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Der Seat Tarraco wäre ein geräumiges Taxi

Bei der Seat Snow Experience in Südtirol zeigte der Allradler, was er auf fester Schneedecke und an vereisten Stellen kann.

Mit den Allradversionen des Seat Tarraco wären Taxi- und Mietwagenunternehmer gut bedient, die Fahrgäste zu Hütten bringen oder dort abholen wollen. (Foto: Dietmar Fund)
Mit den Allradversionen des Seat Tarraco wären Taxi- und Mietwagenunternehmer gut bedient, die Fahrgäste zu Hütten bringen oder dort abholen wollen. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Aus dem Fahrwerks- und Antriebsbaukasten des Volkswagen-Konzerns hat Seat mit einem Tarraco ein geräumiges Topmodell gebaut. Der SUV bietet dem Taxifahrer und seinen Fahrgästen bequeme Einstiege auf angenehm hoch angeordnete Sitze. Selbst wenn die Vordersitze ganz hinten stehen, haben Fahrgäste im Fond in der hintersten Stellung der längs verschiebbaren Rücksitzbank noch etwas Kniefreiheit, einen guten Fußraum und sogar unter dem Panorama-Glasdach noch viel Kopffreiheit. Das zeigte die Fahrvorstellung Seat Snow Experience am 29. Januar 2019 in Bozen und auf dem Rittnerhorn.

Zur Verfügung standen dort Tarraco mit dem 2.0 TDI mit 140 kW/190 PS und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und einem Allradantrieb, der bei Bedarf die Hinterräder zuschaltet. Die schneebedeckten Fahrwege zum Rittnerhorn meisterte das Top-Modell mit der „Xcellence“-Ausstattung mühelos. Bei Anfahrübungen an einem steilen schneebedeckten Hügel zeigte der Tarraco, dass er sich bei gefühlvollem Gasgeben auch in widrigen Lagen noch in Bewegung setzt, solange die Fahrbahn nicht auf einer Seite vereist ist oder der Fahrer mit zu viel Gas für einen Wasserfilm unter einem Rad gesorgt hat.

Wer nicht gefühlvoll und genügend Gas gab, sobald sich die elektrische Bremse gelöst hatte, konnte das Fahrzeug in der Offroad-Stellung des Fahrprogramm-Drehschalters einfach zurückrollen lassen, ohne zu bremsen, und sich dabei voll aufs Lenken konzentrieren. Den Rückwärtsgang musste man zur Nutzung der Bergabfahr-Hilfe nicht einlegen. Wie sie bei Vorwärtsfahrt langsam selbsttätig das schwere Fahrzeug bremst und so die Geschwindigkeit hält, die der Fahrer mit etwas Gas erhöhen kann, zeigte eine weitere Übung.

Als Fünfsitzer hat der Tarraco einen ordentlichen, gut beladbaren Kofferraum. Als Siebensitzer mit zwei aus dem Boden herausklappbaren Notsitzen hat er immerhin noch 700 Liter Kofferraumvolumen. Zur Nutzung dieser Sitze muss man die asymmetrisch geteilte Rücksitzbank etwas nach vorn schieben und die Kniefreiheit in der Reihe zwei einschränken. Unter der Bank ist kein Platz für die Füße, sodass man in der dritten Reihe sehr beengt und mit stark angezogenen Beinen sitzt.

Einen ausführlichen Fahrbericht bringt taxi heute in einer der nächsten Ausgaben. Bis dahin wird hoffentlich auch klar sein, wie es bei Seat bei den Sonderfahrzeugen wie Taxis weitergeht, die wegen der WLTP-Umstellung noch immer nicht lieferbar sind. Deshalb ist auch noch unklar, ob INTAX für den als Taxi sehr geeigneten Tarraco ein Taxi-Paket entwickeln darf.

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