Carsharing wird flexibler

car2go hat die Marke von 100.000 Nutzern erreicht und wird mit einer Anmeldung künftig in mehreren Städten nutzbar sein. Und in Düsseldorf können mit einem einzigen Ticket sowohl Busse und Bahnen genutzt als auch ein Auto oder Fahrrad gemietet werden. Wo bleibt bei all diesen Angeboten eigentlich das Taxi?

Redaktion (allg.)

 

100.000 Menschen nutzen inzwischen das Carsharing-Angebot der Daimler-Tochter car2go in bisher verfügbaren zwölf Städten Europas und Nordamerikas. Tendenz stark steigend: Die Zahl der Kunden hat sich in den letzten sechs Monaten verdoppelt. Hinzu kommt: car2go ist nur einer von mehreren Anbietern, die sukzessive neue Städte erschließen.

Zudem werden die Angebote verbessert. Wer in Berlin, Hamburg oder Düsseldorf bei car2go registriert ist, kann seit kurzem damit Fahrzeuge in jedem dieser Orte mieten. Weitere Städte sollen bis zum Jahresende folgen.

In Düsseldorf zeigt sich gerade einmal wieder, dass sich die Mobilitätsanbieter zunehmend auch untereinander vernetzen und ihren Kunden damit attraktive Lösungen präsentieren. Wer ein der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ein “Mobil in Düsseldorf”-Ticket löst, bekommt für 74,90 Euro monatlich derart viele Mobilitätsvarianten geboten, dass er auf das eigene Auto im Grunde auch ganz verzichten kann: Im Pauschalpreis enthalten sind nämlich  nicht nur alle Fahrten mit Bussen und Bahnen im Stadtgebiet, sondern auch 240 Minuten Fahrrad-Anmietung pro Tag beim Anbieter „nextbike“ sowie 90 Minuten monatlich für  ein car2go-Fahrzeug.

Schade, dass man das Verkehrsmittel Taxi in solch vernetzten Angeboten bislang vergeblich sucht. Dabei könnte es doch wunderbar integriert werden: Jemand, der - aus welchen Gründen auch immer – schnell an sein nächstes Ziel kommen möchte,  würde sich sicherlich darüber freuen, wenn in seinem Monatsticket auch einige Inklusivkilometer im Taxi enthalten wären.

(sk)

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