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Mindestlohn: Das Kernproblem sind die Standzeiten

Der selbständige Berater Siegfried W. Kerler riet den Besuchern des Taxitages 2016 der IHK Regensburg dazu, lieber ihre Taxis besser auszulasten als an höheren Taxi-Tarifen zu arbeiten.
Siegfried W. Kerler wies sein Publikum auf Nischen hin, in denen sie mit Taxis noch tätig werden könnten. (Foto: Dietmar Fund)
Siegfried W. Kerler wies sein Publikum auf Nischen hin, in denen sie mit Taxis noch tätig werden könnten. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund
Eine Erhöhung der Taxitarife wird in der Branche immer als einfachste Möglichkeit gesehen, um den Mindestlohn zu kompensieren. Dabei macht sie das teure Gut Taxi nur zu einem Luxusgut, oft ohne dass die Dienstleistung dem entspricht: Das erklärte der selbständige Unternehmensberater Siegfried am 4. Juli 2016 W. Kerler beim Taxitag 2016 der Industrie- und Handelskammer (IHK) Regensburg.

Kerler sagte, das Hauptproblem seien die Standzeiten und nicht die Einsatzzeiten oder gar die Taxitarife. Betriebswirtschaftler würden eher überlegen, wie sie ihre Fahrzeuge mehr bewegen könnten, um deren Auslastungsgrad zu steigern und mit ihnen mehr Geld zu verdienen.

Der langjährige Mitarbeiter der IHK in Augsburg und in Ulm riet den Unternehmerinnen und Unternehmern im Publikum, beispielsweise aktiv Besorgungsfahrten anzubieten, sich als Zubringer zu Fernbuslinien anzubieten oder als Dienstleister für Zubringerdienste zu Kreuzfahrten aufzutreten. Kerler sprach sogar von Taxi- und Mietwagenunternehmern, die mit Kleintiertransporten, Urlaubs- oder Schlüsseldiensten schon einen beträchtlichen Teil ihres Umsatzes machten.

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