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Seat hat das Taxi nicht abgeschrieben

Wegen der WLTP-Zulassungs-Problematik liegt das Thema zwar sozusagen auf Eis, aber gerade mit dem SUV Tarraco würde Seat gerne im Straßenbild auftauchen.

Mit dem geräumigen SUV Tarraco hätte Seat als Taxi-Basis ab 2020 auch einen Plug-in-Hybriden zu bieten. (Foto: Seat)
Mit dem geräumigen SUV Tarraco hätte Seat als Taxi-Basis ab 2020 auch einen Plug-in-Hybriden zu bieten. (Foto: Seat)
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Dietmar Fund

Seat hat selbst auf dem spanischen Heimatmarkt mit der WLTP-Zulassung von Taxis zu kämpfen, bei der der Volkswagen-Konzern sehr vorsichtig agiert. Die Marke hat das Taxi-Geschäft in Deutschland deshalb aber nicht abgeschrieben. Sie würde durchaus gerne mit dem geräumigen SUV Tarraco im Straßenbild erscheinen. Das sagte Marcus Hoffmann, der im spanischen Martorell für den internationalen Flotten- und Gebrauchtwagenmarkt verantwortlich ist, am 10. September 2019 auf Anfrage von taxi heute. Hoffmann war bis vor kurzem in ähnlicher Funktion in Deutschland tätig.

Auf der IAA präsentierten die Spanier den Tarraco, über dessen Fahrvorstellung taxi heute zu Jahresbeginn informiert hat, als Plug-in-Hybriden namens Seat Tarraco FR PHEV. Er wird von einem Benziner mit 110 kW/150 PS angetrieben und soll mit einem 13 kWh-Akku bis zu 50 Kilometer weit elektrisch fahren können. Bestellen kann man ihn allerdings erst 2020.

Laut Hoffmann wird das Elektroauto el-Born, das auf der IAA ebenfalls vorgestellt wurde, Mitte 2020 auf den Markt kommen. Da Volkswagen dem Vernehmen nach ein Taxi-Paket für den nahen Verwandten VW ID.3 entwickelt, wäre es im Bereich des Möglichen, dass auch die Spanier diesen Weg beschreiten.

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