Zuverdienstgrenze für Frührentner soll deutlich steigen

Diese Nachricht dürfte viele Taxiunternehmer freuen, bei denen Frührentner die Auslastung des Fuhrparks verbessern. Nach Plänen des Bundesarbeitsministeriums sollen diese ihre Bezüge künftig bis zum höchsten Gehalt der letzten 15 Berufsjahre aufstocken dürfen.
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Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet, hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen ihre Pläne für eine Kombirente nachgebessert. Davon könnten vom nächsten Jahr an viele Menschen profitieren, die vor dem 65. Lebensjahr Altersrente beziehen und zusätzlich arbeiten.

Derzeit gelten hier starre Höchstgrenzen. Wer vor Erreichen seiner Altersgrenze in Rente geht, darf aktuell nur 400 Euro im Monat hinzuverdienen - was darüber hinausgeht, wird schrittweise auf das Altersgeld angerechnet. Diese starren Verdienstgrenzen wolle die Ministerin abschaffen. In Zukunft soll es möglich sein, durch Rente und Arbeitseinkommen insgesamt so viel zu verdienen wie früher durch das Gehalt.

Als Berechnungsgrundlage für die neue Obergrenze solle dabei das Jahr mit dem höchsten Einkommen der letzten 15 Jahre herangezogen werden und nicht, wie bisher geplant, der Durchschnittsverdienst aus den letzten drei Jahren der Erwerbstätigkeit.

Die neue Kombirente soll laut der Süddeutschen Zeitung allerdings nur für Versicherte gelten, die mindestens 63 Jahre alt sind und 35 Versicherungsjahre nachweisen können.

(sk)
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