Taxi-Bundesverband gibt Infos zu digitalen Bahngutscheinen

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. möchte die Taxibetriebe mit zwei Infoblättern beim Übergang von Papiergutscheinen zu digitalen Gutscheinen unterstützen.

Wenn zum Beispiel zu später Stunde Bahnen ausfallen, sollen die Zugbegleiter und die Mitarbeitenden an den Info-Schalter bald bundesweit nur noch digitale Taxigutscheine ausstellen. (Foto: Dietmar Fund)
Wenn zum Beispiel zu später Stunde Bahnen ausfallen, sollen die Zugbegleiter und die Mitarbeitenden an den Info-Schalter bald bundesweit nur noch digitale Taxigutscheine ausstellen. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Als Partner der Deutschen Bahn unterstützt der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. (BVTM) den Digitalisierungsprozess bei der Abrechnung von Bahngutscheinen. Weil die ausgehend von Großstädten nun nach und nach von der reinen Papierform auf eine digitale Abwicklung über QR-Codes umgestellt werden, hat Geschäftsführer Michael Oppermann zwei Infoblätter für Taxiunternehmen und für Abrechnungspartner erarbeitet, der der BVTM auf seiner Homepage als pdf-Dateien bereitstellt.

Laut Oppermann können Taxiunternehmen digitale Gutscheine nur über die Fahrer-App eines geeigneten Vermittlungssystems entgegennehmen, weil sie alle Auftragsdaten enthalten. Außerdem brauchen sie wie bisher bei Papiergutscheinen einen Abrechnungspartner. Der BVTM listet hier rund 50 auf und will mit seinem Infoblatt weitere hinzugewinnen. Er gibt die Empfehlung, für die Abrechnung wie bisher bei der Abrechnung analoger Gutscheine maximal fünf Prozent Umsatzanteil zu nehmen.

Taxibetriebe, die noch per Telefon und Funk vermitteln, müssten sich überlegen, ob sie auf die Annahme von digitalen Bahngutscheinen verzichten oder nicht besser in ein Vermittlungssystem investieren möchten, dessen Anbieter die Unternehmer sicher gerne berieten, erklärt Oppermann. Laut dem Infoblatt für Taxiunternehmen sind die bekanntesten Anbieter von Vermittlungssoftware allesamt in der Lage, digitale Bahngutscheine abzuwickeln. Gelistet sind fms Austrosoft, GefoS, Seibt & Straub, taxi.de, TAXI KOMM 24, MPC Software, SuE Software und Mikrotek.

„Mein klarer Rat ist, dass man sich lieber früher als später Gedanken über diese Form der Digitalisierung machen sollte, weil auch immer mehr gewerbliche Kunden sie verlangen und weil sie die Buchhaltung vereinfacht“, sagt Michael Oppermann. Er hat die Digitalisierung der Bahngutscheine in den letzten Jahren vorangetrieben.

Interessierte Leserinnen und Leser können die beiden Infoblätter als pdf-Dateien auch gleich im Downloadbereich dieser Meldung herunterladen.

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