BMW Taxi: Newsübersicht zu Umrüstungen, E-Antrieben und digitalen Ladelösungen für Taxiunternehmen

BMW ist seit Jahren Partner der Taxi-Branche – ob durch gezielte Betreuung wie bei Businesskunden, die Unterstützung durch spezialisierte Umrüster wie Haberl Electronic oder durch neue Impulse im Bereich Elektromobilität. Vom klassischen 2er-Taxi bis hin zu digitalen Ladelösungen zeigt sich BMW als aktiver Gestalter moderner Taxi-Mobilität.

Der auch als Taxi oder Mietwagen interessante kompakte Elektro-SUV iX3 von BMW könnte zu den ersten Modellen gehören, die man einfach über das Verfahren Plug & Charge laden kann. (Foto: BMW)
Der auch als Taxi oder Mietwagen interessante kompakte Elektro-SUV iX3 von BMW könnte zu den ersten Modellen gehören, die man einfach über das Verfahren Plug & Charge laden kann. (Foto: BMW)

Wasserstoff im Taxi: Nur eine Nischenlösung mit Potenzial für spezielle Einsätze

News vom 16.12.2025 von Thomas Kanzler

Das Grundprinzip ist technisch elegant: Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle mit Sauerstoff aus der Luft kombiniert, erzeugt Strom für den Elektromotor – und als einziges Abfallprodukt entsteht Wasserdampf. Weltweit gibt es bislang nur wenige Modelle wie den Toyota Mirai, Hyundai Nexo oder den in kleiner Stückzahl produzierten BMW iX5 Hydrogen. In Deutschland stehen aktuell etwa 250 Gebrauchtfahrzeuge mit Brennstoffzelle zum Verkauf.

Ein Wasserstoff-Taxi könnte eine Alternative zum E-Taxi sein…

Für Taxi- und Mietwagenunternehmen bietet Wasserstoff in bestimmten Einsatzprofilen Vorteile. Vor allem in Flotten, die viel unterwegs sind und keinen direkten Zugang zu Ladestationen haben, könnte der Mirai bereits heute interessant sein. Das schnelle Betanken in wenigen Minuten erleichtert lange Tagesfahrten. Gleichzeitig bleibt das Fahrzeug lokal emissionsfrei – ein Argument für den innerstädtischen Betrieb.

…wenn es nur genügend Tankstellen gäbe

Die entscheidende Einschränkung bleibt die Infrastruktur: Von früher bundesweit rund 110 Tankstellen sind derzeit nur etwa 70 öffentlich zugänglich. Zum Vergleich: Deutschland verfügt über rund 14.400 klassische Tankstellen. Der EU-Ausbauplan für alternative Kraftstoffe (AFIR) soll das Netz bis 2030 ausweiten, doch heute ist die Versorgung noch lückenhaft.

Zudem ist Wasserstoff teuer: Ein Kilogramm kostet zwischen 13 und 18 Euro. Der Verbrauch eines Mirai liegt bei etwa 1 kg pro 100 Kilometer, was die Betriebskosten deutlich über denen vergleichbarer Elektrofahrzeuge liegen lässt. Für Taxiunternehmen, die auf Wirtschaftlichkeit achten müssen, bleibt das ein entscheidender Faktor.

Auch Auto-Experte Brazel skeptisch

Experten wie Professor Stefan Bratzel von der Fachhochschule der Wirtschaft sehen in Brennstoffzellenfahrzeugen vor allem eine Nischenlösung.

„Ich gehe nicht davon aus, dass sich die Brennstoffzelle in absehbarer Zeit als Alternative zu BEVs durchsetzt. Effizienter, günstiger und verbreiteter sind derzeit batterieelektrische Fahrzeuge.“

Für Flotten mit klaren Einsatzprofilen, eingeschränktem Zugang zu Ladepunkten oder Bedarf an schneller Betankung kann Wasserstoff jedoch schon heute sinnvoll sein – und das gilt besonders für Taxi- und Mietwagenunternehmen, die im innerstädtischen und regionalen Verkehr unterwegs sind.

BMW und Toyota bleiben am Ball, entwickeln Technologie und Infrastruktur weiter, setzen jedoch bewusst auf gezielte Einsätze in Japan, China, Korea und den USA, bevor ein breiterer Markt bedient wird.

Für die Taxi-Branche zeigt sich: Wasserstoff kann in ausgewählten Flotten mitunter eine praktikable Ergänzung zu batterieelektrischen Fahrzeugen sein. Die Reichweiten der reinen Stromer nehmen zu, die Ladeleistung ebenfalls. Ob es sich da langfristig überhaupt lohnt, im Automobilsektor auf Wasserstoff zu setzen, ist zweifelhaft.

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Elektrotaxis: BMW will Ladekarten und Apps ersetzen

News vom 13.09.2022 von Dietmar Fund

Ab Mitte 2023 sollen sich neue Elektrofahrzeuge über das Plug&Charge-Verfahren identifizieren und den Ladevorgang starten.

An der öffentlich zugänglichen Ladesäule das Ladekabel einzustecken und nach wenigen Sekunden automatisch den Ladevorgang starten zu sehen, dieses Vergnügen ist bisher fast nur den Fahrerinnen und Fahrern von Elektrotaxis und Mietwagen der Marke Tesla vergönnt. BMW hat sich dieses verbraucherfreundliche „Plug & Charge-Verfahren“ abgeschaut und möchte es nun ab Mitte 2023 in ersten neuen Modellen anbieten. Es soll auch an den Schnellladesäulen des Ionity-Netzwerkes genutzt werden können, das die Bayern mit initiiert haben.

Über das neue Verfahren fließen nach dem Herstellen der Stromverbindung unter anderem auch die Vertragsdaten des Kunden. Das macht eine Freischaltung über eine Ladekarte oder eine Lade-App überflüssig. Da keine Online-Verbindung für eine App nötig ist, funktioniert das einfache Freischalten auch bei Ladesäulen in Tiefgaragen. Für Flottenbetreiber wie Taxi- und Mietwagenbetriebe ist Plug & Charge eine Erleichterung, weil sie nicht mehr sicherstellen müssen, dass jedes ihrer Elektrofahrzeuge mit einer Ladekarte unterwegs ist oder jeder Fahrer und jede Fahrerin den Umgang mit einer Lade-App beherrscht.

Wie BMW ergänzend mitteilt, ist seine Lösung nicht nur an einen einzigen, fest definierten Stromlieferanten gebunden. Vielmehr kann man mehrere individuelle Zugangsdaten für mehrere Fahrstromverträge im Fahrzeug speichern und über ein Menü im Fahrzeugdisplay einen auswählen. Voraussetzung dafür ist, dass die Anbieter an das europaweite eRoaming-Netzwerk von Hubject angeschlossen sind.

Bei welchen Modellen genau Plug & Charge eingeführt wird, hat BMW noch nicht mitgeteilt. Modelle der Marke können über Haberl Electronic in Arnstorf individuell als Taxi oder Mietwagen umgerüstet werden.

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    Haberl Electronic rüstet Audi und BMW zu Taxis um

    News vom 30.08.2022 von Dietmar Fund

    Das jüngste Gerücht, Audi und BMW wollten sich wieder bei Taxis und Mietwagen engagieren, stimmt so zwar nicht, aber die Fans dieser Marken werden immerhin bei Haberl Electronic in Arnstorf fündig.

    Nachdem Mercedes-Benz keine neuen Pkw mehr als Taxi oder Mietwagen anbieten möchte, andere Hersteller das Interesse an dieser Kundschaft verloren haben und wieder andere für ihre neuen Modelle kein Wegstreckensignal mehr zustande bringen, ließ das jüngste Branchengerücht aufhorchen. Es besagte, dass Audi und BMW offenbar erkannt hätten, dass die bald wegfallende E-Klasse eine Lücke für entsprechende Modelle der beiden anderen süddeutschen Marken ließe.

    Silvio Rummer, Mietwagen-Ansprechpartner von Audi, war von diesem Gerücht überrascht und sagte, die Modelle von Audi könnten über Haberl Electronic in Arnstorf schon seit einiger Zeit zum Taxi oder Mietwagen umgerüstet werden. Allerdings unterstütze seine Marke das bei Taxis im Gegensatz zu den Mietwagen nicht mit besonderen Aktionen im Vertrieb.

    Während die für den Vertrieb zuständige Pressesprecherin der BMW Group eine entsprechende Anfrage von taxi heute vom 25. August 2022 noch nicht beantwortet hat, wies Haberl Electronic auf die Branchenlösungen ihres durch Polizeifahrzeuge bekannt gewordenen Unternehmens hin. Es sieht Umrüstungen von Taxis und Mietwagen für alle aktuellen Modelle von Audi und BMW vor. Zu finden ist auf der Homepage des Unternehmens auch der VW ID.4, mit dessen Umrüstung die Niederbayern in letzter Zeit wieder ins Bewusstsein der mobilen Branche gerückt sind.

    Die Taxis liefert Haberl Electronic mit einem Taxi-Grundpaket ohne Folierung oder mit einer Komplettfolierung sowie mit Taxameter oder Spiegeltaxameter aus. Zur Wahl stehen Geräte von HALE, Kienzle und Semitron. Ein LED-Dachzeichen sowie die Konformitätsbewertung gehören zum Gesamtpaket.

    Bei den Mietwagen ist zu einem Foto des VW ID.4 von „allen derzeit angebotenen VAG- und BMW-Modellen“ die Rede. Damit sind alle Modelle von Volkswagen und auf Anfrage auch die der Konzernmarken Seat und Skoda gemeint. Für sie gibt es ein Mietwagen-Grundpaket, aktuell nur einen Semitron-Wegstreckenzähler und die Konformitätsbewertung.

    Ansprechpartnerin für Taxis und Mietwagen ist Kathrin Kretschmer.

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    Haberl Electronic macht Audi und BMW zum Taxi

    News vom 26.11.2019 von Dietmar Fund

    Nach der Zulassung eines Bauteils durch die PTB kann der Umrüstpartner von BMW für Polizeifahrzeuge nun auch alle Neuwagen und viele junge Gebrauchte beider Marken zum Taxi oder Mietwagen umrüsten.

    Das Arnstorfer Unternehmen Haberl Electronic GmbH & Co. KG hat die Zulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) für sein Messgerät WA 12-Mietwagen bekommen. Das erlaubt ihm nun, in einem ersten Schritt alle Neuwagen der Marken Audi und BMW sowie alle Gebrauchten dieser Marken, die nicht älter als fünf Jahre sind, zum Taxi oder Mietwagen umzurüsten.

    Haberl Electronic arbeite dabei wegen der großen Nachfrage mit zertifizierten Umrüstpartnern im Bundesgebiet zusammen, berichtet Anna-Lena Heckensteiger, die für das Marketing und den Vertrieb verantwortlich ist. Die Namen der Partner wollte sie noch nicht nennen. Jürgen Weberpals aus Köln gehört aber zu ihnen, wie er auf Anfrage gegenüber taxi heute erklärte.

    Für Fahrzeuge, die im niederbayerischen Arnstorf umgerüstet werden, bietet das Unternehmen optional die Folierung über verschiedene Folierungs-Partner an. Wegen der typspezifischen Unterschiede wird dazu jeweils ein individuelles Preisangebot eingeholt.

    Haberl Electronic ist der Umrüstpartner von BMW für Polizeifahrzeuge und hat deshalb zunächst an Taxis und Mietwagen für diese Marke gearbeitet (taxi heute berichtete). Ab dem zweiten Quartal 2020 soll auch die Nachrüstung von Fahrzeugen weiterer Marken möglich sein.

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    Mit drei Zylindern von BMW kann ein Taxi schön stromern

    News vom 30.10.2018 von Dietmar Fund

    Im BMW 225xe wirkt ein kultivierter Dreizylinder-Benziner überzeugend mit einem Elektromotor zusammen, der den kompakten Kompaktvan zu einem als Taxi interessanten Plug-in-Hybrid macht.

    Mit einer angenehm hohen Sitzposition zwischen Van und SUV und weit öffnenden Türen ist der „Active Tourer“ von BMW keine schlechte Basis für ein Taxi oder einen Mietwagen, solange sich größere Fahrgäste hintereinander arrangieren und nicht viel sperriges Gepäck zu transportieren ist. Als Plug-in-Hybrid 225xe iPerformance mit einem Dreizylinder-Benziner und einem Elektromotor hat er einen sehr komfortablen Antrieb, der dank der Abgasnorm Euro 6d-TEMP sicher vor allen Fahrverboten sein müsste. Das sind die wichtigsten Ergebnisse des taxi heute-Tests mit einem „zivilen“ Testfahrzeug.

    Der gut gedämmte und kaum als solcher erkennbare Dreizylinder treibt über eine Sechsgang-Wandlerautomatik die Vorderräder an, während der Elektromotor auf die Hinterräder wirkt. Solange die Batterie ausreichend gefüllt ist, rollt und rangiert das Fahrzeug rein elektrisch und fährt auch eine ganze Weile ohne Verbrennungsmotor, wenn man das Gaspedal nur streichelt. Die Rekuperation funktioniert so gut, dass auch ohne Nachladen meist noch genügend „Saft“ fürs elektrische Rangieren da ist.

    Einen ausführlichen Testbericht finden Sie in taxi heute 12/2018. Eine Bildergalerie mit Detailfotos ist bereits auf taxi-heute.de zu finden. Interessierte Taxi- und Mietwagenunternehmer können Testnotizen im Downloadbereich unterhalb dieser Meldung herunterladen.

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    BMW betreut Taxi-Branche wie Businesskunden

    News vom 18.01.2018 von Dietmar Fund

    Weil ein Zulieferer neuerdings BMW zu Taxis umrüstet, wollte taxi heute wissen, ob sich die Marke nun auch wieder für Taxi- und Mietwagenkunden interessiert.

    Taxi- und Mietwagenunternehmer sind im BMW Vertrieb Deutschland Teil des Businesskunden-Geschäfts. Über diese Schiene sollen sie bei ihren Händlern vor Ort attraktive Angebote erhalten. Alternativ dazu können Taxi- und Mietwagenunternehmer auch auf den Business- und Geschäftskundenvertrieb von BMW Deutschland zugehen. Er ist per E-Mail (tobias.hahn@bmwdialog.de) zu erreichen. Das hat die Presseabteilung auf Anfrage von taxi heute mitgeteilt.

    Wie es in dem Schreiben weiter heißt, können Businesskunden von „günstigen Konditionen“ und „speziellen Serviceleistungen“ profitieren. Im Beratungsgespräch werde das Angebot gezielt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden zugeschnitten. Daher ließen sich hier keine allgemeinen Aussagen treffen.

    Wie von taxi heute berichtet, hat der Zulieferer Haberl Electronic aus Arnstorf kürzlich den ersten BMW Active Tourer zum Taxi umgerüstet und mit einer Konformitätsprüfung als Taxi zulassungsfähig gemacht. Sein Verfahren soll auch auf eine ganze Reihe weiterer BMW-Modelle anwendbar sein, und zwar sowohl auf Neu- als auch auf Gebrauchtfahrzeuge.

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    Haberl Electronic liefert erstes BMW 2er-Taxi aus

    News vom 12.01.2018 von Dietmar Fund

    Der Elektronik-Spezialist ist mit einem BMW Active Tourer wieder in die Taxi-Umrüstung eingestiegen. Die Basis dafür ist der Wegimpulsadapter WA 12, der bald auch die Umrüstung neuer und gebrauchter Fahrzeuge anderer Marken ermöglichen soll.

    Am 11. Januar 2018 hat Haberl Electronic den ersten BMW 2er Active Tourer einer eichtechnischen Prüfung für die Taxi-Konformitätsbewertung beim Eichamt Landshut unterzogen. Nun kann er an das Taxiunternehmen Taxi-Ruf Manou GmbH im niedersächsischen Worpswede ausgeliefert werden.

    Die Basis für die Taxi-Umrüstung am Firmenstandort in Arnstorf ist der Einbau des von Haberl Electronic entwickelten Wegimpulsadapters WA 12, für den die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) im November 2017 die Baumusterprüfbescheinigung erteilt hat (taxi heute berichtete). Die Behörde verlangt für die Konformitätsbewertung für jedes Fahrzeug vom Fahrzeughersteller eine Bestätigung, mit der dieser die Eignung des Raddrehzahlsensors gemäß der Baumusterprüfbescheinigung bekundet. Für BMW-Fahrzeuge liegt die Herstellerbestätigung bereits vor.

    Haberl sei für BMW seit langem als „verlängerte Werkbank“ für Polizei- und Behördenfahrzeuge tätig und habe schon einmal Taxis umgerüstet, bevor die Marke das Taxi-Geschäft aufgegeben hat. Das sagte Andrea Kamhuber, die in Arnstorf im Marketing und im Vertrieb arbeitet und auch die Ansprechpartnerin für Taxi-Kunden ist. Mit anderen Herstellern sei man noch im Gespräch, auch mit solchen, die selbst bestimmte Taxi-Modelle ab Werk verkaufen. Ihnen wolle man anbieten, „exotischere“ Modelle zum Taxi umzurüsten, im Falle von Mercedes-Benz zum Beispiel den GLC.

    Weitere Gespräche laufen auch mit der PTB über die Vorgaben, unter denen Haberl Electronic auch andere Taxi-Umrüster mit dem Wegimpulsadapter beliefern könnte. Parallel dazu läuft ein Zulassungsverfahren für die Kombination des Adapters mit Wegstreckenzählern, die von der bisherigen Genehmigung noch nicht erfasst ist.

    Einen ausführlichen Bericht über die Vorgehensweise bei der Umrüstung von Neufahrzeugen und Gebrauchtwagen zu Taxis und weitere Pläne von Haberl Electronic bringt taxi heute in Kürze.

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    BMW-Zulieferer will bald wieder Taxi-Umrüstung ermöglichen

    News vom 11.03.2017 von Dietmar Fund

    Ein neuer Wegimpulsgeber soll die Umrüstung neuer BMW zum Taxi ermöglichen, die das neue Eichrecht 2016 vereitelt hat.

    Der BMW-Zulieferer haberl electronic aus dem niederbayerischen Arnstorf arbeitet mit Hochdruck an einem Wegimpulsgeber für neue Modelle von BMW. Er soll nach der Zulassung durch die Eichbehörden wieder eine Umrüstung der BMW-Modellreihen 2er Grand Tourer, X1 und 5er zum Taxi ermöglichen. Das berichtete Nico Wagner, Verkaufsberater für die Marke BMW und für Großkunden des Schwandorfer Autohauses Lell, auf Anfrage von taxi heute. Das hat haberl electronic inzwischen bestätigt.

    Einige Kunden Wagners warten sehnsüchtig auf das neue Bauteil, das ihnen für Ende März versprochen worden ist, beispielsweise der Schwandorfer Taxiunternehmer Thomas Merl. Er hat BMW 2er Grand Tourer als Taxi folieren lassen und sie Anfang 2016 zugelassen, als dies noch möglich war. Nun möchte er weitere BMW als Taxi einsetzen.

    Das Autohaus Lell macht die Taxi-Einbauten selbst und zieht für die Folierung den Werbepark Schwandorf hinzu. Mit ihm arbeitet das Autohaus auch bei Werbefolierungen an seinen Fahrzeugen zusammen. Nico Wagner hat früher Volkswagen verkauft. Thomas Merl war schon damals sein Kunde und ist mit Wagner zur Marke BMW gewechselt.

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    Hamburger Händler verkauft BMW-Taxis

    News vom 28.01.2014 von Dietmar Fund

    Der Vertragshändler B & K hat einen Umrüstpartner an der Hand und bietet sogar ein Ersatztaxi.

    Taxiunternehmer zu bedienen und für sie ein Ersatztaxi vorzuhalten, ist keine Frage der Bezuschussung durch den Hersteller alleine, sondern vor allem eine Frage des guten Willens. Den zeigt der BMW-Vertragshändler B & K in Hamburg. Sein Automobilverkäufer Jonas Scharfe organisiert für das mobile Gewerbe die Umrüstung aller gewünschten BMW-Modelle zum Taxi. Außerdem bietet er einen 5er des aktuellen Baumusters als Ersatzwagen selbst für die Dauer von Inspektionen an. Er ist bis zu einer bestimmten Kilometerleistung kostenfrei.

    „Wir haben einen Umbauer gefunden, der wirklich hervorragende Arbeit leistet“, schreibt Scharfe. „Bei uns gibt es für Taxikunden hohe Rabatte auf die gesamte BMW-Palette“. Das Autohaus beschränke sich keinesfalls auf Hamburg, sondern liefere gerne auch bundesweit BMW-Taxen aus. Anfragen seien immer herzlich willkommen.

    Jonas Scharfe bestätigt, dass BMW das Taxi-Geschäft werkseitig weder mit Nachlässen noch mit einem Taxi-Paket fördert. Er ist telefonisch unter 0 40 / 76 60 91-15 22 oder per E-Mail jonas.scharfe@bundk.de zu erreichen.

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