Taxi-Festpreise: Newsübersicht zu Einführung, Städten und Anbietern in Deutschland

Taxi-Festpreise breiten sich in deutschen Städten zunehmend aus. Neben Berlin, Frankfurt, Hamburg und Köln haben auch Anbieter wie Freenow und Uber entsprechende Modelle eingeführt. Begleitet wird die Entwicklung von Debatten über rechtliche Rahmenbedingungen und Tarifkorridore.

Die Stadt München ermöglichte als erste, Festpreise für Taxifahrten zu nutzen.| Foto: Alexas-Pixabay
Die Stadt München ermöglichte als erste, Festpreise für Taxifahrten zu nutzen.| Foto: Alexas-Pixabay

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Dieser Artikel besteht aus folgenden Taxi Festpreise News:

Zu Taxi Festpreisen:

Taxi-Festpreise bezeichnen eine im Voraus festgelegte Summe für eine bestimmte Fahrtstrecke, unabhängig von Verkehrsbedingungen oder Fahrtdauer. Ziel ist es, mehr Kostentransparenz für Fahrgäste zu schaffen und Planbarkeit beim Bezahlen zu gewährleisten. In vielen deutschen Städten wurden in den vergangenen Jahren Festpreisoptionen eingeführt, teils durch Anpassungen der kommunalen Taxitarife, teils über Plattformanbieter wie Freenow oder Uber. Die Regelungen erfolgen im Rahmen des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG), das den Kommunen Gestaltungsspielräume etwa über Tarifkorridore eröffnet. Für Fahrgäste bedeutet das eine größere Vergleichbarkeit, während für Taxiunternehmen Chancen und Herausforderungen bei der Kalkulation entstehen.

Mehr Transparenz: Taxi-Festpreise jetzt auch in Duisburg und Hannover verfügbar

News vom 01.09.2025 von Kathrin Köstner

Ein Algorithmus berechnet den Fahrpreis im Voraus und berücksichtigt Nachfrage sowie Verkehrslage. Fahrgäste erhalten Kostensicherheit, Fahrerinnen und Fahrer profitieren von besserer Planbarkeit.

Seit dem 1. September 2025 können Fahrgäste in Duisburg und Hannover Taxifahrten über die App Freenow zu einem festen Preis buchen. Das Preismodell ergänzt die bisherige Abrechnung nach Taxameter und soll mehr Transparenz für Fahrgäste sowie Planungssicherheit für Fahrerinnen und Fahrer schaffen.

Berechnung und Rahmenbedingungen

Der Festpreis wird auf Basis der kürzesten Route ermittelt. Grundlage bilden die tariflich vorgeschriebenen Grund- und Kilometerpreise. Um Schwankungen in Angebot und Nachfrage abbilden zu können, sind Abweichungen von bis zu zehn Prozent nach oben oder unten möglich. Ein Algorithmus berücksichtigt dabei aktuelle Verkehrsdaten sowie die Verfügbarkeit von Fahrzeugen.

Vorteile für Fahrgäste und Fahrer

Fahrgäste erfahren vor Fahrtbeginn verbindlich, welche Kosten auf sie zukommen, unabhängig von Verkehrslage oder Fahrtdauer. Für Fahrerinnen und Fahrer soll das Modell eine bessere Planbarkeit der Einnahmen und eine höhere Auslastung der Fahrzeuge ermöglichen.

Erfahrungen aus anderen Städten

Die Festpreis-Option ist bereits in mehreren deutschen Städten verfügbar, darunter Hamburg, Berlin, München, Düsseldorf, Köln und Nürnberg. Mit der Einführung in Duisburg und Hannover erweitert Freenow das Modell nun auf zwei weitere Großstädte. In Hannover wird die Einführung mit Blick auf die häufig angespannte Verkehrssituation hervorgehoben, in Duisburg mit der Rolle der Stadt im Wandel hin zu moderner urbaner Mobilität.

Regulatorische Voraussetzungen

Ob in einer Stadt Festpreise angeboten werden können, hängt von den jeweiligen Taxi-Tarifordnungen ab. Erst eine entsprechende Änderung ermöglicht die Einführung. Freenow geht davon aus, dass künftig weitere Städte nachziehen.

Weitere Forderungen des Unternehmens

Über die Festpreise hinaus spricht sich das Unternehmen für ein Mindestbeförderungsentgelt bei Mietwagen mit Fahrerinnen und Fahrern aus. Ziel sei es, faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber dem Taxigewerbe zu schaffen.

Unternehmenshintergrund

Freenow ist eine europäische Mobilitätsplattform mit Sitz in Hamburg. Sie bietet neben Taxibuchungen weitere Dienste wie Carsharing, E-Scooter oder Mietwagen mit Fahrer an und ist in neun europäischen Märkten mit über 180 Städten vertreten. Im Juli 2025 wurde Freenow vom US-Mobilitätsanbieter Lyft übernommen.

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Freenow führt Taxi-Festpreise in Düsseldorf und Nürnberg ab Mai 2025 ein

News vom 30.04.2025 von Kathrin Köstner

Taxifahrten zum vorher festgelegten Preis: In zwei weiteren deutschen Städten ist das ab Mai möglich. Die Integration in die Freenow-App schafft mehr Transparenz bei der Fahrtkostenplanung – für Geschäftsreisende, Pendler und Touristen gleichermaßen.

Ab dem 1. Mai 2025 können Fahrgäste in Düsseldorf und Nürnberg Taxifahrten zum Festpreis buchen. Die neuen Preisregelungen basieren auf den jeweiligen lokalen Taxi-Tarifordnungen und ermöglichen eine transparente Preisgestaltung vor Fahrtantritt. Freenow, Anbieter einer Mobilitätsplattform mit Schwerpunkt Taxi, integriert das neue Modell ab dem Start in seine App.

Berechnungsgrundlagen nach Stadt unterschiedlich 

Die Festpreise orientieren sich an den regulären Taxitarifen der jeweiligen Städte. In Nürnberg wird der Fahrpreis aus Grundpreis und Kilometerpreis errechnet. In Düsseldorf fließen der Kilometerpreis sowie die voraussichtliche Fahrtdauer in die Kalkulation ein.

Je nach Stadt gelten unterschiedliche Spielräume für Abweichungen vom berechneten Preis: In Nürnberg sind Anpassungen zwischen 0 und +25 Prozent erlaubt, in Düsseldorf zwischen –20 und +20 Prozent. Diese sogenannten Tarifkorridore ermöglichen eine flexible Reaktion auf Marktentwicklungen im Rahmen gesetzlicher Vorgaben.

Planungssicherheit für Fahrgäste und Fahrer 

Das Festpreismodell soll vor allem für mehr Transparenz und Planungssicherheit sorgen. Fahrgäste kennen den zu zahlenden Preis bereits vor Fahrtbeginn – unabhängig von Verkehrslage oder Fahrtzeit. Für Fahrer ergeben sich durch die vorhersehbare Preisgestaltung besser kalkulierbare Aufträge. 

„Viele unserer Fahrgäste fragen schon beim Einsteigen: ‚Was kostet die Fahrt ungefähr?‘. Mit dem Festpreis können wir eine klare Antwort geben. Das schafft Vertrauen – und nimmt uns den Druck, ständig erklären zu müssen oder Diskussionen darüber zu führen, wie der Preis zustande kommt”, 

sagt Sinan Ünlühan, Nürnberger Taxiunternehmer.

Besondere Relevanz für Berufsverkehr und Tourismus 

In beiden Städten richtet sich das Angebot insbesondere an Geschäftsreisende, Messegäste und Tourist:innen. In Nürnberg sind aktuell über 160 Taxis über Freenow angebunden. Die Festpreisoption soll laut Anbieter den Bedürfnissen dieser Zielgruppen nach verlässlicher Kostenplanung entgegenkommen.

Ausweitung auf weitere Städte möglich 

Ob und wann weitere Städte das Festpreismodell übernehmen, liegt in der Zuständigkeit der kommunalen Behörden. Freenow signalisiert grundsätzlich Bereitschaft, das Angebot auf weitere Standorte auszuweiten, sofern lokale Rahmenbedingungen dies zulassen.

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BVTM-Symposium in München: PBefG, Festpreise und Tarifkorridor

News vom 10.03.2025 von Thomas Kanzler

In drei Wochen ist es so weit – das diesjährige PBefG-Symposium, gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, knüpft an die Erfolge der letzten beiden Jahre an: Bereits 110 Behördenvertreter und -vertreterinnen aus ganz Deutschland haben sich für das Veranstaltungsformat mit dem Motto „Update 2025: PBefG-Instrumente rechtssicher nutzen – Städte lernen von Städten“ angemeldet.

PBefG-Symposium des Bundesverbands in München erfreut sich laut Bundesverbands-Geschäftsführer Michael Oppermann einer großen Nachfrage durch Behörden. Auch dieses Jahr erwartet die kommunalen Teilnehmenden ein informativer Blumenstrauß aus Vorträgen zu den 2021 gesetzlich festgesetzten PBefG-Instrumenten zum Schutz der Daseinsvorsorge durch das Taxigewerbe sowie die Möglichkeit, sich zwischen den Präsentationen der Referenten und Referentinnen und beim gemeinsamen Get-together-Abend zu den Themen „Fest- und Mindestpreise einführen“ auszutauschen. Außerdem neu im Format zur Intensivierung des Austauschs: der interaktive Workshop an Tag 2 „Aus der Praxis in die Politik“.

Festpreise, Mindestpreise und Tarifkorridor

Oppermann wirbt für das diesjährige Programm. Die Teilnehmenden erwarte dieses Jahr ein Mix aus „Best Practices und To dos“, also in welchen Städten bereits erfolgreich Taxifestpreise mit oder ohne Tarifkorridor umgesetzt worden seien und wo dies noch anstehe.

„Aber auch das Thema Mindestpreise steht mit dem positiven Urteil des Verwaltungsgerichts Leipzig im Rampenlicht des PBefG-Symposiums 2025 und wird von Claudia Hille aus Leipzig sowie Bundesverbandspräsident Herwig Kollar ausgeführt“, so Oppermann weiter. „Da es mittlerweile echte Erfahrungen in der Umsetzung der PBefG-Instrumente gibt, steht im Vergleich zu den letzten Jahren stärker die Verwaltungspraxis und weniger die rechtliche Theorie im Mittelpunkt der anstehenden Veranstaltung.“

Bezogen auf die deutschlandweite Signalwirkung für Mindestbeförderungsentgelte wird auch ein Fokus auf die Hauptstadt Berlin gelegt: Die Leiterin des Landesamts für Ordnungsangelegenheiten, Kirsten Dreher wird zum „Datenabgleich mit Plattformen“ referieren sowie zur „Genehmigungspraxis“, gemeinsam mit Josef Hoffmann aus München, Viktor Schneitler aus Düsseldorf und Herwig Kollar vom Bundesverband Taxi und Mietwagen. Michael Oppermann rundet das Programm mit seinem Vortrag „Die neue Tarifvielfalt der Festpreise“ ab. Die vielen gemeinsamen Pausen mit Lunch, Kaffee und Dinner bieten den Behördenvertretern und -vertreterinnen viel Raum, gehörtes auf Ihre Kommunen zu übertragen und sich zu vernetzen.

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Taxi Festpreise in Düsseldorf starten zum 1. Mai - Freenow bringt das neue Preismodell direkt in die App

News vom 05.03.2025 von Thomas Kanzler

Ab dem 1. Mai 2025 können Taxifahrten in der Landeshauptstadt auch zum Festpreis gebucht werden. Die Multi-Mobilitäts-App Freenow mit Fokus auf das Taxi-Geschäft, integriert das neue Preismodell direkt zum Start am 01. Mai in die App.

Damit profitierten laut Andreas Maier, General Manager Deutschland und Österreich bei Freenow, Fahrgäste von Preistransparenz und Planungssicherheit, während sich Taxi-Unternehmen besser im Wettbewerb positionieren könnten. Freenow vermittelt in Düsseldorf mehr als 700 Taxis – das ist über die Hälfte aller Taxen in der Stadt. Mit der neuen Festpreis-Option wissen Fahrgäste schon vor Fahrtantritt genau, was sie bezahlen werden. Das schafft Vertrauen und macht das Taxi zu einer attraktiven Alternative zu anderen Mobilitätsangeboten. Gleichzeitig sorgt das Modell für mehr Planungssicherheit bei den Fahrern, die ihre Einnahmen besser kalkulieren können.

So funktioniert der Festpreis in Düsseldorf

Der Festpreis in Düsseldorf basiert auf einem festgelegten Korridor: Der Fahrpreis kann sich innerhalb eines Rahmens von minus 20 Prozent bis plus 20 Prozent von dem nach Tarif erwarteten Fahrpreis abweichen. Damit bleibt ein gewisser Spielraum, um auf die Verkehrssituation und Nachfrage flexibel zu reagieren. Diese Preisgestaltung hilft Taxi-Fahrenden, ihre Fahrten zeitlich anzupassen, und bietet Fahrgästen dennoch eine transparente und vorhersehbare Kostenstruktur.

Erfolgsmodell aus anderen Städten

Die Einführung des Festpreises hat sich bereits in anderen deutschen Städten bewährt. In Berlin, München, Frankfurt sowie kürzlich auch in Hamburg und Köln wurde das Modell erfolgreich umgesetzt.

„Wir sehen, dass sich Festpreise in unseren Partnerstädten als großer Gewinn für alle Seiten erweisen“, sagt Maier. „Die Fahrgäste profitieren von fairen, vorhersehbaren Preisen, während Fahrer ihre Arbeit besser organisieren und ihre Einnahmen optimieren können.“

Düsseldorf ist als Messe- und Wirtschaftsstandort sowie mit seinem pulsierenden Nachtleben und der Lage in einer Metropolregion eine Stadt mit hohem Bedarf an zuverlässiger Mobilität. Ob nach einem langen Arbeitstag, einer Veranstaltung oder einer späten Heimfahrt – Fahrgäste können sich mit dem neuen Festpreis sicher sein, was sie für ihre Fahrt zahlen.

„Der Festpreis ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber es braucht mehr, um einen fairen Wettbewerb zu etablieren. Ein Mindestpreis für den taxi-ähnlichen Mietwagen sowie ein effektiver Datenabgleich zwischen der Behörde und den Plattformen sind essenziell, um illegale Anbieter aus dem Verkehr zu ziehen. Politik und Verwaltung sind gefordert, hier insbesondere zum Schutz der Fahrgäste klare Regeln zu schaffen", betont Alexander Mönch, Präsident Freenow in Deutschland und Österreich.

Die Entwicklung von Festpreismodellen in weiteren Städten hängt von den lokalen Beschlüssen ab. Freenow begrüße jede Initiative, die den Taxi-Markt transparenter und wettbewerbsfähiger mache, erklärt Mönch. Mit der Einführung in Düsseldorf setze die Stadt ein starkes Zeichen für moderne, digitale und faire Mobilität.

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Ab Samstag Taxifahrten zum Festpreis möglich

News vom 31.01.2025 von Franziska Neuner

(dpa/lno) Die Preisberechnung für Taxifahrten in Hamburg verändert sich. Kunden, die am Ende der Fahrt keine böse Überraschung erleben wollen, können nun auf einen Festpreis ausweichen.

In Hamburg können Fahrgäste ab Samstag Taxifahrten zu einem Festpreis bestellen. Wie bei anderen Beförderungsmöglichkeiten auch steht dadurch der Preis bereits vor der Fahrt fest, wie der Hamburger Senat mitteilte. 

Bisher zahlten Fahrgäste in Hamburg zu den meisten Zeiten einen Grundpreis von 6 Euro, der Gesamtpreis der Fahrt wurde dann mit Hilfe eines Taxameters berechnet. Ab dem 1. Februar sinkt der Grundpreis auf 4,50 Euro, allerdings fällt die Karenzminute weg. Das bedeutet, dass die Uhr weiterläuft, auch wenn das Taxi steht. 

Bei Stau lohnt sich der Festpreis

Der Festpreis für eine Tour von Dammtor zum Flughafen kostet bei der Genossenschaft Hansa Funktaxi 35 Euro, teilte der Verband auf Anfrage der Deutschen-Presse Agentur mit. Wird der Preis per Taxameter berechnet, fallen für dieselbe Strecke mindestens 30,80 Euro an. 

Wenn es aber durch einen Stau oder aus anderen Gründen zu Wartezeiten kommt, steigen die Kosten. Und das kann schnell teuer werden: Pro Minute berechnet Hansa-Taxi 63 Cent. 

Fahrgäste, denen die Preisermittlung mit dem Taxameter zu unsicher ist, sollen daher auf den neuen Festpreis ausweichen können. Allerdings besteht diese Möglichkeit nur bei einer Bestellung über eine Taxivermittlung und nicht direkt bei Fahrtbeginn. 

Hansa-Taxi begrüßt die neue Preisregelung: «In anderen Städten klappen Festpreise sehr gut und haben das Geschäft angekurbelt», sagte ein Sprecher des Verbandes.

Testphase soll Klarheit schaffen

Während einer zweijährigen Erprobungsphase möchte die zuständige Behörde für Verkehr und Mobilitätswende die Akzeptanz und die Umsetzung von Festpreismodellen untersuchen. Danach soll entschieden werden, welches Preisermittlungsverfahren dauerhaft umgesetzt wird.

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Keine Überraschungen mehr beim Bezahlen: Hamburg und Köln bieten Festpreisoption für Taxifahrten an

News vom 29.01.2025 von Thomas Kanzler

FREENOW bietet seinen Kunden in Hamburg und Köln ab dem 01. Februar 2025 die Möglichkeit feste Preise bei der Taxibuchung über die App auszuwählen. Damit können die Nutzer der Mobilitäts-App direkt ab der Einführung des Festpreises das neue Angebot testen.

Die Einführung des Festpreises soll laut Andreas Maier, General Manager Deutschland und Österreich bei FREENOW, Taxifahrdienste dabei unterstützen, sich in einer digitalisierten und wettbewerbsintensiven Branche zu positionieren und für klare und transparente Preisgestaltung für Fahrgäste und Fahren sorge.

„Das Festpreis-Konzept hat sich bereits in München, Berlin und Frankfurt als absolute Bereicherung erwiesen“, so Maier weiter. „Es sorgt für Klarheit auf beiden Seiten: Fahrgäste wissen genau, woran sie sind, und Fahren können fair kalkulieren.“

Preiskorridor oder Festpreis mit Zuschlag

Ein Grundpreis plus Kilometerpreis ergibt den Festpreis. Ein bisschen Flexibilität bleibt, denn die Fahrer können ihren Preis innerhalb eines festgelegten Korridors oder mit einem Zuschlag anpassen, um mit anderen Verkehrsmitteln wie ÖPNV, Mietwagen- oder Carsharing-Anbietern mitzuhalten. In Köln liegt dieser Korridor bei –5 Prozent bis +20 Prozent des geschätzten Fahrpreises. In Hamburg gibt es keinen Korridor, aber einen Zuschlag von 12 Prozent auf die aus Grundpreis und Kilometerpreis berechnete Gesamtsumme für die durchschnittliche Wartezeit. Die Städte haben die Modelle selbst beschlossen, und Fahrgäste können so ab sofort entspannt ihre Fahrtkosten im Voraus kalkulieren.

Sicherheit für die Kunden – der Preis steht vorher fest

Der Taxi-Festpreis sorgt für klare Bedingungen: Niemand will raten, was eine Fahrt am Ende kostet – schon gar nicht nach einem langen Arbeitstag oder einer wilden Partynacht. Der Festpreis bringt Sicherheit und Vertrauen ins Taxi zurück. Fahrgäste können sich vor der Fahrt auf einen fixen Preis verlassen – unabhängig von Verkehr oder Fahrtzeit. Das schafft Vertrauen und macht Taxis zu einer attraktiven Alternative im städtischen Nahverkehr. Besonders in Zeiten von zunehmender Digitalisierung und Konkurrenz durch Mobilitätsplattformen, nimmt die Taxibranche diese Neuerung dankend an, denn Fahrer können damit ihre Arbeitszeit besser planen und haben die Gewissheit, dass ihre Leistungen angemessen entlohnt werden.

Hamburg: Verlässlichkeit trotz Baustellenchaos

In einer Stadt, in der intensiv an Infrastruktur gearbeitet wird, gehören auch Baustellen und damit Verkehrsprobleme dazu, die den Alltag vieler Hamburger erschweren. Der Festpreis schafft Verlässlichkeit, um den mehr als 200.000 Anfragen, die monatlich über die FREENOW-App eingehen, gerecht zu werden. Denn Fahrgäste wissen vorab, wie viel ihre Fahrt kostet – unabhängig davon, wie lange sie im Stau stehen.

„Gerade in einer Stadt wie Hamburg, die mit Verkehrschaos kämpft, sorgt der Festpreis für klare Verhältnisse und mehr Gelassenheit bei unseren Fahrgästen.“, sagt Andreas Maier.

Köln: Zuverlässige Mobilität bei hoher Eventdichte

Auch in Köln bringt der Festpreis Vorteile für Fahrgäste und die mehr als 500 Fahrer, die über FREENOW vermittelt werden. In einer lebendigen Stadt, die für Veranstaltungen, Tourismus und eine aktive Nachtszene bekannt ist, bedeutet die Einführung des Festpreises eine willkommene Neuerung. Ein Fahrgast aus Köln sagt:

„Wenn ich abends mit Freunden unterwegs war, wusste ich oft nicht genau, was die Taxifahrt am Ende kosten wird. Der Festpreis gibt mir jetzt Sicherheit und macht die Planung viel einfacher.“

Wie wird sich der Festpreis in anderen Städten entwickeln?

Die Entwicklung der Festpreise hängt unmittelbar von den Beschlüssen der jeweiligen Städte ab und bleibt daher ein dynamisches Thema in der kommunalen Diskussion. FREENOW begrüßte laut Maier ausdrücklich jede Einführung und Förderung von Festpreisen.

„Auch in Düsseldorf setzt sich FREENOW für die Einführung eines Festpreises ein“, erklärt Maier. „Wir blicken zuversichtlich auf die weitere Entwicklung.“

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Transparenz auf Frankfurts Straßen: Taxi-Festpreise bei FREENOW

News vom 18.12.2024 von Thomas Kanzler

FREENOW, bietet seinen Kundinnen und Kunden in Frankfurt jetzt auch die Möglichkeit, Fahrten zum vorab festgelegten Preis zu buchen. Die Verordnung zur Einführung der Festpreise in Frankfurt trat am 17. Dezember 2024 in Kraft.

Den Termin nutzt FREENOW, um die neuen Festpreise sofort in der App verfügbar zu machen und den Nutzerinnen und Nutzern den bestmöglichen Service zu bieten.

„Mit der Einführung von Festpreisen in Frankfurt bieten wir unseren Nutzerinnen und Nutzern preisliche Transparenz und Planungssicherheit“ erklärt Alexander Mönch, Präsident von FREENOW Deutschland und Österreich. „Wir wollen damit das Taxifahren so angenehm und einfach wie möglich gestalten.“

Nach München, Berlin und ist Frankfurt die dritte Großstadt, in der Taxifahrende optional zum Festpreis unterwegs sein können. Damit setzt die Stadt ein starkes Signal für mehr Preisstabilität und eine moderne Taxikultur. Das Besondere: Fahrgäste profitieren von klaren Preisen ohne unerwartete Mehrkosten durch Staus oder Umleitungen. Auch das Taxigewerbe selbst kann sich freuen, da die erhöhte Planbarkeit und Flexibilität zu einer stärkeren Nachfrage führen werden.

Tarifkorridor bietet Flexibilität

Der Festpreis bewegt sich in einem sogenannten Tarifkorridor. Je nach Strecke beträgt der Kilometerpreis mindestens 2,40 € und höchstens 4,00 €. Dank intelligenter Datenanalysen in der App können Nachfrage und Verkehrsbedingungen berücksichtigt werden, wodurch eine faire Preisanpassung innerhalb dieses Korridors möglich ist. Für eine Fahrt vom Hauptbahnhof zum Flughafen (ca. 12 km) zahlen Kundinnen und Kunden beispielsweise zwischen 28,80 € und 48 € – je nach aktueller Nachfrage.

Auch das Taxigewerbe unterstützt die Initiative. „Die Einführung von Festpreisen schafft mehr Transparenz beim Preis. Wir erwarten dadurch eine erhöhte Nachfrage nach Taxis in Frankfurt“, sagt Abdul Hamid Bhatti, Vorstand der Taxi-Vereinigung Frankfurt am Main.

Bei dynamischen Verkehrslagen profitieren alle

Die Festpreis-Option lässt sich einfach nutzen: Nach Eingabe von Start- und Zieladresse können Nutzerinnen und Nutzer den Festpreis direkt in der App auswählen. Dank der Integration von Echtzeit-Daten und Navigationstechnologien zeigt die App sofort den endgültigen Preis an – stressfrei und transparent. Nach der Fahrt können Bewertungen und Kommentare direkt in der App abgegeben werden, um den Service weiter zu verbessern.

Mit der Einführung der Festpreise in Frankfurt unterstreiche FREENOW nach eigenen Angaben seine Rolle als Vorreiter in der Mobilitätsbranche. Auch andere Städte wie Nürnberg, Köln, Hamburg und Düsseldorf bereiten die Einführung von Festpreisen vor.

„FREENOW treibt so die Innovation im deutschen Taximarkt weiter voran und sorgt dafür, dass Mobilität überall planbarer, transparenter und komfortabler wird“, betont Mönch.

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Uber führt Festpreise für Taxifahrten in Frankfurt ein

News vom 17.12.2024 von Thomas Kanzler

Der Plattformbetreiber Uber setzt künftig in Frankfurt auf Taxifahrten zum Festpreis. Ab dem 17. Dezember können Fahrgäste über die Uber-App ausschließlich Fahrten mit vorher festgelegtem Tarif buchen. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

Mit der Einführung des Festpreises reagiert Uber auf Erfahrungen aus München und Berlin, wo dieses Modell bereits seit Monaten umgesetzt wird. Laut Uber hat sich dort die Zahl der vermittelten Taxifahrten mehr als verzehnfacht. Auch die Anzahl der Taxifahrer, die mit der Plattform kooperieren, sei in diesen Städten spürbar gestiegen. Die verbesserte Verfügbarkeit von Taxis habe dem Unternehmen zufolge ebenfalls dazu beigetragen, die Attraktivität des Angebots zu erhöhen.

„Viele Fahrgäste schreckten bislang vor der Preisunsicherheit im Taxi zurück. Nicht im Vorfeld zu wissen, was eine Dienstleistung kostet, wäre in anderen Branchen undenkbar“, erklärt Christoph Weigler, Deutschland-Chef von Uber. „Daher erhöht die Preistransparenz nun die Attraktivität von Taxi enorm und hilft gleichzeitig Taxifahrern, ihre Auslastung zu verbessern.“

Nach Einschätzung von Uber profitieren beide Seiten von dem neuen Modell: Die Fahrgäste wissen vor der Fahrt genau, welche Kosten auf sie zukommen. Gleichzeitig eröffnen sich für Taxifahrer neue Möglichkeiten zur Steigerung ihrer Auslastung. Durch flexible Festpreise ließe sich die Nachfrage gezielter steuern, erklärte das Unternehmen.

Uber vermittelt in Deutschland bereits seit einigen Jahren Taxifahrten und arbeitet nach eigenen Angaben inzwischen mit über 5000 Fahrern zusammen. Im Sommer dieses Jahres hatte das Unternehmen bekannt gegeben, seine Plattform deutschlandweit für Taxiunternehmen zu öffnen. Weigler äußerte die Hoffnung, dass weitere Städte dem Frankfurter Beispiel folgen werden.

Uber drängt in die mittelgroßen Städte

Die Einführung des Festpreises in Frankfurt markiert für Uber einen weiteren Schritt zur Etablierung seines Geschäftsmodells in deutschen Städten. Während das Unternehmen bislang vor allem in den großen Metropolen aktiv war, wird es zunehmend auch in mittelgroßen Städten präsent. In München und Berlin scheint das Festpreismodell bereits auf Nachfrage zu stoßen – ob sich dieser Erfolg auch in Frankfurt wiederholt, bleibt abzuwarten.

Uber profitiert deutlich vom Festpreis fürs Taxi, stemmt sich aber weiterhin (noch?) erfolgreich gegen Mindestpreise für Mietwagen. Der amerikanische Plattformbetreiber scheint schwer zu stoppen zu sein...

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Taxi- Festpreise setzen sich weiter durch

News vom 08.10.2024 von Thomas Kanzler

Nach München und Berlin führen in den kommenden Wochen und Monaten auch Frankfurt, Hamburg und Köln Festpreise für Taxis ein. Der Bundesverband Taxi- und Mietwagen fordert für fairen Wettbewerb auch Mindesttarife für Mietwagen.

Das Taxifahren zum Festpreis wird deutschlandweit immer beliebter. Die Taxiunternehmen würden damit auf den Kundenwunsch regieren und könnetn in immer mehr Städten entsprechende Preismodelle anbieten, sagt Michael Oppermann, Geschäftsführer beim BVTM.

„Zahlreiche weitere Großstädte werden in Kürze folgen und Taxis zum Festpreis anbieten“, so Oppermann weiter. „Die Tarife werden durch die jeweiligen Behörden festgelegt, daher ist die Einführung regional unterschiedlich.“

Traditionell wird der Fahrpreis im Taxi nach der tatsächlich gefahrenen Strecke berechnet und durch ein geeichtes Taxameter im Fahrzeug festgestellt. Daher weiß man im Regelfall vorher nie genau, was die Fahrt am Ende kostet.

„Wir können heute problemlos den Fahrpreis vorab ermitteln und ihn unseren Gästen garantieren. Dann können die sich entspannt zurücklehnen und ihre Fahrt im Taxi unbeschwert genießen“, erläutert Oppermann die Vorzüge der Festpreis-Option. 

München setzte die Festpreise als erstes um

Ermöglicht werden die festen Preise durch die Reform des Personenbeförderungsgesetzes im Jahr 2021. München war im September 2023 die erste Stadt, die die entsprechende Option im Gesetz in die Praxis umgesetzt hat.

„Die Städte und Landkreise regeln den Taxitarif, sie müssen auch die Festpreise genehmigen. Tun sie das nicht, sind dem Gewerbe die Hände gebunden. Es hat lange gebraucht, aber jetzt genehmigen immer mehr Städte die kundenfreundlichen Tarife, was wir natürlich sehr begrüßen.“ 

Mit der Gesetzesreform 2021 hat der Gesetzgeber neben den Festpreisen im Taxi auch Mindestpreise für Uber-Flotten möglich gemacht. Bislang gibt es die aber nur in Leipzig und Lörrach. Der Taxiverband sieht hier noch deutlichen Handlungsbedarf.

„Wenn die Preise für das Taxi von der Kommune vorgegeben werden, dann müssen diese Spielregeln auch für Uber & Co gelten“ erklärt Oppermann. „Der Gesetzgeber hat das erkannt und Mindestpreise ausdrücklich zugelassen. Auch hier sind wir aber wieder auf die Kommunen angewiesen. Wir empfehlen einen Tarifkorridor für das Taxi mit einem Mindest- und Höchstpreis und gleichzeitig diesen Mindestpreis auch auf Uber-Flotten anzuwenden. Dann wäre dem Dumping-Wettbewerb, der allzu oft auf dem Rücken der Fahrerinnen und Fahrer ausgetragen wird, wirksam ein Riegel vorgeschoben.“

Derzeit bereiten einige Städte die rechtssichere Einführung solcher Mindestpreise vor. Denn nur der faire Wettbewerb sei ein guter Wettbewerb, so der Geschäftsführer des BVTM. Deshalb unterstütze man die Städte ausdrücklich auf ihrem Weg, das Mobilitätsangebot auf ihren Straßen zu ordnen, aber auch zu modernisieren.

„Abgeschafft werden die Taxameter in den Taxis mit den neuen Festpreisen nicht“ betont Oppermann. „Denn wer nicht vorab bestellt, sondern einfach einsteigt, zahlt weiter exakt nach dem staatlich geeichten Taxameter.“

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Auch in Köln kommt der Taxi-Festpreis

News vom 04.10.2024 von Thomas Kanzler

Die Stadt Köln hat beschlossen, bei vorab gebuchten Taxifahrten die Möglichkeit von Festpreisen einzuführen. Innerhalb eines festgelegten Tarifkorridors können Taxifahrer und Kunden ab Februar 2025 vorab einen Festpreis vereinbaren.

Weiterhin bleibt natürlich auch die klassische Abrechnung über den Taxameter möglich. Dies soll den Fahrgästen mehr Planungssicherheit und Transparenz bieten. Taxivermittler FREENOW begrüßt nach eigenen Angaben den Schritt.

„Die Festpreisregelung für vorbestellte Fahrten, beispielsweise via App, ist ein wichtiger Schritt, um den Taxiverkehr in Köln moderner und kundenfreundlicher zu gestalten“, kommentiert Alexander Mönch, Präsident FREENOW in Deutschland & Österreich. „Sie bietet den Fahrgästen nicht nur mehr Planungssicherheit, sondern stärkt auch das Vertrauen in unsere Dienstleistungen. Gleichzeitig behalten die Kunden die Flexibilität, zwischen einem festen Preis und der traditionellen Abrechnung per Taxameter zu wählen – so stellen wir sicher, dass der Taxi-Service für jeden Bedarf die passende Lösung bietet."

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Taxi-Festpreise und Mietwagen-Mindestentgelte: PBefG-Symposium 2024 bringt Kommunen zusammen

News vom 01.10.2024 von Thomas Kanzler

Der Bundesverband Taxi- und Mietwagen (BVTM) lud nach Frankfurt zum direkten Austausch mit kommunalen Behörden aus ganz Deutschland. Das Interesse war groß, 95 kommunale VertreterInnen aus ganz Deutschland waren gekommen.

Die Nachfrage nach dem Veranstaltungsformat „Städte lernen von Städten“ war auch in diesem Jahr enorm, was zeigt: Die Entscheider aus den Verkehrsbehörden der Städte und Landkreise wollen in den Austausch und sie wollen Best-Practice-Beispiele, wie man die 2021 verabschiedeten PBefG-Instrumente Taxi-Festpreise und Mindestpreise für Mietwagen auch in ihren Kommunen umsetzen kann. Eine Teilnehmerin, Ordnungsdezernentin aus Frankfurt selbst, Annette Rinn, nutzte das Symposium, das vergangenen Mittwoch bis Donnerstag stattfand, um für Frankfurt Festpreise mit Tarifkorridor zu verkünden.

Auch, wenn die Einführung von Festpreisen ohne gleichzeitig geltende Mindestentgelte für Mietwagen in München, Berlin und Frankfurt nur die eine Seite der angestrebten Medaille ist, jede Stadt, die hier aktiv wird, hat Signalwirkung und Vorbildcharakter für andere Städte.

„Dass Frankfurt seine Entscheidung auf dem Symposium bekannt gegeben hat, ist ein starker und wichtiger Schritt in Richtung fairer Wettbewerb“, fasst der Geschäftsführer des Bundesverbands Taxi und Mietwagen, Michael Oppermann, zusammen und er führt weiter aus: „Dieses Veranstaltungsformat zeigt uns auch in diesem Jahr, dass die Kommunen bereit und interessiert sind, sich hinters Taxi als Teil ihrer Daseinsvorsorge vor Ort zu stellen. Wir haben jetzt schon Nachfragen zum PBefG-Symposium 2025 erhalten.“

Zwischen den Vorträgen von hochkarätigen Vertretern aus Politik, Forschung und Wirtschaft habe man gemerkt, dass man noch mehr Platz lassen für anschließende Fragen und den Austauschlassen müsse, meinte Oppermann mit dem Blick auf die geplante Veranstaltung im nächsten Jahr.

Erfahrungen mit Festpreisen

Die Vortragenden zum Thema „Festpreise“ waren in diesem Jahr Josef Hoffmann, von der Stadt München und Dirk Ritter aus Hamburg. Dr. David Sonnenberger und Prof. Dr. Mitusch setzten sich als Berater mit der Preisregulierung aus verkehrswissenschaftlicher Sicht auseinander. Bundesverbands-Präsident Herwig Kollar, referierte neben Prof. Dr. Matthias Knauff von der Universität Jena zur Einführung von Mindestentgelten sowie zur Verfassungsrechtsprechung. Knauff ging darüber hinaus in einer Präsentation auf die europarechtliche Komponente ein.

Kirsten Dreher, Leiterin des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) aus Berlin, Bundesverbands-Vizepräsident Hermann Waldner sowie Alexander Mönch von FreeNow schilderten die Lage in Berlin und zeigten Wege in die Zukunft auf. Abgerundet wurde das Symposium von Katie J. Wells, die aus der US-Hauptstadt zugeschaltet wurde: Sie stellte ihre Forschungsarbeiten vor und ihr Buch „Disrupting DC. The Rise of Uber and the Fall of the City“ vor und sprach eine Warnung aus Washington aus, was passiert, wenn Städte Uber gewähren lassen. 

Presse war nicht geladen

Laut BVTM sollten BehördenvertreterInnen in diesem Format ganz unbefangen ihre Fragen stellen und Situationen schildern können. Schade, dass die Veranstaltung deshalb unter Ausschluss von Öffentlichkeit und Presse stattfand.

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Nun auch in Frankfurt: Festpreise für Taxifahrten

News vom 27.09.2024 von Thomas Kanzler

(dpa/lhe/tk) Taxifahrt zum festen Preis ist bald auch in Frankfurt möglich. Die Römerkoalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt hat dazu den Frankfurter Taxentarif entsprechend angepasst. 

Vorab gebuchte Taxi-Fahrten in Frankfurt können bald mit einem Festpreis gefahren werden. Nach einem Beschluss der Stadt dürfen Frankfurter Taxen bei Fahrten auf vorherige Bestellung im sogenannten Tarifkorridor Festpreise vereinbaren.

„Ich bin davon überzeugt, dass wir mit der Einführung von Festpreisen für eine vorbestellte Taxifahrt den Fahrgästen eine größere Planungssicherheit und Transparenz geschaffen haben“, sagte Annette Rinn, Dezernentin für Ordnung, Sicherheit und Brandschutz.

Zur Ermittlung des Festpreisangebotes wurden sowohl ein Mindest- und ein Höchstpreis je gefahrenen Kilometer festgelegt. In diesem Rahmen könne ein Festpreisangebot gemacht werden. Die Fahrgäste könnten dann wählen, ob sie das Festpreisangebot annehmen - oder die Abrechnung wie bisher üblich über den Taxameter erfolgen soll.

„Der Festpreis schafft mehr Transparenz für Fahrgäste, indem er es ermöglicht, den endgültigen Fahrpreis bereits vor Fahrtantritt festzulegen", erklärt Alexander Mönch, Präsident FREENOW in Deutschland zur Einführung der Festpreise in Frankfurt. „Unsere Erfahrungen in Städten wie München und Berlin zeigen, dass dies nicht nur die Zufriedenheit erhöht, sondern auch die Nachfrage nach Taxifahrten deutlich ankurbelt. Wir sind überzeugt, dass der von der Stadt Frankfurt beschlossene Tarifkorridor in Frankfurt zu einer ähnlich positiven Entwicklung führen wird.“

Per App oder im Gespräch mit der Taxi-Vermittlung könnten Fahrgäste künftig genau erfahren, was ihre Fahrt vom Abhol- bis zum Zielort inklusive aller anfallenden Gebühren kosten wird. Die neue Festpreisregelung bei Fahrten auf vorherige Bestellung tritt sechs Wochen nach Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft.

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Festpreise für Berliner Taxen: Angebot wird angenommen

News vom 03.07.2024 von Franziska Neuner

(dpa/bb/fn) Seit Anfang Juni können in Berlin Taxifahrten mit Festpreis gebucht werden. Die Branche erhofft sich so mehr Chancen im Wettbewerb gegen Uber und Co. Das Unternehmen gibt sich entspannt. 

Einen Monat nach der Einführung von Festpreisen für Taxifahrten in Berlin ziehen zwei Vermittlungsplattformen ein erstes positives Fazit.

„Wir hatten ein wenig gedrängelt, damit es noch vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft mit den Festpreisen klappt - und diese Rechnung ist aufgegangen“, sagte Alexander Mönch von Freenow der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit würden 25 bis 30 Prozent mehr Taxifahrten über die Plattform gebucht. Das habe sicher mehrere Gründe, der Festpreis sei aber einer davon. „Aktuell werden mehr als die Hälfte der Taxifahrten mit Festpreis gebucht“, sagte Mönch. 

Die Taxi-Branche hatte die Festpreise lange gefordert. Sie erhofft sich dadurch eine bessere Wettbewerbssituation gegenüber Fahrdienstvermittlern wie Uber oder Bolt, mehr Nachfrage und steigende Einnahmen. Bei den Plattformen können Kunden vorab sehen, wie viel sie für die geplante Fahrt zahlen müssen. 

Auch Uber berichtet erfreut über Festpreise 

Der neue Festpreis muss sich innerhalb eines Tarifkorridors bewegen, der auf der jeweiligen Streckenlänge basiert. Er darf maximal 20 Prozent nach oben und 10 Prozent nach unten abweichen. „Den genauen Festpreis legt bei uns ein Algorithmus fest - je nach aktuellem Angebot und Nachfrage“, sagte Mönch von Freenow.

Auch Uber zeigte sich zufrieden mit dem ersten Monat mit Festpreisen - also genau jenes Unternehmen, gegen das sich die Taxi-Branche mit den Festpreisen wehren will. Uber vermittelt über seine App neben Mietwagenfahrten auch Fahrten mit klassischen Taxen. Die Nachfrage danach sei seit Anfang Juni stark gestiegen. „Die Anzahl der Fahrten, die über die Uber-App an Taxifahrerinnen und Taxifahrer vermittelt wurden, hat sich mehr als verdoppelt“, teilte Uber mit. 

Zahl der Taxen in Berlin konstant - aber immer weniger Unternehmen

Mit Stand Mai 2024 waren in Berlin 5.616 Taxen zugelassen. Laut Mönch arbeitet Freenow mit 3.000 davon in der Hauptstadt zusammen. Während die Zahl der Taxen seit Jahresbeginn nahezu gleich geblieben ist, sinkt die Zahl der Unternehmen kontinuierlich. Derzeit werden die etwas mehr als 5.600 Fahrzeuge von 1.721 Unternehmen gestellt (Mai 2023: 1.879). 

Leszek Nadolski von der Taxi-Innung Berlin wollte nach der kurzen Zeit mit Festpreisen noch keine Bilanz ziehen. Er betonte aber, dass er sich weiter viel von der Einführung verspreche. Die Branche wolle neue Wege gehen - Preis-Sicherheit und Transparenz seien da besonders wichtig. 

Freenow investiert nicht mehr in Mietwagen-Geschäft

Die Zahl der Mietwagen, die etwa über Uber und Bolt gebucht werden können, ist seit Jahresbeginn um rund 400 auf 4.074 gesunken. Die Zahlen werden monatlich vom Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten veröffentlicht. 

Auch bei Freenow können Mietwagen statt Taxen gebucht werden. Mönch betonte aber, dass das Unternehmen in dieses Geschäftsmodell nicht mehr investiere und sich komplett auf den Taxi-Markt konzentriere. Entsprechend entfernten sich auch die Mietwagen-Firmen zunehmend von der Plattform. 

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Berlin führt Festpreise im Taxitarif ein

News vom 29.05.2024 von Redaktion (allg.)

Noch vor der Fußball-Europameisterschaft werden auch in Berlin Taxi-Festpreise ermöglicht.

Wie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) am 28. Mai mitteilte, hat der Senat der schon seit längerem diskutierten Änderung der Verordnung über Beförderungsentgelte im Taxenverkehr zugestimmt.

Die Novelle soll einen Tag nach der Verkündung im „Gesetz- und Verordnungsblatt“ des Landes Berlin in Kraft treten.

Taxi-Festpreisregelung nur für vorbestellte Fahrten

Damit bekämen Taxi-Fahrgäste die Möglichkeit, sich vor der Fahrt für Preissicherheit in einem Tarifkorridor zu entscheiden, hieß es. Zugleich werde damit ein Level Playing Field mit den App-basierten Vermittlungsplattformen Uber & Co. hergestellt, die schon immer vor Fahrtantritt fixierte Preise angeboten haben.

Die Taxi-Festpreisregelung gilt allerdings nur für vorbestellte Fahrten, Winke-Verkehre werden weiterhin nach herkömmlichem Taxameter-Tarif abgerechnet.

Festpreis am Taxameter erkennbar

Grundlage des Festpreises sind laut SenMVKU die vom Fahrgast bei der Bestellung genannten Start- und Zielpunkte seines Beförderungsauftrags, auf deren Basis die kürzeste Route von einer digitalen Routing-Software ermittelt wird.

Danach berechnet sich ein streckenabhängiger Referenzpreis, wobei die Kilometer-Preise des regulären Taxitarifs zu Grunde gelegt werden. Der Festpreis, der den Fahrgästen angeboten wird, kann von diesem Referenzpreis innerhalb des vorgegebenen Tarifkorridors höchstens 20 Prozent nach oben und 10 Prozent nach unten abweichen.

Ab 1. Juli 2024 werde der Fahrgast die Festpreisfahrt dann auch auf dem fiskalisierten Taxameter erkennen können, bis dahin könne die Umstellung aller Geräte in den Taxis dauern.

„Die Festpreis- und Tarifkorridorregelung gilt noch nicht für Fahrten ab Flughafen BER nach Berlin“, betonte Verkehrssenatorin Ute Bonde. „In Abstimmung mit den Vertretern der Taxiverbände soll dies aber bald möglich gemacht werden. Dafür sind noch umfassende Klärungen mit der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg GmbH und mit dem Landkreis Dahme-Spreewald erforderlich. Wir sind mit beiden dazu im engen Austausch.“

Forderung nach Mindestpreis für Uber & Co.

Der Landesregierung folgt mit der Einführung von Festpreisen einem Wunsch des Taxigewerbes. Hermann Waldner, Chef der größten Berliner Taxizentrale und Vize-Präsident des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen (BVTM), zeigt sich zufrieden:

„Berlin folgt damit den Empfehlungen des Bundesverbands und des Berliner Gewerbes. Wir danken allen Beteiligten, angefangen von der neuen Verkehrssenatorin Ute Bonde, über ihre Vorgängerin Manja Schreiner bis zu jedem Abgeordneten im Abgeordnetenhaus, der uns hier unterstützt hat.“

Waldner forderte als nächsten Schritt für einen fairen Wettbewerb, noch in diesem Jahr - wie vom Land zugesagt - Mindestpreise für mietwagenbasierte Vermittlungsplattformen wie Uber & Co. einzuführen.

„Die Existenz vieler Taxiunternehmen hängt an der schnellen Einführung dieser Regelung“, mahnt Waldner. (thr)

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Schreiner: Taxi-Festpreise kommen im Sommer

News vom 29.04.2024 von Franziska Neuner

(dpa/bb/fn) Einer der großen Vorteile von Fahrdienstvermittlern wie Uber ist der Festpreis, der den Kunden schon vor der endgültigen Buchung genannt wird. In Berlin soll es die bald auch für Taxen geben.

Ab Sommer können die Berlinerinnen und Berliner bei der Buchung eines Taxis einen Festpreis für ihre Fahrt vereinbaren. Die Festpreise für Taxen seien auf dem Weg, sagte Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

"Wir hatten auf den letzten Metern noch Probleme mit den Taxameter-Herstellern. Die müssen das erst mal programmieren. Die digitale Lösung über Taxameter beginnt daher erst am 1. Juli. Wir werden die Festpreise jetzt aber trotzdem einführen," sagte die Senatorin.

System zum Schutz vor Betrug

Alle Vorbereitungen seien getroffen, den Senat passiert habe das Thema aber noch nicht, hieß es. Gegenwind aus anderen Senatsverwaltungen erwartet das Verkehrsressort aber ebenfalls nicht. Für die Zeit vom Start des Festpreises bis zum 1. Juli sei ein Dokumentationssystem entwickelt worden, mit dem könne man nachvollziehen, dass da auch wirklich kein Betrug stattfindet, sagte Schreiner.

Die Taxi-Branche hatte zuletzt immer wieder auf die Möglichkeit von Festpreisen gepocht. Sie erhofft sich dadurch eine bessere Wettbewerbssituation gegenüber Fahrdienstvermittlern wie Uber oder Bolt. Bei den Plattformen können die Kundinnen und Kunden stets vorab sehen, wie viel sie für die geplante Fahrt zahlen müssen. Staus, andere Behinderungen oder Umwege während der Fahrt haben nach der Buchung dann keinen Einfluss mehr auf den Preis.

Die Fahrdienstvermittler standen zuletzt in der Kritik, weil viele Fahrzeuge ohne Genehmigungen auf Berlins Straßen unterwegs waren. Der Senat sperrte kürzlich ein Viertel aller Mietwagen-Fahrzeuge, die auf den Plattformen angeboten werden. In den Wochen zuvor hatte das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (Labo) in diesem Zusammenhang mehr als 8900 Fahrzeuge überprüft.

Künftig hartes Durchgreifen bei Fahrdienstvermittlern

Senatorin Schreiner will bei den Fahrdienstvermittlern auch künftig hart durchgreifen. Ihre Vorgänger hätten zwar den Wettbewerb bei der Personenbeförderung geöffnet, danach aber keine Betriebsprüfungen durchgeführt oder sich die Geschäftspläne der Unternehmen genauer angeschaut. «Wettbewerb ist gut für den Kunden, weil es auch in der Preisgestaltung etwas bewirkt. Aber wenn der Wettbewerb auf Kosten der Mitarbeiter geführt wird, die teils rund um die Uhr fahren, keine Haftpflichtversicherung und, wenn es ganz schlimm kommt, nicht mal einen Führerschein haben, dann hört es doch wirklich auf», sagte Schreiner der dpa.

Wir wollen uns jetzt mal angucken, wie sich das eigentlich auswirkt, wenn wir dem Taxi-Gewerbe mit den Festpreisen wieder eine Wettbewerbssituation schaffen. Und wie wirkt es sich aus, dass 25 Prozent der Mietwagen weniger auf der Straße sind", sagte die Senatorin.

Erste Zahlen zeigten bereits, dass die Wartezeiten ein bisschen höher geworden seien - was dafür spreche, dass schon ein Effekt am Markt erzielt worden sei.

Einführung von Mindestpreisen grundsätzlich denkbar

Bei den Mietwagenplattformen unterscheiden sich die Fahrtpreise stark nach der Uhrzeit der Buchung und dem Fahrgastaufkommen. Nachts sind Fahrten meist deutlich günstiger als tagsüber. Die Preise für Taxis sind gesetzlich festgelegt, eine flexible Preisgestaltung ist dabei nicht vorgesehen. 

Eine Einführung von Mindestpreisen für die auf Fahrdienstplattformen gebuchten Fahrten hält Schreiner grundsätzlich für denkbar – allerdings erst nach sehr genauer Prüfung.

"Einfach einführen kann man die nicht. Die Anbieter sind anwaltlich bestens vertreten. Wir kennen das aus anderen Städten, die es schon versucht haben. Da geht dann jeder einzeln gegen vor. Insofern ist es auch für uns notwendig, uns gut zu beraten. Wir können solche Maßnahmen nur machen, wenn man sie auch gut vertreten kann," sagte die Senatorin der dpa.

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Frankfurt plant Festpreise für Taxifahrten

News vom 28.03.2024 von Thomas Kanzler

Die Römerkoalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt strebt in Frankfurt eine Neuerung im Taxigewerbe an: die Einführung von Festpreisen neben dem regulären Taxitarif. Ziel der Initiative ist es, den Kundinnen und Kunden transparentere und vor Fahrtantritt nachvollziehbare Preise anzubieten und gleichzeitig die Bedürfnisse der Frankfurter Taxiunternehmen zu berücksichtigen.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hatte im November 2022 einen neuen Taxitarif beschlossen, der seit Januar 2023 gilt. Eine Festpreisregelung fehlte jedoch bisher.

Der Antrag fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, die bestehende "Verordnung über die Beförderungsentgelte und Beförderungsbedingungen für den Verkehr mit Taxen in Frankfurt (Taxentarif)" zu ergänzen, um die Möglichkeit einer Festpreisregelung für Taxibestellungen zu schaffen. Die Koalition begründet dies damit, dass eine Änderung des Personenbeförderungsgesetzes im Jahr 2021 erstmals eine flexiblere Gestaltung der Taxitarife ermögliche, darunter auch die Möglichkeit, Festpreise für Taxifahrten einzuführen. Damit könnten Kundinnen und Kunden vorab einen Festpreis für ihre Fahrt vereinbaren.

Als Vorbilder für diese Maßnahme wurden Hamburg und München genannt. Hamburg hat bereits seit Juli 2023 eine Festpreisregelung durch ein Zonenmodell umgesetzt, München bietet seit September 2023 Festpreise an.

Johannes Hauenschild, wirtschaftspolitischer Sprecher von Volt im Römer, betonte die Vorteile dieser Regelung für Kunden und Taxiunternehmen und zeigte sich optimistisch, dass der Antrag angenommen wird. Nach Annahme des Antrags wird der Magistrat gemeinsam mit den Taxiverbänden eine faire Festpreisregelung erarbeiten.

Die Umsetzung der Festpreisregelung wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen. Die erste Taxifahrt zum Festpreis werde vermutlich im nächsten Jahr möglich sein, schätzt Hauenschild.

In Frankfurt sind zwei Festpreis-Modelle denkbar: das Zonenmodell, bei dem eine Fahrt innerhalb einer bestimmten Zone einen festen Betrag kostet, oder das Streckenmodell, bei dem sich der Festpreis nach der zurückgelegten Strecke richtet. Hauenschild spricht sich eher für das Entfernungsmodell aus, da das Zonenmodell teilweise teurer werden könnte. Die Erfahrungen in München zeigen, dass die Einführung von Festpreisen dazu führt, dass Fahrgäste häufiger das Taxi wählen. Die Taxiunternehmen erhoffen sich durch diese Maßnahme eine Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Chauffeurdiensten.

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Vorbestellte Taxen in Hamburg sollen künftig zu Festpreisen fahren

News vom 01.03.2024 von Thomas Kanzler

(dpa/lno) Festpreise für Taxifahrten werden bislang von den Kundinnen und Kunden kaum genutzt. Das könnte sich bald ändern. Denn Verkehrsbehörde und Taxi-Verbände planen eine Änderung.

Wer in Hamburg ein Taxi vorbestellt, soll künftig keine preislichen Überraschungen mehr erleben. Für vorab gebuchte Fahrten soll dann nämlich ein Festpreis gelten - unabhängig davon, ob am Ende längere Strecken oder Fahrtzeiten nötig waren, wie die Verkehrsbehörde am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Die Einführung sei mit den Vermittlern und Verbänden des Hamburger Taxigewerbes abgestimmt - und auch von ihnen ausgegangen.

„Die Taxiverbände, -vermittler und -unternehmen haben uns zurückgemeldet, dass immer mehr Kundinnen und Kunden sich die Möglichkeit wünschen, bei Bestellung eines Taxis einen Festpreis zu bekommen“, sagte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) dazu laut Mitteilung.

Es werde derzeit geprüft, ob ein Start des Angebotes im Herbst möglich sei. Zuvor hatte das «Hamburger Abendblatt» berichtet. Demzufolge steht auch die Branche hinter den Festpreisen.

„Gerade jüngere Menschen haben durch Firmen wie Uber, FreeNow oder Mobilitäts-Apps wie Switch die verbindliche Vorabpreiszusage kennen- und schätzen gelernt“, sagte Jan Grupe, der Vorsitzende des Branchenverbands Taxen-Union Hamburg, der Zeitung.

Wer sich spontan an der Straße ein Taxi ruft oder am Taxistand in einen der Wagen steigt, zahle Behördenangaben zufolge weiterhin die Summe, die am Ende der Fahrt auf dem Taxameter steht. Der Verkehrsbehörde zufolge gibt es derzeit in Hamburg 1860 Unternehmen mit fast 3000 Taxen. Laut jährlichem Taxengutachten wurden im vergangenen Jahre etwa 11 bis 12 Millionen Touren im Hamburger Taxengewerbe gefahren.

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TMV fordert: Festpreise für Berliner Taxis müssen auch für Mietwagen gelten

News vom 23.02.2024 von Thomas Kanzler

Zu den Ankündigungen der Berliner Verkehrssenatorin Manja Schreiner, in Berlin noch im ersten Quartal eine Verordnung zu Festpreisen und Tarifkorridoren für Taxen auf den Weg zu bringen, äußert sich der Taxi- und Mietwagenverband Deutschland (TMV) kritisch.

Zwar freue man sich als TMV sehr, dass endlich in Berlin Festpreise und ein Tarifkorridor eingeführt werden solle, erklärten TMV-Vizepräsident Thomas Kroker und TMV-Bundesgeschäftsführer Patrick Meinhardt.

„Wir hatten als TMV-Präsidium ein ausführliches Gespräch mit Verkehrssenatorin Manja Schreiner im Oktober. Aber nur Festpreise allein reichen nicht. Es muss zeitgleich der Mindesttarif für Mietwagen eingeführt werden, damit Dumping-Preise verhindert werden. Nur beides zusammen ist effektiv.“ verdeutlichten Kroker und Meinhardt.

Thomas Kroker hatte als Vorstand von Taxi München der Senatorin im Nachgang eine ausführliche Stellungnahme zukommen lassen, in der er das Münchner Modell mit den Tarifkorridoren und die bisherigen Erfahrungen damit darstellte.

„Diese Ideen, wie wir es in München anpacken, finde ich jetzt auch in der Stellungnahme von Frau Senatorin Schreiner vor dem Mobilitätsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses wider“, so Kroker. „Es ist schön zu sehen, wie über den direkten, persönlichen Kontakt ein zentraler Impuls im unfairen Wettbewerb mit Uber & Co hat gegeben werden können.“

Für Kroker und Meinhardt sei klar, dass es eine bundesweite Signalwirkung hätte, wenn gerade die Bundeshauptstadt möglichst zeitgleich sowohl Festpreise für Taxen als auch Mindesttarife für Mietwangen einführen würden. Die Kommunen würden bei der Anwendung des Personenbeförderungsgesetzes zögern und zaudern und wenn sie es anwenden, blieben sie immer auf halber Strecke stehen.

„Es ist überfällig, dass sich endlich etwas tut. Vielen Unternehmern steht das Wasser bis zum Hals und gerade in Berlin sieht gerade jeder, welche Machenschaften bei Uber & Co alltäglich sind“, betonten Kroker und Meinhard. „Jetzt haben wir die überfällige Chance einen fairen Wettbewerbsrahmen zu entwickeln.“

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Berlin: Taxi Festpreise kommen ab April 2024

News vom 23.02.2024 von Thomas Kanzler

Am Mittwoch, 21. Februar 2024 fand im Berliner Abgeordnetenhaus eine große Anhörung zum Thema Taxi und Mietwagen statt, an der neben den Taxiverbänden auch Uber teilnahm. Laut Verkehrssenatorin Manja Schreiner werden 2024 auch in Berlin Festpreise für Taxis eingeführt.

In der über dreistündigen Anhörung wurde die Einführung der Festpreise und des Tarifkorridors einmütig von allen Fraktionen und allen Experten begrüßt sowie engere Kontrollen angemahnt. Im Vorfeld der Sitzung gab es eine umfangreiche Berichterstattung des RBB zu illegalen Mietwagen in Berlin und erstmals bestätigte auch die Behörde, dass mindestens 1.000 komplett illegale Mietwagen in Berlin unterwegs sind, deren Fahrgäste im Zweifel auch nicht versichert sind. Es bestand im Ausschuss Konsens, dass dieser „organisierten Kriminalität“ das Handwerk zu legen ist. 

Verkehrssenatorin Manja Schreiner von der CDU sicherte die Einführung von Festpreisen für Berliner Taxis ab April 2024 zu. Zudem soll ein Tarifkorridor mit der Möglichkeit, um 10 Prozent nach unten und um 20 Prozent nach oben initiiert werden. Mindestpreise werden vom Senat nach Aussage von Senatorin Schreiner angestrebt, hier wurde allerdings noch kein Datum genannt.

Die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Behörden sei ihr ein Anliegen, erklärte Schreiner weiter. Durch die personelle Verstärkung des für die Aufsicht zuständige Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) und der Verbesserung des Datenabgleichs mit den Plattformbetreibern soll in Zukunft die illegale Beförderung eliminiert werden können.

In der Anhörung unterstrich der Vizepräsident des Bundesverbandes Taxi- und Mietwagen e.V. (BVTM) Hermann Waldner die Notwendigkeit eines konsequenten und schnellen Handelns und machte mit drastischen Worten auf die Notlage des Gewerbes aufmerksam. Er unterstrich auch, dass die Festpreise nur eine kleinen Teil zur Lösung des Problems beitragen, wenn nicht schnell auch Mindestpreise für Mietwagen eingeführt werden. Ebenfalls klar für Mindestpreise sprachen sich Alexander Mönch vom Plattformbetreiber FreeNow sowie der Taxi-Soziallotse Klaus Meier aus. Auch der Rechtsexperte Kase von der Kanzlei BBG nannte die Pläne des Senats „sinnvoll“. 

Nicht direkt auf die Frage der Mindestpreise ging Christoph Weigler von Uber ein, der sich nach Meinung des BVTM als unschuldiges Opfer krimineller Machenschaften zu präsentieren versuchte. 

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In der närrischen Zeit sicher nach Hause – Shuttle Service mit Festpreis

News vom 16.01.2024 von Thomas Kanzler

Sicher nach Hause – Festpreis garantiert. Das Angebot des Taxi-Holl Shuttle Service ist vor allem für Minderjährige Besucher gedacht, die während des vierwöchigen "Schnurrens" unterwegs sind.

 In enger Kooperation mit renommierten Partnern präsentiert Taxi-Holl seinen Shuttle Service für die fünfte Jahreszeit. Mit großzügiger Unterstützung durch den Sponsor Metropolis Service ermöglicht Taxi-Holl eine sichere Heimreise von ausgewählten Veranstaltungen zu einem stark subventionierten Festpreis.

 Die unkomplizierte Bestellung erfolgt über die Taxi-Holl App. Durch Auswahl des Reiters "Shuttle", die Festlegung des Veranstaltungsorts und Termins wird der sichere Heimweg bequem gebucht. Die Bezahlung erfolgt problemlos direkt im Taxi vor Fahrtantritt, was zusätzliche Annehmlichkeiten für die Fahrgäste bietet. 

Shuttle Service beim "Schnurren in Gaggenau-Hörden"

Anlässlich des ersten Schnurrens in Gaggenau-Hörden präsentiert Taxi-Holl den überarbeiteten Shuttle Service. Dieser steht ab sofort zur Verfügung und kann bequem über die Smartphone-App von Taxi-Holl bestellt werden. Die Starthaltestelle befindet sich an der Flößerhalle / Parkplatz Nord, Gaggenau-Hörden. Die Abfahrtszeiten sind am 19.01.2024, 26.01.2024, 02.02.2024 und 09.02.2024 um 0:30 Uhr und 1:30 Uhr. Der Fahrpreis beträgt ab € 7,- (um 0:30 Uhr) bzw. ab € 17,- pro Person, zahlbar direkt beim Fahrer bei Fahrtantritt. Dank der großzügigen Subventionierung durch den Sponsor Metropolis Service wird diese Abfahrt insbesondere für Minderjährige Besucher erschwinglich. Das Einzugsgebiet erstreckt sich von Baden-Baden über Rastatt bis Rheinmünster und viele weitere Orte. Veranstaltet wird der Shuttle Service in Kooperation mit der Metropolis Service GmbH. Weitere Informationen finden Sie unter AGB.

Shuttle Service zum "Skiball im Kurhaus Baden-Baden"

 Auch zum Skiball im Kurhaus Baden-Baden bietet Taxi-Holl seinen fortschrittlichen Shuttle Service an. Die Bestellung erfolgt mühelos per App vor Fahrtantritt. Die Starthaltestelle befindet sich am Kurhaus / Hotel Maison Messner, Baden-Baden. Die Abfahrtszeiten sind am 04.02.2024 um 0:30 Uhr, 1:30 Uhr und 2:30 Uhr. Der Fahrpreis beträgt € 17,- pro Person, zahlbar direkt beim Fahrer bei Fahrtantritt. Das Einzugsgebiet erstreckt sich von Baden-Baden über Rastatt bis Rheinmünster und viele weitere Orte. Auch hier wird der Shuttle Service in Kooperation mit der Metropolis Service GmbH veranstaltet. Weitere Informationen sind auf der Website von Taxi Holl zu finden.

Polizei zeigt Präsenz

Mehrere Mitarbeiter des kommunalen Alkoholpräventionsprogramms „Hart am Limit“ (Halt) werden Präsenz zeigen und Maßnahmen zum Jugendschutz und zur Suchtprävention durchführen. In diesem Zusammenhang finden in Abstimmung mit Polizei und Sicherheitsdienst auch wieder Alkoholkontrollen statt. Ein Sicherheitsdienst wird in und vor der Flößerhalle sowie an der Bahnhaltestelle für Ordnung sorgen. Auch die Polizei wird zur Umsetzung des Sicherheitskonzepts hinzugezogen und vor Ort präsent sein.

Auch nächtliche Sonderzüge unterwegs

Für das Schnurren in Schmalzloch gibt es verschiedene Fahrangebote. So verstärkt die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) ihr Fahrplanangebot auf der Linie S8 zwischen Rastatt/Hörden und Forbach. In folgenden Nächten verkehren zusätzliche Bahnen: Donnerstag, 18., auf Freitag, 19. Januar; Donnerstag, 25., auf Freitag, 26. Januar, sowie Donnerstag, 1., auf Freitag, 2. Februar.

Folgende Sonderzüge setzt die AVG in diesen Nächten auf der Linie S8 ein: Forbach 0.22 Uhr – Rastatt 1.06 Uhr, Abfahrt in Hörden um 0.44 Uhr; Gaggenau 0.31 Uhr – Forbach 1.10 Uhr, Abfahrt in Hörden um 0.37 Uhr; Rastatt 1.15 Uhr – Forbach 1.54 Uhr, Abfahrt in Hörden um 1.34 Uhr.

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Free Now-Umfrage: Große Zustimmung zu Taxi-Festpreisen

News vom 04.10.2023 von Dietmar Fund

Der Plattformvermittler hat bei einer Umfrage in München und in anderen Städten erfahren, dass Taxi-Fahrgäste einen verlässlichen Fahrpreis für wichtig halten.

Der Hamburger Mietwagen- und Taxi-Vermittler Free Now hat im September eine Umfrage unter mehr als 3.500 Nutzern und Nutzerinnen in München und sieben anderen deutschen Großstädten durchgeführt, um herauszufinden, wie das Meinungsbild zu den seit Anfang September 2023 bislang nur in München möglichen Festpreis-Fahrten ist. Das Ergebnis ist einhellig positiv.

So erklärten 79 Prozent der Befragten, die das Münchner Angebot bereits getestet haben, sie bewerteten das neue Angebot als gut oder sehr gut. Drei Viertel der in München Befragten wollten das Angebot demnächst einmal testen. Die Befragten aus anderen Großstädten sind zu 91 Prozent der Meinung, dass ein Festpreis-Angebot auch in ihrer Region eingeführt werden sollte. Insgesamt 84 Prozent sagten, ein Festpreis-Angebot könne zur Attraktivität des Taxifahrens beitragen. Rund 46 Prozent begründeten ihre positive Haltung zu Festpreisen damit, dass sie sich keine Sorgen mehr über verkehrsbedingt höhere Fahrpreise machen müssten.

Laut Free Now fällt die Zustimmung zu Festpreisen bei den sparsamen Schwaben in Stuttgart besonders hoch aus. Hamburg, Köln und Frankfurt folgten aber dicht dahinter mit Zustimmungswerten von jeweils mehr als 90 Prozent.

Free Now ist ein Joint-Venture von BMW Group und Mercedes-Ben Mobility.

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Taxi-Festpreise: Berlin soll sich ein Beispiel an München nehmen

News vom 31.08.2023 von Dietmar Fund

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. (BVTM) fordert die Berliner Behörden dazu auf, auch in der Bundeshauptstadt einen Festpreiskorridor und außerdem Mindesttarife für Mietwagen einzuführen.

Für einen fairen Wettbewerb zwischen Taxis und Mietwagen muss die Stadt Berlin wie die Stadt München Taxi-Festpreise und Mindesttarife für Mietwagen einführen, die sich am Taxitarif orientieren. Das forderte Hermann Waldner, Geschäftsführer von Taxi Berlin und Vizepräsident der Bundesverbandes Taxi und Mietwagen e.V. (BVTM), per Pressemitteilung vom 30. August 2023.

„Die Mehrheit der Fahrgäste wünscht sich Festpreise schon lange. Leistungen, die auf modernen Wegen wie Apps bestellt werden, müssen auch mit der Zeit gehen – und einen Festpreis haben. Wer den Fahrpreis vorher weiß, muss keine bösen Überraschungen befürchten, wenn Umleitungen oder Staus die Fahrt verzögern“, erklärte Waldner wörtlich. Seines Erachtens müssten Unternehmen, die auf dem Verkehrsmarkt der Zukunft bestehen wollten, so genannte Reiseketten anbieten können. Bei ihnen könnten Kunden den Weg von A nach B mit mehreren Verkehrsmitteln wie Flugzeug, Bahn und Taxi buchen und für die ganze Fahrt einen Gesamtpreis bezahlen.

Waldner weist in seiner an die breite Öffentlichkeit gerichteten Pressemitteilung wie schon zuvor die beiden Münchner Taxizentralen darauf hin, dass der in München ab dem 1. September 2023 geltende Tarifkorridor für telefonisch oder per App vorbestellte Fahrten behördlich überwacht werde.

Der Hintergrund der an die Stadt Berlin gerichteten Forderung ist, dem Taxigewerbe bessere Chancen gegen die dort von außen einfallenden Mietwagen zu verschaffen, die taxiähnliche Verkehre anbieten. Speziell Uber und Bolt sind dort sehr aktiv.

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Taxi-Bundesverband begrüßt Münchner Festpreise

News vom 29.08.2023 von Dietmar Fund

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. sieht in der in München erstmals umgesetzten Neuerung ein Vorbild für ganz Deutschland, dem nun Mindestentgelte für Mietwagen folgen müssten.

Die Festpreis-Option als Alternative zum normalen Taxi-Tarif, die am 1. September 2023 in München eingeführt wird, könnte ein Modell für ganz Deutschland sein. Es bietet drei Vorteile: Erstens wissen die Fahrgäste vorher, was sie am Ziel zahlen müssen. Zweitens kann so der Konkurrenzdruck gegenüber taxiähnlichen Angeboten wie zum Beispiel von Uber gemindert werden. Drittens bleiben den Fahrgästen höhere Preise infolge von Staus erspart. Das schreibt Michael Oppermann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen e.V., am 29. August 2023 in einer Pressemitteilung des älteren Dachverbands.

In den über 800 verschiedenen Tarifgebieten Deutschlands könnten nun Festpreise nach dem Vorbild Münchens eingeführt werden. Dabei dürfe es aber nicht bleiben, schreibt Oppermann. Für einen fairen Wettbewerb zwischen Taxis und Mietwagen müssten auch Mindestpreise für Mietwagen eingeführt werden, die sich am Taxitarif orientierten.

Wie nahe diese Mindestpreise für Mietwagen an den Taxitarifen liegen sollten, ist derzeit Gegenstand mehrerer juristischer Gutachten zu dieser durch die Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) vor zwei Jahren geschaffenen Regulierungsmöglichkeit. Deshalb hat der Rechtsanwalt und PBefG-Kommentator Thomas Grätz im Auftrag verschiedener Landesverbände des Taxi- und Mietwagenverbands Deutschland (TMV) bereits Mitarbeitenden von Genehmigungsbehörden in mehreren Bundesländern in online-Seminaren ihre Spielräume aufgezeigt. Wie berichtet, wird er dies in Kürze wieder für die bayerischen Genehmigungsbehörden tun.

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Münchner Taxizentralen erläutern die neue Taxi-Festpreis-Option

News vom 25.08.2023 von Dietmar Fund

Die Taxizentralen IsarFunk und Taxi München eG haben die Öffentlichkeit auf die ab September bei Bestellungen via Telefon oder App möglichen Festpreise hingewiesen und ihre Eckdaten erklärt.

Taxi-Fahrgäste können in München ab dem 1. September 2023 bei der Vorbestellung via App oder Telefon innerhalb des Tarifgebietes einen Festpreis vereinbaren. Er basiert stets auf der kürzesten Route, gilt aber nicht für Einsteiger, die ein Taxi heranwinken oder an einem Taxistand in ein Taxi steigen. In einem solchen Fall kann nur nach Taxitarif gefahren werden. Darauf hat die Münchner Taxizentrale IsarFunk am 24. August 2023 mit einer Pressemitteilung hingewiesen.

Wie IsarFunk weiter erläutert, sind die Festpreise in einem Tarifkorridor festgelegt, der von 5 Prozent unter der Taxi-Tarifordnung bis zu 20 Prozent darüber reicht. Im Hinblick auf das „Price Surging“ der Mietwagen-Plattformanbieter, die ihren Preis nach der Nachfrage ausrichten, erklärte Christian Hess, Geschäftsführer von IsarFunk, seine Zentrale halte ein „Preis-Jo-Jo“ für unseriös.

Interessant für Taxizentralen und –betriebe in anderen Regionen Deutschlands ist der Hinweis, dass sich die Zentrale seit dem Stadtratsbeschluss am 25. Juli 2023 innerhalb weniger Wochen auf einen erhöhten Gesprächsbedarf bei telefonischen Annahmen und gegenüber ihren Fahrerinnen und Fahrern einstellen musste. Die verwendeten Sprachassistenten zur schnelleren Bestellung habe man ebenso anpassen müssen wie die Bedienoberfläche der App, die bei IsarFunk von taxi.eu stammt.

Thomas Kroker, Vorstand der Taxi München eG, wies in seiner wenig später verbreiteten Pressemitteilung sachlich übereinstimmend auf die Eckdaten des neuen „Tarifkorridors“ hin, wie er im Hinblick auf die Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PbefG) genannt worden ist. Sie hat ihn seit zwei Jahren ermöglicht und in München wird er erstmals umgesetzt.

Auch die Taxi München eG stellt heraus, dass ein etwaiger Umweg nun nicht mehr zu Lasten des Kunden geht. „Basis ist der Grundpreis und die Wegstrecke aus dem Taxitarif, die bisherige Fahrpreiskomponente „verkehrsbedingte Wartezeit“ wird je nach tageszeit- beziehungsweise wochentagsspezifischer Verkehrssituation in die Pauschale hineingerechnet“, schreibt die Zentrale wörtlich. Laut Thomas Kroker liegt das Risiko im Falle eines Staus oder bei Umleitungen nun beim Unternehmer.

Er schreibt, es sei „spannend“ gewesen, das neue Verfahren technisch umzusetzen, das Fahrpersonal entsprechend zu schulen und die Kunden zu informieren. Der Aufwand sollte sich aber lohnen. „Die Taxi München eG ist sich sicher, dass Pauschalpreise die Zukunft in der Fahrtvermittlung fürs Taxigewerbe sein werden“, schreibt Kroker abschließend. Sein Wettbewerber Christian Hess von IsarFunk kommt zu demselben Schluss und schreibt fast übereinstimmend, im Festpreis liege die Zukunft des Taxigewerbes.

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Taxi zum Festpreis sollte möglich sein

News vom 25.07.2019 von Dietmar Fund

Bei der Generalversammlung der Taxi Nürnberg eG erklärte Frank Kuhle, dass sich der bayerische Landesverband unter gewissen Umständen Festpreise für die Vorab-Buchung von Taxifahrten vorstellen könne.

Um die von Politikern im Zug einer Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) und von vielen Kunden geforderte Preistransparenz herzustellen, kann sich der Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen „unter gewissen Umständen“ Festpreise für Taxifahrten vorstellen. Sowohl in Bayern als auch bundesweit habe man den Vorschlag gemacht, sie nur bei bargeldloser Bezahlung und bei vermittelten Aufträgen zuzulassen, nicht aber bei Einsteigern, um ein Feilschen an Taxiständen zu vermeiden. Das erklärte Frank Kuhle, Vorsitzender des bayerischen Landesverbands und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen e.V., am 24. Juli 2019 bei einer Podiumsdiskussion im öffentlichen Teil der Generalversammlung der Taxi Nürnberg eG. Kuhle sagte, als zweite Ebene neben dem Tarif stelle man sich einen Handlungsspielraum von je zehn Prozent nach oben und nach unten vor.

Zur Podiumsdiskussion hatte Wolfgang Ziegler, Vorstand der Taxi Nürnberg eG und Stellvertreter Kuhles im Landesverband, auch den SPD-Stadtrat Thorsten Brehm, den CSU-Stadtrat Marcus König und Verena Osgyan von Bündnis 90/Die Grünen eingeladen. Die drei sind als Kandidaten ihrer Fraktionen für die Nürnberger Bürgermeisterwahl 2020 nominiert worden.

Alle drei betonten in der von Ziegler moderierten Diskussion, dass sich das Zusammenspiel von Bussen, Bahnen und Taxis in Nürnberg bewährt habe. Der SPD-Stadtrat Brehm erklärte, seine Fraktion habe kein Interesse daran, dass sich ein US-Konzern hier niederlasse, Gewinne abschöpfe und die Fahrer mit Risiken alleine lasse. Es wäre nicht gut, wenn Lobbyisten in Berlin am Gesetz mitschreiben könnten.

Der CSU-Stadtrat Marcus König distanzierte sich von seinem Parteikollegen im Bundesverkehrsministerium. Der schaue sehr stark auf den ländlichen Bereich, dürfe aber die Städte nicht vergessen. Das Taxigewerbe stehe für Qualität und die CSU wolle ordentliche Arbeitsplätze schaffen. Deshalb werde das Taxigewerbe gebraucht und daher müsse auch die Trennung zwischen Taxi und Mietwagen über dessen Rückkehrpflicht beibehalten werden. König findet außerdem, dass auch das Taxigewerbe selbst auch Sammelverkehr durchführen könne.

Die Grünen-Kandidatin Verena Osgyan verwies auf städtische Randgebiete, in denen sich Buslinien nicht mehr rentierten. Ihr sei es allerdings lieber, deren Erschließung durch den Nürnberger Verkehrsverbund organisiert zu wissen. Die im Zuge der PBefG-Novelle diskutierten Geschäftsmodelle zielten ihrer Meinung nach nur auf das autonome Fahren mit Flotten ab. Dem wolle sie nicht zu früh Tür und Tor öffnen.

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Die Linke will Taxi-Festpreise ermöglichen

News vom 27.05.2019 von Dietmar Fund

Die Bundestagsfraktion der Linken macht einige Vorschläge auch zum Ridepooling und will soziale Standards festlegen.

Die Linke im Bundestag will es den Kommunen ermöglichen, in ihren Entgeltordnungen vorzusehen, dass Taxifahrer und Fahrgast einen „entfernungs- und zeitbasierten Festpreis vor Fahrtbeginn“ vereinbaren können. Ziel sei, die Preisgestaltung für den Fahrgast transparenter zu machen. Das fordert die Linke in ihrem Entschließungsantrag „Taxigewerbe schützen“, mit dem sie Ende Mai 2019 die Diskussion über die anstehende Reform des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) erstmals ins Parlament getragen hat. Wie seitens der Linken-Fraktion gegenüber Taxi heute erläutert wurde, ist mit „zeitbasiert“ gemeint, Wartezeiten im Stau im Festpreis einzuschließen; es gehe nicht darum, tageszeitabhängig unterschiedliche Preise festzusetzen.

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen (früher BZP) schlägt eine ähnliche Lösung vor, allerdings nur als „Vorbestellpreis“. Damit würde es Reiseplattformen wie zum Beispiel Booking.com erleichtert, Komplettpakete aus Unterkunft und Bahnhofs-/Flughafen-Transfer zu schnüren. In Hamburg gibt es aus diesem Grund bereits einen fakultativen 30-Euro-Festpreis für Fahrten bis zwölf Kilometer.

Ride Pooling (Einzelplatzvermietung) will die Linke nur für kommunale Verkehrsunternehmen als Sonderform des Linienverkehrs zulassen. Es soll der Betriebs- und Beförderungspflicht sowie den Vorschriften über die Beförderungsentgelte und -bedingungen unterliegen. Der für das Thema federführende Linken-Verkehrsexperte Andreas Wagner kritisierte die Pläne von Andreas Scheuer für eine Liberalisierung. „Die Gefahr besteht, dass mehr Fahrzeuge die Straßen verstopfen und um den knappen Parkraum konkurrieren“, sagt er. „Es gibt auch keinen ökologischen Effekt - mehr Fahrzeuge haben mehr Luftschadstoffe zur Folge.“

Um ein „Umherkreisen“ von Mietwagen in fahrgastreichen Stadtvierteln zu verhindern, wie es schon heute in einigen Großstädten zu beobachten ist, will die Linke es den Kommunen ermöglichen, bestimmte Bereiche für den Taximarkt zu reservieren und so die Kundensuche vor Ort zu verhindern. In ihrem Antrag spricht sich die Linke ferner wie der Bundesverband Taxi dafür aus, Mietwagendienste nach außen kenntlich zu machen, um so besser kontrollieren zu können, ob das Rückkehrgebot und das Verbot von „Winke“-Aufträgen eingehalten werden. Zusätzlich will sie soziale Standards für das Mietwagengewerbe festzusetzen, um Niedriglöhne und Verstöße gegen arbeitsrechtliche Vorschriften zurückzudrängen.

Erfahrungsgemäß werden Entschließungsanträge der Oppositionsparteien von der Regierungsmehrheit im Bundestag fast immer abgelehnt. Sie bieten aber die Möglichkeit, Themen zu platzieren und die Regierung zum Beispiel mit einer öffentlichen Expertenanhörung im jeweils zuständigen Bundestagsausschuss unter Druck zu setzen. (roe)

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Taxi-Sharing zum Festpreis ohne Taxameter

News vom 10.04.2019 von Dietmar Fund

In Hamburg hat mytaxi die Genehmigung für geteilte Taxi-Fahrten zum Festpreis bekommen.

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat mytaxi eine neue Sondervereinbarung genehmigt, die in einem Großteil des Hamburger Stadtgebiets das Taxi-Sharing zu vorher errechneten Festpreisen ermöglicht. Wer sich mit einem Umweg einverstanden erklärt, soll deutlich günstiger fahren können als nach dem gültigen Taxitarif. Deshalb bleibt bei Fahrten, deren Besteller in der App angegeben hat, dass er mit einer Sharing-Fahrt einverstanden ist, das Taxameter ausgeschaltet.

Laut mytaxi bekommt der Besteller mitgeteilt, was ihn seine geteilte Taxifahrt kosten wird. Ein Grundpreis, die Entfernung und die Fahrtdauer sind Parameter, die in die Preisberechnung mit eingehen. Mit einbezogen werden auch die Wartezeit, die Wahrscheinlichkeit einer geteilten Fahrt sowie Angebot und Nachfrage. Kunden, die alleine direkt zum Ziel gefahren werden möchten, fahren weiterhin nach dem Taxitarif.

Senator Michael Westhagemann darf als Vertreter der Stadt in der Pressemitteilung von mytaxi sagen, dass nun „mehr als 60 Taxiunternehmen“ in Hamburg ihren Fahrgästen „mit knapp 1.000 Fahrern“ ein neues Angebot machen können. Sie zeigten damit die Innovationskraft des Hamburger Taxigewerbes.

Wenn ein Fahrgast in der App angibt, dass er zur Sammelfahrt bereit ist, fährt er auch dann günstiger als zum Taxitarif, wenn keine Sammelfahrt zustande kommt. Insofern besteht eine Regelung weiter, die bei der Einführung von mytaximatch Ende 2017 getroffen worden war. Das teilte Alexander Mönch auf Anfrage von mytaxi mit. Er ist für das Marketing in Deutschland und in Österreich verantwortlich.

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MOIA wirbt mit Festpreis bei Pendlern

News vom 05.02.2019 von Dietmar Fund

Die Mobilitätstochter von Volkswagen hat ihren Service auf ganz Hannover ausgedehnt und will dort gezielt Pendler als Kunden gewinnen.

Nach der Ausdehnung ihres Ridesharing-Konzepts auf ganz Hannover am 1. Februar 2019 hat die Volkswagen-Tochter MOIA am 4. Februar damit begonnen, gezielt Pendler für ihre Dienste zu begeistern. Bis zum 15. Februar läuft eine Marketing-Aktion, die in Zeiten des Berufsverkehrs Fahrten für maximal fünf Euro anbietet. Dieser Preis gilt von Montag bis Donnerstag zwischen 6 und 19 Uhr und am Freitag von 6 bis 17 Uhr.

Diese Zielgruppenansprache begründet das Unternehmen damit, dass Berufstätige, die von den Rändern Hannovers in die Innenstadt pendelten, einen großen Teil zur Entstehung innerstädtischer Staus beitragen würden. MOIA ergänze den öffentlichen Nahverkehr und ermögliche Berufstätigen, ohne privaten Pkw bequem und umweltfreundlich alle Ziele der Stadt anzusteuern, schreibt das Unternehmen.

Für die Ausdehnung seiner Dienstleistung auf das ganze Stadtgebiet Hannovers hat MOIA seine Flotte von 35 auf 76 Fahrzeuge erhöht. Die bei Politikern gern gesehenen Elektrofahrzeuge sollen noch 2019 auch in Hannover eingeführt werden.

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MOIA wirbt mit niedrigem Festpreis

News vom 14.11.2018 von Dietmar Fund

Während des Aktionszeitraums kann man für maximal fünf Euro quer durch Hannover fahren.

Mit dem Slogan „Mit Preislimit durch Hannover“ bewirbt die VW-Mobilitätstochter MOIA Fahrten für maximal fünf Euro. Dieser Höchstbetrag gilt für Fahrten im gesamten Geschäftsgebiet in Hannover im Aktionszeitraum bis zum 25. November 2018.

Zusätzlich können Fahrgäste, die dieses Sonderangebot in Anspruch nehmen, für je einen Euro weitere Fahrgäste auf ihre Fahrt mitnehmen. „Lass Dein Auto stehen und steige ein“, heißt es in Werbebotschaften. Das deutet darauf hin, dass MOIA die von den Stadtvätern erwünschte Abkehr vom eigenen Auto fördern möchte.

Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) kritisiert die MOIA-Aktion scharf. Das Unternehmen wolle sich mit vielen Millionen des Mutterkonzerns VW im Rücken Marktanteile am öffentlichen Verkehr der Stadt Hannover erkaufen, schreibt Gunther Zimmermann, Geschäftsführer der Fachvereinigung Taxi und Mietwagen im GVN. Kleine und mittlere Unternehmen hätten nicht die Finanzkraft, in solch einem Wettbewerb mitzuhalten.

Zimmermann wertet die Billigpreisaktion als einen Versuch, die schlecht ausgelasteten Fahrzeuge voll zu bekommen. Es werde höchste Zeit, dem marktverdrängenden Verhalten eines Großkonzerns ein Ende zu setzen.

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Norddeutsche Taxi-Vertreter können sich Festpreise vorstellen

News vom 24.01.2016 von Dietmar Fund

Dem Kundenwunsch nach Festpreisen könnte man über eine Anpassung der Tarifordnungen nachkommen. Das kristallisierte sich beim „Glückstädter Kreis“ norddeutscher Branchenvertreter heraus.

Immer mehr Vielfahrer, Firmenkunden und Nutzer von Buchungsportalen möchten gerne vor der Fahrt wissen, was sie eine Taxifahrt kostet. Diesen Kundenwunsch nach Festpreisen, die nicht unter dem örtlichen Taxi-Tarif liegen dürfen, könnte man über eine Anpassung der Tarifordnungen erfüllen, ohne den geltenden Ordnungsrahmen ändern zu müssen. Diesen Vorschlag von Christian Brüggmann und Thomas Lohse, zwei Vorständen der Taxen-Union Hamburg Hansa e.V., fanden bei der Tagung des Glückstädter Kreises am 22. Januar 2016 viele Vertreter der norddeutschen Taxiverbände und –zentralen sympathisch.

Wie die Hamburger Brüggmann und Lohse als Gastgeber des Branchentreffs berichteten, sei die Hamburger Genehmigungsbehörde dem Kundenwunsch nach Festpreisen sehr zugetan. Aus der Sicht der beiden Vorstände sollten solche Festpreis-Fahrten bargeldlos abgewickelt werden müssen, damit die Taxifahrer nichts in die eigene Tasche steckten.

Der Hannoveraner Zentralen-Vertreter Wolfgang Pettau sprach sich ebenfalls für Festpreise aus, die im Taxitarif hinterlegt werden sollten. Seine Zentrale Hallo Taxi 3811 bietet mit dem örtlichen Verkehrsbetrieb Üstra schon Taxifahrten an, die bargeldlos abgewickelt werden und einen im Tarif verankerten Rabatt von bis zu 20 Prozent auf den Tarif einräumen, von denen der abwickelnde Taxiunternehmer jeweils 10 Prozent tragen muss.

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Sammeltaxi zum monatlichen Festpreis geplant

News vom 15.10.2012 von Redaktion (allg.)

Die Taxmobil AG plant im kommenden Jahr in Frankfurt ein Pilotprojekt, bei dem sich Fahrgäste für 48 Euro im Monat beliebig oft von Sammeltaxis von Tür zu Tür befördern lassen können.

Wie die „Frankfurter Neue Presse“ berichtet, soll das Pilotprojekt im ersten Halbjahr 2013 gemeinsam mit der Taxivereinigung Frankfurt gestartet werden. Die sogenannte Taxmobil-Card zum monatlichen Festpreis von 48 Euro, die individuell und nicht übertragbar ist, soll zunächst am Frankfurter Flughafen, in Frankfurt selbst sowie in Offenbach gelten.

„Taxis und Busse haben zu wenig Auslastung, der ÖPNV wird hoch subventioniert, hat aber zu wenig Nutzer, Busse und Bahnen fahren überwiegend leer und die Taxis stehen. Im Gegenzug überrollen uns Millionen privater PKW und sorgen für Staus, Unfälle, Luftverschmutzung und Chaos. Dabei sitzt in den PKW selten mehr als eine Person.“, schreibt Taximobil auf seiner Internetseite zum Hintergrund der Mobilitätsidee.

Taxmobil sieht sich dabei als Mobilitätszentrale, die zur Erbringung ihrer Leistung „die Fahrzeuge und Netze des Taxiwesens und des öffentlichen Verkehrs“ nutzt. Konkret sollen zum Start des Pilotprojekts über die Taxivereinigung Frankfurt 300 Fahrzeuge als Sammeltaxis zum Einsatz kommen. Bestätige sich die bisher in Umfragen ermittelte Nachfrage in Frankfurt und Umgebung, will man bundesweit expandieren.

(sk)

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Mercedes erhöht Taxi-Festpreise

News vom 17.01.2012 von Redaktion (allg.)

Taxiunternehmer, die in nächster Zeit die Anschaffung einer neuen B- oder E-Klasse planen, sollten noch im Januar bestellen. Danach werden die „Das Taxi“-Festpreismodelle teurer.

Wie der Mercedes-Benz-Vertrieb mitteilt, gelten für die speziell auf das Taxigewerbe zugeschnittenen Sondermodelle bei Bestellungen ab dem Stichtag 1. Februar 2012 folgende Preise:

■ B 180 CDI „Das Taxi“ (Baureihe T 246): 22.100 Euro netto
■ E 200 CDI „Das Taxi“ Limousine (Baureihe W 212): 29.100 Euro netto
■ E 200 NGT „Das Taxi“ Limousine (Baureihe W 212): 31.100 Euro netto
■ E 200 CDI „Das Taxi“ T-Modell (S 212): 31.100 Euro netto

Die E-Klasse-Taxis kosten damit 560 Euro mehr als im Jahr 2011, was einem Anstieg der Preise um rund 2 Prozent bei der Diesel-Limousine und um rund 1,5 Prozent bei T-Modell und Erdgas-Limousine entspricht. Die B-Klasse wird nach dem Modellwechsel als Taxi um 4,25 Prozent teurer (900 Euro).

Alle Sondermodelle sind serienmäßig mit einer umfangreichen Taxiausstattung, einem Automatikgetriebe, der Sitzheizung für die Vordersitze, integrierten Kindersitzen, der Klimatisierungsautomatik „THERMATIC“ und vielen weiteren Ausstattungsmerkmalen ausgestattet und können mit weiteren Sonderausstattungen, für die kein technischer Ausschluss besteht, individuell ergänzt werden.

Die „Das Taxi“-Modelle sind über den bereits bestehenden Preisvorteil hinaus nicht mehr rabattfähig. Alternativ zu den Sondermodellen gewährt Mercedes-Benz jedoch weiterhin folgende Taxi-Verwerterrabatte auf ein Taxi oder einen Mietwagen mit Individualausstattung:

■ Auf Modelle der B-, C-, E-, S-Klasse sowie den Viano: 15 Prozent Rabatt
■ Auf Modelle des Vito: 20 Prozent Rabatt
■ Auf Modelle des Sprinter: 25 Prozent Rabatt

Sowohl die Sondermodelle „Das Taxi“ als auch die Taxis und Mietwagen mit Individualausstattung können über eine Laufzeit von bis zu 60 Monaten über die Mercedes-Benz Bank finanziert werden. Für B-, C-, E- und S-Klasse sowie Vito, Viano und Sprinter gilt hierbei eine Taxi-Sonderfinanzierung mit einem Effektivzins von 2,99 Prozent.

Darüber hinaus bietet Mercedes Taxi-Spezialpakete für Vito und Viano an, die laut Hersteller einen über den Nachlass hinaus gehenden Preisvorteil von 1.864 Euro (Vito) bzw. 1.990 Euro (Viano) beinhalten.

Hinweis: Alle Preise netto

(sk)

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Neue B-Klasse wieder mit Taxi-Festpreis

News vom 08.09.2011 von Redaktion (allg.)

Die neue B-Klasse feiert in der nächsten Woche auf der IAA Weltpremiere. Schon jetzt hat Mercedes weitere Details preisgegeben, darunter auch den Preis und Verkaufsstart der Taxi-Version.

Die wichtigsten Infos für Taxiunternehmer vorab: Ab dem 15. September ist die neue B-Klasse in der Dieselversion B 180 CDI als Taxi bestellbar. Der Festpreis beträgt 21.940 Euro (zzgl. MwSt., nicht verwerterrabattfähig) und somit 740 Euro mehr als beim Vorgängermodell.

Im Preis inbegriffen sind neben den üblichen Vorrichtungen für das Taxi-Equipment unter anderem auch das neue Einarm-Dachzeichen sowie integrierte Kindersitze im Fond und eine Funkantenne mit integriertem GPS-Empfänger.

Der Dieselmotor im B 180 CDI leistet wie im Vorgänger 109 PS, sein Hubraum wurde jedoch auf 1,8 Liter reduziert und in vielen Details optimiert. Erstmals wird der Selbstzünder bei Mercedes-Benz quer eingebaut. Das maximale Drehmoment beträgt 250 Nm ab 1.400/min.

Als weitere Premiere kommt das neue Doppelkupplungs-Getriebe 7G-DCT in der Taxi-Version der neuen B-Klasse erstmals zum Einsatz. Dank sieben Gängen ist es nach Herstellerangaben extrem variabel in der Anpassung der Motordrehzahl. Auch die ECO Start-Stopp-Funktion ist serienmäßig an Bord.

Erstmals serienmäßig ist das Assistenzsystem „Collision Prevention Assist“, das den Fahrer optisch und akustisch vor erkannten Hindernissen warnt und den Bremsassistenten auf eine möglichst punktgenaue Bremsung vorbereitet. Diese wird eingeleitet, sobald der Fahrer das Bremspedal deutlich betätigt.

Erste optische Eindrücke von der neuen B-Klasse können Sie sich in unserer Bildergalerie verschaffen.

(sk)

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Taxi-Festpreis auch für den Honda Civic Hybrid

News vom 18.02.2010 von Redaktion (allg.)

Neben dem Accord Tourer, dem CR-V und dem hybriden Insight gibt Honda nun auch den Civic Hybrid als Taxi zum Festpreis.

Nachdem Honda bereits für den CR-V, Insight und Accord Tourer Taxi-Festpreise geschnürt (wir berichteten ) und letzteren nochmals vergünstigt hatte (mehr dazu in unserer Meldung vom 4.1.2010 ), gab der Hersteller heute bekannt, dass auch das zweite Hybridmodell Civic ab sofort mit Intax-Taxipaket zum Komplettpreis angeboten wird (17.990 Euro). Der Civic Hybrid mit 115 PS Gesamtleistung hat nach Honda-Angaben einen Normverbrauch von 4,9 Litern auf 100 Kilometer, kostet lediglich 28 Euro Kfz-Steuern pro Jahr und verfügt in der Comfort-Ausstattung ebenso wie der Insight (98 PS, 4,4 Liter/100 km, 28 Euro Kfz-Steuer) über ein CVT-Automatikgetriebe, eine Klimaautomatik mit Pollenfilter, ein Multifunktionslenkrad, eine Mittelarmlehne vorn, 15-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie ein CD-Radio mit MP3-Funktionalität und AUX-Eingang. Auf Wunsch sind für beide Hybrid-Taxis eine Garantieerweiterung auf 3 Jahre oder 300 000 Kilometer sowie ein Taxi-Schutzbrief erhältlich. Hinweis: Wie üblich handelt es sich bei den Preisangaben um Nettopreise, in die der sonst übliche Verwerterrabatt bereits eingerechnet ist. Foto: Honda

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Festpreise auch für Honda-Taxis

News vom 22.10.2009 von Redaktion (allg.)

Honda hat für seine Taxi-Modelle Accord Tourer, CR-V und Insight attraktive Einstiegspreise definiert.

Bereits für 15.900 Euro ist das Hybridmodell Insight als Taxi bestellbar. Der CR-V kostet mit dem 2.0-Liter-Benzinmotor, der auf den Betrieb mit Flüssiggas umrüstbar ist und Automatikgetriebe 19.990 Euro. Komplettiert wird das Taxi-Trio durch den Accord Tourer. In Verbindung mit dem bewährten 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS und Automatikgetriebe ist der Kombi ab sofort für 22.900 Euro erhältlich (alle Preise netto). Das Taxipaket ist bei allen drei Angeboten im Preis inbegriffen – ebenso wie der Verwerternachlass, der ebenfalls in den Komplettpreis integriert wurde.

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Festpreis bei Citroën für Grand C4 Picasso und C5 Tourer

News vom 05.10.2009 von Redaktion (allg.)

Nun also doch: Entgegen unserer Meldung im Newsletter Nr. 20 vom vergangenem Freitag gilt das Festpreis-Angebot für Citroën-Taximodelle nun doch sowohl für den Grand C4 Picasso als auch für den C5 Tourer.

Bei letzterem allerdings nicht für den ursprünglich angekündigten HDi-Diesel mit 136 PS und Automatik, sondern für das Aggregat mit 163 PS (HDi 165 FAP) und Automatik. Diese Motorisierung zeichnet sich laut Hersteller nicht nur durch eine höhere Leistung, sondern auch durch einen deutlich niedrigeren Verbrauch sowie dank Euro 5- Einstufung durch geringere Emissionen aus. Alle bisher getätigten Bestellungen für den C5 Tourer HDi 135 FAP mit Automatik werden auf die neue Motorisierung umgestellt. Ob der ursprünglich angekündigte Fixpreis von knapp unter 24.000 Euro für den C5 Kombi trotz des leistungsstärkeren Motors beibehalten wird, will Citroën in den nächsten Tagen bekannt geben. Wir werden diese Meldung dann entsprechend aktualisieren. Wie Citroën gegenüber taxi heute allerdings bestätigte, werden aber alle bisher getätigten Bestellungen für den C5 Tourer HDi 135 Automatik auf die 163 PS-Motorisierung auf jeden Fall ohne Aufpreis umgestellt. Keine Irrungen und Wirrungen gibt es dagegen beim Komplettpreis für die Taxi Edition mit vordefinierter Ausstattung und Taxipaket für den Grand C4 Picasso HDi 110 (109 PS): Der Siebensitzer wird als Taxi für 19.990 Euro angeboten. Auch personell gibt es frischen Wind im Hause Citroën: Der langjährige Taxiverantwortliche Kurt Peters wechselt in einem anderen Bereich des Unternehmens. Ihm folgt seine Kollegin Valérie Hochedé, die seit fünf Jahren für Citroën arbeitet und zuletzt als Assistentin des Vertriebsleiters Deutschland tätig war. Foto: Intax

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6,10 Euro! Bielefeld führt Festpreis für Kurzfahrten ein

News vom 12.06.2008 von Redaktion (allg.)

Kein Ärger mehr über Kurzfahrten. Ab Montag gilt in der westfälischen Stadt Bielefeld ein neuer Taxitarif. Jede Taxifahrt beginnt dann tagsüber bei 5,80 Euro, nachts bei 6,10 Euro. Dieser Grundpreis beinhaltet die beiden ersten Kilometer sowie eine insgesamt fünfminütige Wartezeit.

Erst nach dem zweiten Kilometer zählt der Taxameter in zehn-Cent-Schritten jeden weiteren Meter, wobei der Kilometer 1,50 Euro (nachts 1,60 Euro) kostet. Auch die Wartezeit wird nach den ersten beiden Kilometern mit 26 Euro pro Stunde neu berechnet. Sollte aus den ersten zwei Kilometern und den darin enthaltenen fünf Minuten Wartezeit noch ein „Zeitguthaben“ übrig sein, entfällt dieses. Bielefeld bedient mit etwas mehr als 200 Taxis 323.000 Einwohner. Mit dem neuen Tarifsystem ist man die bisher einzige Stadt in dieser Größe, die einen Grundtarif inklusive der ersten Kilometer einführt. Bisher war das nur in einzelnen kleinen Landkreisen praktiziert worden. Die für den Taxitarif zuständige Genehmigungsbehörde erhofft sich durch dieses neue Tarifmodell und dem damit verbundenen Festpreis für Kurzstrecken eine bessere Preistransparenz. Bielefelds Gewerbevertreter hoffen, dass mit dem erhöhten Grundpreis der Frust über seltene extreme Kurzfahrten geringer wird und erst recht nicht mehr am Kunden ausgelassen wird.

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Mitsubishi mit Taxi-Festpreis

News vom 19.03.2007 von Redaktion (allg.)

Nach Mercedes-Benz bietet auch Mitsubishi ein Taximodell im rundum-sorglos-Paket an: Das Grandis DI-D-Taxi gibt es ab sofort zum Festpreis.

In der Ausstattungslinie „Invite“ kostet der Grandis DI-D als Taxi fortan 20.690 Euro, in der Version „Intense“ sind es 2.000 Euro mehr (Preise ohne Mehrwertsteuer). Im Festpreis jeweils enthalten ist die Überführung und eine 3 Jahres-Garantie bis 200.000 Kilometer (ab Werk 3 Jahre bis 100.000 Km plus Anschlussgarantie bis 200.000 Km). Ebenfalls inklusive ist für drei Jahre der Taxi-Mobilitätsschutzbrief der VDK (inklusive Pannen und Unfallhilfe mit Taxi-Ersatzfahrzeug nach den Bedingungen der Signal Iduna Versicherung), das Taxi-Basispaket (inkl. Funk-, Dachzeichen-, Taxameter-Vorrustung, Taxameter-Konsole, Taxi-Notalarm, Zentral-Innenlichtschaltung, Folierung) sowie Kunstleder-Sitzbezüge. Die Aktion ist gültig für Bestellungen bis zum 30. Juni 2007.

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