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Auch mit der V-Klasse kann man jetzt reden

Nach dem Sprinter bekommt als nächstes Basismodell für Taxis und Mietwagen die V-Klasse das Multimediasystem MBUX mit seiner ausgefuchsten Sprachsteuerung.

Wichtige Funktionen der V-Klasse sollen sich nun über das MBUX mit recht freizügig formulierbaren Befehlen steuern lassen. (Foto: Mercedes-Benz AG)
Wichtige Funktionen der V-Klasse sollen sich nun über das MBUX mit recht freizügig formulierbaren Befehlen steuern lassen. (Foto: Mercedes-Benz AG)
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Dietmar Fund

Ab Dezember 2019 ist die Großraumlimousine V-Klasse, die es auch als Taxi ab Werk gibt, mit dem Infotainmentsystem MBUX bestellbar. Das Kürzel steht für Mercedes-Benz User Experience und verweist vor allem auf eine Sprachsteuerung, die sehr vielfältige Begriffe verstehen und mit Aktionen beantworten soll. Gestartet wird sie mit einer Taste im Lenkrad oder mit dem Sprachbefehl „Hey, Mercedes“.

Wie gut das funktioniert, konnte taxi heute bereits bei der Fahrvorstellung der neuesten Generation des großen Transporters Sprinter erleben. Wahrscheinlich werden nun auch Taxi- und Mietwagenfahrer im kleineren Transporter-Ableger V-Klasse aufpassen müssen, dass sie nicht unabsichtlich Worte wie „Mercedes“ oder Typenbezeichnungen von sich geben, auf denen das System plötzlich mit der Frage „Wie kann ich Ihnen helfen?“ reagiert.

Wenn das System so gut ist, wie der Hersteller verspricht, dürfte jedenfalls beispielsweise die Eingabe eines Navigationsziels nicht zu einer solchen für den Fahrer ärgerlichen Lachnummer werden wie etwa im Toyota Camry Hybrid. Der versteht oft nicht einmal „Bahnhof“. Bei anderen Herstellern muss man sich sklavisch an schematische, auf dem Bildschirm erscheinende Eingabeschritte halten, die dann beim Fahren auch wieder stark ablenken.

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