Berliner Gewerbe setzt auf geschulte Taxifahrer

Aufmerksame und zuvorkommende Fahrer sollen das wesentliche Merkmal der VIP-Taxis sein.
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Weder die Art, das Alter und der Pflegezustand der Fahrzeuge, sondern der Umgangston ihrer Fahrer soll das Merkmal von rund 700 VIP-Taxen sein, mit denen das Berliner Taxigewerbe der Nachfrage nach höherwertigen Dienstleistungen gerecht werden möchte. Die Initiatoren der „Qualitätsoffensive“ möchten so rund ein Zehntel der etwa 7.500 Berliner Taxis mit einem VIP-Taxi-Aufkleber auf die Straße schicken.

Der „Premium-Service“ fordert keine Registrierungsgebühr, kein zusätzliches Serviceentgelt und keinen Preisaufschlag auf den normalen Taxitarif. Einzige Voraussetzung ist die Teilnahme an einem zweitägigen „Qualitätskurs“, der gesetzliche Grundlagen vertiefen und servicefreundliches Auftreten einüben soll. Die Teilnehmer sollen in regelmäßigen Testfahrten überprüft werden. Alle zwei Jahre müssen sie ihr „Qualitätsdiplom“ erneuern.

Für die Qualitätsoffensive haben sich die Taxizentrale Berlin, der Taxiverband Berlin Brandenburg und die Innung des Berliner Taxigewerbes zusammengetan. Für ihr Seminarprogramm haben die Projektpartner zunächst die Bedürfnisse der Kunden analysiert und darauf die Inhalte der Schulungen aufgebaut. Anfang Januar haben die ersten Kurse stattgefunden.

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