Taxi und Theater in Berlin starten einjährige Partnerschaft
Der Beitrag stammt von Matthias Tüxen.
„Wir freuen uns über die Anerkennung für etwas, das wir seit Jahrzehnten tun. Schließlich werden im Taxi tagtäglich Empfehlungen für Kulturinstitutionen gegeben. Das ist oft viel wertvoller als das, was man in den sozialen oder den klassischen Medien liest. Und dann sind da noch die Menschen, denen man vertraut, die Taxifahrer, die genau wissen, was Berlin ausmacht, die aber auch die Schattenseiten kennen“,
sagte Hermann Waldner, Inhaber und Geschäftsführer von Taxi Berlin und Präsident von Taxi Deutschland. Denn die Taxibranche bringt allabendlich viele Besucher und Besucherinnen in die Theater und nach der Veranstaltung auch wieder nach Hause. Deshalb bedankt sich das Tipi beim Gewerbe, betonte Eric Schmidt-Mohan, Geschäftsführer und Eigentümer des Theaterzeltes neben dem Kanzleramt in Berlin:
„Kultur ist der Motor der Stadt. Taxi Berlin bringt Menschen zu Veranstaltungen, kulturellen Orten und die Symbiose zwischen Theater und Taxiunternehmen, die kann nicht besser sein als unsere mit Taxi Berlin.“
Gewerbe ist eingeladen
Deshalb war zur Premiere der stimmgewaltigen „The 12 Tenors" auch die Taxibranche eingeladen. Der Feierabend ist für die Männer und Frauen hinter dem Lenkrad stets schwer zu kalkulieren. Zugaben, Fotos mit den Künstlern, die schöne Atmosphäre im Zelt. Die Gäste kommen raus, wann sie wollen, und draußen vor der Tür steht ihr Taxi. Dafür will sich das Tipi einmal bedanken. Schmidt-Mohan:
„Wenn ich im Taxi sitze, unterhalte ich mich immer gern angeregt mit den Fahrern. Und wenn ich dann das Ziel erwähne – ich möchte zur Bar jeder Vernunft oder zum Tipi am Kanzleramt –, dann ist die Reaktion in 99 Prozent der Fälle positiv. Ich habe dort so schöne Aufführungen gesehen, tolle Erinnerungen!“
Zusammenarbeit zunächst für ein Jahr
Die Empfehlung der Taxibranche hat Gewicht, deshalb ist die Zusammenarbeit nicht auf den Tag beschränkt. Zunächst will man ein Jahr kooperieren, wie Hermann Waldner betont. Auf Quittungsblocks, auf den Webseiten, auf den Social Media-Kanälen will man gegenseitig auf sich hinweisen und Tipps geben. Was läuft gerade im Tipi, was läuft in der Bar jeder Vernunft? Und weil die beste Empfehlung die ist, die man aus eigenem Erleben kennt, sind Taxifahrer und Taxifahrerinnen gern eingeladen.
„Die Empfehlung wird natürlich umso herzlicher ausfallen, je mehr man merkt, man ist willkommen“,
betont Hermann Waldner. Bis zum 21. Juni gastieren „The 12 Tenors“ noch im Tipi – und Alex Herzog von dem Ensemble freut sich auf jeden einzelnen Abend.
„Nun, natürlich möchten wir, dass unser Publikum den Weg zum Theater und zurück bestmöglich findet. Und dass es auch etwas trinken darf. Denn dann muss es nicht selbst fahren. Die Parkplatzsuche gehört auch der Vergangenheit an, sie können direkt vor die Tür fahren“. Und dann verrät der Tenor noch: „Bei 140 Konzerten im Jahr nehmen wir selbst auch das Taxi. Denn wir sind ständig in verschiedenen Städten unterwegs und reisen viel. Und das Taxi ist für uns extrem wichtig."
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