Taxi-Unfall: Newsübersicht zu allen aktuellen und bisherigen Taxi-Unfällen

Newsübersicht Taxi-Unfall: Taxi-Unfälle bleiben ein ernstes Thema: 2025 verursachen Betrunkene mehrere Kollisionen mit einem gestohlenen Taxi. Ein Fahrgast steht wegen eines tödlichen Radunfalls vor Gericht. Überfälle, Angriffe und schwere Kollisionen zeigen die Risiken im Taxi-Gewerbe.

Ein Taxi mit beleuchtetem Taxischild wartet in einer Schlange von Taxen auf Fahrgäste. (Foto: Christoph Reichwein/dpa)
Ein Taxi mit beleuchtetem Taxischild wartet in einer Schlange von Taxen auf Fahrgäste. (Foto: Christoph Reichwein/dpa)

Tödlicher Unfall bei Krankentransport: Warum die Verantwortung von Taxifahrern weit über das Lenkrad hinausgeht

News vom 29.09.2026 von Thomas Kanzler

Nach dem tödlichen Unfall eines zehnjährigen Jungen bei einem Krankentransport in Baden-Württemberg beschäftigt der Fall erneut die Gerichte. Die juristische Aufarbeitung rückt eine Frage in den Mittelpunkt, die das Taxigewerbe seit jeher begleitet: Welche Verantwortung tragen Fahrer, wenn sie Menschen befördern, die sich nicht selbst schützen können?

Als im Mai 2025 ein zehnjähriger Junge auf einer Krankenfahrt im Hohenlohekreis ums Leben kam, war die Betroffenheit weit über die Region hinaus groß. Der Junge saß in einem Behindertentaxi, das auf der Marlacher Steige bei Schöntal mit einem Linienbus kollidierte. Wenige Monate später verurteilte das Amtsgericht Künzelsau den Taxifahrer wegen fahrlässiger Tötung zu zehn Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung. Nun geht der Fall in die nächste Runde: Der Fahrer hat Rechtsmittel eingelegt.

Juristisch wird nun erneut geprüft, ob das Urteil Bestand haben wird. Diskutiert werden dabei auch die Straßenverhältnisse. Die Verteidigung verweist auf die aus ihrer Sicht problematische Beschilderung der Marlacher Steige und die fehlende Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Staatsanwaltschaft hat dagegen keine Rechtsmittel eingelegt. Doch unabhängig von den offenen Rechtsfragen berührt der Fall ein Thema, das für das Taxigewerbe von grundlegender Bedeutung ist: die besondere Verantwortung beim Transport von Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen.

Mehr als eine gewöhnliche Fahrt

Kranken- und Behindertentransporte gehören seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil des Taxigewerbes. Jeden Tag bringen Fahrer Patienten zu Dialysezentren, Reha-Einrichtungen, Arztpraxen oder Schulen. Viele Fahrgäste sind auf Unterstützung angewiesen. Manche sitzen im Rollstuhl, andere leiden unter neurologischen Erkrankungen, Sehbehinderungen oder kognitiven Einschränkungen.

Anders als bei einer gewöhnlichen Taxifahrt können diese Fahrgäste in Gefahrensituationen oft nicht selbst reagieren. Sie können sich nicht festhalten, nicht ausweichen und häufig auch nicht eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Damit wächst die Verantwortung des Fahrers. Wer einen Kranken- oder Behindertentransport übernimmt, transportiert nicht nur Personen von A nach B. Er übernimmt für die Dauer der Fahrt eine besondere Fürsorgepflicht.

Sicherheit beginnt vor dem Start

Branchenverbände und Unfallforscher weisen seit Jahren darauf hin, dass viele Risiken bereits vor dem Anfahren entstehen. Entscheidend sind die fachgerechte Sicherung von Rollstühlen, korrekt angelegte Rückhaltesysteme und die Kontrolle aller Befestigungspunkte. Moderne Behindertenfahrzeuge verfügen über spezielle Rollstuhl-Rückhaltesysteme, Gurte und Verankerungen. Doch selbst die beste Technik entfaltet ihre Schutzwirkung nur dann, wenn sie korrekt eingesetzt wird.

Zahlreiche Schulungsprogramme für Fahrer konzentrieren sich deshalb nicht allein auf die Fahrzeugbeherrschung. Sie vermitteln auch den Umgang mit Menschen mit Behinderungen, das sichere Verladen von Rollstühlen und das Verhalten in Notfallsituationen.

Straße verzeiht keine Fehler

Der Unfall bei Schöntal zeigt zugleich eine weitere Realität des Berufs. Taxifahrer bewegen sich täglich in einem Umfeld, das sie nicht kontrollieren können. Schlechte Straßen, unübersichtliche Streckenführungen, wechselnde Witterungsverhältnisse oder Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer gehören zum Alltag. Gerade deshalb gilt im Personenverkehr ein besonders hoher Maßstab an Aufmerksamkeit und Risikobewusstsein. Berufskraftfahrer legen jedes Jahr zehntausende Kilometer zurück. Von ihnen wird erwartet, Gefahren frühzeitig zu erkennen und ihre Fahrweise entsprechend anzupassen – unabhängig davon, welche Höchstgeschwindigkeit eine Straße formal zulässt.

Die Diskussion um die Beschilderung der Marlacher Steige wird deshalb vermutlich auch in der nächsten Gerichtsinstanz eine Rolle spielen. Sie ändert jedoch nichts daran, dass professionelle Personenbeförderung stets mit einer besonderen Verantwortung verbunden ist.

Vertrauensverhältnis auf Zeit

Viele Fahrgäste kennen „ihren“ Fahrer seit Jahren. Besonders im Bereich der Krankenbeförderung entstehen oft enge Vertrauensverhältnisse. Eltern vertrauen ihre Kinder dem Fahrer an. Angehörige verlassen sich darauf, dass ein pflegebedürftiger Mensch sicher ans Ziel gelangt. Einrichtungen organisieren ihren Alltag auf Basis dieser Zuverlässigkeit. Dieses Vertrauen ist ein hohes Gut. Es erklärt auch, warum Unfälle im Bereich der Kranken- und Behindertenbeförderung regelmäßig große öffentliche Aufmerksamkeit erhalten. Die Folgen reichen weit über die unmittelbar Beteiligten hinaus.

Fall reicht über den Gerichtssaal hinaus

Ob das Urteil gegen den Taxifahrer Bestand haben wird, müssen nun die höheren Instanzen entscheiden. Die juristische Bewertung des konkreten Unfalls bleibt Aufgabe der Gerichte. Für das Taxigewerbe enthält der Fall jedoch bereits heute eine wichtige Erinnerung. Kranken- und Behindertentransporte gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Branche. Sie verlangen fahrerisches Können, technisches Verständnis und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein.

Wer Menschen befördert, die auf Hilfe angewiesen sind, trägt mehr als die Verantwortung für ein Fahrzeug. Er trägt Verantwortung für Menschen, die ihm ihr Vertrauen schenken – oft jeden einzelnen Tag.

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Treffen sich drei Taxis – ungewöhnlicher Unfall im Hamburger Westen

News vom 18.05.2026 von Thomas Kanzler

Was wie der Beginn eines Taxi-Witzes klingt, ist am 16. Mai in Hamburg tatsächlich passiert: Wie die Hamburger Morgenpost unter Berufung auf Polizeikreise berichtete, waren bei einem kuriosen Unfall drei Taxis beteiligt.

Der Unfall ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen am Samstag, dem 16. Mai 2026, gegen 23.35 Uhr im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld an der Kreuzung Von-Sauer-Straße/Bahrenfelder Chaussee. Dort kollidierten zunächst zwei Taxis miteinander. Durch die Wucht des Aufpralls wurde eines der Fahrzeuge gegen ein drittes Taxi geschleudert, das an einer roten Ampel wartete.

Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Allerdings entstand erheblicher Sachschaden. Zwei der drei beteiligten Fahrzeuge waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Kreuzung blieb für etwa eine Stunde gesperrt, damit Polizei und Abschleppdienste die Unfallstelle räumen und Spuren sichern konnten.

Ungeklärte Ursache

Besonders auffällig an dem Vorfall ist die Konstellation: Gleich drei Taxis waren beteiligt, obwohl das dritte Fahrzeug offenbar ordnungsgemäß an einer Ampel stand und erst infolge der ersten Kollision getroffen wurde. Hinweise auf Alkohol, überhöhte Geschwindigkeit oder technische Defekte wurden bislang öffentlich nicht bestätigt. Die Polizei sprach zunächst lediglich von einer „ungeklärten Ursache“.

Die Unfallstelle liegt an einer stark befahrenen Verbindung im Westen Hamburgs. Die Bahrenfelder Chaussee bildet einen wichtigen Zubringer Richtung Altona und Osdorf, während die Von-Sauer-Straße den Verkehr rund um die Trabrennbahn Bahrenfeld sowie Gewerbegebiete aufnimmt. Gerade am späten Abend herrscht dort weiterhin dichter Verkehr durch Taxis, Lieferdienste und Rückreiseverkehr aus der Innenstadt.

Öffentlich bekannt wurden die ersten Informationen über einen Bericht der Hamburger Morgenpost sowie über Beiträge lokaler Polizeibeobachter in sozialen Netzwerken. Fotos von der Unfallstelle zeigen mindestens zwei deutlich beschädigte Taxis mit Front- und Seitenschäden.

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Dooring - wenn eine plötzlich geöffnete Tür zum Schicksal wird

News vom 02.12.2025 von Thomas Kanzler

Im Sommer 2025 ist der Berliner Fahrradfahrer Dirk Goldmann Opfer eines sogenannten Dooring-Unfalls geworden. Ein harmlos erscheinender Moment, ein unachtsames Öffnen einer Taxitür, veränderte sein Leben grundlegend. Ein Überblick über den Fall — und ein Appell an Taxifahrer, Autofahrer allgemein und Radfahrer.

Im Juni 2025 hielt ein Taxi verbotswidrig auf einer Sperrfläche — eine Praxis, die im hektischen Berliner Alltag immer wieder vorkommt. Eine Fahrgästin öffnete die hintere rechte Tür und stieg aus, offenbar ohne den nachfolgenden Fahrradverkehr zu beachten.

Tür auf — und alles kippt

Goldmann fuhr auf dem Radweg — und prallte gegen die Tür. Der Taxi-Fahrer setzte trotz des Unfallgeschehens seine Fahrt fort, die Frau hinterließ falsche Kontaktdaten. Seither bleibt Goldmanns Unfall-Verursacherin verschwunden — und mit ihr sämtliche Ansprüche auf Entschädigung und Hilfe.

Die Folgen sind gravierend: Die umfangreichen Verletzungen nötigten Goldmann zu mehreren Eingriffen und langwieriger Behandlung. Der operative Eingriff erforderte die Entfernung beschädigten Knorpels; seither reibt Knochen auf Knochen. Goldmann kann den Arm nicht mehr voll belasten, sportliche Aktivitäten erscheinen nun unwiederbringlich verloren. Dazu kommen die psychischen Belastungen: Angst vor dem Radfahren, Schlafstörungen, permanente Unsicherheit — bis hin zur Notwendigkeit beruflicher Neuorientierung. Auch die finanziellen Belastungen sind hoch: Krankenhaus- und Rehamaßnahmen, Medikamente, Gutachten, mögliche Einkommensausfälle. Ein Spendenaufruf nennt explizit die Belastung durch nicht erstattete Kosten; der zuständige Entschädigungsfonds sieht sich jedoch außerstande, ohne identifizierte Verursacherin zu helfen.

Rechtliche und soziale Leere hinter dem Unfall

Im Unterschied zu einigen prominenten Fällen — etwa einem 2023 in Berlin-Charlottenburg verunglückten Radfahrer, der bei einem ähnlichen Dooring-Unfall ums Leben kam und dessen Fall jüngst vor Gericht verhandelt wurde — stehen bei Goldmann weder Fahrer noch Fahrgast als Täter fest.

Die Tatsache, dass der Taxifahrer weiterfuhr und die Fahrgastin unter falscher Identität verschwand, hat zur Folge, dass Goldmann nun völlig allein dasteht. Ein Entschädigungsfonds, der eigentlich für genau solche „unbekannte Unfallverursacher“-Fälle eingerichtet wurde, lehnt in der Regel Zahlungen ab, wenn Unfallhergang und Beteiligte nicht eindeutig identifiziert oder nachgewiesen sind.

Verantwortung der Taxi-Branche

Wenn ein Fahrer weiterfährt und der Fahrgast unter falscher Identität verschwindet, gibt es für Opfer faktisch keine greifbare Stelle mehr, an die sie sich wenden können. Vor diesem Hintergrund wäre es zu überlegen, ob nicht Taxiunternehmen und Berufsverbände verbindliche Regeln einführen könnten — etwa Hinweise im Taxi, Orientierungen für Fahrgäste, Verhaltensregeln für Ein- und Aussteigen, vielleicht sogar technische Hilfsmittel oder Warnsysteme.

Auf den ersten Blick scheint die Branche aus der Verantwortung genommen. Trotzdem: Die fehlende Kontrolle über das Verhalten der Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen bleibt eine Lücke. Ein Lichtblick war 2024 da die Kampagne zur Vermeidung von „Dooring-Unfällen“ im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative #MehrAchtung des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen (BVTM) mit der Taxen-Union Hamburg e.V. und die Hansa Funktaxi eG.

Dooring-Unfälle ist vermeidbar

Der Unfall von Dirk Goldmann mag auf den ersten Blick wie ein tragisches Einzelschicksal wirken. Doch er steht für ein strukturelles Problem — ein Risiko, das viele Radfahrende täglich eingehen, wenn sie sich in Städten bewegen, in denen Straßen, Parkplätze und Taxistände dicht, unübersichtlich und ungeschützt nebeneinander existieren.

Dass Goldmann heute auf Spenden angewiesen ist — und nicht auf Unterstützung von Seiten der Versicherer oder der öffentlichen Hand — offenbart eine Lücke. Wer Dirk Goldmann unterstützen und diese Lücke mit füllen möchte: hier geht es zum Spendenportal.

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Freispruch für Taxi-Gast nach Dooring-Unfall

News vom 20.08.2025 von Thomas Kanzler

(dpa/tk) Ein Taxi hält auf einer Kreuzung, ein Fahrgast will aussteigen. Der Mann öffnet die Autotür einen Spaltbreit. Ist er für den Tod eines Radfahrers verantwortlich, der gegen die Tür prallt?

Nach dem Tod eines Radfahrers bei einem sogenannten Dooring-Unfall ist ein 74-Jähriger vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen worden. Es handele sich um ein Geschehen, das auch ein Unfallsachverständiger nicht richtig rekonstruierten konnte, begründete das Amtsgericht Tiergarten. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeklagten vorgeworfen, als Fahrgast eines Taxis beim Aussteigen nicht auf den rechts neben der Straße verlaufenden Fahrradstreifen geachtet zu haben. «Ich kann den Fall aus tatsächlicher Hinsicht nicht richtig aufklären», sagte der Vorsitzende Richter Karsten Parpart.

Der 74-Jährige hatte sich am 20. Februar 2023 von Berlin-Spandau nach Charlottenburg fahren lassen. An der Kreuzung Kantstraße Ecke Wielandstraße hielt der Fahrer auf einem durch Streifen markierten Bereich. Dies ist eine für Fahrzeuge gesperrte Fläche. Der Fahrgast habe bezahlt, dann die hintere rechte Tür geöffnet, so der Richter. Ein 50 Jahre alter Radfahrer, der sich auf der Kantstraße von hinten näherte, prallte gegen die geöffnete Fahrzeugtür. Der Familienvater erlitt bei dem Sturz so schwere Kopfverletzungen, dass er im Krankenhaus starb.

Richter: Tür des Taxis nicht weit geöffnet

 «Beim Aussteigen ist jede Gefahr für weitere Verkehrsteilnehmer auszuschließen», sagte der Richter. «Es ist die Tür stückweise zu öffnen und durch die geöffnete Tür die Rückschau vorzunehmen.» Fest stehe, dass die Tür des Taxis nicht weit geöffnet gewesen sein könne. Wahrscheinlich sei, dass der Radfahrer um ein abbiegendes Fahrzeug herumfuhr, das aus der Wielandstraße gekommen sei. Der Mann sei in dem Fall bei einem Schulterblick durch die geöffnete Fahrzeugtür nicht zu sehen gewesen. Es gebe laut Gutachten allerdings viele Möglichkeiten. Verteidiger Peter Zuriel erklärte für den Angeklagten, es sei ein tragisches Unglück geschehen, für die Familie des 50-Jährigen «ein furchtbarer Schicksalsschlag». Doch der 74-Jährige habe sich nicht strafbar gemacht. Der Unfall sei unvermeidbar gewesen. Das Taxi habe nicht uf dem Radweg gestanden. Sein Mandant habe die Tür «um 30 Grad geöffnet und nach hinten geschaut», so der Anwalt. Bei einem erfolgten Schulterblick sei der Radfahrer nicht zu erkennen gewesen. «Wir wissen nicht genau, wie der Unfall zustande gekommen ist.»

Mit dem Freispruch auf Kosten der Landeskasse Berlin folgte das Gericht dem Antrag des Verteidigers. Die Staatsanwältin hatte auf eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 30 Euro (1.500 Euro) wegen fahrlässiger Tötung plädiert. Der Angeklagte habe sich bei dem Geschehen an einer vielbefahrenen Straße nicht ausreichend versichert, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Hamburger Initiative gegen Dooring-Unfälle

Die Bundesverbands-Mitglieder Taxen-Union Hamburg e.V. und die Hansa Funktaxi eG starteten 2024 mit der deutschlandweit ersten Kampagne zur Vermeidung von „Dooring-Unfällen“ im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative #MehrAchtung des BMDV. Hier geht´s zum Artikel.

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Taxi-Raubfahrt in Dessau: Fahrer attackiert, drei Autos beschädigt

News vom 23.06.2025 von Kathrin Köstner

(dpa) Ein alkoholisierter Mann ohne Führerschein kaperte ein Taxi und verursachte nach wenigen Metern einen Unfall. Bei der Festnahme in Dessau leistete er Widerstand und bespuckte Polizisten.

In der Nacht zum Freitag ist es in Dessau-Roßlau zu einem Vorfall mit einem betrunkenen Fahrgast gekommen, der in einem Taxi randalierte und schließlich einen Verkehrsunfall verursachte. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft stieg der 35-jährige Mann zunächst als normaler Fahrgast in das Fahrzeug, wurde aber während der Fahrt zunehmend aggressiv. Der Taxifahrer forderte ihn daraufhin zum Aussteigen auf.

Gewalttätiger Angriff und Fahrzeugübernahme

Der Fahrgast verweigerte die Aufforderung, verlangte stattdessen die Tageseinnahmen und schlug auf den Fahrer ein. Der Taxifahrer verließ daraufhin das Fahrzeug und nahm das Bargeld an sich. Der Angreifer, der keine Fahrerlaubnis besitzt, setzte sich anschließend selbst ans Steuer des Wagens.

Unfall mit hohem Sachschaden

Nach etwa 200 Metern verlor der 35-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit zwei geparkten Autos. Dabei entstand ein Totalschaden am Taxi in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die Schäden an den anderen beiden Fahrzeugen werden zusammen auf rund 30.000 Euro geschätzt. Der Taxifahrer erlitt leichte Gesichtsverletzungen.

Festnahme nach Flucht

Ein Zeuge des Geschehens alarmierte die Polizei. Der Täter flüchtete zunächst, konnte aber kurz darauf gestellt werden. Bei der Festnahme leistete er Widerstand und bespuckte die Einsatzkräfte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.

Untersuchungshaft angeordnet

Der 35-Jährige wurde nach dem Vorfall in Untersuchungshaft genommen. Ermittlungen wegen mehrerer Delikte, darunter Körperverletzung, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, wurden eingeleitet.

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Betrunkene stehlen Taxi und bauen mehrere Unfälle

News vom 03.02.2025 von Franziska Neuner

(dpa) Gleich eine ganze Serie von Delikten leistet sich eine vierköpfige Gruppe in Oldenburg. Ihre nächtliche Chaosfahrt beginnt mit einem Diebstahl - und endet mit einem Totalschaden.

Eine vierköpfige Gruppe hat in Oldenburg einen Taxifahrer angegriffen, sein Taxi gestohlen und das Auto dann zu Schrott gefahren. Der Fahrer hatte die drei Frauen und einen Mann - allesamt betrunken - nach Bad Zwischenahn gefahren, ehe im Taxi ein Streit ausbrach. Der männliche Fahrgast wurde handgreiflich, woraufhin der Fahrer leicht verletzt flüchtete und die Polizei rief. 

Unfallbau nach Taxiklau

Da der 59 Jahre alte Mann und die Frauen im Alter von 37, 58 und 63 Jahren anschließend mit dem Auto davonfuhren, kamen die Beamten zunächst zu spät. Es blieb jedoch nicht das letzte Delikt in dieser Nacht: Nachdem das Taxi ein anderes Auto rammte, flüchtete die Gruppe vom Unfallort.

Später fuhren sie dann gegen eine Laterne und ein Verkehrsschild, woraufhin das gestohlene Fahrzeug mit Totalschaden liegen blieb. Als ein 19-Jähriger ihnen zu Hilfe kommen wollte, wurde er von dem 59-Jährigen angegriffen und leicht verletzt. Zudem attackierte der Gewalttäter auch einen Polizisten.

Ermittlungen laufen

Laut Polizeiangaben wollte sich keiner der vier zu dem Diebstahl und den anderen Delikten äußern. Allen wurde Blut abgenommen. Nun wird unter anderem wegen räuberischen Diebstahls sowie Gefährdung des Straßenverkehrs gegen die vier ermittelt.

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Angriff auf Taxifahrer - Polizei nimmt Fahrgast fest

News vom 20.11.2024 von Thomas Kanzler

(dpa/lby) Ein Fahrgast attackiert in München einen Taxifahrer und verursacht dadurch einen Unfall. In der Haftzelle geht die Randale nach Polizeiangaben weiter. Auch die Feuerwehr muss anrücken.

Ein Fahrgast ist in München zweimal hintereinander auf einen Taxifahrer losgegangen. Wie die Polizei mitteilte, habe der 26-Jährige während der Fahrt auf den 49-jährigen Fahrer eingeschlagen und versucht, ihn mit dem Anschnallgurt zu würgen. Der Fahrer habe deswegen die Kontrolle über sein Taxi verloren und sei Sonntagnacht gegen ein Verkehrsschild gefahren. 

Nach dem Unfall habe sich der Fahrer zunächst aus seinem Taxi befreien können. Der 26-Jährige soll den 49-Jährigen aber kurz darauf wieder angegriffen haben, der Mann wurde dabei leicht verletzt. Passanten schritten ein und riefen die Polizei. Auch den Beamten gegenüber soll sich der 26-Jährige aggressiv verhalten haben. Die Polizisten fesselten ihn und nahmen ihn mit zur Dienststelle. 

Dort soll er die Tür seiner Zelle so beschädigt haben, dass die Feuerwehr anrücken musste, um sie wieder zu öffnen. Laut einem Polizeisprecher roch der 26-Jährige nach Alkohol, ihm wurde eine Blutprobe abgenommen. Gegen den Mann ermittelt die Polizei nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

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Tödlicher Radunfall durch Autotür - Taxi-Fahrgast angeklagt

News vom 25.09.2024 von Thomas Kanzler

(dpa/tk) Plötzlich geöffnete Türen von Autos können für Radfahrer sehr gefährlich sein. Nach einem Unfall kommt nun ein Mann vor Gericht. Ein Anlass, an die Aktion #MehrAchtung zur Vermeidung von „Dooring-Unfällen“ zu erinnern.

Ein 73-jähriger Mann, der durch das Öffnen einer Autotür einen tödlichen Unfall mit einem Radfahrer verursacht haben soll, ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden. Der Mann fuhr im Februar 2023 mit einem Taxi nach Berlin-Charlottenburg, wo er bei der Ankunft die hintere rechte Tür geöffnet haben soll, um auszusteigen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Auf den rechts neben der Straße laufenden Fahrradverkehr soll er dabei nicht geachtet haben. Ein 50-jähriger Radfahrer konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen die plötzlich offene Tür. Bei dem Sturz erlitt er so schwere Kopfverletzungen, dass er im Krankenhaus starb.

Die Bundesverbands-Mitglieder Taxen-Union Hamburg e.V. und die Hansa Funktaxi eG starteten Anfang des Jahres mit der deutschlandweit ersten Kampagne zur Vermeidung von „Dooring-Unfällen“ im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative #MehrAchtung des BMDV. Da Taxi-Fahrgäste zu großen Teilen auf den Rückbänken der Fahrzeuge befördert werden, schauen sie seit Anfang des Jahres häufig auf die Kopfstützenbezüge der Aktion – und werden so an den Schulterblick beim Aussteigen erinnert. Hier geht’s zu dem Bericht der Aktion.

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Unfallfahrer greifen helfenden Taxifahrer an

News vom 08.08.2013 von Redaktion (allg.)

Nachdem er an einer Unfallstelle angehalten hatte, wurde ein Kollege im westlichen Münsterland von den Verunfallten angegriffen. Das jedenfalls berichten Zeugen. Die Polizei sucht nun den betroffenen Taxifahrer, der schildern soll, was genau vorgefallen ist.

Wie die Polizei berichtet, wurden die Beamten am Sonntagmorgen (4.8.) gegen 2.25 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B67 kurz vor Isselburg gerufen. Am Unfallort entdeckten sie einen stark beschädigten schwarzen Saab mit niederländischen Kennzeichen. Vom Fahrer bzw. möglichen Insassen fehlte jede Spur.

Kurz darauf erschienen vier Zeugen an der Unfallstelle. Sie hatten die Polizei über den Unfall informiert und berichteten, dass sie kurz zuvor auf dem Gelände einer Tankstelle durch die beiden scheinbar alkoholisierten Insassen des Saab provoziert und anschließend sogar in ihrem Pkw verfolgt worden waren.

Wenig später beobachteten sie, dass die Verfolger von der Fahrbahn abgekommen waren. Den Zeugen zufolge gingen die beiden Insassen des verunfallten Saab dann auf einen Taxifahrer zu, der angehalten hatte – vermutlich um zu helfen. Sie versuchten, ihn aus dem Taxi zu ziehen und es entwickelte sich eine Rangelei. Als die Zeugen eingreifen wollten, flüchteten die beiden unbekannten Männer.

Der Taxifahrer setzte seine Fahrt fort. Er wird nun gebeten, sich an das Verkehrskommissariat in Bocholt (02871-2990) zu wenden.

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Taxiüberfall mit Verfolgungsjagd

News vom 03.04.2013 von Redaktion (allg.)

Taxifahrer bedroht, Taxifahrer verfolgt, Unfall und Auto in Flammen. Was sich am Ostermontag vor der Festnahme von vier Taxiräubern abspielte, ist kaum zu fassen.

Wie die Schweriner Polizei mitteilte, soll einer der Tatverdächtigen am frühen Montagmorgen einen Taxifahrer und dessen Fahrgäste aus einem Auto heraus mit “einem pistolenähnlichen Gegenstand” bedroht und zweimal abgedrückt haben. Glücklicherweise habe sich kein Schuss gelöst. Der geschockte Taxifahrer gab Gas, wurde von den Männern aber verfolgt. Sein Beifahrer rief unterdessen die Polizei.

Das Auto der Täter verunglückte wenig später bei einem Überholmanöver auf der Schweriner Ortsumgehung und ging in Flammen auf. Die Männer konnten in eine Gartenanlage flüchten. Nach einer umfangreichen Fahndung, unter anderem mit Einsatz eines Helikopters, konnte die Polizei die Bande schließlich festnehmen und dabei eine Schreckschusswaffe sicherstellen.

Bereits vor dem Überfall auf das Taxi hatten die vier Verdächtigen den Ermittlungen zufolge einem Mann unter Androhung von Gewalt ein Handy entwendet.

(sk)

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Taxi prallt ungebremst auf stehenden Bus

News vom 24.10.2012 von Tanja Schiefele

In München kam es in der Nacht zum 21. Oktober zu einem tragischen Unfall, in den ein Reisebus und ein Taxi verwickelt waren. Zwei Fahrgäste starben.

Ein Busfahrer, der mit seinem unbesetzten Reisebus unterwegs war, bemerkte am Heck seines Fahrzeugs aufsteigenden Rauch. Deshalb hielt er mit dem Bus an einer gut von Straßenlaternen ausgeleuchteten Stelle am rechten Fahrbahnrand an. Da die gesamte Elektronik ausgefallen war, konnte der 34-jährige Mann die Warnblinkanlage nicht einschalten und beschloss zunächst, ein Warndreieck aufzustellen.

In diesem Moment prallte ein mit fünf Personen voll besetztes Kombi-Taxi – offenbar ungebremst – in das Heck des Busses. Beide Fahrzeuge gerieten daraufhin in Brand. Ersthelfern gelang es, die verletzten Fahrzeuginsassen aus dem brennenden Taxi zu befreien.

Die in der Zwischenzeit am Unfallort eingetroffenen Rettungskräfte stellten fest, dass die weiblichen Unfallopfer die schwersten Verletzungen davongetragen hatten. Wie ein Polizeisprecher berichtete, saßen die 17 und 23 Jahre jungen Frauen auf der Rückbank des Taxis und waren nicht angeschnallt. Die 23-jährige Münchnerin erlag noch am Sonntag ihren schweren Kopfverletzungen und tags darauf starb auch das erst 17 Jahre alte Unfallopfer im Krankenhaus. Die beiden jungen Männer, die ebenfalls im Taxi saßen, kamen laut Polizei mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen davon, wie auch der 58-jährige Taxifahrer. Der Busfahrer erlitt bei dem Unfall einen Schock, blieb aber unverletzt.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Feuerwehr, die mit 35 Einsatzkräften vor Ort war, auf 400.000 Euro. Wie genau es zu der Rauchentwicklung am Bus und dem anschließenden Unfalldrama kam, ist noch ungeklärt.

Bei dem Taxifahrer handelt es sich um einen Kollegen, der als Schichtfahrer in einem Mehrwagenbetrieb angestellt ist. Der Busfahrer ist bei einem Unternehmen beschäftigt, das seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit dem Münchner Taxigewerbe im Bereich der Zubringerfahrten zusammenarbeitet. 

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Tödliche Taxi-Unfälle auf der Autobahn

News vom 07.11.2011 von Redaktion (allg.)

Ein 82-jähriger Geisterfahrer hat gestern auf der A96 eine Taxifahrerin in den Tod gerissen. Ein 29-jähriger Kollege erlitt tags zuvor auf der A3 bei Frankfurt lebensgefährliche Verletzungen, als er nach einem Streit mit seinen beiden Fahrgästen das Fahrzeug verlassen hatte und von einem Auto erfasst wurde.

Der erste schwere Unfall ereignete sich am Samstagmorgen auf der A 3 in Höhe der Anschlussstelle Frankfurt Süd. Ein 29-jähriger Taxifahrer hatte im Stadtgebiet zwei Fahrgäste aufgenommen. Auf der Autobahn waren die beiden mit dem Fahrer offenbar in Streit geraten, so dass der Kollege auf dem Standstreifen kurz vor der Ausfahrt Frankfurt-Süd anhielt und alle aus dem Taxi stiegen.

Während der zweite Fahrgast, ein 45-jähriger Mann, auf dem Standstreifen blieb, gerieten der 29-jährige Fahrer sowie der 47-jährige Fahrgast auf die Fahrbahn und wurden von einem Auto erfasst. Der 47-jährige starb noch an der Unfallstelle, der Taxifahrer kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Der zweite Horror-Unfall folgte dann am Sonntagmorgen in Schwaben. Gegen 9.30 Uhr wurde der Polizei ein Geisterfahrer auf der A96 mitgeteilt. Trotz sofortiger Radiowarnungen krachte der 82-Jährige nur Minuten später an der Anschlussstelle Stetten frontal in ein Taxi aus dem Landkreis Biberach. 

Der Aufprall war so heftig, dass der Pkw des Geisterfahrers über die Leitplanke auf die Gegenspur geschleudert wurde und sich entzündete. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, er verbrannte in den Trümmern seines Fahrzeuges. Im gerammten Taxi wurde die 49-jährige Fahrerin eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreit werden. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.  Ihre 51-jährige Beifahrerin überlebte scherverletzt. Ermittlungen der Polizei müssen nun klären, ob es sich um einen tragischen Unfall oder um einen Selbstmordversuch des 82-Jährigen handelte.

(sk)

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Nach Unfall mit vier Toten: Geldstrafe für Taxifahrer

News vom 22.09.2011 von Redaktion (allg.)

Der Prozess um einen schweren Verkehrsunfall vor zwei Jahren in Paderborn, bei dem vier Menschen ihr Leben lassen mussten, endete für die beiden beteiligten Fahrer mit einem milden Urteil.

Ein mit fünf Personen besetztes Taxi war am Karfreitag des Jahres 2009 an einer Kreuzung mit einem im Einsatz befindlichen Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Der Unfall hatte entsetzliche Folgen: Vier Menschen starben, zwei weitere wurden schwer verletzt und auch der Taxifahrer schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr.

In diesen Tagen mussten sich die Fahrer der beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte den heute 45 Jahre alten Taxifahrer und den 33-jährigen Brandmeister wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Wie die „Neue Westfälische“ gestern berichtete, verhängte das Gericht nun gegen den Taxifahrer eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro. Er trug nach Ansicht eines Gutachters den Hauptteil der Schuld, da er schneller fuhr als die zugelassenen 50 Stundenkilometer. Ausgesetzt wurde die Geldstrafe allerdings zur "Bewährung" (sogenannte "Verwarnung mit Strafvorbehalt" nach § 59 StGB). Das Verfahren gegen den Feuerwehrmann wurde gegen eine Geldauflage von 500 Euro eingestellt.

(sk)

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Betrunkener verletzt Taxifahrer lebensgefährlich

News vom 14.05.2010 von Redaktion (allg.)

Bei einem Unfall ist ein Kollege in Gelsenkirchen lebensgefährlich verletzt worden. Sein Taxi wurde an einer Kreuzung von einem Pkw gerammt. Die Ampel für den Taxifahrer stand auf Grün, der Unfallverursacher war betrunken.

Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es am späten Mittwochabend in Gelsenkirchen. Wie die Polizei mitteilte, war ein mit zwei jungen Männern besetzter Pkw auf einer Kreuzung mit dem Taxi des 54-Jährigen zusammengestoßen, der offenbar bei Grün in die Kreuzung gefahren war. Durch die Wucht der Kollision wurde der Taxifahrer in seinem Pkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er liegt im Krankenhaus. Aufgrund der erlittenen Verletzungen ist nach Angaben der behandelnden Ärzte eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen. Die beiden in dem Pkw sitzenden 19 und 22 Jahre jungen Männer waren betrunken. Wer von ihnen den Pkw gesteuert hatte, ist derzeit noch unklar. Beide beschuldigen sich gegenseitig. Der 19-Jährige hatte sich nach dem Zusammenstoß leicht verletzt vom Unfallort entfernt und konnte wenig später von der Polizei aufgegriffen werden. Sein 22-jähriger Begleiter blieb schwer verletzt am Unfallort zurück und liegt nun ebenfalls im Krankenhaus. Die Führerscheine der beiden Männer wurden sichergestellt, zudem wurden Blutproben entnommen. Nach Ermittlungen der Polizei war der Pkw der beiden schon vor dem Unfall aufgefallen, weil er mit stark überhöhter Geschwindigkeit gefahren war. Ein Passant hatte sich nach eigenen Angaben nur durch einen Sprung nach hinten vor dem Fahrzeug retten können. Wir wünschen betroffenen Kollegen gute Besserung! Foto. Pixelio / Rainer Sturm

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Nach Unfall: Taxifahrer droht Anklage wegen fahrlässiger Tötung

News vom 12.05.2010 von Redaktion (allg.)

Nach einem tragischen Verkehrsunfall mit vier Toten, der sich in der Nacht zum Karfreitag 2009 in Paderborn zwischen einem Feuerwehrwagen und einem Taxi ereignete, müssen sich die beteiligten Fahrer nun vor Gericht verantworten.

Drei Taxi-Fahrgäste und ein Feuerwehrmann mussten im April 2009 ihr Leben lassen, nachdem auf einer Kreuzung in Paderborn ein Feuerwehrfahrzeug, das sich im Einsatz befand, mit einem Taxi kollidiert war. Für die beteiligten Fahrer, einen 32-jährigen Brandmeister und einen 44 Jahre alten Taxifahrer, wird der Unfall nun wohl ein gravierendes juristisches Nachspiel haben. Wie die „Neue Westfälische“ berichtet, klagt die Paderborner Staatsanwaltschaft beide wegen fahrlässiger Tötung in vier Fällen an. Der Taxifahrer sei mit überhöhter Geschwindigkeit bei „dunkelgelb“ in die Kreuzung gefahren, während der Fahrer des Einsatzfahrzeugs trotz Rotlichts ungebremst mit 70 km/h in den Bereich eingefahren war. Wann das Verfahren beginnt, steht derzeit allerdings noch nicht fest, da zum einen das von der Staatsanwaltschaft beauftragte Unfallgutachten von den Verteidigern beider Angeklagten angezweifelt wird und zum anderen der 44-jährige Taxifahrer aufgrund seiner selbst erlittenen schweren Verletzungen möglicherweise derzeit noch nicht verhandlungsfähig ist. Foto: Pixelio / Dirk Grote

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Taxifahrer schwebt nach Horror-Unfall in Lebensgefahr

News vom 16.04.2009 von Redaktion (allg.)

Die Paderborner Südstadt war am Karfreitag Schauplatz eines tragischen und folgenschweren Verkehrsunfalls. Gegen 1 Uhr morgens stieß ein mit fünf Personen besetztes Taxi an einer Kreuzung mit einem im Einsatz befindlichen Feuerwehr-Fahrzeug zusammen.

Das Taxi wurde durch den Aufprall eine Böschung hinuntergeschleudert. Aufgrund seiner schweren Verletzungen starb ein 46-jähriger Fahrgast, der auf dem Rücksitz saß, noch an der Unfallstelle. Seine ebenfalls hinten sitzende 40 Jahre alte Ehefrau verstarb später im Krankenhaus. Auch ein 48jähriger Feuerwehrmann, der Beifahrer im Leiterwagen der Feuerwehr, erlag in einem Paderborner Krankenhaus seinen tödlichen Verletzungen. Der 43-jährige Taxifahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Zwei weitere Insassen des Taxis, von denen ein 47jähriger Mann auf dem vorderen Beifahrersitz und ein 56jähriger auf dem Rücksitz saß, wurden schwer, aber nach Polizeiangaben nicht lebensbedrohlich, verletzt. Die Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft zum Unfallhergang dauern unterdessen an.

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Tödlicher Unfall mit völlig überladenem Taxi

News vom 16.10.2008 von Redaktion (allg.)

Am vergangenen Wochenende sind bei einem schweren Unfall mit einem überladenen Großraumtaxi im niedersächsischen Lorup zwei junge Frauen ums Leben gekommen. Zwölf weitere Menschen wurden dabei verletzt, sieben von ihnen schwer.

Nach Angaben der Osnabrücker Polizei „beförderte“ der 37-jährige Taxifahrer in seinem Taxi-Bus, der für höchstens acht Fahrgäste zugelassen ist, 13 Personen! Am späten Samstagabend war er bei dichtem Nebel ins Schleudern geraten und von der Straße abgekommen. Der Taxi-Bus überschlug sich mehrfach, wobei das Dach abgerissen wurde. Viele Fahrgäste, alle zwischen 20 und 26 Jahre alt, wurden aus dem Fahrzeug geschleudert. Zwei Frauen im Alter von 21 und 25 Jahren, erlagen noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Der Fahrer selbst wurde nur leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.

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