VSPV tritt Allianz der Verbände bei und stärkt Stimme der Taxi- und Mietwagenbranche

Der Verband des privaten gewerblichen Straßenpersonenverkehrs NRW (VSPV) verstärkt künftig seine politische Arbeit auf Bundesebene. Der Verband ist der Allianz der Verbände (AdV) beigetreten, einem Zusammenschluss mittelständischer Organisationen aus unterschiedlichen Branchen, die ihre Interessen gemeinsam gegenüber Politik und Verwaltung vertreten.

von links nach rechts: Der Generalbevollmächtigte und Leiter des Hauptstadtbüros des VSPV Patrick Meinhardt, der Sprecher des Vorstandes der Allianz der Verbände Tino Barth und der Geschäftsführer des VSPV Sascha Waltemate.| Foto: VSPV
von links nach rechts: Der Generalbevollmächtigte und Leiter des Hauptstadtbüros des VSPV Patrick Meinhardt, der Sprecher des Vorstandes der Allianz der Verbände Tino Barth und der Geschäftsführer des VSPV Sascha Waltemate.| Foto: VSPV

Für VSPV-Geschäftsführer Sascha Waltemate ist der Schritt konsequent. Bereits seit drei Jahren sitzt Patrick Meinhardt für die Taxi- und Mietwagenbranche im Vorstand der Allianz. Die Mitgliedschaft des VSPV schaffe nun auch formell die notwendige Geschlossenheit. Gerade bei zentralen Themen wie Regulierung, Infrastruktur oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen habe es sich gezeigt, dass Einzelstimmen wenig ausrichten. Gemeinsame Aktionen wie der Wirtschaftswarntag mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hätten verdeutlicht, wie wirkungsvoll abgestimmtes Vorgehen sein kann.

Die Allianz wächst

Auch innerhalb der Allianz wird der Beitritt als Signal verstanden. Vorstandssprecher Tino Barth spricht von wachsendem Zusammenhalt unter den mittelständischen Verbänden. Fragen der Mobilität und der Infrastruktur rückten zunehmend in den Fokus politischer Debatten. Die fachliche Perspektive des VSPV könne diese Diskussionen bereichern – und die Position der Allianz insgesamt stärken. Politischer Einfluss entstehe, so Barth, vor allem durch gemeinsames Auftreten in Berlin und Brüssel.

„Gerade das Thema Infrastruktur und Mobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung“, erklärt Barth. „Wenn unsere Expertise durch den VSPV hierbei auch weiter gestärkt und ausgebaut werden kann, ist das sehr im Sinne unseres Dachverbandes.“

Patrick Meinhardt, Generalbevollmächtigter der Allianz und Leiter des Hauptstadtbüros, bestärkt die Wichtigkeit der Zusammenarbeit: Wer glaube, seine Anliegen allein durchsetzen zu können, unterschätze die politischen Mechanismen. Erst die gebündelte Stimme vieler Verbände verschaffe Zugang zu Ministerien und Parlamenten. Gemeinsame Schreiben, getragen von zahlreichen Organisationen, hätten nach wie vor Gewicht. Veranstaltungen wie der Wirtschaftssommer, der in diesem Jahr am 4. September im Bundestag stattfindet, sollen diesen Austausch weiter vertiefen.

„Jeder, der glaubt, dass man seine Themen allein durchsetzen kann, kennt Berlin nicht und Brüssel noch viel weniger“, so Meinhardt weiter. „Ein gemeinsames Schreiben von 20 Verbänden mit den Unterschriften von 20 Präsidenten und 20 Geschäftsführern an die Bundeswirtschaftsministerin oder den Bundesverkehrsminister bewirkt immer noch das meiste und öffnet verschlossene Türen. Gäbe es die Allianz der Verbände nicht, müsste sie erfunden werden.“

Mit dem Beitritt des VSPV wächst die Allianz nicht nur zahlenmäßig. Sie gewinnt auch an thematischer Breite – und unterstreicht den Anspruch, die Interessen des Mittelstands koordiniert und dauerhaft in die politische Debatte einzubringen.

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