Autokosten steigen und steigen? So sparen sie Geld bei der Reparatur
Die gute Nachricht: Es geht auch günstiger, ohne dass man bei Sicherheit oder Qualität Abstriche machen muss. Kfz-Experte Franz Eiber von der Werkstattkette ATU gibt praktische Tipps, wie Autofahrer clever sparen können, ohne an der Sicherheit zu rütteln.
1. Werkstattwahl: Freie Betriebe sind eine Alternative
Bei der Wahl der Werkstatt lässt sich sparen. „Viele freie Werkstätten wie beispielsweise die ATU Filialen arbeiten nach Herstellervorgaben und können Inspektionen oder Reparaturen in vergleichbarer Qualität oft 20 bis 30 Prozent günstiger anbieten als Vertragswerkstätten“, sagt Eiber. “Die Garantie bleibt dabei erhalten.” Besonders bei älteren Fahrzeugen lohne sich der Vergleich.
2. Smart Repair statt teurer Instandsetzung
Dellen oder Kratzer im Lack können schnell zu teuren Reparaturen führen. Mit der innovativen Reparaturmethode Smart Repair hingegen wird nur die beschädigte Stelle bearbeitet, ohne ganze Bauteile neu lackieren zu müssen. So sind Einsparungen von bis zu 80 Prozent bei Reparaturkosten möglich.
3. Werkstatt-Checks für ältere Fahrzeuge
Durch eine regelmäßige Überprüfung des Autos in der Werkstatt bleibt der Wagen funktionsfähig und ist somit sparsam unterwegs. Wartungsintervalle sollten auf jeden Fall eingehalten werden. Mögliche Schäden lassen sich frühzeitig erkennen, sodass sich hohe Folgekosten häufig vermeiden lassen. „Wer ein älteres Fahrzeug fährt, kann als Alternative zur Inspektion einen Mobilitätscheck durchführen lassen. Den gibt es bei ATU in drei Ausführungen von einfacher Durchsicht bis Komplettdurchsicht inklusive Mobilitätsgarantie“, so Eiber.
4. Vorsicht beim Online-Bezug von Ersatzteilen
Ersatzteile online zu kaufen und nur den Einbau in der Werkstatt bezahlen? „Das klingt nur auf den ersten Blick verlockend“, sagt Eiber. “Denn man sollte sich mit Teilenummern auskennen und beachten, dass die meisten Werkstätten bei Fremdteilen keine Gewährleistung übernehmen – hier ist also Vorsicht geboten”.
5. Eigenmarken statt Premium-Hersteller – gleiche Qualität, kleiner Preis
„Viele Autofahrer greifen automatisch zu bekannten Marken, wenn es um Ersatzteile oder Motoröl geht – doch Eigenmarken bieten oft identische Qualität zu einem deutlich günstigeren Preis“, erklärt Franz Eiber von ATU. Von Transportboxen über Reifen bis hin zum Scheibenreiniger – die Bandbreite an Produkten, beispielsweise von der ATU-Eigenmarke Norauto, ist riesig. „Diese kommen oft sogar aus denselben Produktionslinien wie Markenartikel“, so Eiber weiter.
6. Auf Sammelaktionen und Rabatte achten
Viele Werkstätten bieten saisonale Aktionen an, etwa für Checks, Ölwechsel oder Bremsenservice. „Wer Bonusprogramme nutzt und gezielt nach Kundenkarten oder speziellen Programmen zum Beispiel für junge Fahrer fragt, kann bares Geld sparen“, sagt Eiber.
Fazit:
Auch wenn die Autokosten steigen – wer informiert ist, spart beim Service ohne auf Sicherheit zu verzichten. Eigenmarken, clevere Werkstattwahl und das Beachten von Wartungsintervallen sind laut Kfz-Experte Eiber die effektivsten Hebel für alle, die Kosten senken möchten
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