Taxi-Entführer verurteilt

Im Oktober 2011 kidnappten zwei osteuropäische Männer einen Taxifahrer in Berlin. Nun wurden die beiden Angeklagten vom Kieler Landgericht verurteilt.
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Am Berliner Hauptbahnhof stiegen die beiden 39-jährigen Polen Daniel C. und Lech S. in das Taxi von Ahmet T. An einem Rastplatz angekommen, bedrohten die Gangster Ahmet T. mit einer Kalaschnikow AK 47, bei der es sich allerdings nur um eine täuschend echt wirkende Attrappe handelte und zwangen ihn zu einer siebenstündigen Fahrt bis zur dänischen Grenze. An einem Rasthof gelang es dem Taxifahrer zu entkommen.

Bei der Anhörung vor Gericht gestanden die beiden Täter bereitwillig ihre Tat und zeigten Reue. Sie entschuldigten sich bei Ahmet T. und boten ihm ein Schmerzensgeld in Höhe von 5.000 Euro an.

Das Landgericht Kiel verurteilte Daniel C., der bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten vorbelastet war, zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten. Sein Komplize Lech S. kam noch mit einer Bewährungsstrafe davon.

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