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Sozialverband arbeitet an barrierefreien Taxen

Der Landesverband Berlin-Brandenburg des Sozialverbands Deutschland startet demnächst ein dreijähriges Projekt zur Inklusion im öffentlichen Nahverkehr.
Wie barrierefreie Taxis konzipiert, finanziert und vermarktet werden könnten, will das Projekt klären. (Foto: Dietmar Fund)
Wie barrierefreie Taxis konzipiert, finanziert und vermarktet werden könnten, will das Projekt klären. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Eine auf drei Jahre angelegte Hauptphase seines Projektes „Inklusion im öffentlichen Nahverkehr – Einführung barrierefreier Taxen“ hat der Landesverband Berlin-Brandenburg des Sozialverbands Deutschland im September gestartet. Für den 22. Oktober 2015 um 17 Uhr lädt der Landesvorsitzende Michael Wiedeburg zur Kick-Off-Veranstaltung „Inklusionstaxi – Taxi für Alle“ in das Hotel Mondial in Berlin ein.

Womit sich dieser erste Gedankenaustausch befassen könnte, hat Wiedeburg den eingebundenen Vertretern unter anderem der Fahrzeugindustrie und des Taxigewerbes schon im August geschrieben. Demnach geht es dem Sozialverband vor allem darum, die Ausstattung barrierefreier Taxen festzulegen, über die Refinanzierung ihrer Mehrkosten nachzudenken, die Vernetzung mit dem liniengebundenen ÖPNV zu prüfen, Schulungen für Taxifahrer zu konzipieren, Vermarktungsstrategien zu entwickeln und eine Bestell-App für Menschen mit eingeschränktem Seh-, Hör- oder Sprachvermögen zu entwickeln.

Das Projekt wird mit Mitteln der Aktion Mensch gefördert. Auch der Paritätische Wohlfahrtsverband unterstützt es. Auto-seitig mit eingebunden sind bisher Renault Deutschland, das Werk Ludwigsfelde von Mercedes-Benz, die Volkswagen Automobile GmbH Berlin und das Opel-Autohaus am Nordring. Am Projekt wirken auch Taxi Berlin TZB, der Taxiverband Berlin-Brandenburg, Taxi Deutschland Landesverband Berlin und die Berliner Taxivereinigung mit.
 

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