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Dekra warnt vor Blinkermuffeln

Vor allem bei abknickender Vorfahrt und in Kreisverkehren beachten viele Autofahrer die Regeln für korrektes Blinken nicht.

Besonders unfallträchtig ist es, anders als dieser Autofahrer nicht zu blinken, wenn man der abknickenden Vorfahrt folgt. (Foto: Dekra)
Besonders unfallträchtig ist es, anders als dieser Autofahrer nicht zu blinken, wenn man der abknickenden Vorfahrt folgt. (Foto: Dekra)
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Dietmar Fund

In Kreisverkehren, an abknickenden Vorfahrtstraßen, an Kreuzungen und auf der Autobahn blinken durchschnittlich 50 Prozent aller Fahrerinnen und Fahrer richtig. Zwischen diesen einzelnen Situationen zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede. Das ist das Ergebnis einer Studie der Dekra-Unfallforscher, die mehr als 5.500 Fahrzeuge in solchen Verkehrssituationen beobachtet haben.

Als Problemfeld erwiesen sich dabei abknickende Vorfahrtstraßen, bei denen nur 22 Prozent der Autofahrer blinkten, wenn sie dem Verlauf der Vorfahrtstraße folgten. Taxifahrerinnen und Taxifahrer sind also gut beraten, wenn sie an entsprechenden Einmündungen lieber einen Moment länger warten und sich nicht auf den nicht gesetzten Blinker des Vorfahrtberechtigten verlassen.

Ähnlich ist es an Kreisverkehren, wo nur 53 Prozent der Beobachteten korrekt erst beim Ausfahren und nicht schon beim Einfahren rechts den Blinker setzten. Mit 56 Prozent korrekter „Blinker“ sind Kreuzungen mit und ohne Abbiegestreifen sowie Autobahnen mit 67 Prozent korrekt Blinkenden noch die sichersten Reviere.

Bei den Beobachtungen des Dekra blinkten übrigens 53 Prozent der Frauen richtig, während es bei den Männern nur 45 Prozent waren. Bei Lkw-Fahrern lag der Schnitt der korrekt Blinkenden mit 62 Prozent am höchsten.

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