Schießerei in Hamburg: Taxifahrer gerät ins Kreuzfeuer

Eine Schießerei mit einem Schwerverletzten hält seit Samstag die Polizei in Hamburg in Atem. Großes Glück hatte dabei ein Kollege und seine Fahrgäste: Obwohl ihr Taxi von einer Kugel getroffen wurde, blieben sie unverletzt.
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Nach Polizeiangaben waren drei Jugendliche im Hamburger Stadtteil Lurup kurz nach Mitternacht gerade auf dem Rückweg von einem Schnellrestaurant, als sie zwei dunkle Pkw sahen, die quer zur Straße standen.

Plötzlich wurde aus Richtung der Fahrzeuge mehrfach geschossen. Die Drei flüchteten in die Gegenrichtung, doch einer der Jugendlichen wurde von einem Schuss in den Rücken getroffen. Er musste notoperiert werden und ist zum Glück außer Lebensgefahr.

Einer der Schüsse traf auch ein Taxi, das laut Polizei rund 500 Meter vom Tatort entfernt war. Der Fahrer dachte offenbar zunächst an einen Reifenplatzer. Als er ausstieg, flogen ihm jedoch weitere Schüsse um die Ohren. Er und seine Fahrgäste hatten einen großen Schutzengel. Obwohl ein Projektil die Fahrertür durchschlug, blieben alle Insassen unverletzt. Das Taxi wurde von der Polizei für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Noch ist nicht sicher, was hinter der brutalen Schießerei steckt, zumindest macht die Polizei dazu noch keine offiziellen Angaben. Diverse Medien und Anwohner in Lurup spekulieren darüber, dass es sich um einen Bandenkrieg gehandelt habe. Wie die Bild-Zeitung herausgefunden haben will, soll sich an dem abgelegenen Weg eine Rotlichtgröße der Rockerbande „Hells Angels“ zum Showdown mit einem Konkurrenten verabredet haben.

(sk)
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