Fiat denkt über das Taxi-Geschäft nach

Der verantwortliche Vertriebsmann möchte gerne wissen, welche Modelle dem mobilen Gewerbe am wichtigsten wären.
Redaktion (allg.)

Fiat möchte das Taxi-Geschäft in Deutschland wieder aufnehmen. Das sagte Reinhard Happel, Direktor für Flotten-, Mietwagen- und Gebrauchtwagen-Geschäfte, auf Anfrage von taxi heute. Der 47 Jahre alte Leasing-Fachmann war nach mehr als 20 Jahren im Leasing-Geschäft 2013 von Arval Deutschland zu Fiat gegangen. Bei Arval war er sechs Jahre lang tätig, zuletzt als Vertriebsdirektor.

Laut Happel bietet Fiat mit seinen Marken derzeit keine Taxi-Konditionen und nur für wenige Modelle ein Taxi-Paket über Intax an. Der Vertriebsprofi möchte aber ein Taxi-Programm mit guten Konditionen ins Leben rufen und denkt in diesem Zusammenhang auch an den Service. Sein erster Schritt soll der Taxi-Umbau eines neuen Modells sein, das er zum Test in verschiedene Städte schicken möchte.

Folgende Modelle kann sich Happel als Taxi vorstellen: Den in zwei Radständen und zwei Dachhöhen erhältlichen Hochdach-Kombi Fiat Doblò, den Minivan Fiat 500 L Living, den SUV Fiat Freemont, den Van Voyager der Marke Lancia und die Limousine Alfa Romeo Giulietta. Sie und der Minivan würden bereits in italienischen Großstädten als Taxi eingesetzt und könnten sich für deutsche Städte eignen, in denen das mobile Gewerbe für viele Marken offen sei, beispielsweise für Berlin, erklärt Happel.

Wie beurteilen gestandene Unternehmer die Taxi-Eignung der genannten Modelle? Das können sie Reinhard Happel per E-Mail mitteilen (reinhard.happel@fiat.com).

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