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Beförderungspflicht für Blindenhunde gilt auch in Münster

Eine blinde Dame machte in der Lokalpresse publik, dass viele Taxifahrer aus Münster sich geweigert hätten, ihren Blindenführhund zu befördern.
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Dietmar Fund

Taxifahrer müssen in ganz Deutschland Blindenführhunde befördern. Auf diese Pflicht hat ein Zeitungsartikel aus Münster wieder einmal aufmerksam gemacht. Darin hatte die blinde Heike Ferber aus Warstein ihre negativen Erfahrungen am Hauptbahnhof Münster geschildert, wo sie im November in ein Taxi hatte umsteigen müssen. Erst nach längerer Suche habe sich ein Taxifahrer, der ganz hinten in der Schlange gewartet habe, für die Beförderung ihres Blindenführhundes Anton angeboten.

Auf der Fahrt zur Münsteraner Universitäts-Augenklinik hatte die Dame schon mehrmals diese schlechte Erfahrung gemacht. In Düsseldorf und Köln dagegen hätte sie am Bahnhof immer sofort einen netten, hilfsbereiten Taxifahrer gefunden, berichtete sie der Zeitungsreporterin Karin Völker.

Weil sich Blinde und Sehbehinderte immer wieder über solche Erfahrungen beschweren, gibt es in Nordrhein-Westfalen schon seit 2013 einen Erlass der Verkehrsministeriums, der auf die für Blindenführhunde geltende Beförderungspflicht hinweist. Der Erlass ist dieser Meldung als pdf-Datei beigefügt.
 

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