TMV: Bundesweite Mobilität nur mit Deutschland-Ticket plus Taxi

Die Verkehrsministerkonferenz habe laut Patrick Meinhardt, Hauptgeschäftsführer des Taxi- und Mietwagenverbandes Deutschland (TMV), viel beraten, wenig entschieden und noch mehr vertagt.

Kein Cent mehr für die Modernisierung, Unsicherheit beim Deutschland-Ticket und wieder keine Entscheidung zur Kleinen Fachkunde - die Verkehrsministerkonferenz lässt viele Fragen offen.| Foto: TMV
Kein Cent mehr für die Modernisierung, Unsicherheit beim Deutschland-Ticket und wieder keine Entscheidung zur Kleinen Fachkunde - die Verkehrsministerkonferenz lässt viele Fragen offen.| Foto: TMV
Thomas Kanzler

Zudem seien Themen wie die Kleine Fachkunde ausgeblendet und keinerlei finanziell verbindliche Aussagen getroffen worden. Gerade bei der verlässlichen Finanzierung des Deutschland-Tickets sei ein absoluter Stillstand vorhanden. Eine Novelle des Regionalisierungsgesetzes werde nebulös angekündigt und niemand wisse, ob das Ticket so gehalten werden kann. 

„Da 2025 Bundestagswahlen sind, gehe ich fest davon aus, dass niemand so unklug ist und das Deutschland-Ticket bei über 11 Millionen Nutzern einstellen wird. Aber wir sind im ländlichen Raum meilenweit von einer guten Abdeckung im ÖPNV entfernt. Und deswegen ist es fahrlässig, dass die Verkehrsministerkonferenz sich nicht mit einem Deutschland-Ticket plus, nämlich plus Taxi, beschäftigt hat. Nur mit dem ÖPNV-Taxi können wir endlich Mobilitätsgerechtigkeit in ganz Deutschland erreichen“, so Meinhardt weiter. 

Der TMV-Hauptgeschäftsführer zeigte sich vor allem darüber entsetzt, dass kein Cent mehr für den Ausbau- und Modernisierungspakt vorgesehen ist:

„Was ist das für eine Luftbuchung, wenn jedem klar ist, dass bis 2031 rund 40 Milliarden Euro notwendig sind, aber keine spürbare Erhöhung der Regionalisierungsmittel vorgesehen ist.“ 

Logobanner Liste (Views)