Großraumtaxis: Stellantis baut großen Transporter für Toyota

Der Fiat Ducato und seine Ableger der anderen Marken bilden die Basis einer Baureihe, mit der Toyota auch elektrisch in die 3,5-Tonner-Klasse vordringen möchte.

Der große Toyota-Transporter wird ein Ableger des Fiat Ducato. Fraglich ist nur, ob der heutige New Ducato oder dessen Nachfolger der Gen-Spender sein wird. (Foto: Opel)
Der große Toyota-Transporter wird ein Ableger des Fiat Ducato. Fraglich ist nur, ob der heutige New Ducato oder dessen Nachfolger der Gen-Spender sein wird. (Foto: Opel)
Dietmar Fund

Wie der Stellantis-Konzern mit seinen Marken Citroen, Fiat Professional, Opel und Peugeot sieht auch Toyota immer mehr Chancen im Transporter-Markt. Um sich die Entwicklungs- und Produktionskosten der langlebigen Nutzfahrzeuge zu teilen, gehen der europäische Konzern und die Japaner nun eine neue Zusammenarbeit ein.

Ab Mitte 2024 soll es bei Toyota einen neuen „großen“ Transporter geben, der die aus der bisherigen Kooperation mit Stellantis stammenden Hochdach-Kombis der Reihe Proace City und den kompakteren Transporter Proace um eine höhere Tonnageklasse ergänzt. Er soll auch mit batterieelektrischem Antrieb angeboten werden.

Es ist unschwer zu erraten, dass die noch namenlose Baureihe auf dem Fiat Ducato basieren wird. Er wurde von Anbeginn an auch als Citroen Jumper und Peugeot Boxer angeboten und darf mittlerweile als „Movano“ auch das Opel-Logo tragen. Die Frage ist nur, ob Stellantis und Toyota sich ab 2024 ein ganz neues Modell teilen oder eine Abwandlung des aktuellen Fiat Ducato, der unlängst eine weitere Modellpflege erfahren hat, die das Elektromodell nicht betrifft. Zu dieser Frage gab die Presseabteilung von Stellantis nur die Auskunft, es sei noch zu früh, darüber etwas zu sagen.

Stellantis und Toyota haben bisher nur verraten, dass sie das neue Modell im polnischen Werk  Gliwice und im italienischen Werk Atessa produzieren möchten. Ihre Zusammenarbeit haben beide beim mittelgroßen Transporter 2012 begonnen und sie 2019 auf die Kasten-Kombis ausgedehnt.

Toyotas Eigenentwicklungen bei Transportern liegen schon einige Jahre zurück. Sie basierten auf zwei Modellreihen mit Heckantrieb, deren Motor noch unter den Vordersitzen untergebracht war.

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