BVTM spricht mit Tarek Al-Wazir über Dumpingpreise und Robotaxis
Wie viel darf eine Fahrt kosten, wenn am Ende Beschäftigte den Preis für den Wettbewerb zahlen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen dem Bundesverband Taxi und Mietwagen (BVTM) und Tarek Al-Wazir, dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Bundestag. Dabei ging es um die sozialen Folgen von Dumpingpreisen im Mietwagenmarkt und die damit verbundene Ausbeutung von Beschäftigten. Für den BVTM nahmen Präsident Gregor Beiner, Geschäftsführer Michael Oppermann und Mobilitätspolitik-Referent Floris Cooijmans an dem Austausch teil. Neben den Arbeitsbedingungen im Mietwagengewerbe standen auch Robotaxis und die Elektrifizierung der Fahrzeugflotten auf der Agenda.
Die Themen zeigen, vor welchen Umbrüchen das Gewerbe steht: Während digitale Vermittlungsdienste den Wettbewerb verändern, rücken autonome Fahrzeuge als mögliche neue Anbieter in den Blick. Gleichzeitig müssen Taxiunternehmen ihre Flotten zunehmend auf emissionsärmere Antriebe umstellen – eine Aufgabe, die Investitionen und verlässliche Rahmenbedingungen erfordert. Der BVTM betont, dass der kontinuierliche Dialog mit den demokratischen Parteien zentral bleibe. Ziel sei es, verlässliche Perspektiven für das Taxi- und Mietwagengewerbe zu schaffen und eine faire, sozial verantwortliche Mobilität zu sichern. Konkrete politische Vereinbarungen oder Maßnahmen aus dem Gespräch nannte der Verband nicht.
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