Taxi-Bundesverband will LongCovid-Initiative des BMG unterstützen

Der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vorgeschlagen, einen LongCovid-Beratungskreis einzurichten.

TMV-Bundesgeschäftsführer Patrick Meinhardt lässt sich von LongCovid-Attacken nicht unterkriegen und regt im Bundesministerium für Gesundheit an, dazu einen Arbeitskreis zu gründen. (Foto: TMV)
TMV-Bundesgeschäftsführer Patrick Meinhardt lässt sich von LongCovid-Attacken nicht unterkriegen und regt im Bundesministerium für Gesundheit an, dazu einen Arbeitskreis zu gründen. (Foto: TMV)
Dietmar Fund

Patrick Meinhardt, Bundesgeschäftsführer des Taxi- und Mietwagenverbands Deutschland e.V. (TMV), hat dem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach per Brief vorgeschlagen, in seinem Ministerium einen „LongCovid-Rat der Wirtschaft“ einzurichten. An dem werde sich der TMV gerne beteiligen, um einen Beitrag zur im Juli 2023 verkündeten „BMG-Initiative LongCOVID“ zu leisten, schrieb er dem Minister am 16. August 2023.

Ein solches Gremium solle nach Auffassung des TMV konkrete Hilfs- und Unterstützungsangebote für Arbeitgeber und Arbeitnehmer entwickeln, für den Umgang mit der Krankheit weiter sensibilisieren und Praxistipps erarbeiten, die innerhalb von Firmengemeinschaften weitergegeben werden könnten. Der TMV bekomme von seinen Mitgliedsbetrieben signalisiert, dass sowohl bei Unternehmern als auch bei Mitarbeitern LongCovid-Symptome auftreten und Krankheitstage verursachen. Die Kenntnis über LongCovid und seine Auswirkungen sei noch „sehr unzureichend“.

Meinhardt schreibt dem Minister im Übrigen in sehr persönlichen Worten, dass er selbst LongCovid-Patient sei und auch 30 Monate nach einer längeren Corona-Infektion noch regelmäßig von Erschöpfungsattacken heimgesucht werde.

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