Brandenburger Disko-Taxis rollen seltener

Auch 2012 wird in Brandenburg das Fifty-Fifty-Taxi weitergeführt. Damit geht das Verkehrssicherheits-Projekt hier in sein 17. Jahr. Allerdings wurden die Tickets zuletzt nicht mehr so häufig nachgefragt.
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Im Jahr 1995 startete Brandenburg als erstes Bundesland das Fifty-Fifty-Taxi. Das Prinzip: Jugendliche Nachtschwärmer zwischen 16 und 25 können an Wochenenden und Feiertagen Taxis zur Hälfte des üblichen Fahrpreises nutzen. Die andere Hälfte des Wertes der Fifty-Fifty-Tickets trägt das Land Brandenburg. Die Taxigenossenschaft Potsdam übernimmt die landesweite Abrechnung der Gutscheine.

Detlef Baatz, Vorstandsvorsitzender der Taxigenossenschaft Potsdam, sagt: „Diese Verkehrssicherheitsaktion ist seit vielen Jahren bei Jugendlichen beliebt. Als Taxigenossenschaft unterstützen wir diese Aktion deshalb sehr gerne. Schließlich profitieren alle Beteiligten davon: Die Jugendlichen können ihr Auto stehen lassen und zum halben Preis Taxi fahren und das Taxigewerbe bekommt zusätzliche Fahrten.“

Allerdings wurden 2011 weniger Tickets verkauft als im Jahr zuvor. Der Umsatz sank laut Verkehrsminister Jörg Vogelsänger im Vergleich zu 2010 um fast 8.000 Euro auf etwa 51.400 Euro.

Aufgrund des Erfolgs bei der Verkehrssicherheit ist das Budget für die Subvention der Tickets im Land Brandenburg auch weiterhin fest eingeplant. „Seit Beginn der Initiative 1995 konnte die Zahl der Jugendlichen, die bei so genannten Disko-Unfällen ums Leben kamen oder schwer verletzt worden sind, stetig gesenkt werden.“, so Vogelsänger.

(sk)
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