Tesla Cybercab vor Premiere: Das plant der Hersteller mit seinem Robotaxi
Tesla will am 3. September 2026 in Austin sein „Cybercab“ vorstellen. Das für den Robotaxi-Einsatz entwickelte Fahrzeug soll ohne Lenkrad und Pedale auskommen. Der Hersteller hat laut einem Bericht von boerse-global.de die Zahl der in Texas registrierten Cybercabs von sieben auf 45 erhöht. Gleichzeitig wachsen in den Vereinigten Staaten die Flotten und Geschäftsgebiete anderer Robotaxi-Anbieter.
Tesla plant 125.000 Fahrzeuge pro Jahr
Für das Cybercab sieht Tesla dem Bericht zufolge eine Jahresproduktion von 125.000 Einheiten vor. Beim automatisierten Fahren setzt der Hersteller auf ein rein kamerabasiertes System.
Auch die regulatorischen Voraussetzungen für größere Robotaxi-Flotten entwickeln sich weiter. Die Nevada Transportation Authority genehmigte im August 2026 bis zu 8.000 Robotaxis für Clark County. Das größte Kontingent entfällt mit bis zu 5.000 Fahrzeugen auf Tesla. Für die erste Phase wird im Ausgangstext eine Größenordnung von 2.500 Fahrzeugen als realistisch bezeichnet.
Waymo sowie Uber in Kooperation mit Motional und Zoox verfügen dem Bericht zufolge über Kontingente von jeweils bis zu 1.000 Fahrzeugen.
Waymo erweitert kostenpflichtigen Dienst
Waymo hat seinen kostenpflichtigen Robotaxi-Dienst zum 1. September 2026 auf Denver, San Diego und Tampa ausgeweitet. Damit ist der Anbieter dem Bericht zufolge in insgesamt 14 Städten in den Vereinigten Staaten aktiv. Die zunächst abgedeckten Gebiete in den drei neuen Märkten umfassen jeweils rund 50 bis 60 Quadratmeilen.
Das Unternehmen betreibt eine Flotte von 4.000 Fahrzeugen, die nach Unternehmensangaben wöchentlich 500.000 bezahlte Fahrten absolviert. Waymo setzt dabei auf Lidar-Technologie und verweist auf Erfahrungen aus 200 Millionen gefahrenen Meilen.
Zoox startet kommerziellen Betrieb in Las Vegas
Zoox hat bereits im August 2026 den kommerziellen Robotaxi-Betrieb in Las Vegas aufgenommen. Die National Highway Traffic Safety Administration erteilte dafür eine Ausnahmegenehmigung für bis zu 2.500 Fahrzeuge.
Während Fahrten in San Francisco und Austin zum genannten Zeitpunkt noch kostenfrei waren, setzt Zoox in Nevada auf ein kommerzielles Tarifmodell. Der Preis besteht aus einer Basisrate sowie zeit- und distanzabhängigen Gebühren. Für Houston und San Diego sind weitere Testphasen mit menschlichen Sicherheitsfahrern vorgesehen.
Vereinigte Arabische Emirate schaffen Rechtsrahmen
Auch außerhalb der Vereinigten Staaten entstehen neue regulatorische Grundlagen. Das Kabinett der Vereinigten Arabischen Emirate hat Anfang September 2026 ein Bundesgesetz zur Regulierung autonomer Fahrzeuge gebilligt. Die Regelung unterstützt das Vorhaben Dubais, bis 2030 einen Anteil von 25 Prozent fahrerloser Fahrten am gesamten Verkehrsaufkommen zu erreichen.
Parallel dazu plant Uber dem Bericht zufolge, in Dubai Robotaxis von Baidu Apollo Go anzubieten. Damit entwickelt sich neben den Vereinigten Staaten ein weiterer Markt für kommerzielle autonome Fahrdienste.
Milliardenmarkt für Robotaxis erwartet
Goldman Sachs prognostiziert für den Robotaxi-Markt in den Vereinigten Staaten bis 2030 ein Volumen von 19 Milliarden US-Dollar. Bis 2035 soll das Marktvolumen nach der genannten Prognose auf 48 Milliarden US-Dollar steigen. Die Entwicklung der kommenden Jahre dürfte damit nicht nur von der technischen Skalierung der Flotten, sondern insbesondere von den jeweiligen regulatorischen Voraussetzungen für den kommerziellen Betrieb bestimmt werden. (Quelle: boerse-global.de)
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