VSPV verstärkt Präsenz in Berlin: Meinhardt leitet Hauptstadtbüro

Der Verband des privaten gewerblichen Straßenpersonenverkehrs Nordrhein-Westfalen (VSPV e.V.) baut seine politische Präsenz in der Bundeshauptstadt aus. Patrick Meinhardt, einer der bekanntesten Köpfe der Taxi- und Mietwagenbranche, wird ab dem 1. Januar 2026 als Generalbevollmächtigter und Leiter des neu eingerichteten Hauptstadtbüros tätig sein.

Der Vorstand des VSPV Jörg Füchtenschnieder (li.) und der zweite Vorsitzende Rainer Nee (re.) freuen sich mit dem VSPV-Geschäftsführer Sascha Waltemate (2er v. li.) über die Expertise des neuen Leiters des VSPV-Hauptstadtbüros Patrick Meinhardt.| Foto: VSPV
Der Vorstand des VSPV Jörg Füchtenschnieder (li.) und der zweite Vorsitzende Rainer Nee (re.) freuen sich mit dem VSPV-Geschäftsführer Sascha Waltemate (2er v. li.) über die Expertise des neuen Leiters des VSPV-Hauptstadtbüros Patrick Meinhardt.| Foto: VSPV

Die Entscheidung fiel am 11. Dezember 2025. Nach Angaben des VSPV soll Meinhardt die Interessen der Branche direkt in Berlin vertreten. Der Verband reagiert damit auf die anstehenden Weichenstellungen im Personenbeförderungsgesetz (PBefG), die in diesem Jahr erwartet werden. Sascha Waltemate, Geschäftsführer des VSPV, bezeichnet die Verstärkung als strategisch notwendig:

„Es wäre fahrlässig, in einem Jahr, in dem die Weichen für die nächste PBefG-Novelle gestellt werden, nicht mit maximaler Präsenz in Berlin zu sein.“

Meinhardt, verfügt über enge Kontakte zu Bundestag, Ministerien und den Verbänden. In den vergangenen Jahren war er in leitenden Funktionen bundesweit sichtbar, zuletzt in Positionen, die in der Fachpresse breite Beachtung fanden. Für viele Unternehmer gilt er als eine der bekanntesten Stimmen des Gewerbes.

Auch die Verbandsvorsitzenden äußerten sich zur Personalentscheidung: Jörg Füchtenschnieder (1. Vorsitzender) betont:

„Wir gewinnen Mr. Taxi als unseren Mann in Berlin. Mehr braucht man nicht zu sagen.“

Sein Stellvertreter, Rainer Nee, ergänzt:

„Wir sind sehr froh, dass wir Patrick Meinhardt für unseren Verband gewinnen konnten.“

Meinhardt selbst sagt:

„Ich freue mich auf die Aufgabe und brenne darauf, die wichtigen Branchenthemen weiterhin in Berlin zu vertreten.“

Hintergrund der strategischen Verstärkung ist die kürzliche Entscheidung des VSPV, die Mitgliedschaft im Taxi- und Mietwagenverband (TMV) zu beenden. Die operative und fachliche Arbeit des Verbandes bleibt in Dortmund verankert; das Hauptstadtbüro soll dagegen für Sichtbarkeit, direkte Gespräche und politische Durchsetzungskraft sorgen.

Mit der neuen Struktur setzt der VSPV auf kurze Wege in der Bundespolitik und auf eine zentrale Präsenz dort, wo Entscheidungen über die Zukunft des gewerblichen Straßenpersonenverkehrs getroffen werden.

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