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Ablenkung ist so gefährlich wie zu schnelles Fahren

Eine repräsentative Studie des Versicherers DA Direkt hat ergeben, dass etwa jeder zehnte Unfall auf einen abgelenkten Fahrer zurückgehen könnte.

Das verbotene Hantieren mit dem Handy lenkt am meisten ab, doch laut der Studie ist auch die Bedienung moderner Fahrzeuge „nicht ganz ohne“. (Foto: Dietmar Fund)
Das verbotene Hantieren mit dem Handy lenkt am meisten ab, doch laut der Studie ist auch die Bedienung moderner Fahrzeuge „nicht ganz ohne“. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Auf deutschen Straßen verursacht Ablenkung jeden zehnten Unfall oder führt zu einer gefährlichen Situation. Damit stellt die Ablenkung statistisch gesehen eine ebenso große Unfallgefahr dar wie zu schnelles Fahren. Diese Schlüsse zieht der Versicherer DA Direkt aus einer bundesweiten, repräsentativen Studie, die das Forschungsinstitut infas quo im Auftrag des Versicherers durchgeführt hat.

Demnach gehen zwei Drittel der durch Ablenkung verursachten Unfälle auf die drei Faktoren Nutzungshäufigkeit des Smartphones, gereizte Stimmung im Auto und die eigene Angst des Fahrers vor Gefährdungen durch andere Verkehrsteilnehmer zurück. Je älter und erfahrener die Verkehrsteilnehmer werden, desto seltener lassen sie sich ablenken.

Auffällig war bei der Studie auch, dass technische Geräte wie Bordcomputer oder ein Head-up-Display, die den Fahrer eigentlich entlasten sollen, oftmals eine gegenteilige Wirkung haben. Dies führen die Autoren der Studie auf die mit der Bedienung verbundene Ablenkung zurück. Gefährlich sind auch Nebentätigkeiten wie das Hören von Hörbüchern, das Flirten oder das Essen und Trinken am Steuer.

Wie genau die Forscher vorgegangen sind, schreibt die DA Direkt nicht, die eine Tochter der Zurich Versicherung ist. Aus ihren Informationen kann man aber schließen, dass Selbstauskünfte Befragter eine wesentliche Rolle gespielt haben.

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