Taxi-Gewerbe kommt wieder zum Zug

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen hat für die nächsten Jahre die Kooperation mit der Deutschen Bahn AG gesichert.

Das durch Bahn-Töchter wie CleverShuttle zuletzt etwas getrübte Verhältnis der Taxler zur Bahn dürfte sich durch die Fortführung der Kooperation wieder etwas aufhellen. (Foto: Oliver Lang/Deutsche Bahn AG)
Das durch Bahn-Töchter wie CleverShuttle zuletzt etwas getrübte Verhältnis der Taxler zur Bahn dürfte sich durch die Fortführung der Kooperation wieder etwas aufhellen. (Foto: Oliver Lang/Deutsche Bahn AG)
Dietmar Fund

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. ging bei einer europaweiten Ausschreibung der Deutschen Bahn AG als Partner für Fahrten des Störungsmanagements und für Personalfahrten für die nächsten drei Jahre hervor. Mit dem Vertrag, der zum 1. März 2020 greift, ist eine Verlängerungsoption für weitere zwei Jahre verknüpft. Das teilte der Verband am 28. Februar 2020 mit.

Um die Bahn bei der Optimierung ihrer internen Prozesse zu unterstützen, will der Verband eine digitale Lösung für die Bestellung und Bezahlung solcher Fahrten entwickeln. Ihre Basis sollen die drei über eine gemeinsame Schnittstelle vereinten Bestell-Apps taxi.eu, Taxi Deutschland und Cab4Me werden. Sie sollen an den DB-Partner AirPlus angebunden werden.

Der Vertrag sieht Gutscheinfahrten vor, die außerhalb der Pflichtfahrgebiete mit 0,90 Euro (Preise zzgl. MwSt.) pro gefahrenem Kilometer vergütet werden. Im Falle von Großraumfahrzeugen beträgt dieser Satz 1,02 Euro.

Ab März 2022 soll es jährliche Preisanpassungen geben. Für sie werden die jeweils aktuellen Taxitarife der wichtigste Maßstab sein. Die Abwicklung der Gutscheine bleibt wie bisher in Händen der eingebundenen Taxizentralen.

Die Kooperation des Bundesverbandes mit der Deutschen Bahn besteht bereits seit 2003.

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