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door2door will ÖPNV-Lücken mit Taxis schließen

Der Gründer und Geschäftsführer des Software-Lieferanten möchte zusammen mit dem Taxigewerbe die Lücke zwischen dem öffentlichen Linienverkehr und dem Taxiverkehr schließen.

Dr. Tom Kirschbaum (l.) von door2door betonte auch gegenüber dem Moderator Gerald Meyer, dass sein Unternehmen mit der Taxibranche zusammenarbeiten wolle. (Foto: Dietmar Fund)
Dr. Tom Kirschbaum (l.) von door2door betonte auch gegenüber dem Moderator Gerald Meyer, dass sein Unternehmen mit der Taxibranche zusammenarbeiten wolle. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

In der Mobilität wird es nicht zu einer disruptiven Lösung wie im Handel kommen, den die Online-Plattform Amazon umgewälzt hat, weil die Mobilität ein Teil der Daseinsvorsorge ist. Es gilt jetzt aber, die Mobilität mit neuen Technologien weiterzuentwickeln und insbesondere die Lücke zwischen dem öffentlichen Linienverkehr und dem Taxiverkehr zu schließen. Das erklärte Dr. Tom Kirschbaum, Gründer und Geschäftsführer des Software-Lieferanten door2door, am 26. September 2019 in Berlin bei der „Fernlichtveranstaltung“ namens Taxi Driving Innovation. Veranstaltet hat sie der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. mit Unterstützung der Deutschen Telekom.

Kirschbaum erklärte, zwischen seinem Unternehmen und dem Bundesverband, namentlich dem Präsidenten Michael Müller und dem Geschäftsführer Thomas Grätz, habe sich in den letzten Jahren großes Vertrauen aufgebaut. Jetzt gehe es an die Umsetzung, bei der door2door „partnerschaftlich“ mit dem Taxi-Gewerbe und den Verkehrsunternehmen zusammenarbeiten wolle. „Wir bringen die Werkzeuge mit, die Verkehrsunternehmen und die Taxibetriebe ihre Marktkenntnis“, erklärte der Software-Vertreter.

Kirschbaum führte als aktuelles Beispiel dafür das kürzlich eingeführte Angebot zum Ridepooling im Landkreis Hof an, den Hofer Landbus. Bei ihm seien ausschließlich Taxis im Einsatz. In der Großstadt München wiederum planten die Münchner Verkehrsbetriebe, den mit der Software von door2door arbeitenden On-demand-Sammelverkehr „IsarTiger“ auszuweiten. Aus momentan 25 Fahrzeugen solle dort eine drei- oder vierstellige Anzahl von Fahrzeugen werden, über die mit der Taxi-Branche gesprochen werde.

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