Dirk Holl, Vorsitzender des in erster Linien in Baden-Württemberg verankerten Taxiverbands Deutschland e.V. (TVD), hat den Tübinger Regierungspräsidenten Hermann Strampfer darauf aufmerksam gemacht, dass die zuständige Abteilung für das Mess- und Eichwesen Anträge auf eine Erhöhung der Taxitarife zum Jahreswechsel nicht rechtzeitig bearbeiten könne. Vielmehr wolle sie einige Tarife erst im März 2015 freigeben.
„Dies hätte zur Folge, dass die betroffenen Taxiunternehmern nicht mehr kostendeckend arbeiten und ihnen die Zahlungsunfähigkeit droht“, schrieb Holl Mitte November. Deshalb frage er an, ob der Regierungspräsident eine Möglichkeit sehe, die betroffenen Taxiunternehmen bis zum Inkrafttreten der neuen Taxitarife vom Mindestlohn zu befreien oder ob das Regierungspräsidium die entstehenden Defizite direkt ausgleichen werde.
Eine Antwort des Regierungspräsidenten stand bei Redaktionsschluss noch aus.
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