Taxi-Bundesverband hat Stundungen erreicht

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. hat bei Versicherern und der Berufsgenossenschaft Zusagen für die Stundung von Beiträgen bekommen.

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. empfiehlt, bei den Versicherern unter Hinweis auf die VDK und die Kravag auf die Stundung von Beiträgen zu drängen. (Symbolfoto: Dietmar Fund)
Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. empfiehlt, bei den Versicherern unter Hinweis auf die VDK und die Kravag auf die Stundung von Beiträgen zu drängen. (Symbolfoto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Der Versicherer VDK Signal Iduna gewährt seinen Kunden, die Taxis oder Mietwagen stilllegen, die sofortige beitragsfreie Ruheversicherung bis zum 31. Mai 2020. Die Ruheversicherung umfasst die Kfz-Haftpflicht und die Teilkasko-Versicherung. Eine Pflicht zur amtlichen Stillegung besteht dabei nicht. Wer diese Lösung in Anspruch nehmen möchte, solle sich unter Angabe seiner Versicherungsnummer an die VDK Signal Iduna wenden. Das teilt der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. in seinem Rundschreiben vom 25. März 2020 mit.

Analog zur VDK Signal Iduna habe auch die Kravag bestätigt, ihren Taxikunden eine Ruheversicherung anzubieten. Sie gelte bis zum 30. April 2020, schreibt der Bundesverband. Die Züricher arbeite an ähnlichen Vorschlägen. Der Bundesverband empfiehlt, im Falle anderer Versicherungen anhand dieser guten Beispiele auf eine analoge Regelung zu drängen.

Die BG Verkehr hat dem Verband mitgeteilt, dass bei ihr die Beitragsstundung oder eine Verringerung von Vorauszahlungen zunächst bis zum 30. Juni 2020 möglich sei. Das setze voraus, dass der Betrieb bis zum Ausbruch der Corona-Krise keine Verbindlichkeiten gegenüber der BG Verkehr gehabt habe. Wer diese Möglichkeiten in Anspruch nehmen möchte, sollte sich über das Kontaktformular auf der Homepage der BG Verkehr mit ihr in Verbindung setzen.

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