VSPV würdigt Tino Schopf: Dankesurkunde für einen Streiter der Taxi- und Mietwagenbranche

Der VSPV hat den Berliner Verkehrspolitiker Tino Schopf mit einer Dankesurkunde ausgezeichnet. Damit würdigt der Verband dessen langjähriges Engagement für faire Wettbewerbsbedingungen, Rechtsstaatlichkeit und die Interessen von Taxi- und Mietwagenunternehmen.

Für die Taxi-Branche ein herber Verlust - Tino Schopf (Mitte) wird die nächste Legislaturperiode nicht mehr im Abgeordnetenhaus sitzen. Patrick Meinhardt (li.) und Sascha Waltemate vom VSPV überreichen eine Urkunde.| Foto: VSPV
Für die Taxi-Branche ein herber Verlust - Tino Schopf (Mitte) wird die nächste Legislaturperiode nicht mehr im Abgeordnetenhaus sitzen. Patrick Meinhardt (li.) und Sascha Waltemate vom VSPV überreichen eine Urkunde.| Foto: VSPV

Manchmal sind politische Ehrungen mehr als ein formaler Akt. Als Vertreter des Verbands des privaten gewerblichen Straßenpersonenverkehrs Nordrhein-Westfalen (VSPV) den Berliner SPD-Verkehrspolitiker Tino Schopf im Abgeordnetenhaus besuchten, ging es vor allem um eines: Danke zu sagen. VSPV-Geschäftsführer Sascha Waltemate und Patrick Meinhardt, Generalbevollmächtigter und Leiter des Hauptstadtbüros des Verbandes, überreichten Schopf eine Dankesurkunde. Der Anlass kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der langjährige Abgeordnete seine parlamentarische Tätigkeit beenden wird. Trotz eines starken Ergebnisses in seinem Wahlkreis Prenzlauer Berg Nord/Weißensee konnte Schopf das Direktmandat nicht verteidigen und scheidet Ende Oktober aus dem Berliner Abgeordnetenhaus aus.

Mit der Urkunde würdigt der VSPV insbesondere Schopfs Einsatz für einen fairen Wettbewerb in der Taxi- und Mietwagenbranche. Der Verband spricht ihm darin „von Herzen Respekt, Hochachtung und Anerkennung für sein unermüdliches Wirken für die Prinzipien des Ehrbaren Kaufmanns in der Taxi- und Mietwagenbranche, für einen echten und fairen Wettbewerb und für seine klare Haltung gegen Illegalität, Schwarzarbeit und Sozialbetrug“ aus. Für Waltemate und Meinhardt steht fest, welchen Stellenwert Schopf für die Branche besitzt.

„Tino Schopf ist eine feste Größe, ja eine Marke in der Taxi- und Mietwagenbranche!“, erklären die beiden Verbandsvertreter.

Die Begründung des VSPV geht dabei weit über die Berliner Landespolitik hinaus. In der Urkunde heißt es:

„Nicht nur in Berlin steht der Name Tino Schopf für klare rechtsstaatliche Prinzipien, für einen unverrückbaren Kompass, um eine nachhaltige Verkehrspolitik flächendeckend umsetzen zu können, und für eine unmissverständliche und stetige Aufklärung, sondern viel mehr hat sich Tino Schopf als Vorreiter für das Taxi als Teil des ÖPNV, für einen Tarifkorridor und für Mindesttarife bundesweit einen Namen gemacht.“

Ehre für Taxi-Kämpfer Tino Schopf

Tatsächlich hat sich Schopf in den vergangenen Jahren immer wieder als kritischer Beobachter des Personenbeförderungsmarktes positioniert. Insbesondere bei Fragen rund um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, den Umgang mit Plattformanbietern sowie die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegalen Geschäftsmodellen suchte er regelmäßig die öffentliche Debatte. Dass sein Ausscheiden aus dem Parlament beim VSPV mit Sorge betrachtet wird, macht der Verband in der Urkunde deutlich.

„Mit großem Bedauern und mit noch größerer Bestürzung mussten wir als VSPV zur Kenntnis nehmen, dass Tino Schopf denkbar knapp nicht mehr in seinem Wahlkreis gewählt worden ist. Umso wichtiger ist es, dass er der Mobilitätspolitik in anderer Form auf Senatsebene in Berlin unbedingt erhalten bleiben muss.“

Weiter heißt es:

„Tino Schopf ist eine prägende Persönlichkeit, die eine intelligente und perspektivische Verkehrspolitik mit viel Engagement, viel Leidenschaft und viel Begeisterung voranbringen will und auch weiterhin wird.“

Auch persönlich finden Waltemate und Meinhardt deutliche Worte.

„Tino Schopf ist ein Herzensfreund der Taxi- und Mietwagenbranche und ein Anker für eine echte Mobilitätsgerechtigkeit. Das wollen wir als Mobilitätsverband VSPV mit dieser Dankesurkunde zum Ausdruck bringen.“

Der Geehrte selbst zeigte sich bewegt von der Auszeichnung und kündigte an, seine Verbindungen zur Branche nicht abreißen zu lassen.

„Ich werde weiterhin auch ohne Mandat in meinem Wahlkreis, bei den Vereinen und Organisationen, bei den Menschen präsent sein und sehr gerne auch weiterhin Ansprechpartner für die Taxi- und Mietwagenbranche sein. Von Herzen bedanke ich mich beim VSPV für diese Urkunde und für unsere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit – in der Vergangenheit und sicher auch in der Zukunft.“

Ob künftig mit oder ohne politisches Mandat: Für viele Akteure des Taxi- und Mietwagengewerbes bleibt Tino Schopf eine Stimme, die die Debatten um faire Marktbedingungen und verlässliche Regeln im Personenverkehr in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgeprägt hat.

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