EnBW: KI-Ladeassistenz hilft rund um die Uhr bei Problemen
Das neue Telefonsystem unterstützt beim Start des Ladevorgangs, bei der Identifikation von Ladepunkten sowie bei Fragen zu Ladekarte und App. Rund zwei Drittel der Anfragen werden bereits direkt im Gespräch bearbeitet.
EnBW ergänzt den technischen Telefon-Support an seinen Ladestationen um eine Ladeassistenz auf Basis künstlicher Intelligenz. Das System unterstützt Nutzerinnen und Nutzer unmittelbar bei Problemen während des Ladens und ist rund um die Uhr erreichbar.
Hilfe vom richtigen Ladepunkt bis zum Ladestart
Die Ladeassistenz kann unter anderem dabei helfen, eine Ladestation und den jeweiligen Ladepunkt eindeutig zu identifizieren. Zudem unterstützt sie dabei, den Ladevorgang zu starten. Ist ein Ladepunkt nicht nutzbar, kann das System alternative Lademöglichkeiten in der Nähe nennen.
„Qualität zeigt sich nicht nur beim Laden selbst, sondern auch dann, wenn einmal etwas nicht wie geplant funktioniert. Einige Kundinnen und Kunden kennen vielleicht schon den technischen Telefon-Support der EnBW. Diesen ergänzen wir jetzt mit der KI-Ladeassistenz“, sagt Lars Jacobs, Chief Commercial Officer E-Mobility bei der EnBW. „Damit erhalten sie sofort Unterstützung und in vielen Fällen direkt eine Lösung. Unsere Kundinnen und Kunden profitieren so von einer hohen Servicequalität in Deutschlands größtem Schnellladenetz.“
Dazu stellt die Anwendung gezielte Fragen und versucht auf dieser Grundlage, das jeweilige Problem zu lösen. Unterstützung bietet sie dem Unternehmen zufolge auch bei der Nutzung der Ladekarte oder der App.
Zwei Drittel der Anfragen direkt bearbeitet
Bereits werden rund zwei Drittel der Anfragen während des Gesprächs mit der Ladeassistenz bearbeitet. Damit übernimmt das System einen Teil der Anliegen, bevor der technische Support zum Einsatz kommt. Die Service-Teams sollen sich dadurch stärker mit komplexeren Fällen befassen können.
Die Ladeassistenz ist bereits verfügbar und dem technischen Support vorgeschaltet. Sie arbeitet derzeit auf Deutsch und Englisch. Erreichbar ist das System über die Servicenummer von EnBW, die auf allen eigenen Ladestationen angebracht ist.
Weitere Funktionen sind geplant
EnBW will den Funktionsumfang künftig erweitern. Welche zusätzlichen Unterstützungsleistungen hinzukommen und wann diese eingeführt werden sollen, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Was bedeutet das?
Der entscheidende Hebel liegt nicht nur in der technischen Verfügbarkeit der Ladepunkte, sondern auch darin, Störungen und Bedienprobleme möglichst schnell aus dem Kundenprozess zu nehmen. Eine vorgeschaltete KI-Ladeassistenz kann hier vor allem standardisierte Anfragen abfangen und damit die Erreichbarkeit des Supports skalieren.
Für Flottenbetreiber ist besonders relevant, ob sich dadurch ungeplante Standzeiten beim öffentlichen Laden verkürzen lassen. Die von EnBW genannte Quote von rund zwei Dritteln direkt bearbeiteter Anfragen deutet darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Fälle ohne Übergabe an den technischen Support abgewickelt werden kann. (Quelle: EnBW)
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