt den Rekord des 240 als meistproduzierter Volvo - allerdings in zwei Generationen.
Achtung, Generationenwechsel in Göteborg: Der Volvo XC60 hat den legendären 240 vom Thron geschubst – freundlich, aber bestimmt. Mit weltweit über 2,7 Millionen verkauften Einheiten seit 2008 ist er jetzt offiziell der meistverkaufte Volvo aller Zeiten. Chapeau, 240 – du warst groß. Aber der XC60 ist größer. Zumindest im Absatz – und ja, er brauchte dazu zwei Generationen.
Skandinavisches Erfolgsrezept mit globalem Geschmack
Was 2008 in Europa startete, rollt heute auch aus Chengdu vom Band – und zwar nicht zu knapp. Der XC60 ist Volvos erstes echtes globales Modell. Gebaut in Schweden und China, verkauft auf der ganzen Welt – die Nachfrage regelt das. Und bei der ist offenbar noch lange kein Ende in Sicht.
2024 holte sich der XC60 den Titel als meistverkaufter Plug-in-Hybrid Europas. In Deutschland landeten 13.052 Neuzulassungen auf den Straßen – ein Marktanteil von 6,8 % in dieser Antriebsklasse. Das reicht für Platz 1 unter allen Volumen- und Premiumherstellern. Und dank bis zu 80 Kilometer rein elektrischer Reichweite (WLTP kombiniert) spart der XC60 nicht nur CO₂, sondern auch jede Menge Tankstopps.
Fresh Look, smarter Screen – Modelljahr 2025
Seit Kurzem läuft das neue Modelljahr vom Band –mit dezent frischem Look und neuen Features: Das Infotainment läuft jetzt noch flüssiger auf Android Automotive. Und das Innenraum-Update bringt neue Materialien mit skandinavischem Stilgefühl.
Vom Kult-Kombi zum Plug-in-König
„Ich bin mit dem 240 aufgewachsen – das war in Schweden quasi Grundausstattung für Familien“, sagt Susanne Hägglund, Head of Global Offer bei Volvo Cars. Heute? Steht der XC60 in den Einfahrten. Und zwar weltweit. Gleicher Anspruch, andere Karosserieform. SUV statt Kombi. Sicher, praktisch, hochwertig – und nach wie vor verdammt beliebt.
Volvo 240: 19 Jahre Legende – und 2,68 Millionen Mal gebaut
Kleine Ehrenrunde für den Vorgänger: Der Volvo 240 lief von 1974 bis 1993 in Torslanda, Kalmar und Gent vom Band. Insgesamt 2.685.171 Mal. Die letzte Ikone verließ am 5. Mai 1993 die Werkshallen in Torslanda – dort, wo heute auch der XC60 produziert wird. Der Kreis schließt sich also.
Sicherheit bleibt Familiensache
Der 240 war Vorreiter in Sachen Crashsicherheit – mit Knautschzonen, verstärktem Fahrgastraum, Seitenaufprallschutz (SIPS) und dem weltweit ersten integrierten Kindersitz (1978). Der XC60? Führt die Tradition fort – nur digitaler.
Seit 2008 gehört City Safety zur Serienausstattung – damals das erste automatische Notbremssystem für niedrige Geschwindigkeiten. 2017 kam mit Oncoming Lane Mitigation ein weiteres Ass dazu: Erkennt Gegenverkehr und greift aktiv ins Lenkrad ein. Auch heute zählt der XC60 zu den sichersten Fahrzeugen seiner Klasse – mit kompletter Ausstattung an Fahrerassistenzsystemen und Insassenschutz.
Nicht nur für Taxi-Fahrer ist der XC60 mehr als ein Bestseller – er ist ein Hybrid mit Brückenfunktion. Mit seinem Plug-in-Antrieb holt er Unternehmen dort ab, wo sie heute stehen: auf dem Weg zur vollständigen Elektrifizierung, aber noch nicht ganz da. Volvo gibt an, dass die neuesten Plug-in-Hybride rund 50 % der gefahrenen Kilometer rein elektrisch zurücklegen.
Volvo Taxi-Paket bis Jahresende kostenlos
News vom 23.10.2024 von Franziska Neuner
Um das Engagement für die Taxibranche weiter zu bekräftigen, bietet die Volvo Car Germany GmbH nun für einen begrenzten Zeitraum ein weiteres Highlight: Das Volvo Taxi-Paket bis Jahresende kostenlos
Seit Mitte 2024 kooperiert die Volvo Car Germany GmbH beim Vertrieb von Taxi- und Mietwagen-Fahrzeugen im Premiumsegment mit dem Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. und dem Taxi- und Mietwagenverband Deutschland e.V. Mitglieder dieser Verbände und der angeschlossenen Landesverbände können über diese Partnerschaften lukrative Taxi-Nachlässe erhalten. Ob Mild-Hybrid, Plug-in-Hybrid oder Vollelektrischer – für alle Motorvarianten gibt es attraktive Konditionen für Taxis und Mietwagen.
Engagement für die Taxibranche
Um das Engagement für die Taxibranche weiter zu bekräftigen, bietet die Volvo Car Germany GmbH nun für einen begrenzten Zeitraum ein weiteres Highlight: Wer im Zeitraum vom 01. November 2024 bis zum Jahresende 2024 ein neues Volvo Taxi oder einen neuen Volvo Mietwagen bei einem deutschen Volvo-Pkw-Vertragshändler bestellt, erhält das Taxi- / Mietwagenpaket kostenlos dazu.
Mit dieser Gratis-Zugabe im Wert von brutto 4.165 Euro bekommt der Kunde einen Spiegeltaxameter bzw. Wegstreckenzähler von Hale oder Semitron, ein Taxi-LED-Dachzeichen mit stillem Taxi-Alarm, eine Notalarmanlage sowie ein Dachzeichenschalter. Zusätzlich sind die Konformitätsbewertung mit Erst-Eichung, eine Erstuntersuchung nach der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) und eine passende Tarifprogrammierung inbegriffen. Auf Kundenwunsch kann das Fahrzeug gegen Aufpreis auch eine Vollfolierung in Hellelfenbein (RAL1015) erhalten. Das Fahrzeug ist somit nach Auslieferung schlüsselfertig und direkt einsatzbereit.
Erweitertes Angebot für Taxi-Kunden
Volvo bietet somit mit Beginn der Europäischen Taximesse (08. und 09. November 2024 auf der Kölnmesse) ein erweitertes Angebot für seine Taxi- und Mietwagenkunden.
„Wir freuen uns mit unserer Aktion ‚Taxi-Paket kostenlos‘ bis Jahresende unseren Taxi- und Mietwagenkunden den Einstieg ins Premiumsegment noch einfacher zu gestalten. Die Maßnahme unterstreicht unser Bekenntnis zur Branche. Wir freuen uns auf viele Neukunden und Wiederholungskäufer,“ so Holger Schmidt, Leiter des Bereichs Sonderfahrzeuge bei Volvo Car Germany GmbH.
Volvo bietet Sonderkonditionen für BVTM und TMV
News vom 13.08.2024 von Thomas Kanzler
Volvo Car Germany kooperiert mit den größten deutschen Taxi-Verbänden. Die Mitglieder profitieren von Nachlässen auf Fahrzeug und Umbau und erhalten nahezu freie Wahl bei Modell und Motorisierung.
Wer sich für ein Modell der schwedischen Premium-Automobilmarke entscheidet, profitiert jetzt von attraktiven Konditionen. Volvo Car Germany als zuständiger Importeur hat einen Rahmenvertrag mit den beiden großen deutschen Taxi-Verbänden „Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V.“ (BVTM) und „Taxi- und Mietwagen-Verband Deutschland e.V.“ (TMV) geschlossen. Durch die nahezu flächendeckende Kooperation kommen Mitglieder in den Genuss von Nachlässen bei Fahrzeug und Umbau.
Ob Einzelunternehmer oder Flottenbetreiber, mit der Ende Juli 2024 vereinbarten Partnerschaft hebt Volvo sein langjähriges Engagement in der Taxibranche auf die nächste Stufe. Der Weg zum eigenen Taxi ist schnell und unkompliziert: Der schwedische Premium-Automobilhersteller bietet ein Komplettpaket. Beim nächstgelegenen Vertragspartner können Interessenten nahezu aus der kompletten Modell- und Antriebspalette wählen – vom kompakten SUV bis zum geräumigen Kombi, vom Mild-Hybrid bis zum reinen Elektroantrieb.
Fachgerechter Ausbau nach den persönlichen Bedürfnissen
Ist das Wunschfahrzeug gefunden, kümmert sich Volvo um den schlüsselfertigen Ausbau. Neben einem Spiegeltaxameter bzw. Wegstreckenzähler werden beispielsweise ein Taxi-LED-Dachzeichen mit stillem Taxi-Alarm, eine Notalarmanlage sowie ein Dachzeichenschalter montiert. Auf Wunsch erfolgt auch eine hochwertige Vollfolierung in der „Taxi“-Farbe Hellelfenbein (RAL 1015).
Doch die Premium-Marke geht sogar noch einen Schritt weiter: Einzigartig sind die Konformitätsbewertung mit Erst-Eichung, eine Erstuntersuchung nach der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) und eine passende Tarifprogrammierung. Die Lieferung des Taxis bzw. Mietwagens erfolgt zum gewünschten Volvo Vertragshändler, der sich auch um Wartung und Service kümmert. Dieses Rundum-Sorglos-Paket sorgt für einen schnellen Einsatz des Fahrzeugs auf der Straße, eine fachgerechte Betreuung und kurze Standzeiten.
„Wir freuen uns auf die neue intensive Zusammenarbeit mit den beiden Taxi- und Mietwagenverbänden. Die jahrelange Beziehung mündet nun in einer Kooperation für die Unternehmer des Taxi- und Mietwagengewerbes. Volvo stellt damit erneut unter Beweis, dass wir dieser Mobilitätssparte weiterhin gerne mit optimalen und wirtschaftlichen Fahrzeuglösungen zur Seite stehen,“ sagt Holger Schmidt, Leiter Special Vehicles (Sonderfahrzeuge) bei der Volvo Car Germany GmbH.
25hours Hotelgäste brauchen kein Taxi – Volvo EX30 for free
News vom 05.08.2024 von Thomas Kanzler
Mit dem neuen Volvo EX30 auf Entdeckungstour: Volvo Car Germany hat eine exklusive Kooperation mit den 25hours Hotels gestartet. Für einen Tag Volvo fahren – und das Taxi sparen.
An verschiedenen Standorten in Deutschland steht den Gästen künftig das vollelektrische Kompakt-SUV Volvo EX30 zur freien Nutzung zur Verfügung. Den Auftakt macht das 25hours Hotel The Circle in Köln, weitere Städte wie Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München folgen. Das Konzept der 25hours Hotels finde laut Bruno Marti, EVP of Brand Marketing der 25hours Hotels smarte Antworten auf die Anforderungen eines urbanen, kosmopolitischen Reisenden – die Bereitstellung der Volvo EX30 unterstreiche diesen Ansatz.
Ob private Stippvisite oder beruflicher Aufenthalt, wer in einem der 25hours Hotels eincheckt, bleibt mobil, ohne sich ein Taxi, ein Uber oder einen Mietwagen organisieren zu müssen. Gäste können einfach einen Volvo EX30 nutzen und dessen uneingeschränkte Alltagstauglichkeit selbst erleben – und das bis zu einen Tag lang. Die Buchung erfolgt dabei komfortabel online, der Fahrzeugschlüssel wird an der Rezeption übergeben, wo auch noch eine kurze Einweisung ins Fahrzeug erfolgt.
„Unser kleinster Volvo feiert den nächsten großen Aufschlag: Nach unserer 24-Stunden-Probefahrtaktion im deutschen Volvo Partnernetz und der großen Volvo Deutschland-Tour im Sommer mit neun Stationen, markiert nun die neue Partnerschaft mit den 25hours Hotels den nächsten Schritt, um unsere Sichtbarkeit und Wahrnehmung als führende E-Mobilitätsmarke weiter auszubauen“, erklärt Herrik van der Gaag, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH.
Momentan gibt es insgesamt 16 25hours Hotels im deutschsprachigen Raum sowie in Paris (Frankreich), Florenz (Italien), Dubai (VAE) und Kopenhagen (Dänemark), die in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Designern entstanden sind. Jedes Hotel wartet dadurch mit einem individuellen Stil und einzigartigen Details auf und bietet neben Übernachtung und Frühstück auch ein buntes Potpourri aus zeitgemäßen Dienstleistungen – von Restaurants, Bars und Cafés bis zu sorgfältig kuratierten Shop-Angeboten. Das Volvo Mobilitätsangebot sei laut Manager Marti die perfekte Ergänzung hierzu.
Zum Starttermin der Kooperation formulierten Frank Schuran, Director CX und Marketing Operations der Volvo Car Germany GmbH, und Bruno Marti, EVP of Brand Marketing der 25hours Hotels, die gemeinsame Ausrichtung der Partnerschaft:
„Der Volvo EX30 erweitert das vielseitige Portfolio der 25hours Dienstleistungen um eine attraktive Mobilitätslösung, die alle Gäste je nach Verfügbarkeit zeitweise nutzen können. Wie bei jedem Volvo profitieren sie dabei von einem markanten, skandinavisch geprägten Design, umfassender Sicherheits- und Komfortausstattung und uneingeschränkter Alltagstauglichkeit – auch und gerade mit einem vollelektrischen und lokal emissionsfreien Antrieb.“
Ein nettes Angebot für alle Reisenden, die in der Hotelkette nächtigen, schade, dass das Angebot zu Lasten der Taxi-Unternehmer gehen wird…
Volvo-Taxis für TMV-Mitglieder zu Sonderkonditionen
News vom 01.08.2024 von Thomas Kanzler
Beim Kauf eines Volvo wird es ab jetzt Sonderpreise für Taxi - und Mietwagenunternehmen geben, die beim TMV organisiert sind. Die Vertragshändler geben Rabatt auf viele Verbrenner, Hybrid- und auch Elektro-Modelle.
Konkret heißt das: Für die Modelle mit Verbrenner-Motor Volvo XC90, Volvo S90, Volvo V90, Volvo XC60, Volvo XC40 / EX40 gibt es 23 Prozent. 26 Prozent Nachlass gewährt Volvo auf die Plug-in-Hybride der jeweiligen Baureihen. Beim Volvo V90 Cross Country ist ein Nachlass von 23 Prozent für die Verbrenner-Variante und beim Volvo XC40 / EX40 zusätzlich noch 13 Prozent für das Battery Electric Vehicle erhältlich.
Die aktuell bestellbaren Volvo Modelle mit Taxi-/Mietwagenumbau ab Werk sind:
- Volvo V90 als Plug-in-Hybrid Benziner (Motorisierung T6 AWD und T8 AWD)
- Volvo XC40 als Mild-Hybrid Benziner (Motorisierung B3 und B4)
- Volvo EX40 als vollelektrisches Fahrzeug (Motorisierung Single Engine, Single Engine Extended und Twin Engine)
- Volvo XC60 als Mild-Hybrid Benziner (Motorisierung B5 AWD) und Plug-in-Hybrid Benziner (Motorisierung T6 AWD und T8 AWD)
- Volvo XC90 als Plug-in-Hybrid Benziner (Motorisierung T8 AWD)
- Die Modelle Volvo S90 und Volvo V90 Cross Country sind werksseitig nicht mehr bestellbar und sind nur noch vereinzelt vom Händlerlager verfügbar.
Volvo informiert intern seine Vertragshändler, der TMV seine Landesverbände und Mitgliedsunternehmern. Bezugsberechtigt sind Taxi- und Mietwagenunternehmen, die über die angeschlossenen Landesverbände und deren nachgeschalteten Gliederungen Mitglied sind.
Die Abrufscheine für diese exklusiven Sonderkonditionen sind beim Vorsitzenden des Verbandsrates Uwe Wieland unter wieland@tmv-deutschland.de erhältlich. Interessierte Taxi- und Miewagenunternehmer melden sich entweder direkt beim TMV und kann so als Mitglied einen Abrufschein erhalten. Oder der Kunde kommt zum Händler, der zu dem Sonderkundenvertrag informiert. Dann meldet sich der Kunde beim TMV und erhält ebenso direkt einen Abrufschein.
Elektrotaxis: Volvo präsentiert sechssitzigen Luxus-Van
News vom 13.11.2023 von Dietmar Fund
Auf dem wichtigen chinesischen Markt enthüllte die einem chinesischen Konzern gehörende schwedische Marke den batterieelektrisch angetriebenen Sechssitzer Volvo EM90.
Als „vollelektrischen Premium-Van“ bezeichnet die schwedische Marke Volvo den neuen luxuriösen Sechssitzer EM90, den sie am 12. November 2023 in China präsentiert hat. Dort ist ihre Konzernmutter Geely zu Hause, die sich in ihrem Heimatland wohl auch eine starke Nachfrage nach ihrem neuen Luxusschlitten erwartet. Deshalb ist er auch erst dort bestellbar. Wann man in Deutschland im Konfigurator auf den womöglich knapp sechsstelligen Preis schauen kann, hat Volvo noch nicht mitgeteilt.
Der neue vollelektrische Van wird von einer mit 116 kWh sehr großen Batterie gespeist, die laut dem ersten Pressetext einen Elektromotor mit einer Leistung von 200 kW/272 PS antreibt. Die Batterie soll man an leistungsfähigen Schnellladesäulen in weniger als 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent ihrer Kapazität laden können.
Konkrete Werte nennt Volvo weder für das Bordnetz noch für den On-Board-Lader fürs langsame Wechselstrom-Laden noch für die Reichweite gemessen nach dem hierzulande aktuellen Standard WLTP.
Trotz 19- oder 20-Zoll-Rädern soll das neue Flaggschiff dank einer Zweikammer-Luftfederung sehr kommod federn. Eine sehr gute Schallisolierung und eine „Geräuschunterdrückung von Straßenlärm“ sollen ebenfalls zu einem sehr hohen Niveau des Fahrkomforts beitragen. Selbstredend ist der Van im Fahrgastraum mit „Lounge-Sitzen“ bestückt, wie sie auch der Kia EV9 oder der neue Hybrid-Van von Lexus bieten. Im Volvo EM90 kann man sich auch über einen ins Dach integrierten Bildschirm bespaßen lassen.
Ein Elektrotaxi sorgt auch nachts für lichte Momente
News vom 18.04.2023 von Dietmar Fund
Im neuen großen Elektro-SUV EX90 bringt Volvo eine neue Innenbeleuchtung mit LED, die bei der Nachfahrt natürliches und ermüdungsfreies Licht bieten soll.
Im Rahmen einer Werbestrategie, die man im Falle einer schwedischen Marke wohl „Rentier-Salami-Taktik“ nennen müsste, bringt Volvo scheibchenweise immer mehr Details des neuen großen Elektro-SUV Volvo EX90 unter die Leute. Auf dessen Taxi-Zukunft hofft bereits Holger Schmidt, der Taxi-Ansprechpartner der Marke.
Das neueste Detail ist für die häufig nachts arbeitenden Fahrerinnen und Fahrer von Taxis und Mietwagen durchaus interessant und soll deshalb hier Erwähnung finden. Der elektrische Schweden-Bomber soll serienmäßig 72 „Sunlike-LED“ haben, die den Innenraum ab der Dämmerung mit natürlichem Licht versorgen. Anders als bisher eingesetzte LED sollen sie ein natürlicheres Licht mit höherer Farbintensität und geringeren Reflexionen erzeugen. Die Unterdrückung blauer Lichtanteile soll in der Kombination mit flimmerfreiem LED-Licht der Ermüdung der Augen entgegenwirken und auch Kopfschmerzen verringern.
Die „Sunlike-LED“ sollen nicht nur im Dachhimmel, sondern auch am Boden, in Türen und im Kofferraum eingebaut werden. Während der Volvo EX90 und der mit ihm verwandte Polestar 3 die ersten Serienfahrzeuge mit diesen Lichtquellen seien, würden sie schon seit längerem in Wohnräumen, Krankenhäusern, Schulen, Museen und im Gartenbau eingesetzt, teilt Volvo mit.
Volvo und Polestar sind Marken des chinesischen Geely-Konzerns.
Elektrotaxis: Volvo XC40 Recharge Pure Electric kann mehr und schneller laden
News vom 16.01.2023 von Dietmar Fund
Der kompakte SUV bekam eine größere Batterie und kann nun an Schnellladesäulen mit bis zu 200 kW laden.
Zum Modelljahr 2023 hat Volvo beim kompakten SUV XC40 Pure Electric ein paar Neuigkeiten, die auch Taxi- und Mietwagenbetriebe interessieren könnten. Die wichtigste ist sicher, dass es das Modell mit Hinterradantrieb jetzt auch mit einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer nutzbaren Speicherkapazität von 82 kWh gibt. Sie nennt sich „Single Motor Extended Range“ und soll gemäß der aktuellen Messmethode WLTP für eine kombinierte Reichweite von bis zu 490 bis 516 Kilometer sorgen. Beim weiterhin erhältlichen Einstiegsmodell mit 67 kWh-Akku beträgt dieser Wert 438 bis 461 Kilometer.
Für den Taxi- und Mietwageneinsatz ebenfalls positiv ist, dass beide Versionen jetzt an Gleichstrom-Schnellladesäulen mit bis zu 200 kW geladen werden können. Damit soll ein Ladevorgang von 10 bis 80 Prozent Kapazität beim größeren Akku noch 27 Minuten dauern, während er mit 50 kW Ladeleistung 71 Minuten dauern würde.
Mit dem Modelljahreswechsel haben die Schweden bei den Modellen ohne Allradantrieb vom bisherigen Front- auf Hinterradantrieb umgestellt. Das Einstiegsmodell mit „Single Motor“ bietet mit einem neuen Elektromotor 175 kW/238 PS und damit drei Prozent mehr Leistung als bisher mit Frontantrieb.
Die Variante mit Hinterradantrieb und höherer Reichweite hat einen Elektromotor mit einer Leistung von 185/252 PS. Die Allrad-Antrieb mit dem Namenszusatz „Twin Motor“ hat immer den 82 kWh-Akku. Ihre beiden Elektromotoren leisten an der Vorderachse 110 kW/150 PS und an der Hinterachse 190 kW/258 PS. Alle Varianten haben in der Basisausstattung dieselbe Mischbereifung mit 19-Zoll-Rädern, deren Felgen aerodynamisch optimiert worden sein sollen.
Die für das Taxi- und Mietwagengewerbe sicher besonders interessante Variante mit Hinterradantrieb und größerem Akku (Single Motor / Extended Range) ist ab der Ausstattungsstufe „Core“ bestellbar, der zweiten von insgesamt vier Stufen. So beträgt der Einstiegspreis 44.538 Euro (Preise ohne MwSt.). Den Allradantrieb gibt es erst ab der zweithöchsten Ausstattung „Plus“ ab 50.379 Euro.
Interessierte Taxi- und Mietwagenunternehmer und –unternehmerinnen können die aktuelle Preisliste vom November 2022 als pdf-Datei im Downloadbereich dieser Meldung herunterladen. Die Baureihe können sie über Volvos Umrüstpartner ADLER Taxameter & Funkservice in München mit einem kostenlosen Taxi- oder Mietwagen-Paket bestellen, das auch das Taxameter und den Wegstreckenzähler sowie die Konformitätsbewertung enthält. Nur die Folierung geht extra.
Laut Holger Schmidt, dem Taxi-Ansprechpartner der Marke, beträgt der Taxi-Rabatt für beide Batterie-Varianten des XC40 Recharge Pure Electric mit Hinterradantrieb 10 Prozent, während es beim Allradler keinen Taxi-Nachlass gibt.
Volvos neues Flaggschiff könnte auch an Taxistände segeln
News vom 09.11.2022 von Dietmar Fund
Der elektrisch angetriebene Siebensitzer Volvo EX90 ist auch als Einsatzfahrzeug geplant, was die Chancen für eine Taxi- oder Mietwagen-Umrüstung verbessert.
Mit der Statur des XC90, wieder mit sieben Sitzen, aber ganz neuer Plattform mit batterieelektrischem Antrieb präsentierte Volvo am 9. November 2022 den neuen EX90. Wie der Name schon verrät, ist die dritte Generation des Flaggschiffs der Schweden rein elektrisch unterwegs. Im Unterboden hat der Stromer einen neu entwickelten Akku mit einer Kapazität von 111 kWh, mit denen er eine kombinierte Reichweite von bis zu 600 Kilometer gemessen nach dem WLTP-Standard erreichen soll. An Schnellladesäulen soll das Fahrzeug mit bis zu 250 kW laden können. Von 10 bis 80 Prozent zu laden, soll so nur 30 Minuten dauern. Auf den Markt kommen zunächst zwei Allrad-Versionen mit 300 kW/408 PS oder 380 kW/517 PS.
Bei der Präsentation legte das Führungs- und Entwicklungspersonal der schwedischen Marke des chinesischen Geely-Konzerns großen Wert auf das große Arsenal an Ultraschall- und Radarsensoren, viele Kameras und das Lidar, die den großen Volvo zum bisher sichersten Modell machen sollen. Der Lidar-Sensor sitzt ähnlich wie bei Prototypen selbstfahrender Autos oberhalb der Frontkamera im Dach und erinnert ein wenig an ein stark geschrumpftes Dachschild eines Londontaxis.
Der Volvo EX90 rollt auf stattlichen 22-Zoll-Rädern. Sein Innenraum soll sieben vollwertige Sitze bieten. Die beiden in der dritten Reihe lassen sich im Boden versenken, womit eine ebene Ladefläche entsteht. Wie es mit der Flexibilität der zweiten Reihe bestellt ist, war bei der virtuellen Vorstellung ebenso wenig zu sehen wie Bilder von den Raumverhältnissen im Fond und in der dritten Reihe. Das Fahrzeug wird zunächst in den USA und dann auch in China produziert.
Holger Schmidt, Taxi-Ansprechpartner von Volvo, sagte auf der Europäischen Taximesse auf Anfrage von taxi heute, der Volvo EX90 sei auch als Einsatzfahrzeug geplant. Daher rechne er sich gute Chancen aus, dass auf dieser Plattform auch eine Umrüstung zum Taxi oder Mietwagen möglich sei. Der Wagen werde zwar nicht ganz billig, aber der Vorgänger XC90 werde auch als Taxi oder Mietwagen verkauft, obwohl bei ihm der Rabatt nicht so hoch wie bei anderen Volvo-Modellen sei und das Taxi- oder Mietwagen-Paket nicht kostenlos mitgeliefert werde. Holger Schmidt ist bei Volvo auch Ansprechpartner für Blaulicht-Fahrzeuge und selbst aktiver Feuerwehrmann.
Volvo liftet sein Elektrotaxi XC40 Recharge Pure Electric
News vom 04.03.2022 von Dietmar Fund
Zum Modelljahr 2023 bekommt der kompakte SUV einen leicht retuschierten Kühlergrill.
Das kompakte Elektrotaxi Volvo XC40 Recharge Pure Electric bekommt zum Modelljahr 2023 ein Facelift. Es besteht im Wesentlichen aus der Übernahme des geschlossenen Kühlergrills aus dem jüngst eingeführten Elektromodell C40, das praktisch eine Coupé-Version des XC40 darstellt.
Geändert hat die schwedische Marke des chinesischen Geely-Konzerns mit dem Modelljahr 2023 auch die Angebotsstruktur für alle Modelle. Die Kunden könnten künftig aus verschiedenen Ausstattungsstufen wählen und sie durch Optionen ergänzen, „die ihren persönlichen Bedürfnissen am besten entsprechen“, schreibt Volvo Cars. Die Konzentration auf vorselektierte Varianten erhöhe die Preistransparenz und reduziere die Komplexität des Modellangebots.
Die Schweden machen kein Hehl daraus, dass die neue Angebotsstruktur den Konfigurationsprozess im Internet vereinfachen soll. Insofern ist sie ein weiterer Schritt hin zum Verkauf über das Internet. Diesen Weg ist die Schwestermarke Polestar von Anfang an auch im Taxi-Geschäft gegangen. Sie setzt nur beim Service auf eine Zusammenarbeit mit den Volvo-Händlern.
Den Volvo XC40 Recharge bietet Volvo Cars mit einer Taxi- oder Mietwagen-Ausstattung an, die von ADLER Taxameter und Funktechnik in München eingebaut wird. Die Marke fördert sowohl den Fronttriebler als auch die Allrad-Variante mit einem Taxi-Nachlass von 13 Prozent zuzüglich der BAFA-Förderung. Sie bietet ihre kostenlose Taxi- oder Mietwagenausstattung einschließlich Taxameter oder Wegstreckenzähler aber nur für die Variante mit Frontantrieb an.
Beim Hamburger Projekt Zukunftstaxi sollen demnächst auch fünf Volvo XC40 Recharge Pure Electric zum Einsatz kommen. Vielleicht können die dann auch stilecht bei einem schwedischen Möbelhaus laden.
Interessierte Leserinnen und Leser können eine Preisliste für das Modelljahr 2023, die von Anfang Februar 2022 stammt, als pdf-Datei im Downloadbereich dieser Meldung herunterladen.
Elektrotaxis: Volvo und Polestar wollen das Laden versüßen
News vom 01.02.2022 von Dietmar Fund
Die beiden schwedischen Marken wollen an einem Powerstopp auch die Batterien der Insassen mit Kaffee, Zimtschnecken und skandinavischem Flair aufladen.
Mit pfiffigem Marketing haben es die schwedischen Marken Volvo und Polestar geschafft, von dem Umstand abzulenken, dass hinter ihnen eigentlich ein chinesischer Konzern namens Geely steckt, der seine Finger auch im Daimler-Konzern hat. Schon bei ihren Autos betonen sie äußerlich und innerlich skandinavisches Flair und das setzt das Marketing jetzt sogar bei einer ersten Aufladestation fort.
Sie nennt sich „Powerstop“ und steht an der Ausfahrt Irschenberg der berühmt-berüchtigten Urlauberroute A 9 südlich von München gerade dort, wo sich wegen häufiger Staus sowieso ein Halt vor hoffnungsvoll stimmender Alpenkulisse anbietet. Volvo und Polestar haben sich dort nicht etwa im Pommes-Dunst eines Hamburger-Braters angesiedelt, sondern voll im Kaffee-Duft der in Südbayern bekannten Rosenheimer Kaffeerösterei Dinzler. Deren Kaffeespezialitäten kann man ab April 2022 mit Zimtschnecken genießen, die vermutlich nach schwedischem Rezept gebacken und aufgebacken werden. Die Schweden reden jedenfalls von einer typisch schwedischen Kaffeepause namens „Fika“, die ihren Landsleuten offenbar fast heilig ist.
Eigentlicher Zweck des neuen Powerstops ist aber das Aufladen von Elektrofahrzeugen an vier Schnellladestationen mit 150 kW Ladeleistung. Sparsame Fahrerinnen und Fahrer von Elektrotaxis und –mietwagen wird freuen, dass sie diese Stationen ab dem 12. Februar 2022 sogar kostenlos nutzen können, vorerst bis Ende April.
In den Pavillons kann man sich darüber hinaus auch über die Modelle der beiden Marken informieren. Entweder spontan oder auf Voranmeldung kann man sie auch zu Probefahrten entführen.
SUV-Taxis: Volvo-Rückruf für XC 60 und XC90
News vom 12.11.2021 von Dietmar Fund
Der Turbolader der auch als Taxi eingesetzten Dieselmodelle kann ziemlich großen Ärger machen.
Seit Ende Oktober 2021 läuft eine Rückrufaktion von Volvo, bei der in Deutschland 1.650 SUV der Typen XC60 und XC90 betroffen sind. Bei den Modellen, die zwischen Mitte Mai und Anfang September 2020 gebaut worden sind, könnten bei einem Ausfall „schlimmstenfalls“ Teile im Motor beschädigt werden, die zu einem Ölverlust und einem Ausfall des Motors führen könnten. Das teilte der Branchendienst kfz-rueckrufe.de unter Berufung auf einen Sprecher von Volvo Deutschland hin.
Dem Newsletter ist nicht zu entnehmen, ob die betroffenen Fahrzeuge zunächst nur in der Werkstatt untersucht werden oder ob bei allen gleich Reparaturen vorgenommen werden. Daher lässt sich die Dauer des Werkstattaufenthalts bislang nicht beziffern. Die Kundenbetreuung von Volvo Cars kann zum technischen Ablauf keine telefonischen Auskünfte geben. Sie verweist anfragende Kundinnen und Kunden an den nächstgelegenen Volvo-Händler. Sie sollten dort am besten gleich den im Newsletter genannten internen Herstellercode „R10098“ angeben. Laut Nico Ganzer, der die Plattform betreibt und ihren Newsletter erstellt, klang die Antwort von Volvo so, als würde bei der Aktion grundsätzlich gleich der Turbolader getauscht, was sicher nicht innerhalb von ein paar Minuten erledigt sei.
Der XC60 und der größere XC90 werden in Deutschland auch als Taxis angeboten. Da die Marke im Taxi-Geschäft seit 2019 sehr aktiv ist, ist anzunehmen, dass von der Rückrufaktion auch Taxis und Mietwagen betroffen sind. Bislang hat Volvo für seine Taxis und Mietwagen einen aktuellen 2-l-Dieselmotor mit Achtgang-Wandlerautomatik zu bieten, die für das mobile Gewerbe ein sehr attraktives Angebot darstellen.
Elektrotaxis: Volvo-Assistent soll Reichweite des XC40 optimieren
News vom 21.10.2021 von Dietmar Fund
Ein Reichweiten-Assistent soll per App dabei helfen, die Batteriekapazität des Kompakt-SUV in eine möglichst hohe Reichweite umzumünzen.
Mit der nächsten drahtlosen Aktualisierung erhalten Betreiberinnen und Betreiber von Elektrotaxis des Typs Volvo XC 40 Recharge Pure Electric eine App aufgespielt, die ihren Fahrerinnen und Fahrern beim Sparen des kostbaren Stroms helfen soll. Deren angenehmer Nebeneffekt ist auf jeden Fall, dass sie die verbleibende Rest-Reichweite in Kilometern angezeigt bekommen, während der Wagen sie bisher in Prozent angezeigt hat.
Die „Range Assistant App“ soll unter anderem das Batteriemanagement und die Regenerationsleistung verbessern. Außerdem wirkt sich die Reichweiten-Optimierung auch auf die Steuerung der Klimatisierung aus. Der Fahrer soll über die App einfach zu befolgende Empfehlungen bekommen, um die Reichweite über seinen Fahrstil und eine angepasste Geschwindigkeit zu erhöhen.
Das Update soll bis Ende Oktober 2021 aufgespielt werden. Nicht nur die App, sondern auch das zentrale Display im Taxi sollen die Fahrer und Fahrerinnen darüber informieren, dass nun ein Software-Update vorgenommen wird. Weitere Verbesserungen auch dieser App will Volvo nach und nach aufspielen.
Volvos Elektrotaxi kommt auch mit Frontantrieb
News vom 18.09.2021 von Dietmar Fund
Den kompakten Kompakt-SUV Volvo XC40 Recharge Pure Electric kann man jetzt auch mit Frontantrieb bestellen, was ihn deutlich günstiger als die Allrad-Variante macht.
Nach der von taxi heute bereits getesteten Allrad-Variante bringt Volvo seinen sehr kompakt ausgefallenen Kompakt-SUV XC40 Recharge Pure Electric nun auch nur mit Frontantrieb. Angetrieben wird er von einem Elektromotor mit 170 kW/231 PS, mit denen ein Taxi dieser Größenordnung noch nicht untermotorisiert wirken dürfte.
Mit seiner 70-kWh-Batterie sollten laut Volvo bis zu 400 Kilometer Reichweite möglich sein. Dieser Wert nach der aktuellen WLTP-Mess-Richtlinie ist noch geschätzt, weil die Homologation noch ansteht. Die Akkus sollen sich an Schnellladesäulen in rund 32 Minuten von 10 auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufladen lassen. Auf welche Ladeleistung der Säulen sich dies bezieht, schreibt Volvo nicht. Wie das Allradmodell darf auch der Fronttriebler bis zu 1.500 Kilogramm schwere Anhänger ziehen.
Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren als Basis mehrerer Fahrerassistenzsysteme hat der elektrische Schwede ebenso serienmäßig wie das neue Infotainment-System, das auf dem Betriebssystem Android Automotive basiert. Leider gibt es die Strom sparende integrierte Wärmepumpe nicht in der Basisausstattung Core, sondern erst in den höheren Ausstattungsstufen Plus und Pro.
Bei den Einstiegspreisen ab 45.080 Euro für den Core (Preise incl. MwSt.), 48.080 Euro für den Plus und 52.080 Euro für den Pro ist der Herstelleranteil an der Umweltprämie von 3.000 Euro schon berücksichtigt. Außerdem ist ein „Herstellerbonus“ von 570 Euro schon abgezogen.
Die Taxi- oder Mietwagenausrüstung des Volvo XC40 Recharge Pure Electric kommt von ADLER Taxameter & Funktechnik in München.
Elektrotaxis: Volvo und Polestar kooperieren mit Plugsurfing
News vom 22.06.2021 von Dietmar Fund
Die beiden eng miteinander verwandten Marken wollen die Konditionen ihrer Kunden beim Schnellladen vereinheitlichen.
Taxi- und Mietwagenunternehmer, die ein Elektrofahrzeug einsetzen möchten, müssen mit längeren Überlandfahrten rechnen, auf denen sie mit Gleichstrom schnell laden müssen. Dabei haben sie aber mit undurchsichtigen Preisstrukturen und dem Bauchgefühl zu kämpfen, dass schnelles Laden irgendwie immer teuer kommen kann. Dem möchten die Marken Volvo und Polestar über eine Kooperation mit dem Ladeservice-Anbieter Plugsurfing begegnen.
Volvo hat mit Plugsurfing vereinbart, dass ab dem 1. Juli 2021 alle Bestandskunden seiner rein elektrisch angetriebenen Recharge-Modelle an allen 340 Schnellladepunkten des Konsortiums Ionity in ganz Europa ein Jahr lang zu einheitlichen Konditionen laden können. Für Neukunden gilt dies für die ersten zwölf Monate des Fahrzeugbesitzes.
Die Vereinbarung sieht einen Tarif von 0,35 Euro/kWh vor. Dieser Tarif gilt sowohl bei der Nutzung der Ladekarte von Plugsurfing als auch bei der Nutzung der Plugsurfing App.
Denselben Tarif hat auch die mit Volvo über den chinesischen Mutterkonzern Geely eng verwandte Elektromarke Polestar mit Plugsurfing für die Nutzer ihrer Mittelklasse-Fließhecklimousine Polestar 2 vereinbart. Der Vertrag mit Plugsurfing ist bereits im Kaufvertrag des Fahrzeugs eingeschlossen. Auch bei Polestar kann sowohl mit der Karte als auch mit der App von Plugsurfing bezahlt werden. Im Unterschied zu Volvo gilt die Vereinbarung für alle bisherigen Besitzer eines Polestar 2 und für Neukäufer nur, wenn sie das Auto bis 31. Dezember 2021 bestellen.
Wichtig ist hier der Hinweis, dass man den ermäßigten Preis nicht verrechnet bekommt, wenn man den QR-Code einer Ladestation scannt. Man muss ihn vielmehr in der Plugsurfing-App aktualisieren.
Volvo kooperiert mit DiDi für Robotaxis
News vom 19.04.2021 von Redaktion (allg.)
Die Partnerschaft soll der Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit sein, um Robotaxis marktreif zu machen. Erste Tests mit umgerüsteten SUV XC90 in Shanghai verliefen dem Vernehmen nach erfolgreich.
Die schwedische Tochter des chinesischen Geely-Konzerns Volvo Cars hat eine weitere Forcierung des automatisierten Fahrens angekündigt. Im Rahmen einer strategischen Kooperation will man an DiDi Autonomous Driving, der für autonomes Fahren zuständigen Unternehmenssparte der chinesischen Mobilitäts-Technologieplattform DiDi Chuxing, autonom fahrende Autos auf Basis des Vollformat-SUV Volvo XC90 liefern. Die Fahrzeuge sollen künftig in einer selbstfahrenden Testflotte zum Einsatz kommen und sind speziell umgebaute Modelle, die mit notwendigen Assistenz- und Unterstützungssystemen zum automatisierten Lenken und Bremsen ausgerüstet sind. Zusammen mit dem chinesischen Partner werde zusätzliche Soft- und Hardware integriert, um das Fahrzeug vollständig auf das autonome Fahren vorzubereiten, heißt es weiter. Als eines der ersten Fahrzeuge überhaupt verfüge das Oberklasse-SUV etwa über die neue Hardware-Plattform des Unternehmens namens DiDi Gemini.
Perspektive: Startschuss für langfristige Partnerschaft
Die Kooperation stärke die Position von Volvo Cars als bevorzugtem Partner und Anbieter von Fahrzeugen für selbstfahrende Flotten, befindet man in Göteborg. Verantwortlich zeichnen insbesondere die außergewöhnliche Expertise und Erfahrung des Unternehmens bei der automobilen Sicherheit. Die Kombination der Assistenz- und Sicherheitssysteme mit dem Selbstfahrsystem von DiDi Autonomous Driving prädestinierten das Fahrzeug als Robotaxi, letzten Endes ohne Fahrer, der notfalls eingreift, skizzieren die Schweden weiter. Man strebe von der jetzigen Vereinbarung zudem eine langfristige Partnerschaft an. DiDi wolle seine autonomen Testflotten in China und den USA sukzessive ausbauen und den kommerziellen Robotaxi-Betrieb erweitern. Als Technologieplattform für „Shared Mobility“ nutzt das Unternehmen seine Expertise im Netzwerkbetrieb und seinen großen Bestand an realen Fahrdaten, um in Zusammenarbeit mit Automobilherstellern kommerzielle autonome Transportdienste zu entwickeln.
Erste erfolgreiche Tests
Volvo Cars habe den Chinesen im Jahr 2020 bereits mehrere Volvo XC60 für ein Pilotprogramm in Schanghai zur Verfügung gestellt. In bestimmten Regionen der chinesischen Metropole konnten Nutzer der DiDi-App eine Fahrt mit den autonom fahrenden Robotaxis buchen. Die Fahrzeuge wurden dabei aber von einem Sicherheitsfahrer und einem Ingenieur begleitet, schildert der Anbieter.
„Die strategische Zusammenarbeit mit DiDi Autonomous Driving ist eine weitere Bestätigung unserer Ambition, der Partner der Wahl für Ride-Hailing-Unternehmen weltweit zu werden. Die Kombination des expandierenden Robotaxi-Programms von DiDi mit unseren sicheren Autos ist perfekt, um das Vertrauen der Nutzer in autonomes Ride-Hailing zu stärken“, unterstrich Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars.
Durch den Ausbau von Partnerschaften mit Automobilunternehmen wolle man geteilte, elektrische und autonome Fahrzeugnetzwerke für zukünftige urbane Transportsysteme etablieren, um die höchsten Sicherheits- und Nachhaltigkeitsstandards zu erreichen, skizziert Bob Zhang, CEO von DiDi Autonomous Driving und CTO von Didi Chuxing. Er verweist darauf, dass die neue selbstfahrende Hardware-Plattform bereits entscheidende Verbesserungen aus dem Testbetrieb in Schanghai beeinhalte. Ride-Hailing-Unternehmen auf der ganzen Welt erweiterten derzeit ihre Flotten um vollautonome und sichere Autos.
Volvo-Taxi XC60 wird fürs Modelljahr 2022 aufgefrischt
News vom 22.03.2021 von Dietmar Fund
Äußerlich tut sich wenig und bei den Motoren nichts, aber dafür Einiges beim Infotainment-System des auch als Taxi erhältlichen Kompakt-SUV.
Ab dem Produktionsbeginn des Modelljahres 2022 im Mai 2021 bekommt der kompakte SUV Volvo XC60 ein neues Infotainment. Es basiert nun auf einer zusammen mit Google entwickelten Android-Benutzeroberfläche, die sich wegen ihrer Nähe zu Smartphones intuitiver bedienen lassen soll.
Optional lassen sich viele Befehle über die Sprachsteuerung Google Assistant eingeben, was gegenüber der bisher recht schematisch aufgebauten Sprachsteuerung ebenfalls eine Verbesserung darstellen könnte. Wie bisher lassen sich damit außer dem Navi und dem Telefon auch die Klimatisierung und die Audioanlage steuern. Neu ist auch eine „digitale Instrumentenanzeige der zweiten Generation“. Sie soll sich besser ablesen lassen.
Zu einer Vielzahl bereits vorhandener Fahrerassistenzsysteme kommt nun die Einparkhilfe hinten mit Bremseingriff hinzu. Sie greift beim Zurückstoßen in die Bremse ein, sobald sich ein anderes Fahrzeug oder ein Fußgänger nähert.
Weiterhin gibt es beim XC60 zwei unveränderte Dieselmotorisierungen mit 2-l-Vierzylindern und Mildhybrid-System. Sie leisten 145 kW/197 PS mit Front- oder Allradantrieb oder 173 kW/235 PS nur in Verbindung mit Allradantrieb. Alle haben eine Achtgang-Wandlerautomatik.
Volvo bietet den XC60 auch mit einem Taxi-Paket ab Werk an, das ADLER Taxameter & Funktechnik in München einbaut. In der Bildergalerie kann man das bisherige, 2020 von taxi heute getestete Modell im Taxi-Trimm mit dem neuen Modelljahrgang vergleichen.
Volvos Kleinster ist als Taxi recht klein geraten
News vom 15.02.2021 von Dietmar Fund
Als Plug-in-Hybrid kombiniert der Volvo XC40 Recharge feine Technik mit einem komfortablen Arbeitsplatz, aber das in einer für ein Taxi recht engen Karosserie.
Bei frostigen Temperaturen abgeholt, zwei Wochen lang durch winterliche Landschaften gefahren und auf einem mit Schnee bedeckten Innenhof wieder abgestellt: So hatte es der Volvo XC40 Recharge als Plug-in-Hybrid nicht leicht, um unter Taxi-Gesichtspunkten im Test von taxi heute zu glänzen.
Seinen Fahrer erfreute er mit seinem straff gepolsterten, absolut langstreckentauglichen Gestühl, das sich morgens schnell erwärmen ließ. Die Klimaautomatik begriff nach wenigen Metern, dass die stärkste Gebläsestufe die Windschutzscheibe freiblasen sollte und die an den Wischerarmen angebrachten Spritzdüsen sorgten bei Schmuddelwetter rasch für klare Sicht. Nachts überzeugten die serienmäßigen LED-Scheinwerfer, ihre Fernlichtautomatik und die durchgängig beleuchteten Bedienelemente.
Der bestens gedämmte Dreizylinder mit 1,5 Litern Hubraum ließ selbst nach dem Kaltstart kaum etwas von sich hören und das für diese Bauart typische Schütteln und Grollen blieb völlig aus. Selbst wenn die Fahrbatterie des Plug-in-Hybriden unterwegs nur durch Rekuperation wieder auf ein Minimum gefüllt war, rollte der XC40 Recharge meist sanft elektrisch los, bevor der Verbrenner sanft ansprang und das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe die Gänge fast unmerklich wechselte.
Weil man den Akku unterwegs nicht schnellladen kann und zwei angesteuerte Hotels keine Wallbox hatten, wurde er in zwei Wochen und bei einer Fahrstrecke von insgesamt knapp 2.000 Kilometern nur zweimal geladen. Das dauerte rund drei Stunden und sorgte laut Display für etwa 40 Kilometer elektrischer Fahrt. Die erreicht man aber nur, wenn man auf Landstraßen zurückhaltend beschleunigt, dann vorausschauend gleitet und sich mit maximal 90 km/h begnügt. So kam vornehmlich auf sehr komfortabel und mit maximal 130 km/h zurückgelegten Autobahnstrecken ein Durchschnittsverbrauch von 7,5 Litern Super E10 zustande. Da die Tankanzeige früh Alarm schlägt, zwingt der 48-Liter-Tank recht früh zu Tankstopps.
Da Volvo bei seinem kleinsten Taxi-Modell keinen Dieselmotor mehr anbietet, ist der Plug-in-Hybrid für Vielfahrer die einzige Alternative zum reinen Benziner. Die sollten wissen, dass der XC40 bedeutend enger geschnitten ist als der XC60, der geräumiger ist, als er wirkt. Im Fond des XC40 stoßen zwei Erwachsene schon früh an die Vordersitzlehnen, was große Fahrer nur auf der Beifahrerseite mit ihrem tiefen Fußraum durch entsprechende Sitzeinstellung überspielen können. Den Mittelsitz können Erwachsene wegen des hohen Mitteltunnels und der harten Lehne vergessen. Beim Umlegen der asymmetrisch geteilten Rücksitzbank entsteht eine beinahe ebene Ladefläche auch nur dann, wenn der Vordersitz etwas nach vorn geschoben wurde, weil die hinteren Kopfstützen sich nicht versenken lassen. Zu guter Letzt tut man sich mit mehreren großen Koffern schwer.
Einen ausführlichen Testbericht bringt taxi heute in der Ausgabe 3-4/2021. Interessierte Taxi- und Mietwagenunternehmer können ausführliche Testnotizen schon vorab als pdf-Datei im Downloadbereich dieser Meldung herunterladen.
Volvo rundet sein Taxi-Angebot nach unten ab
News vom 08.11.2020 von Dietmar Fund
Mit dem kompakten SUV namens XC40 kommt jetzt ein Modell, das sich für Einsätze eignet, bei denen kein riesiger Kofferraum gebraucht wird.
Die Volvo Car Germany GmbH erweitert ihr Taxi-Angebot um ihren kompaktesten SUV, den XC40. Der Fünfsitzer wird mit 25 Prozent Nachlass angeboten. Außerdem ist für ihn das Taxi-Paket kostenlos, das wie bei der Marke üblich sogar das Taxameter enthält. Bei den Plug-in-Hybrid-Modellen XC40 T4/T5 Recharge ist das Taxi-Paket ebenfalls kostenlos, aber bei ihnen beträgt der Nachlass 20 Prozent. Das geht aus Informationen über die Taxi-Konditionen von Volvo hervor, die taxi heute für eine Marktübersicht über die Taxi-Konditionen aller aktiven Pkw- und Transporter-Hersteller abgefragt hat. Sie erscheint in der Ausgabe 12/2020.
Den XC40 bieten die Schweden nicht mit einem Dieselmotor an. Der Benziner ist mit Front- und Allradantrieb in vier Varianten mit 8-Gang-Wandlerautomatik im Angebot. Der XC40 Recharge Plug-in-Hybrid hat ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Er steht auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Bislang hat Volvo die Limousine S90, den Kombi V90, dessen Allrad-Variante Cross Country sowie den kompakten SUV XC60 mit einem kostenlosen Taxi-Paket und ansehnlichen Nachlässen angeboten. Gefördert wird auch der stattliche SUV XC90, bei dem das Taxi-Paket allerdings kostenpflichtig ist. Bei allen kann man einen Dieselmotor mit einer 8-Gang-Wandlerautomatik kombinieren.
Interessierte Taxi- und Mietwagenunternehmer können aktuelle Preislisten der neuen Taxi-Basis XC40 und ihre Plug-in-Hybrid-Variante im Downloadbereich dieser Meldung als pdf-Datei herunterladen.
Volvos Taxi-Neuling ist eine attraktive Alternative
News vom 08.06.2020 von Dietmar Fund
Der kompakte SUV Volvo XC60 ist eine komfortable und recht geräumige Alternative zu einem Kombi.
Angenehm hohe Einstiege, eine angenehm hohe Sitzposition und ordentlich viel Platz für vier Fahrgäste sowie ein gut geschnittener Kofferraum kennzeichnen den kompakten SUV Volvo XC60. Taxi-Ansprechpartner Dietmar Ruhe hat ihn taxi heute mit dem 2-l-Dieselmotor, Achtgang-Automatik, automatisch zuschaltendem Allradantrieb und Lederausstattung in der Variante B4 AWD zur Verfügung gestellt. Sein Umrüstpartner ADLER Taxameter und Funktechnik hatte ein HALE-Spiegeltaxameter eingebaut und ein Dachzeichen von Kienzle mitgeliefert.
Der mit 145 kW/197 PS sehr kräftige 2-l-Diesel ist laufruhig und gut gedämmt. Er arbeitet harmonisch mit der weich schaltenden Achtgang-Wandlerautomatik zusammen und kam im Schnitt mit 6,6 Litern Dieselkraftstoff auf 100 Kilometern aus. Das Fahrwerk haben die Schweden angenehm straff und trotzdem komfortabel abgestimmt.
Der Fahrgastraum bietet vier großen Fahrgästen viel Platz, solange der Vordersitz nicht gleichzeitig ganz hinten und ganz unten steht. Der Mittelsitz ist wegen des Mitteltunnels wie immer ein Kompromiss, obwohl die Bank recht breit ist. Zwei integrierte Kindersitze, zwischen denen nicht nur ein gertenschlanker Erwachsener sitzen kann, bietet der SUV auch. Seine asymmetrisch geteilte Rücksitzbank kann man umklappen und damit eine ebene Ladefläche schaffen.
Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können detaillierte Testnotizen und die aktuelle Preisliste vom 26. März 2020 im Downloadbereich dieser Meldung als pdf-Datei herunterladen und eine Bildergalerie betrachten. Der ausführliche Testbericht erscheint demnächst in taxi heute.
Volvo bringt auch den XC60 als Taxi
News vom 06.12.2019 von Dietmar Fund
Der kompakte SUV wird wie die anderen Modelle bei der ADLER Taxameter & Funktechnik GmbH zum Taxi umgerüstet.
Volvo hat sein Taxi- und Mietwagen-Angebot Anfang Dezember 2019 um den kompakten SUV namens XC60 erweitert. Auch er wird von ADLER Taxameter & Funktechnik GmbH in München mit einem Taxi- oder Mietwagenpaket ausgerüstet. Es umfasst beim Taxi einen Spiegeltaxameter von HALE oder Semitron, die Taxi-Alarmanlage mit stillem Alarm, das Taxi-Dachzeichen, die Tarifprogrammierung, die Konformitätsprüfung und die Ersteichung sowie die Untersuchung nach Paragraf 42 BOKraft. Beim Mietwagen fällt das Dachzeichen weg und er bekommt einen Spiegel-Wegstreckenzähler, bei dem der Kunde ebenfalls zwischen den Marken HALE und Semitron wählen kann.
Optional können Taxis und Mietwagen auch foliert werden. Zu den lieferbaren Optionen zählen auch diverse Antennen und Funkgeräte, eine Funk-Freisprecheinrichtung sowie Sitzbezüge aus Kunstleder. An den Start bringt Volvo den XC60 mit einem Nachlass von 25 Prozent und dem kostenlosen Taxipaket.
Das Basisfahrzeug ist auch mit Frontantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe und dem Dieselmotor D3 mit 110 kW/150 PS zu haben. Beim Dieselmotor D4 mit 140 kW/190 PS kann man sowohl den Front- als auch den Allradantrieb optional mit einer Achtgang-Automatik kombinieren.
Mit dem Volvo XC60 bringen die Schweden neben dem „Dickschiff“ XC90 schon ihren zweiten SUV und den ersten Wettbewerber für die Kompakt-SUV Qashqai und X-Trail von Nissan. Dessen SUV und der Mitsubishi Outlander waren bis zum Markteintritt von Volvo die einzigen Kompakt-SUV, die auch mit einem Taxi-Paket (in diesem Fall von INTAX) erhältlich sind. Die deutschen Wettbewerber wollen in diesem Segment bislang kein Taxi anbieten und keines nachrüstbar machen, obwohl speziell nach dem VW Tiguan Allspace und dem Mercedes-Benz GLB eine gewisse Nachfrage besteht.
Volvo: Taxi-Freund übernimmt den Vertrieb
News vom 26.10.2019 von Dietmar Fund
Volvo Car Germany baut seine Geschäftsführung um und befördert Axel Zurhausen vom Leiter des Vertriebs an Großkunden und Behörden zum deutschen Vertriebschef.
Ab dem 1. Januar 2020 ordnet Volvo Car Germany seine Geschäftsführung neu. Geschäftsführer bleibt der 56 Jahre alte Thomas Bauch, aber er übernimmt zusätzlich den neuen Bereich „Sales and Future Business Models“.
Der bisherige Vertriebschef Ralph Kranz (47) leitet den neuen Geschäftsbereich „Customer Retention and Used Cars“, in dem der Kundenservice und das Gebrauchtwagengeschäft zusammengefasst sind. Neu ins Führungsgremium kommen Torben Meyer (41) und Axel Zurhausen (50). Meyer leitet den Kundenservice und berichtet an Ralph Kranz, während Zurhausen die Verantwortung für den klassischen Vertrieb übernimmt und dem Geschäftsführer Thomas Bauch berichtet.
Axel Zurhausen war seit 2017 für den Vertrieb an Großkunden und Behörden zuständig. In dieser Funktion unterstützte er auch Volvos Taxi-Ansprechpartner Dietmar Ruhe beim Wiederaufbau des deutschen Taxi-Geschäfts. Unter anderem war Zurhausen auch am Stand seiner Marke bei der Europäischen Taximesse 2017 vertreten.
Der Volvo V90 Diesel ist ein komfortables Taxi
News vom 17.06.2019 von Dietmar Fund
Mit seinem Raumangebot, seinem Antriebsstrang und seinem Fahrkomfort muss sich der große Schwede als Taxi nicht vor einem T-Modell verstecken.
Prima gedämmt, laufruhig und mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,2 Litern auch noch sparsam zeigte sich der „kleinste“ Kombi, den Volvo als Taxi anbietet. Der Volvo V90 Diesel D3 entlockt seinem 2-l-Dieselmotor zwar gerade mal 110 kW/150 PS, aber mit denen ist das Taxi schon souverän motorisiert. Die 320 Newtonmeter Drehmoment, die zwischen 1.750 und 3.000/min anliegen, bewegen den leer schon 1.764 Kilogramm wiegenden Schweden in Verbindung mit der weich hoch und runter schaltenden Achtgang-Wandlerautomatik sehr gediegen.
Den hohen Fahrkomfort unterstreichen die niedrigen Windgeräusche und die gute Federungsabstimmung trotz der aufgezogenen, optionalen 19-Zoll-Räder. Wie in der oberen Mittelklasse üblich, zwängen rücksichtslose Vorderleute die Fahrgäste im Fond ein, aber mit ein wenig Rücksichtnahme sitzen große Personen hintereinander genauso komfortabel wie in einem T-Modell der E-Klasse. Mit dem Sternen-Kombi ist auch der Mittelplatz mit integriertem Dreipunktgurt vergleichbar. Unkommod ist er im Volvo in erster Linie, weil die eingearbeitete Mittelarmlehne unangenehm hart ins Kreuz drückt und weil breitere Gestalten rechts und links die Gurtschlösser spüren. Die versenkbare Kopfstütze des Mittelsitzes lässt sich für lange Gestalten weit genug herausziehen und seine Beine kann man rechts und links des Kardantunnels unter die Vordersitze strecken.
Nicht ganz up to date ist der V90 bei der Variabilität: Erstens kann man seine Rücksitzbank nur von der hinteren Türe aus entriegeln und herunterklappen und zweitens entsteht dabei eine nach vorn leicht ansteigende Ladefläche. Wenigstens hat sie keine Stufe. Eine feine Sache ist die beim Öffnen der elektrisch angetriebenen Heckklappe nach oben wegfahrende Laderaumabdeckung, die sich beim Schließen wieder flachlegt.
Interessierte Taxi- und Mietwagenunternehmer können detaillierte Testnotizen und eine Preisliste aus dem Downloadbereich bei dieser Meldung als pdf-Datei herunterladen. Der ausführliche Testbericht erscheint demnächst in taxi heute.
Volvo und Uber präsentieren autonom fahrenden XC90
News vom 12.06.2019 von Dietmar Fund
Die schwedische Mutter der hoffnungsvoll gestarteten deutschen Taxi-Mannen präsentiert einen serienreifen SUV für den Einsatz beim Taxi-Schreck Uber.
Nach einer gemeinsamen Entwicklung haben der schwedisch-chinesische Autohersteller Volvo und der US-Fahrdienstvermittler Uber am 12. Juni 2019 einen Volvo XC90 als erstes serienreifes autonom fahrendes Fahrzeug vorgestellt. Es soll außer vielerlei Sensoren, von denen einige auffällig auf dem Dach sitzen, mehrfach redundante Sicherheitssysteme haben.
Uber setze solche Fahrzeuge derzeit noch besetzt mit einem „Mission Specialist“ ein, schreiben die Schweden. Volvo wolle ein ähnliches Basisfahrzeugkonzept in den „2020er-Jahren“ als autonom fahrendes Fahrzeug anbieten. Gedacht ist es allerdings für das autonome Fahren in genau abgegrenzten Bereichen wie auf Ringstraßen oder Autobahnen.
Volvo hat 2016 mit Uber eine Liefervereinbarung über „zehntausende“ autonom fahrende Basisfahrzeuge in den kommenden Jahren geschlossen. Volvo-Chef Hakan Samuelsson hat bei der Präsentation erklärt, die Zusammenarbeit mit Uber unterstreiche das Bestreben, „der bevorzugte Lieferant für die weltweit führenden Fahrdienstvermittler zu sein“.
Das beste Taxi des Jahres 2019 kommt von Volvo
News vom 26.05.2019 von Dietmar Fund
Das „Schwedentaxi“ Volvo V90 Diesel gefiel 40 Taxiunternehmern und -unternehmerinnen am besten, die am 24./25. Mai 2019 in München 14 aktuelle Taximodelle von 10 Marken auf ihre Taxi-Eignung prüften.
Der Volvo V 90 Diesel erhielt nach Abschluss von Europas größtem Taxi-Test am 25. Mai 2019 die beste Gesamtnote von 14 Taximodellen, mit denen sich 10 Marken dem Vergleich gestellt hatten. Er darf sich jetzt mit dem Prädikat „Das beste Taxi 2019“ schmücken.
In der Fahrzeugkategorie „Limousine / Kombi schnitt der Ford Mondeo Hybrid Turnier in punkto Wirtschaftlichkeit am besten ab. Bei der Funktionalität lagen der Toyota Camry Hybrid und der Volvo V90 Diesel mit exakt derselben Note gleichauf, sodass es erstmals zwei Sieger gab. In punkto Komfort lag mit dem Lexus ES 300h ebenfalls ein Hybrid-Modell vorn. Wo der Volvo V90 Diesel besonders stark punkten konnte, zeigte sich bei seinem Sieg in der Kategorie Emotion.
In der Fahrzeugkategorie SUV / Van lag bei Wirtschaftlichkeit der Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid vorn. Bei der Funktionalität erhielt der Peugeot Rifter BlueHDi 130 EAT8 die beste Note, der viele Testerinnen und Tester positiv überraschte. Der Kia Niro Plug-in Hybrid überzeugte in punkto Komfort, weil er so leise fährt, während sein Kofferraum im Allgemeinen als ziemlich knapp beschrieben wurde. In Sachen Emotion sprach wieder der Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid die meisten Testerinnen und Tester an.
Um die Großraumtaxis auf Transporter-Basis besser einordnen zu können, wurde bei ihnen die bei dieser Größenordnung doch andere Funktionalität gesondert bewertet. Hier machte der Fiat Talento Kombi L2 das Rennen vor dem Ford Tourneo Custom L2 Bus.
Am Schluss versammelten sich die Gewinner mit Verlagschef Christoph Huss (auf dem Foto ganz links) und Geschäftsführer Bert Brandenburg (ganz rechts) zum Gruppenfoto. Als Sieger zu sehen sind (v.l.) Hergen Osterman, Distriktleiter Fleet von Volvo, Volvos Taxi-Mann Dietmar Ruhe, Andreas Dorn (Verkäufer des Volvo-Händlers Avalon) Fiats Taxi-Mann Norbert Wiederschein, Jürgen Schulz von Peugeot, Harro Wolheim, Taxi-Mann von Mitsubishi, Volker Frank, Taxi-Spezialist von Toyota, Sina Hampel und Massih Mayboor vom Ford-Autohaus Bayer, Christian Zindel von Mitsubishi (leicht verdeckt) und Thomas Helmers von INTAX, der den Preis für Kia entgegennahm.
Geschäftsführer Bert Brandenburg, der den Event Taxi des Jahres 2010 konzipiert und seit 2011 nun fünfmal durchgeführt hat, richtete bei der Prämierungsfeier auch schöne Grüße nach Stuttgart, Wolfsburg und Rüsselsheim. Die dort ansässigen Hersteller hatten nicht teilgenommen. Viele Taxiunternehmer und –unternehmerinnen konnten das nicht verstehen und äußerten die Vermutung, dass Mercedes-Benz, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge wohl den Wettbewerb gescheut hätten.
Volvo bringt Mildhybrid auch im Taxi-Modell XC90
News vom 27.02.2019 von Dietmar Fund
Beginnend mit dem SUV namens XC90, der auch als Taxi bestellt ist, möchten die Schweden Mildhybride einführen, die Bremsenergie nutzen können.
In den kommenden Monaten sollen in die Modellpalette von Volvo Mildhybride Einzug halten. Sie können über ein Brake-by-wire-Bremssystem Bremsenergie zurückgewinnen und beim Beschleunigen wieder einspeisen. Dadurch sollen sie besonders sparsam unterwegs sein. Den Anfang sollen der große SUV namens XC 90, der auch als Taxi bestellbar ist, und der kompakte SUV namens XC60 machen.
Unter realen Fahrbedingungen versprechen die Schweden eine Verbrauchseinsparung von bis zu 15 Prozent. An der Heckklappe sind die Mildhybride durch ein „B“ gekennzeichnet.
Volvo gehört zum chinesischen Geely-Konzern, der auch einen Anteil am Daimler-Konzern erworben hat. Taxis auf der Basis der „90er-Familie“ lässt Volvo Deutschland bei ADLER Taxameter & Funktechnik in München umrüsten.
Weitere Kandidaten für Taxi des Jahres 2019
News vom 12.01.2019 von Dietmar Fund
Nach Toyota, Lexus und Mitsubishi haben sich Kia und Volvo mit drei Taxis fest für den großen Taxi-Leser-Vergleichstest im Mai angemeldet.
Zum Jahresbeginn haben offenbar auch die Taxi-Ansprechpartner von Kia und Volvo gute Vorsätze in die Tat umgesetzt. So meldete Olaf Lucke, der bei Kia das Taxi-Geschäft unter seinen Fittichen hat, einen Kia Ceed Sportswagon als Test-Teilnehmer an. Er gehört zu den kompakten Kombis.
Dietmar Ruhe, der sich bei Volvo um Taxis kümmert, hat ebenfalls einen Kombi zugesagt und dazu noch eine Limousine. Er hat aus der oberen Mittelklasse den Kombi V90 und die Stufenhecklimousine S90 angemeldet. Nur die Teilnahme des elektrisch angetriebenen London-Taxis mit Hybridantrieb, dessen Hersteller LEVC wie Volvo zum chinesischen Geely-Konzern gehört, konnte Ruhe noch nicht bestätigen. Nach bisherigen Informationen soll dieses Modell in Deutschland über Volvo-Händler vertrieben werden.
Noch vor Weihnachten hatte Volker Frank von Toyota die Teilnahme mit drei neuen Taxis von Toyota und einem neuen Modell von Lexus zugesagt. Harro Wolheim von Mitsubishi hatte sich ebenfalls mit seinem neuen großen SUV Outlander PHEV angemeldet. Wie die Toyota und der Lexus hat er einen Hybridantrieb.
Das Feld der maximal 50 Taxiunternehmer, die am Test teilnehmen können, ist bereits belegt. Dafür führt das Organisationsteam des HUSS-VERLAGES bereits eine Warteliste. Da es immer wieder vorkommen kann, dass ein Teilnehmer absagen muss, sollten sich Interessierte ruhig noch auf die Warteliste setzen lassen.
Volvo verlängert seine Taxi-Sonderaktion
News vom 07.11.2018 von Dietmar Fund
Die Taxi-Konditionen bleiben auch zwei Kombis und dem großen SUV bis zum Jahresende erhalten.
Volvo hat seine ursprünglich bis zum 31. Oktober 2018 befristeten Taxi-Konditionen für den Kombi V90 Cross Country, den Kombi V90 und den SUV namens XC90 bis zum 31. Dezember 2018 verlängert. Das berichtete Dietmar Ruhe, Taxi-Ansprechpartner der Marke, auf Anfrage von taxi heute.
Demnach gewährt Volvo für den Volvo V90 Cross Country einen Nachlass von 30 Prozent. Beim V90 und dem XC90 beträgt der Nachlass 25 Prozent. Zusätzlich ist bei den beiden Kombis das Taxi-Paket in diesem Zeitraum im Preis enthalten.
Für alle Modelle der 90er-Serie bietet Volvo die Folierung vergünstigt an. Bei der Limousine S90 kostet sie 500 Euro, beim Kombi V90 und beim SUV XC90 1.000 Euro netto. Für alle drei Baureihen gibt es eine Taxi-Anschlussgarantie, die bis zu 400.000 Kilometer Laufleistung abdeckt, aber kostenpflichtig ist.
Weil die Schweden zunächst stark auf ihr „Schweden-Taxi“ in Form der Limousine S90 setzen, gewähren sie für sie 30 Prozent Nachlass und liefern zusätzlich eines von zwei Taxi-Paketen samt Spiegeltaxameter oder Spiegel-Wegstreckenzähler kostenlos. Die Konditionen für die Limousine sind nicht befristet.
Volvo-Händler vertreiben London-Taxi
News vom 26.10.2018 von Dietmar Fund
Das rollstuhlgerechte Elektrotaxi mit Range-Extender soll über 15 Volvo-Händler vertrieben werden.
Der wie die schwedische Marke Volvo zum chinesischen Geely-Konzern gehörende englische Hersteller LEVC möchte ab Anfang 2019 sein Elektrotaxi TX über 15 deutsche Volvo-Händler verkaufen. Das teilte der Hersteller am 26. Oktober 2018 mit.
Die Standorte der Händler seien über ganz Deutschland verteilt, schreibt LEVC. Volvo Cars Germany solle ihren Verkauf und den Service für sie übernehmen. Genauere Details zu dieser Vereinbarung sollen erst Anfang 2019 bekanntgegeben werden.
Auf der Europäischen Taximesse stellt LEVC sein Elektrotaxi mit einem Dreizylinder-Benziner als Reichweitenverlängerer an einem gemeinsamen Stand mit Volvo aus. Dort kann man sich auch für Probefahrten mit dem bislang weltweit einzigen Taxi anmelden, das speziell als solches konzipiert worden ist und nicht nur aus einem „zivilen“ Fahrzeugmodell umgebaut wurde.
Das Kürzel LEVC steht für London EV Company. Das Unternehmen gehört seit 2013 zu Geely. Zusätzlich zur Neuentwicklung des Modells TX hat LEVC kürzlich auch ein neues Werk in Betrieb genommen, in dem es gebaut wird.
Das Vorgänger-Unternehmen London Taxi Company war schon einmal auf dem deutschen Taxi-Markt vertreten. Damals trat unter anderem der umtriebige Gebrauchtwagen-Spezialist Michael Much aus Bad Tölz als Importeur auf, der aber wegen der schleppenden Ersatzteilversorgung keine guten Erinnerungen an diese Zeit hat.
Volvo bietet derzeit günstige Taxi-Konditionen
News vom 16.07.2018 von Dietmar Fund
Außer der Limousine S90 ist auch der Kombi V90 Cross Country mit 30 Prozent Taxi-Nachlass bestellbar, die sich auf alle Modellvarianten und Ausstattungsoptionen erstrecken.
Volvo bietet die mit der E-Klasse vergleichbare Limousine S90 als „Einstiegs-Angebot“ mit einem Taxi-Nachlass von 30 Prozent an. Er gilt für alle Motor- und Ausstattungsvarianten und alle Zusatzausstattungen. Hinzu kommt eines von zwei kostenlosen Taxi- oder Mietwagen-Paketen, die auch das Taxameter beziehungsweise den Wegstreckenzähler beinhalten. Das berichteten Axel Zurhausen, Leiter Vertrieb Großkunden und Behörden, und Dietmar Ruhe, der für die Umrüstung von Sonderfahrzeugen verantwortlich ist, in einem Interview, das in taxi heute 8-9/2018 erscheint.
Dieselben Konditionen gelten, allerdings nur befristet bis Ende Oktober, für den Kombi V90 Cross Country. Sonst gilt für den normalen V90 und den großen SUV XC90 ein Taxinachlass von 25 Prozent und das Taxi-Paket im Wert von bis zu 2.999 Euro kostet extra. Für Taxiunternehmer in Ländern ohne Farbfreigabe bietet die schwedische Marke die Folierung subventioniert für 500 Euro beim S90 und V90 und für 1.000 Euro beim XC90 an.
Alle Modelle sind übrigens schon unabhängig von der Motorisierung gemäß der Abgasnorm Euro 6d-TEMP zertifiziert. Welche weiteren Taxi-Pläne die Marke hegt und wie weit sie dabei schon gekommen ist, lesen Sie in taxi heute 8-9/2018.
Der Volvo S90 ist ein schönes Taxi für sportliche Chefs
News vom 10.01.2018 von Dietmar Fund
Mit ihrem Raumangebot, ihrem Fahrkomfort und ihrer geschmeidigen Automatik ist die gut ausgestattete und sparsame Limousine Volvo S90 eine Alternative zur E-Klasse – in erster Linie für selbstfahrende Unternehmer, die sich etwas Besonderes leisten wollen.
Gut gepolsterte Vordersitze, ein gutes Platzangebot für zwei große Fahrgäste im Fond, ein leiser Dieselmotor mit geschmeidiger Automatik und eine ausgewogene Federungsabstimmung auch bei optionalen 18-Zoll-Rädern kennzeichnen die Limousine Volvo S90. Sie stand taxi heute als gut ausgestattetes Taxi mit der Diesel-Top-Motorisierung zur Verfügung, die immer Allradantrieb, eine luftgefederte Hinterachse und eine Achtgang-Wandlerautomatik hat.
Die „Geartronik“ schaltet weich, unauffällig und überzeugend. Außerdem macht sie den 2-l-Vierzylinder-Diesel mit Euro-6b-Einstufung auch sparsam: Ob in der Grundeinstellung Comfort oder in der Eco-Einstellung des Fahrwerks führte sie zu einem Gesamtverbrauch von nur 6,1 Litern Diesel auf 100 Kilometer.
Der Arbeitsplatz im Volvo ist gut verarbeitet und mit griffsympathischen Oberflächen und Bedienelementen gestaltet. Während die Grundfunktionen mit zwei Lenkstockhebeln logisch bedienbar sind, verlangt alles, was über den großen Touchscreen gesteuert wird, nach einer ordentlichen Eingewöhnungsphase. Die Sprachsteuerung, die per Lenkradtaste aktiviert wird, arbeitet mit recht schematischen, vom Üblichen abweichenden Begriffen, die man erst einmal kennen muss. Ein zweiter Schwachpunkt der Limousine ist die kurze Kofferraum-Öffnung. Sie erschwert das Beladen mit langen Gepäckstücken, das durch den nach vorn ansteigenden Kofferraumboden sowieso nicht leicht ist. Die Einstiege sind - typisch für eine Limousine - weniger bequem als bei SUV mit höher angeordneten Sitzen. Sie erfordern sportliche Verrenkungen.
Die Aufpreisliste von Volvo ist der von Mercedes-Benz fast ebenbürtig, was die Länge und die Anzahl der bestellbaren Ausstattungspakete angeht. Sie gibt auf jeden Fall alles an Assistenzsystemen her, was derzeit am Markt erhältlich ist. Uneingeschränkt empfehlenswert sind die LED-Scheinwerfer und die recht gut arbeitende Verkehrszeichenerkennung, entbehrlich dagegen das assistierte Fahren auf der Autobahn, das nach einem Lenkradkontakt verlangt, und die lästigen Lenkeingriffe des Spurwechsel-Assistenten.
Interessierte Leserinnen und Leser können detaillierte Testnotizen im Downloadbereich unterhalb dieser Meldung abrufen. Eine Bildergalerie ist auf www.taxi-heute.de ebenfalls zu finden.
Volvo bietet wieder Taxis an
News vom 21.11.2017 von Dietmar Fund
Speed Signal und Adler rüsten drei Modelle zu Taxis um, nachdem sich die Marke lange Zeit nicht mehr um das Taxi-Geschäft gekümmert hat.
Volvo bietet jetzt die Mittelklasse-Limousine S90, ihre Kombiversion V90 und den SUV XC90 als Taxi an. Die Taxi-Ausstattung ist mit allen Motorisierungen und Ausstattungslinien kombinierbar. Umgerüstet werden die Fahrzeuge mit Bauteilen von Speedsignal aus Bad Aibling beim Münchner Umrüstbetrieb Adler Taxameter und Funktechnik. Laut Volvo kümmern sich diese Partnerbetriebe auch um die Konformitätsprüfung. Wie eine erste Innenraumaufnahme zeigt, gibt es auch ein Spiegeltaxameter.
Volvo bietet Taxikunden eine Taxi-Finanzierung mit 1,99 Prozent effektivem Jahreszins sowie eine kostenpflichtige Anschlussgarantie. Sie erstreckt sich über 24 Monate beziehungsweise eine Laufleistung von bis zu 400.000 Kilometern. Je nach Laufleistung und Vertragslaufzeit kostet sie zwischen 798 Euro (Preise ohne MwSt.) und 1.990 Euro.
Mit welchen Nachlassempfehlungen die Marke wieder in den Markt eintritt und wer bei ihr als Ansprechpartner für Taxi-Kunden fungiert, schreibt Volvo nicht. Wie eine Anfrage in der Presseabteilung ergab, wird das Taxi-Geschäft im Vertrieb angesiedelt, wo noch kein bestimmter Ansprechpartner benannt worden sei. Das Geschäft solle über die Händler abgewickelt werden, die invididuell über Nachlässe entscheiden.
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