Berliner Taxi-Innung gibt Infos zur Taxi-Sternfahrt

Die Sternfahrt am bundesweiten Aktionstag 10. April 2019 führt zum Brandenburger Tor.

Der Berliner Ostbahnhof ist einer der drei zentralen Sammelplätze für die Sternfahrt zum Brandenburger Tor. (Foto: Dietmar Fund)
Der Berliner Ostbahnhof ist einer der drei zentralen Sammelplätze für die Sternfahrt zum Brandenburger Tor. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Wie vom Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. (bislang: BZP) bereits angekündigt und von taxi heute gemeldet, ist am 10. April 2019 ein bundesweiter Aktionstag gegen das „Eckpunktepapier“ von Bundesverkehrsminister Scheuer geplant, der in einer Sternfahrt nach Berlin gipfeln soll. Zu ihr haben die Innung des Berliner Taxigewerbes e.V. mit ihrem Newsletter und der Bundesverband auf seiner Homepage genauere Informationen geliefert.

Wie die Innung mitteilt, werden ab 11 Uhr die Palette am Flughafen Tegel, der Olympische Platz und der Ostbahnhof als Taxisammelplätze für die Sternfahrt benutzt. Von dort aus fahren die Taxis um 12 Uhr über die Siegessäule zum Brandenburger Tor. Davor werden sich die Taxis in mehreren Reihen aufstellen. Um wird ab 13.30 Uhr die zentrale Kundgebung stattfinden.

Laut der Saarbrücker Zeitung hat der Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland e.V. bei seinem diesjährigen Taxi-Tag angekündigt, auch in Saarbrücken eine Protestaktion zu veranstalten. Es soll dort entweder eine Sternfahrt oder einen Taxi-Korso geben.

Sicher werden sich weitere Mitgliedsorganisationen an dem bundesweit angedachten Protest beteiligen. Taxi- und Mietwagenunternehmer, die ebenfalls „Flagge zeigen“ möchten, sollten sich daher am besten an ihren Landesverband oder ihre Taxizentrale wenden, denn auf der Homepage des Bundesverbands sind derzeit noch keine regionalen Protestaktionen vermerkt. Der Verband ist gerade dabei, die Aktionsmaterialien zu drucken.

Derzeit stehen bereits Aktionen in folgenden weiteren Städten fest: Düsseldorf, Hamburg, Köln, Stuttgart und Wiesbaden. Koordinator für diese regionalen Aktivitäten ist der neue Mitarbeiter des Bundesverbands, Michael Oppermann. Seinen Informationen zufolge wird es kleinere lokale Aktionen in weiteren Städten geben, die nicht unbedingt mit einer Kundgebung enden würden. Die ostdeutschen Städte neigten wohl dazu, sich direkt in Berlin zu engagieren.

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